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Rechtsprechung
   BGH, 29.11.1956 - III ZR 235/55   

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BGH, 29.11.1956 - III ZR 235/55 (https://dejure.org/1956,70)
BGH, Entscheidung vom 29.11.1956 - III ZR 235/55 (https://dejure.org/1956,70)
BGH, Entscheidung vom 29. November 1956 - III ZR 235/55 (https://dejure.org/1956,70)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    ZPO § 253
    Anforderungen an den Inhalt einer Klageschrift im Anwaltsprozeß; Bezugnahme auf ein Prozeßkostenhilfegesuch

Papierfundstellen

  • BGHZ 22, 254
  • BGHZ 22, 256
  • NJW 1957, 263
 
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Wird zitiert von ... (52)

  • BGH, 17.03.2016 - III ZR 200/15

    Entschädigung für Strafverfolgungsmaßnahmen: Wahrung der Klagefrist;

    Dies wirkt jedenfalls in den Fällen, in denen die Klage innerhalb einer gesetzlichen Ausschlussfrist erhoben werden muss, jedoch erst vom Zeitpunkt der Behebung des Mangels an (Bestätigung von Senat, Urteil vom 29. November 1956, III ZR 235/55, BGHZ 22, 254).

    Jedoch setzt auch diese voraus, dass die Klage den wesentlichen Formerfordernissen des § 253 ZPO entspricht (vgl. Senat, Urteil vom 17. November 1988 - III ZR 252/87, NJW-RR 1989, 508 zur Verjährungsunterbrechung; siehe auch Senat, Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 235/55, BGHZ 22, 254, 256 f).

    Eine ordnungsgemäße Klageschrift im Sinne von § 253 ZPO muss im Anwaltsprozess nach §§ 78, 130 Nr. 6 ZPO überdies auch hinsichtlich der in § 253 Abs. 2 ZPO zwingend vorgeschriebenen Erfordernisse von einem Rechtsanwalt unterzeichnet sein (vgl. Senat, Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 235/55, BGHZ 22, 254, 256).

    Die Bezugnahme auf eine von der Partei selbst gegebene Begründung in einem früher verfassten Schriftstück reicht dagegen grundsätzlich nicht aus (vgl. Senat, Urteil vom 29. November 1956, aaO; Stein/Jonas/Roth, aaO Rn. 11; Wieczorek/Schütze/Assmann, ZPO, aaO Rn. 157; MüKoZPO/Becker-Eberhardt aaO, Rn. 33; Zöller/Greger, ZPO, 31. Aufl., § 253 Rn. 12b; anders für die Bezugnahme auf die Anspruchsbegründung bei vorangegangenem Mahnverfahren: BGH, Urteil vom 24. Mai 1982 - VIII ZR 181/81, BGHZ 84, 136, 138 ff).

    Dies wirkt jedenfalls in den Fällen, in denen die Klage innerhalb einer gesetzlichen Ausschlussfrist erhoben werden muss und ein wegen Verstoßes gegen zwingende Vorschriften wie § 253 Abs. 2 ZPO wesentlicher Mangel der Klageschrift vorliegt, jedoch erst vom Zeitpunkt der Behebung des Mangels an (vgl. Senat, Urteil vom 29. November 1956 - III ZR 235/55, BGHZ 22, 254, 257; OLG Hamm, BeckRS 9998, 24047; Musielak/Voit/Foerste, ZPO, 12. Aufl., § 253 Rn. 5a; Stein/Jonas/Roth, ZPO, 22. Aufl. § 253 Rn. 11 und 61; Wieczorek/Schütze/Assmann, ZPO, 4. Aufl., § 253 Rn. 161; Zöller/Greger, ZPO, 31. Aufl., § 253 Rn. 23).

  • BGH, 17.10.2000 - XI ZR 312/99

    Unterbrechung der Verjährung durch Zustellung eines Mahnbescheids

    Diese aber liegt nur dann vor, wenn das Klagebegehren - unterhalb der Stufe der Substantiierung - individualisiert und damit ihr Streitgegenstand bestimmt ist (BGHZ 22, 254, 255; BGH, Urteile vom 13. Juli 1959 - III ZR 27/58, NJW 1959, 1819 und vom 22. Mai 1967 - II ZR 87/65, NJW 1967, 2210, 2211; Stein/Jonas/Schumann, ZPO 21. Aufl. § 253 Rdn. 129, 186; Musielak/Foerste, ZPO 2. Aufl. § 253 Rdn. 26).
  • BGH, 07.06.1990 - III ZR 142/89

