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   OLG Düsseldorf, 27.02.1953 - 5 U 319/52   

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https://dejure.org/1953,522
OLG Düsseldorf, 27.02.1953 - 5 U 319/52 (https://dejure.org/1953,522)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27.02.1953 - 5 U 319/52 (https://dejure.org/1953,522)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 27. Februar 1953 - 5 U 319/52 (https://dejure.org/1953,522)
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Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1953, 1553
  • MDR 1953, 549
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 13.01.2011 - III ZR 87/10

    Zum Anspruch auf Vergütung für Kartenlegen

    Maßgeblich ist insofern - ebenso wie für die Frage, ob die Verpflichtung zur Erstellung eines Horoskops auf die Erbringung einer objektiv unmöglichen Leistung gerichtet ist oder nicht (s. dazu einerseits OLG Düsseldorf, NJW 1953, 1553; AG Grevenbroich aaO; andererseits LG Ingolstadt aaO) - die Auslegung der Vereinbarung unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere auch der Höhe der verabredeten Vergütung, und wie sich hiernach der jeweilige konkrete Inhalt der versprochenen Leistung darstellt (§§ 133, 157 BGB).
  • OLG Stuttgart, 08.04.2010 - 7 U 191/09

    Vergütung für eine Lebensberatung in Verbindung mit Kartenlegen

    Das Gleiche gilt für die Übernahme einer Verpflichtung, die darauf hinausläuft, auf astrologischer Grundlage - dem Stand der Sterne - zu beraten und Weisungen für die Zukunft zu erteilen (OLG Düsseldorf NJW 1953, 1553).

    Mit dem Argument, der Leistungsempfänger habe das bekommen, was er wollte, auf den von ihm erhofften Erfolg komme es nicht an, kann die Unmöglichkeit der Leistung nicht verneint werden (so aber LG Braunschweig NJW-RR 1986, 478 - Abschirmung gegen Erdstrahlen; Voss Anmerkung zu OLG Düsseldorf NJW 1953, 1553; Erman/Westermann, BGB, 12. Aufl., § 275, Rn. 5).

  • AG Bad Segeberg, 05.03.2015 - 17a C 87/14

    Beweiskraft von Privaturkunden im Urkundenprozess

    Dies entspricht einer bereits seit längerem in der instanzgerichtlichen Rechtsprechung vertretenen Auffassung, die vor allem unter Geltung des § 306 BGB a. F. entwickelt worden ist (OLG Düsseldorf, Urt. v. 09.09.2008 - 20 U 123/08, NJW 2009, 789, 791 zum Wahrsagen in Zusammenhang mit einem wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch; OLG Düsseldorf, Urt. v. 27.02.1953 - 5 U 319/52, NJW 1953, 1553 zur Erteilung von Weisungen für die Zukunft auf astrologischer Grundlage; LG Aachen, Urt. v. 12.02.1988 - 5 S 414/87, MDR 1989, 63 zur Beeinflussung eines Rechtsstreits mittels "magischer" Kräfte; LG Augsburg, Urt. v. 13.05.2003 - 4 S 5354/02, NJW-RR 2004, 272, LG Kassel, Urt. v. 26.05.1988 - 1 S 483/87, NJW-RR 1988, 1517 und LG Kassel, Urt. v. 14.03.1985 - 1 S 491/84, NJW 1985, 1642 zur Partnerzusammenführung unter Einsatz magischer Kräfte; LG Mannheim, Urt. v. 30.04.1992 - (12) 4 Ns 80/91, NJW 1993, 1488, 1489 zur Vereinbarung über die Vornahme einer Teufelsaustreibung; AG Grevenbroich, Urt. v. 03.11.1997 - 11 C 232/97, NJW-RR 1999, 133 zur Lebenshilfe auf parapsychologischer Grundlage; ebenso Staudinger/Caspers, BGB, Neubearbeitung 2014, § 275 Rn. 13; Prütting/Wegen/Weinreich/Schmidt-Kessel, BGB, 9. Aufl. 2014, § 275 Rn. 8).

    Demnach seien beide Parteien zur Leistung verpflichtet (Staudinger/Kaiser, BGB, Neubearbeitung 2014, Eckpfeiler des Zivilrechts Rn. 94; Schermaier, JZ 2011, 633, 636 f.; Voss, NJW 1953, 1553; ebenso bereits LG Braunschweig, Urt. v. 28.11.1985 - 7 S 327/84, NJW-RR 1986, 478, 479; in diese Richtung auch Nassall, jurisPR-BGHZivilR 5/2011 Anm. 1).

    Weder für den Schuldner (§ 275 Abs. 1 BGB) noch für den Gläubiger (§ 326 Abs. 1 Satz 1 BGB) ist von einer Unmöglichkeit auszugehen, beide Parteien sind vielmehr zur Leistung verpflichtet (zutreffend LG Braunschweig, Urt. v. 28.11.1985 - 7 S 327/84, NJW-RR 1986, 478, 479 Staudinger/Kaiser, BGB, Neubearbeitung 2014, Eckpfeiler des Zivilrechts Rn. 94; Schermaier, JZ 2011, 633, 636 f.; Voss, NJW 1953, 1553; so im Grundsatz auch Erman/H. P. Westermann, 14. Aufl. 2014, § 275 Rn. 5).

  • AG Grevenbroich, 03.11.1997 - 11 C 232/97

    Schuldrechtlicher Vertrag über den Einsatz magischer Kräfte; Objektive

    Auf der gleichen Ebene liegen Horoskope auf astrologischer Grundlage (OLG Düsseldorf, Urt. v. 27.2.1953 - 5 U 319/52, NJW 1953, 1553) und Verträge auf Vornahme von Teufelsaustreibungen" (LG Mannheim, Urt. v. 30.4.1992 - (12) 4 Ns 80/91, NJW 1993, 1488 f.).

    Daß die ganz überwiegende Mehrheit der denkenden Bevölkerung dies für Aberglauben hält, ist im übrigen offenkundig (so schon OLG Düsseldorf NJW 1953, 1553).

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