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   BGH, 29.09.1953 - 1 StR 367/53   

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BGH, 29.09.1953 - 1 StR 367/53 (https://dejure.org/1953,124)
BGH, Entscheidung vom 29.09.1953 - 1 StR 367/53 (https://dejure.org/1953,124)
BGH, Entscheidung vom 29. September 1953 - 1 StR 367/53 (https://dejure.org/1953,124)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • BGHSt 5, 149
  • NJW 1954, 320
 
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Wird zitiert von ... (30)

  • BGH, 16.04.2015 - 1 StR 490/14

    Bandenmäßige Fälschung technischer Aufzeichnungen (Begriff des Verfälschens;

    cc) Die Feststellungen belegen, dass der Angeklagte vorsätzlich und zur Täuschung im Rechtsverkehr (vgl. BGHSt 5, 149, 151; 28, 300, 304) gehandelt hat.
  • OLG Koblenz, 10.10.2007 - 1 Ss 267/07

    Strafverfahren: Beschränkung der Berufung bei fehlerhafter Subsumtion des

    Als Aussteller kann auch eine juristische Person oder, wie es vorliegend in Betracht zu ziehen ist, eine Behörde benannt sein (BGHSt 9, 44, 46; Gribbohm a.a.O.), wobei es nicht darauf ankommt, ob er ermittelt werden kann und ob es ihn überhaupt gibt (BGHSt 5, 149, 151 m.w.N; Gribbohm a.a.O. Rdn. 163).
  • OLG Karlsruhe, 16.12.2002 - 1 Ws 85/02

    Klageerzwingungsverfahren: Ausreichender Anfangsverdacht; Beurteilungsspielraum

    Spätestens danach musste in der vorgesetzten Dienstbehörde aber mit der Beiziehung der Urkunde gerechnet werden (vgl. hierzu BGHSt 5, 149 ff.), so dass eine Berücksichtigung anderweitiger Zielsetzungen nicht mehr möglich ist.
  • BGH, 24.03.1964 - 3 StR 60/63

    Verfahrensrechtlicher oder sachlichrechtlicher Charakter einer Rechtsnorm -

    Dabei ist es ohne rechtliche Bedeutung, ob der falsche Absendername frei erfunden war oder ob der Angeklagte sich unbefugt des Namens eines Dritten bediente (BGHSt 1, 117, 121; 5, 149, 151).

    Es genügt vielmehr, wie der Bundesgerichtshof in der Entscheidung BGHSt 5, 149, 152 ausgeführt hat, daß der Täter "allgemein den Gedanken verfolgte, mit der falschen Urkunde auf den Rechtsverkehr so einzuwirken, daß irgendjemand irregeführt und zu einem rechtlich erheblichen Verhalten bewegen werden sollte".

  • OLG Koblenz, 19.09.1994 - 2 Ss 123/94

    Urkunde; Entstehungszeitpunkt; Hersteller; Herstellern einer unechten Urkunde;

    Denn in Rechtsprechung und Literatur ist umstritten, ob insoweit Absicht im engeren Sinne (überschießende Innentendenz) zu fordern ist (so z. B. Bay0bLG, NJW 1967, 1476) oder es ausreicht, daß der Täter allgemein den Gedanken verfolgt bzw. das sichere Wissen gehabt hat, mit der falschen Urkunde auf den Rechtsverkehr so einzuwirken, daß irgendjemand irregeführt und zu einem rechtlich erheblichen Verhalten bewogen werden sollte (vgl. BGHSt 5, 149 [152] = NJW 1954, 320; Cramer, in: Schönke/Schröder, § 267 Rdnr. 91 m. w. Nachw.).
  • BGH, 19.12.1984 - I ZR 181/82