    Wahrung der Klagefrist durch einen nicht postulationsfähigen Rechtsanwalt;

    Das gilt sowohl für die Klageschrift (Senatsurteil BGHZ 22, 254, 255 f mit Anm. Pagendarm in LM ZPO § 295 Nr. 11; Senatsurteil vom 9. Mai 1957 - III ZR 129/55 - LM ZPO § 253 Nr. 16; vgl. auch BGHZ 84, 136, 138) [BGH 24.05.1982 - VIII ZR 181/81] wie für Rechtsmittelschriften (zur Berufungsbegründung: BGHZ 7, 170; BGH Urteil vom 28. März 1969 I ZR 10O/67 - VersR 1969, 617; Beschluß vom 18. Februar 1981 - IVb ZB 505/81 - NJW 1981, 1620; RGZ 145, 269; BVerwG NJW 1962, 218; zur Revisionsbegründung: RGZ 117, 168).
  • BSG, 28.09.2006 - B 3 KR 20/05 R

    Öffentlich-rechtlicher Erstattungsanspruch - Verjährungshemmung durch

    Die Nachbesserung einer in diesem Punkt unzureichenden Klageschrift im laufenden Verfahren ist zwar möglich; die Heilung des Mangels tritt aber nicht rückwirkend ein, sondern nach ständiger Rechtsprechung des BGH erst ab dem Zeitpunkt der Vornahme der entsprechenden Prozesshandlung (BGH NJW 1996, 1351; BGHZ 22, 254, 257).
  • BGH, 14.03.2006 - VI ZR 335/04

    Einhaltung vorgeschriebener Schriftform durch Telefax

    Für die Wahrung der materiellen Frist des § 12 Abs. 3 Satz 1 VVG kommt es deshalb nicht mehr darauf an, dass die Klageschrift am 7. Januar 2000 nachträglich vom Prozessbevollmächtigten unterschrieben worden ist und erst damit die Erfordernisse für eine ordnungsgemäße Klageschrift nach dem Prozessrecht erfüllt worden sind (ständige Rechtsprechung, so BGHZ 22, 254, 256, 257; 92, 251, 254 ff.; vgl. auch Stein/Jonas/Schumann, ZPO, 21. Aufl., § 253, Rn. 143; Stein/Jonas/Leipold, ZPO, 22. Aufl., § 130, Rn. 58; MünchKomm-ZPO/Lüke, 2. Aufl., § 253, Rn. 22 und 164 f.).
  • BGH, 13.07.1959 - III ZR 27/58
    Ob die Klarstellung erst zu einem Zeitpunkt erfolgt, in dem die Verjährungsfrist ohne die Unterbrechung abgelaufen wäre, ist unerheblich (Ergänzung zu BGHZ 22, 254; LM ZPO § 253 Nr. 16).

    Die Sache liegt hier anders als in den vom Senat früher entschiedenen Fällen (BGHZ 22, 254; LM Nr. 16 zu § 253 ZPO), in denen der Klageschrift eine Begründung fehlte; dort war die Klageschrift nicht ordnungsgemäß, demzufolge auch die Klage nicht ordentlich erhoben.

    Die vom Berufungsgericht zur Unterstützung seiner gegenteiligen Ansicht angeführten Entscheidungen des Senats (BGHZ 22, 254; LM Nr. 16 zu § 253 ZPO), haben allerdings die "Heilung" eines nach § 253 Abs. 2 ZPO wesentlichen Verfahrensmangels in Fällen, in denen durch die Klageerhebung eine Ausschlußfrist gewahrt oder die Verjährungsfrist unterbrochen werden sollte, erst von der Behebung des Mangels an wirken lassen; sie treffen jedoch auf den vorliegenden Streitfall nicht zu, weil - wie bereits ausgeführt ist - in beiden Fällen mangels einer ordnungsmäßigen Begründung der Klage eine Rechtshängigkeit nicht eingetreten war.

  • BGH, 25.06.1975 - VIII ZR 254/74

    Heilung der Nichtunterzeichnung der Klageschrift

    Es ist seit jeher gefestigte Rechtsprechung, daß im Anwaltsprozeß vor den ordentlichen Gerichten bestimmende Schriftsätze, so auch die Klageschrift, von einem beim Prozeßgericht zugelassenen Anwalt unterzeichnet sein müssen (RGZ 151, 82 ff; BGH Beschl. v. 14. Dezember 1954 - V ZB 31/54 = LM ZPO § 518 Abs. 1 Nr. 3; BGHZ 22, 254, 255 f).

