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   OLG Düsseldorf, 05.06.2007 - I-21 U 240/06   

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https://dejure.org/2007,5234
OLG Düsseldorf, 05.06.2007 - I-21 U 240/06 (https://dejure.org/2007,5234)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 05.06.2007 - I-21 U 240/06 (https://dejure.org/2007,5234)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 05. Juni 2007 - I-21 U 240/06 (https://dejure.org/2007,5234)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis

    BGB § 242; ; BGB § 631 Abs. 1; ; HOAI § 4; ; HOAI § 8 Abs. 1

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Bindung an Schlussrechnung?

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • IWW (Kurzinformation)

    Schlussrechnung - Streit um Honorarhöhe: Planer darf "nachkarten"

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Forderung eines Pauschalhonorars durch einen Architekten aufgrund einer wegen unzulässiger Unterschreitung des Mindestsatzes unwirksamen Honorarvereinbarung; Bindung eines Architekten an dessen Schlussrechnung bei Streitigkeiten über die Zahlungsverpflichtungen; ...

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Immer wieder: HOAI-Mindestsatzunterschreitung und Bindung an Schlussrechnung (IBR 2007, 568)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2008, 488
  • MDR 2008, 489
  • BauR 2007, 1621
  • BauR 2007, 2092
  • NJOZ 2007, 4898
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Düsseldorf, 15.05.2008 - 5 U 68/07

    Prüffähigkeit der Honorarschlussrechnung des Architekten; Bindung des Architekten

    Dieses widersprüchliche Verhalten steht einem Geltendmachen der Mindestsätze nach Treu und Glauben entgegen, sofern der Auftraggeber auf die Wirksamkeit der Vereinbarung vertraut hat und vertrauen durfte und - als zusätzliche Voraussetzung - wenn er sich auf die Gültigkeit der Honorarvereinbarung in einer Weise eingerichtet hat, dass ihm die Zahlung des Differenzbetrages zwischen dem vereinbarten Honorar und den Mindestsätzen nach Treu und Glauben nicht zugemutet werden kann (vgl. auch OLG Oldenburg, Urteil vom 04.09.2003, 7 U 103/03, BauR 2004, 526 = IBR 2003, 611 mit Anm. Eich; KG, Urteil vom 07.07.2005, 4 U 113/04, IBR 2006, 624 mit Anm. Knipp; OLG Hamburg, Beschluss vom 10.03.2004, 11 W 4/03, IBR 2004, 258 m. Anm. Hufer; OLG Köln, Urteil vom 12.12.2006, 3 U 191/05, NZBau 2007, 725; OLG Köln Urteil vom 17.11.2004, 11 U 53/04, NZBau 2005, 467, zuletzt OLG Düsseldorf, 21. Zivilsenat, Urteil vom 05.06.2007, 21 U 240/06, NJOZ 2007, 4898ff; sowie Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 2. Aufl. 2004, 12.

    Dies reicht indessen nicht aus (vgl. OLG Düsseldorf, 21. Zivilsenat, Urteil vom 05.06.2007, 21 U 240/06, NJOZ 2007, 4898, 4901; Werner/Pastor, Der Bauprozess, 11. Aufl. Rdnr. 721).

    Dies käme allenfalls unter den selben - oben aufgezeigten - Voraussetzungen in Betracht, unter denen der Architekt an eine formunwirksame Honorarvereinbarung trotz Mindestsatzunterschreitung gebunden ist (vgl. OLG Düsseldorf, 21. Zivilsenat, Urteil vom 05.06.2007, 21 U 240/06, NJOZ 2007, 4898).

  • OLG Oldenburg, 21.11.2017 - 2 U 73/17

    Trotz Stundenhonorarvereinbarung: Freier Mitarbeiter kann nach HOAI abrechnen!

    Für die Berufung auf Treu und Glauben müssen zusätzliche, erschwerende Umstände hinzutreten (OLG Düsseldorf NJOZ 2007, 4898, OLG Hamm Bau R2 1004, 1643; OLG Köln BauR 2007, 132), die nicht dargetan sind.
  • OLG Frankfurt, 02.05.2013 - 3 U 212/11

    Zur Frage, ob die Honorarvereinbarung eines Architekten wegen der vereinbarten

    Weiterhin hätte es dem Kläger oblegen, die fehlende Kostenberechnung und/oder den fehlenden Kostenanschlag als Grundlage für die Ermittlung des Honorars für die Leistungsphasen 5 bis 7 nachzuholen (vgl. dazu: OLG Düsseldorf, Urt. vom 05.06.2007, BauR 2007, 2092, zit. nach juris, Rn. 40; Koeble, a.a.O., Rn. 17 zu § 6 HOAI n.F.).

    Ein Architekt ist grundsätzlich nicht gehindert, das Pauschalhonorar zu fordern, wenn die Honorarvereinbarung wegen unzulässiger Unterschreitung der Mindestsätze unwirksam ist (vgl. BGH, VU vom 13.01.2005, VII ZR 353/03, BauR 2005, 909, zit. nach juris, Rn.12; OLG Düsseldorf, Urt. v. 05.06.2007, 21 U 240/06, BauR 2007, 2092, zit. nach juris, Rn. 45).

  • OLG Hamm, 16.10.2008 - 17 U 1/08

    Unwirksamkeit der Vereinbarung eines Architektenhonorars wegen Unterschreitung

    Nicht ausreichend ist es allerdings, wenn sich im Laufe der geschäftlichen Zusammenarbeit der Vertragsparteien Umgangsformen entwickeln, die als freundschaftlich zu bezeichnen sind oder eine bloße Bekanntschaft der Parteien (BGH BauR 1999 a.a.O. m.w.N.; OLG Düsseldorf Urt. v. 05.06.2007, 21 U 240/06, BauR 2007, 2092, JURIS Rdnr 25).

    Insbesondere handelt es sich vorliegend, anders als in dem dem Urteil des OLG Düsseldorf (21 U 240/06, BauR 2007, 2091) zugrunde liegenden Fall nicht um eine bloße über Dritte zum Zweck des Vertragsschlusses vermittelte Bekanntschaft der Parteien, die sich erst im Laufe der bereits bestehenden Geschäftsbeziehung entwickelt hat.

  • OLG Düsseldorf, 24.09.2009 - 23 U 7/09

    Wann liegt eine Ausnahme gem. § 4 Abs. 2 HOAI vor?

    Auch wenn die streitgegenständliche Honorarvereinbarung mit "Rahmenvereinbarung" überschrieben bzw. bezeichnet ist, gilt sie nur für ein einzelnes, wenngleich längerfristiges Bauvorhaben; dies genügt nicht zur Annahme eines Ausnahmefalles i.S.v. § 4 Abs. 2 HOAI, denn die Voraussetzungen dafür liegen nach den vorgenannten Grundsätzen insbesondere dann nicht vor, wenn sich erst nach Abschluss der Honorarvereinbarung über ein einzelnes, wenngleich längerfristiges Bauvorhaben im Laufe der geschäftlichen Zusammenarbeit der Vertragsparteien engere Beziehungen (ggf. rechtlicher, wirtschaftlicher, persönlicher oder freundschaftlicher Art) entwickeln (BGH, Urteil vom 21.08.1997, VII ZR 13/98, BauR 1997, 1062; vgl. auch OLG Düsseldorf, Urteil vom 05.06.2007, 21 U 240/06, BauR 2007, 2092).
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