    Provisionsweitergabe durch Lebensversicherungsmakler

    Keinesfalls durften sie in Verfolg der nur vorgetäuschten Absicht, einen Lebensversicherungsvertrag abzuschließen, zu Mitteln greifen, die sie - so mit der Unterschriftsleistung unter dem Antrag auf Abschluß einer Lebensversicherung durch "Dr. Schulze" - in den Bereich strafbaren Tuns rückten (vgl. RGSt 46, 297, 300, 301; BGHSt 5, 149, 150, 151 m.w.N; Schönke/Schröder, Strafgesetzbuch, 21. Aufl., § 267 Rdnr. 49; Dreher/Tröndle, Strafgesetzbuch, 41. Aufl., § 267 Rdnr. 21).
  • BGH, 11.10.1967 - 2 StR 506/67

    Lockere Tür - §§ 242, 22, 24 StGB, Versuch, Rücktritt, natürliche

    Damit hatte er aber bereits den erforderlichen unbedingten Handlungswillen (vgl. BGHSt 5, 149; 12, 306, 309 [BGH 03.12.1958 - 2 StR 500/58]; 21, 14, 17) [BGH 02.02.1966 - 2 StR 525/65].
  • BGH, 02.02.1966 - 2 StR 525/65

    Ausscheiden der Anwendbarkeit des Strafmilderungsgrundes der "Reizung zum Zorn"

    Damit hatte der Angeklagte aber bereits den unbedingten Handlungswillen (vgl. BGHSt 5, 149; 12, 306, 309 [BGH 03.12.1958 - 2 StR 500/58][BGH 29.09.1953 - StR 1 367/53 ]).
  • BAG, 15.12.1983 - 6 AZR 60/83

    Weiterbeschäftigung eines Jugendvertreters

    Gegenstand der Täuschung i.S. von § 267 StGB ist eine im Rechtsverkehr erhebliche Tatsache, es reicht nicht aus, wenn der Getäuschte nur über interne Dinge seines eigenen Rechtskreises irren soll, die für seine äußeren Rechtsbeziehungen nicht unmittelbar maßgeblich sind (vgl. BGHSt 5, 151 [BGH 29.09.1953 - 1 StR 367/53]; Leipziger Komm.-Tröndle, 10. Aufl., § 267 StGB Rz 188; Dreher/Tröndle, StGB, 41. Aufl., § 267 Rz 30; außerdem Schönke/Schröder, StGB, 21. Aufl., § 267 Anm. 87 ff. jeweils m.w.N.).
  • BGH, 20.04.1956 - 2 StR 52/56

    Rechtsmittel

    Gleichgültig ist es hierbei, ob die Träger des anderen Namens zu ermitteln sind oder ob es sie überhaupt gibt (BGHSt 1, 117 [121]; 5, 149 [151]).

    Es genügt vielmehr, daß die Urkunde hergestellt ist, um gegebenenfalls die Polizei irrezuführen und an der Strafverfolgung des Täters zu hindern, da unter Rechtsverkehr im Sinne des § 267 StGB in der jetzigen Fassung nicht nur der private Rechtsverkehr, sondern die Gesamtheit der rechtlichen Beziehungen zu verstehen ist, innerhalb deren die Urkunde irgend eine rechtliche Bedeutung haben soll; (BGH in NJW 1953, 955 Nr. 24, BGHSt 5, 149 und BGH in LM zu § 261 StGB Nr. 18).

  • LG Münster, 22.07.2019 - 15 Ns 11/19

    Anbringung eines fremden Kennzeichens für Anfertigung von Inseratsfoto nicht

  • BGH, 24.04.1979 - 1 StR 88/79

    Täterschaft oder Beihilfe zur Untreue des Vorstands gegenüber einer

  • BayObLG, 19.03.1991 - RReg. 2 St 4/91
  • BGH, 11.03.1960 - 4 StR 32/60

    Strafbarkeit wegen Urkundenfälschung und wegen Betruges in Tateinheit mit

  • BGH, 14.01.1975 - 1 StR 620/74

    Notwendigkeit der Begründung der Zulassung einer Frage im Prozess - Herstellung

  • BGH, 23.02.1960 - 1 StR 694/59

    Rechtsmittel

  • BGH, 16.10.1962 - 1 StR 344/62

    Rechtsmittel

  • BGH, 12.07.1960 - 1 StR 228/60

    Rechtsmittel

  • BGH, 31.08.1954 - 5 StR 176/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 13.05.1983 - 3 StR 18/83