    So kann der Beklagte insbesondere in der Regel sowohl auf die in § 253 Abs. 1 ZPO vorausgesetzte förmliche Zustellung der Klage als auch auf die in § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO vorgeschriebene Angabe des Gegenstandes und des Grundes des erhobenen Anspruchs in der Klageschrift verzichten (vgl. BGHZ 22, 254, 257; 25, 66, 72; BGH Urt. v. 9. Mai 1957 - III ZR 129/55 = LM ZPO § 253 Nr. 16).

  • BGH, 21.12.1983 - IVb ZB 29/82

    Heilung des Formmangels eines Scheidungsantrags; Heilung von Zustellungsfehlern

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs können Klageausschlußfristen, die nicht der Parteidisposition unterliegen und deren Wahrung von Amts wegen zu prüfen ist, nicht dadurch der Entscheidung des Beklagen überlassen werden, daß darauf abgestellt wird, ob dieser wegen der Ordnungswidrigkeit der Klageerhebung eine Rüge erhebt oder sich rügelos zur Hauptsache einläßt (BGHZ 22, 254, 257 [BGH 29.11.1956 - III ZR 235/55] = LM ZPO § 295 Nr. 11 mit Anmerkung von Pagendarm).
  • BGH, 08.02.1996 - IX ZR 107/95

    Rechtzeitige Erhebung einer Anfechtungsklage

    Die Bezugnahme auf das Prozeßkostenhilfegesuch, das nicht von einem bei dem Landgericht Limburg zugelassenen Rechtsanwalt unterschrieben ist, genügt den Erfordernissen nicht (vgl. BGHZ 22, 254, 256; 111, 339, 345; BGH, Urt. v. 9. Mai 1957 - III ZR 129/55, LM § 253 ZPO Nr. 16).

    Zwar spricht einiges dafür, daß die Revisionserwiderung für ihre Meinung das Urteil des III. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs vom 29. November 1956 (BGHZ 22, 254, 257) in Anspruch nehmen kann.

  • BGH, 24.05.1982 - VIII ZR 181/81

    Zulässigkeit der Bezugnahme auf Schriftsätze der Partei im Anwaltsprozeß

    Die Bezugnahme im Schriftsatz des Prozeßbevollmächtigten der Klägerin vom 20. Oktober 1980 auf deren Begründungsschrift könne die unter eigener Verantwortung des Prozeßbevollmächtigten abzugebende Klagebegründung nicht ersetzen, wie das Berufungsgericht unter Hinweis auf das in BGHZ 22, 254 veröffentlichte Urteil meint.

    Der Bundesgerichtshof hat in seinemUrteil vom 29. November 1956 - III ZR 235/55 (BGHZ 22, 254) zu dem - seither nicht geänderten - § 253 Abs. 2 ZPO entschieden, daß für den dort zwingend vorgeschriebenen Inhalt einer Klageschrift im Anwaltsprozeß die Bezugnahme auf ein von der Partei selbst unterzeichnetes und eingereichtes Schreiben (in jenem Fall ging es um ein Armenrechtsgesuch) nicht ausreichend sei.

  • BGH, 02.03.1979 - I ZR 29/77

    Unterlassungsanspruch aufgrund eines Wettbewerbsverstoßes auf dem Gebiet der

  • KG, 12.06.2015 - 9 U 67/14

    Entschädigung wegen Strafverfolgungsmaßnahmen: Wahrung der Ausschlussfrist durch

  • BGH, 14.10.1975 - VI ZR 226/74

    Arglistige Täuschung über die Fehlerhaftigkeit eines Motors - Nichtigkeit eines

  • BGH, 29.06.1957 - IV ZR 88/57

    Anforderungen an den Rügeverzicht

  • BGH, 17.11.1988 - III ZR 252/87

    Unterbrechung der Verjährung durch Klageerhebung; Klage im Nachverfahren nach

  • BSG, 28.02.2018 - B 13 R 279/16 B

    Begründung der Nichtzulassungsbeschwerde im sozialgerichtlichen Verfahren

  • BGH, 04.04.2003 - V ZR 268/02

    Veräußerung von Mauergrundstücken in Berlin

  • BGH, 01.03.1984 - IX ZR 33/83

    Wahrung der Frist durch Einreichung einer Anfechtungsklage bei einem

  • OLG Hamburg, 12.07.2007 - 3 U 39/07

    Irreführende Werbung für Arzneimittel mit Bezeichnung "ALLERSLIT forte"

