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   BGH, 20.10.1959 - VI ZR 166/58   

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BGH, 20.10.1959 - VI ZR 166/58 (https://dejure.org/1959,821)
BGH, Entscheidung vom 20.10.1959 - VI ZR 166/58 (https://dejure.org/1959,821)
BGH, Entscheidung vom 20. Januar 1959 - VI ZR 166/58 (https://dejure.org/1959,821)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1960, 380
  • MDR 1960, 128
  • VersR 1959, 1045
  • DB 1959, 1343
  • JR 1960, 134
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BGH, 15.10.1992 - IX ZR 43/92

    Amtshaftung des Notars bei Beurkundung von Grundstückskaufverträgen

    Hat eine einzige, in sich abgeschlossene Verletzungshandlung mehrere Schadensfolgen ausgelöst, so kann allerdings die Verjährungsfrist nach dem Grundsatz der Schadenseinheit auch für nachträglich auftretende, zunächst also nur drohende, aber nicht unvorhersehbare Folgen beginnen, sobald irgendein (Teil-)Schaden schon entstanden ist (BGHZ 100, 228, 231 f m.N.; BGH, Urt. v. 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58, NJW 1960, 380; v. 20. Dezember 1977 - VI ZR 190/75, WM 1978, 331, 332; Senatsurt. v. 1. Februar 1990 - IX ZR 81/89, WM 1990, 815, 816 m.N.; v. 20. Juni 1991 - IX ZR 226/90, NJW 1991, 2833, 2835 m.N.; v. 9. Juli 1992 - IX ZR 50/91 aaO.).
  • BGH, 15.03.2011 - VI ZR 162/10

    Beginn der Verjährung von Ansprüchen einer gesetzlichen Pflegekasse: Kenntnis des

    Daher schließt die Ungewissheit über den Umfang und die Höhe des Schadens den Beginn der Verjährung nicht aus (vgl. etwa RGZ 119, 204, 208; Senat, Urteile vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58, VersR 1959, 1045, 1046 und vom 20. Dezember 1977 - VI ZR 190/75, VersR 1978, 350, 351).
  • BGH, 05.04.2016 - VI ZR 283/15

    Schadensersatzansprüche wegen Verletzung der sexuellen Selbstbestimmung:

    Der gesamte aus einer unerlaubten Handlung entspringende Schaden stellt sich verjährungsrechtlich nicht als Summe einzelner selbständiger, nicht zusammenhängender Schäden, sondern als Einheit dar, die alle Folgezustände umfasst, die im Zeitpunkt der Erlangung allgemeinen Wissens um den Schaden überhaupt nur als möglich vorauszusehen waren (Senatsurteile vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58, NJW 1960, 380; vom 15. März 2011 - VI ZR 162/10, VersR 2011, 682 Rn. 8, jeweils mwN).
  • LG Osnabrück, 08.10.2019 - 12 O 1759/19
    Dafür ist erforderlich und genügt die Kenntnis von der Vermögensbeeinträchtigung (vgl. hierzu BGH, Urt. v. 26. Oktober 1989 - IX ZR 257/88, VersR 1990, 277, 278; Urt. v. 15.10.1992, IX ZR 43/92) und der Verursachung in ihrer wesentlichen Gestaltung, während das Schadensbild hinsichtlich Umfang und Höhe der Schädigung sowie die Einzelheiten des schadensstiftenden Ereignisses und des weiteren Ursachenverlaufs nicht bekannt zu sein brauchen (vgl. BGH, Urt. v. 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58, NJW 1960, 380; v. 11. April 1960 - III ZR 78/59, VersR 1960, 638, 639; v. 7. März 1963 - III ZR 167/61, VersR 1963, 631, 632; v. 20. Dezember 1977 - VI ZR 190/75, WM 1978, 331, 332).
  • BGH, 28.09.1973 - I ZR 136/71

    Brünova

    Es ist dann der für das deliktische Schadensersatzrecht allgemein anerkannte Grundsatz entsprechend anzuwenden, daß die Verjährung des Ersatzanspruchs beginnt, wenn der Verletzte aufgrund der ihm bekannten Tatsachen eine Schadensersatzklage, sei es auch nur eine Klage auf Feststellung der Ersatzpflicht für den künftig entstehenden Schaden, mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg erheben kann und ihm damit die Erhebung einer Klage zuzumuten ist (BGHZ 6, 195, 202; BGH NJW 1960, 380, 381).
  • BGH, 30.01.1973 - VI ZR 4/72

    Anforderungen an Kenntnis vom Schaden und der Person des Ersatzpflichtigen

    Somit kommt es für den Beginn der Verjährung grundsätzlich nicht darauf an, wann der Verletzte oder der Versicherungsträger von den einzelnen Schadensfolgen Kenntnis erlangt (vgl. BGH Urt. v. 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 = NJW 60, 380; BGHZ 33, 112; Urt. v. 27. September 1968 - VI ZR 26/67 = VersR 68, 1163).
  • BGH, 04.11.1975 - VI ZR 226/73