    Anforderungen an die gerichtliche Beweiswürdigung und die richtige Auswahl von

  • BGH, 05.07.1955 - 1 StR 80/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 10.05.1955 - 2 StR 36/55

    Rechtsmittel

  • BGH, 20.05.1954 - 4 StR 736/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 04.05.1954 - 5 StR 370/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 16.02.1954 - 1 StR 624/52

    Rechtsmittel

  • BGH, 22.12.1953 - 1 StR 238/53

    Rechtsmittel

  • BGH, 19.10.1967 - 6 StE 1/67

    Erfüllung des Tatbestandes der verräterischen Beziehungen bei Aufnahme und

  • BGH, 05.12.1961 - 1 StR 373/61

    Urkundeneigenschaft des Inventarverzeichnisses einer Handelsfirma -

  • BGH, 29.06.1954 - 2 StR 122/54

    Rechtsmittel

  • BGH, 05.10.1965 - 5 StR 391/65

    Anforderungen an die Durchführung des Revisionsverfahrens - Grundlagen der

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Rechtsprechung
   BGH, 17.12.1953 - 4 StR 483/53   

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BGH, 17.12.1953 - 4 StR 483/53 (https://dejure.org/1953,162)
BGH, Entscheidung vom 17.12.1953 - 4 StR 483/53 (https://dejure.org/1953,162)
BGH, Entscheidung vom 17. Dezember 1953 - 4 StR 483/53 (https://dejure.org/1953,162)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 5, 187
  • NJW 1954, 320 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (32)

  • BGH, 17.09.2009 - 5 StR 521/08

    Verurteilungen des ehemaligen Gesamtbetriebsratsvorsitzenden und eines ehemaligen

    Eine solche läge zwar nicht vor, soweit lediglich die Erfüllung allgemeiner arbeitsvertraglicher Pflichten des Angeklagten im Raum gestanden hätte (vgl. BGHSt 3, 289, 293 f.; 4, 170; 5, 187).
  • BGH, 26.07.1972 - 2 StR 62/72

    EC-Karte I - § 266 StGB, Mißbrauchstatbestand, Vermögensfürsorgepflicht verneint

    Das entspricht gesicherter Rechtsprechung und Lehre (RGSt 69, 58, 61; 71, 90; BGHSt 1, 186, 188 [BGH 08.05.1951 - 1 StR 171/51]; 5, 187 [BGH 17.12.1953 - 4 StR 528/53]; 22, 190 [BGH 26.06.1968 - 2 StR 277/68]; Schönke/Schröder, StGB 16. Aufl. § 266 Rdnr. 24; Pfeiffer/Maul/Schulte, StGB § 266 Anm. 8; Kohlrausch/Lange, StGB § 266 Anm. III 2; Dreher, StGB 32. Aufl. Anm. 1 B c cc; Maurach, Deutsches Strafrecht Besonderer Teil 5. Aufl. S. 344).
  • BGH, 07.09.2017 - 2 StR 24/16

    Freispruch des Finanzstaatssekretärs und eines hochrangigen Finanzbeamten vom

    Zwar sind die Voraussetzungen, unter denen ein Anspruch auf eine Subvention oder Investitionszulage besteht, weitgehend gesetzlich festgelegt (vgl. BGH, Beschluss vom 28. Mai 2014 - 3 StR 206/13, BGHSt 59, 244, 249); sein dienstlicher Aufgabenkreis eröffnet dem Finanzbeamten gleichwohl einen (gewissen) Entscheidungsspielraum, Selbstständigkeit und Bewegungsfreiheit (vgl. zu diesem Erfordernis BGH, Urteil vom 4. November 1952 - 1 StR 441/52, BGHSt 3, 289, 293 f.; Urteil vom 3. März 1953 - 1 StR 5/53, BGHSt 4, 170, 172; Urteil vom 17. Dezember 1953 - 4 StR 483/53, BGHSt 5, 187; Senat, Urteil vom 11. Dezember 1957 - 2 StR 481/57, BGHSt 13, 315, 317 ff.; BGH, Urteil vom 14. Dezember 1983 - 3 StR 452/83, Rn. 18; Beschluss vom 7. Oktober 1986 - 1 StR 373/86, wistra 1987, 27).