  • BGH, 13.03.1967 - III ZR 8/66

    Zulässigkeit eines unbezifferten Zahlungsantrags; Rechtsschutzbedürfnis für eine

  • BGH, 04.06.1986 - IVb ZR 51/85

    Lebensstellung von Kindern nach Erreichen der Volljährigkeit

  • BGH, 05.02.1958 - IV ZR 204/57
  • OLG Dresden, 20.11.2015 - 8 U 334/15
  • BGH, 09.05.1957 - III ZR 129/55
  • LG Hamburg, 28.06.2017 - 318 S 56/16

    Beschlussanfechtungsklage in Wohnungseigentumssachen: Beschwerdewert bei

  • OLG Saarbrücken, 31.08.2010 - 4 U 550/09

    Verjährung von übergegangenen Ansprüchen aus unerlaubter Handlung; Maßgebliche

  • BGH, 20.05.1976 - III ZR 84/74

    Bestimmtheit einer Klageschrift

  • BGH, 24.05.1972 - IV ZR 65/71

    Anforderungen an die Erhebung einer Klage - Geltendmachung der mangelnden

  • BGH, 17.12.1986 - IVb ZB 144/84

    Versorgungsausgleich - Scheidungsabsicht - Postulationsfähigkeit - Zustimmung

  • OLG Hamm, 23.11.2010 - 34 U 157/07

    Umfang eines Aufrechnungsverbots

  • OLG Düsseldorf, 24.06.2002 - 1 U 171/01

    Geltendmachung des deliktischen Verjährungseinwands nach § 852 Abs. 1 BGB a. F

  • BAG, 08.02.1995 - 10 AZR 289/94

    Vorbeugender Brandschutz und Brandschutzsanierung als bauliche Leistungen -

  • KG, 05.09.2005 - 8 U 177/04

    Berliner Mauer: Umwandlung von Mauersegmenten in Scheinbestandteile eines

  • BGH, 27.04.1967 - Ia ZB 19/66

    Erfordernis der Schriftlichkeit - Beschwerde im Patenterteilungsverfahren -

  • OLG Dresden, 25.07.2008 - 12 U 137/08

    Mahnbescheid über Abschlagszahlungen hemmt auch Werklohnverjährung!

  • BGH, 11.06.1964 - III ZR 192/63

    Wahrung der Klagefrist durch eine unbezifferte, keine näheren Angaben enthaltende

  • OLG Bremen, 13.07.1995 - 2 U 147/94

    Erhebung der Einrede der Verjährung; Schadensersatzansprüche des

  • OLG Frankfurt, 11.02.1985 - 20 W 403/84

    Anfechtung eines Beschlusses über die Anbringung von Wärmedämmung;

  • BGH, 22.01.1968 - III ZR 17/67

    Festsetzung der Entschädigung nach dem Allgemeinen Kriegsfolgengesetz (AKG) -

  • BAG, 08.06.1960 - 4 AZR 132/59

    Auslegung von Klageanträgen - Wirklicher Wille des Klägers - Buchstäblicher Sinn

  • OLG Oldenburg, 15.04.1997 - 2 U 35/97

    Anzeigepflichtverletzung, Antragsformular, Vergleichsberuf, Darlegungslast

  • OLG Oldenburg, 19.01.1996 - 6 U 227/95

    Prozeßkostenhilfe, Klageschrift, anforderungen, Klageentwurf, bezugnahme,

  • OLG Hamburg, 16.06.1993 - 4 U 223/92

    Verjährung des Schadenersatzanspruchs wegen Mietausfall; Kenntnis des Vermieters;

  • OLG Zweibrücken, 03.12.1998 - 5 UF 121/98

    Fehlende Rechtskraft für das Ende einer Ehezeit mangels eines maßgeblichen

  • OLG Stuttgart, 05.04.1978 - 3 Ss (8) 1043/77

    Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Rückerstattung des Mehrerlöses