    Ärztliche Aufklärung - Konsultationen - Patient - Verjährungsfrist -

    Nur mit ihr befaßt sich das Senatsurteil vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - VersR 1959, 1045 = LM BGB § 852 Nr. 13.
  • BGH, 23.04.1963 - VI ZR 60/62
    Nach fester Rechtsprechung ist die Kenntnis von dem Schaden und der Personen des Ersatzpflichtigen im Sinne des § 852 BGB gegeben, wenn der Geschädigte auf Grund der ihm bekannten Tatsachen gegen eine bestimmte Person eine Schadensersatzklage, mit einigermaßen sicherer Aussicht auf Erfolg erheben kann (vgl. KGZ 168, 219; BGHZ 6, 195; Urteil des erkennenden Senats vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW I960, 380 Nr. 2).

    In der nicht ordnungsmäßigen Errichtung dieses Bauwerkes auf nicht tragfähigero, schlammigem Baugrund erblickte er, wie sich aus seinem Schreiben vom 31o Oktober 1956 ergibt, die zum Schadensersatz verpflichtende unerlaubte Handlung der Beklagten; denn er führt aus, der Neubau sacke jgbg und nehme seine Schaubürg mit; durch das \Vegeacken des Neubaues seien im Mauerwerk und den Fußböden d c2j Schauburg erhebliche Hisse entstanden; die Tapeten seien infolge der Risse geplatzt; er mache den Erstbeklagten als Bauherren für die bereits entstandenen und jeden neuen Schaden haftbar» Biese Äußerungen konnte das Berufungsgericht schon im Hinblick auf den vom Kläger hervorgehobenen örtlichen und zeitlichen Zusammenhang zwischen der Errichtung des Neubaues auf schlammigem Untergrund und der Entstehung der angeführten Schäden entnehmen, daß der Kläger sowohl von dem Schaden als auch von den Schadensursachen eine ausreichende Vorstellung hatte, die ihm wenigstens die Erhebung einer Feststellungsklage ermöglichteo Für die zum Ingangsetzen der Verjährungsfrist nach § 852 BGB erforderliche Kenntnis ist es aus reichend, daß dem Geschädigten das Schadensgeschehen in seinen Grundzügen bekannt ist» Eine genaue Kenntnis aller Einzelheiten des schädigenden Ereignisses und des Kausalverlaufs ist hierzu nicht erforderlich (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 11. Juli 1961 - VI ZR 11/61 - VersR 1961, 910, vom 26. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - NJW I960, 380 Nr. 2).

  • BGH, 20.12.1977 - VI ZR 190/75

    Beginn der Verjährungsfrist bei Schadensersatzansprüchen aus unerlaubter Handlung

    Der gesamte, einer unerlaubten Handlung entspringende Schaden stellt eine Einheit dar (RGZ 119, 204, 208;Senatsurteil vom 20. Oktober 1959 - VI ZR 166/58 - VersR 1959, 1045, 1046).
  • OLG Köln, 19.09.1988 - 8 U 13/88
    Selbst wenn aber der Kläger diese Schlußfolgerung nicht gezogen haben sollte, wäre dies für den Verjährungsbeginn in entsprechender Anwendung des § 852 BGB unschädlich: Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs setzt die erforderliche Kenntnis der anspruchsbegründenden Umstände i. S. dieser Vorschrift lediglich voraus, daß der Geschädigte alle Tatsachen kennt, die bei richtiger Verknüpfung und rechtlicher Subsumtion die Feststellung von Ersatzpflicht und -verpflichtetem erlauben; daß der Geschädigte die ihm bekannten Informationen tatsächlich richtig miteinander verknüpft und richtig rechtlich subsumiert hat, verlangt § 852 BGB für die Kenntnis von Schaden und Schädiger nicht (vgl. BGH NJW 1960, 380 f.; BGH NJW 1984, 661; BGH NJW-RR 1988, 411 f.).
  • KG, 09.11.2006 - 16 U 28/06
  • OLG Köln, 25.08.1994 - 7 U 43/94

    Haftung des Notars bei vorzeitiger Auszahlung des hinterlegten

  • OLG München, 08.05.1984 - 5 U 4662/83

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

  • OLG Köln, 27.10.1966 - 10 U 56/66

    Beginn der Verjährung bei Kenntniserlangung von Unfall

  • BGH, 21.11.1974 - III ZR 100/72

    Voraussetzungen eines Anspruchs auf Zahlung einer auf Grund einer

  • BGH, 17.02.1970 - VI ZR 185/68

    Kenntnis der Person des Ersatzpflichtigen im Deliktsrecht - Anforderungen an das

  • BGH, 27.04.1967 - VI ZR 165/65

    Schaden durch Verabreichung von täglich zweimal 0,6 g Streptomycin -

  • LG Nürnberg-Fürth, 21.09.1983 - 10 O 7087/82
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