    Nicht jede Pflichtverletzung eines mit der Durchführung von Investitionszulagenverfahren befassten Finanzbeamten lässt sich jedoch als Verletzung einer Vermögensbetreuungspflicht im Sinne des § 266 StGB verstehen, auch wenn sie sich auf das Vermögen des Berechtigten - hier das Fiskalvermögen - irgendwie nachteilig auswirken kann (vgl. BGH, Urteil vom 17. Dezember 1953 - 4 StR 483/53, BGHSt 5, 187, 188).

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Rechtsprechung
   BGH, 15.12.1953 - 5 StR 238/53   

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https://dejure.org/1953,332
BGH, 15.12.1953 - 5 StR 238/53 (https://dejure.org/1953,332)
BGH, Entscheidung vom 15.12.1953 - 5 StR 238/53 (https://dejure.org/1953,332)
BGH, Entscheidung vom 15. Dezember 1953 - 5 StR 238/53 (https://dejure.org/1953,332)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHSt 5, 218
  • NJW 1954, 320
  • DB 1954, 59
 
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Wird zitiert von ... (8)

  • BGH, 08.10.1958 - KZR 1/58

    Vertikale Preisempfehlungen

    Unter dem Dekartellierungsrecht der Besatzungsmächte (am. Gesetz 56, brit. Verordnung 78) wurden, in Rechtsprechung und Verwaltungspraxis Preisempfehlungen, die von den Empfängern befolgt wurden und deshalb eine der Preisfestsetzung oder Preisabrede vergleichbare Wirkung hatten, als unzulässige Umgehung des Verbots von Preisfestsetzungen oder Preisabreden angesehen (BGHSt 5, 218, 225 [BGH 15.12.1953 - 5 StR 238/53] ; Schreiben des Bundesministers für Wirtschaft an den Gesamtverband des Deutschen Groß- und Außenhandels vom 9. Juni 1950 - WuW/E BMW 4; Arbeitstagungen der Kartellreferenten vom 27. April 1949, 29. September 1949, 27. Mai 1952, 13. Juli 1955 - WuW/E KRT 3 ff. 5, 14 ff, 30).
  • BGH, 16.03.1954 - I ZR 179/52

    Auschließlichkeitsvereinbarung

    Wie der Bundesgerichtshof wiederholt ausgesprochen hat, sind die Dekartellierungsgesetze auch auf Genossenschaften anwendbar (BGHSt 4, 94 und das ebenfalls zum Abdruck bestimmte Urteil vom 15. Dezember 1953 - 5 StR 238/53 -, NJW 1954, 320; ebenso für das Verhältnis von Genossenschaftsgesetz und Verordnung gegen Mißbrauch wirtschaftlicher Machtstellungen vom 2. November 1923 - Kartellverordnung - RGZ 151, 139).
  • BGH, 18.06.1957 - I ZR 89/56

    Rechtsmittel

    Unter Festsetzung von Preisen sind dabei Preisabreden zu verstehen (BGHSt 5, 218 [BGH 15.12.1953 - 5 StR 238/53] [224]; 8, 221 [223]).
  • BGH, 24.11.1955 - 5 StR 311/55
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  • BGH, 07.11.1956 - V ZR 39/56

    Rechtsmittel

    Daß dieses Gesetz in Deutschland noch gilt, hat das Berufungsgericht ohne Rechtsirrtum angenommen (BGH Urteil vom 10. April 1956, 1 StR 526/55; BGHZ 19, 72 [76]); ferner, daß es auch in solche Rechtsverhältnisse eingreift, die bereits bei seinem Inkrafttreten - 12. Februar 1947 - bestanden haben (BGH NJW 1952, 344; BGHZ 16, 296 [301]); sowie schließlich, daß seiner Anwendung auf Genossenschaften nichts im Wege steht (BGHSt 4, 94 [97]; 5, 218 [220 f]; BGHZ 13, 33 [BGH 16.03.1954 - I ZR 179/52] [39]).
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