  • BGH, 18.09.1961 - III ZR 119/60

    Rechtsmittel

  • LG Düsseldorf, 17.11.2015 - 4a O 66/15

    Vergleichsvertrag

  • BGH, 19.12.1972 - IX ZB 13/70

    Rechtsmittel

  • BGH, 27.02.1969 - III ZR 172/66

    Schadensersatz wegen Amtspflichtverletzung - Ansprüche wegen Pflichtverletzungen

  • BGH, 28.04.1969 - III ZR 62/68

    Abschluss eines beurkundeten Unterhaltsvertrags - Freiwillige Verpflichtung zur

  • BGH, 30.11.1964 - III ZR 103/64

    Rechtsmittel

  • BGH, 28.10.1957 - III ZR 218/55

    Rechtsmittel

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Rechtsprechung
   BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55   

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https://dejure.org/1956,959
BGH, 03.12.1956 - III ZR 107/55 (https://dejure.org/1956,959)
BGH, Entscheidung vom 03.12.1956 - III ZR 107/55 (https://dejure.org/1956,959)
BGH, Entscheidung vom 03. Dezember 1956 - III ZR 107/55 (https://dejure.org/1956,959)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1957, 263
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 13.04.2021 - VIII ZB 80/20

    Statthaftigkeit der Beschwerde gegen einen die Berufung als unzulässig

    Lediglich dann, wenn auf die Anhörungsrüge oder Gegenvorstellung hin doch noch - bei unveränderter Sachlage - Prozesskostenhilfe bewilligt wird, läuft eine neue Frist für die Wiedereinsetzung (BGH, Urteile vom 18. Dezember 1963 - IV ZR 97/63, BGHZ 41, 1 f.; sowie vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55, NJW 1957, 263; MünchKommZPO/ Stackmann, 6. Aufl., § 234 Rn. 18).
  • BGH, 20.04.2009 - XI ZA 11/08

    Zurückweisung eines Prozesskostenhilfegesuchs mangels Erfolgsaussicht der

    Die Entscheidung des Berufungsgerichts steht in Übereinstimmung mit der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes, wonach nur im Fall einer begründeten Gegenvorstellung die Wiedereinsetzungsfrist erst ab Zustellung der Entscheidung über die Gegenvorstellung beginnt (BGHZ 41, 1; BGH, Beschlüsse vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55, NJW 1957, 263, vom 26. September 1979 - IV ZB 52/79, VersR 1980, 86 und vom 20. Juni 2006 - VI ZR 255/05, VersR 2007, 132).
  • BGH, 30.01.1958 - III ZR 174/56
    Das übersieht Janssen aaO, wenn er schreibt, die von ihm angegriffene Entscheidung enthalte - bei Berücksichtigung der Ausführungen des erkennenden Senats in seinem Urteil vom 3. Dezember 1956, III ZR 107/55 (vgl. NJW 1957, S. 263) - "die einmalige Tatsache, daß der Senat eines Revisionsgerichts innerhalb von 5 Monaten sich widersprechende Wissenserklärungen über seine eigene, junge Rechtsprechung abgibt.".
  • BVerwG, 29.03.1966 - II C 60.64

    Voraussetzungen für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen

    Voraussetzung für die Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen armutbedingter Versäumung der Frist zur Einlegung eines Rechtsmittels ist, daß die arme Partei innerhalb dieser Frist die Bewilligung des Armenrechts nachgesucht und dem Gericht alle zumutbaren Angaben gemacht und alle Unterlagen beigebracht hat, die erforderlich sind, damit über das Gesuch alsbald entschieden werden kann; es würde den Rechtsmittelgegner ungerechtfertigt benachteiligen, wenn der Antragsteller es in der Hand hätte, noch nach Ablauf der Rechtsmittelfrist die erforderlichen Angaben und Unterlagen beizubringen, obwohl ihm dies vor Ablauf der Frist möglich und zumutbar war; denn damit bliebe es unnötig lange in der Schwebe, ob die in der Vorinstanz ergangene Entscheidung rechtskräftig geworden ist (vgl. hierzu u.a. Bundesgerichtshof, Beschluß vom 23. Juni 1956 - IV ZA 46/56 - [LM Nr. 10 zu § 114 ZPO; NJW 1956, 1435] und Urteil vom 3. Dezember 1956 - III ZR 107/55 - [LM Nr. 14 zu § 234 ZPO; NJW 1957, 263]; Bundesverwaltungsgericht, u.a. Beschluß vom 26. Januar 1961 - BVerwG VIII B 194.60 - [Buchholz BVerwG 310, § 60 VwGO Nr. 5; DVBl. 1961, 294], Beschluß vom 24. Mai 1962 - BVerwG VIII B 59.62 - und Beschluß vom 10. Februar 1966 - BVerwG II ER 201.66 -).
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