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   BGH, 12.01.1960 - VI ZR 220/58   

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BGH, 12.01.1960 - VI ZR 220/58 (https://dejure.org/1960,503)
BGH, Entscheidung vom 12.01.1960 - VI ZR 220/58 (https://dejure.org/1960,503)
BGH, Entscheidung vom 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 (https://dejure.org/1960,503)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Besprechungen u.ä.

  • opus-bayern.de PDF, S. 167 (Dissertation mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Beweisvereitelung im Zivilprozess // Vorsätzliche oder grob verschuldete Beweisvereitelung (Daniela Fröhlich)

Papierfundstellen

  • NJW 1960, 821
  • MDR 1960, 487
  • DB 1960, 495
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 17.01.2008 - III ZR 239/06

    Werbung eines Partnervermittlungsinstituts mit einer nicht vermittlungsbereiten

    Die Weigerung der nicht beweispflichtigen Partei, einen nur ihr bekannten Zeugen ohne triftigen Grund namhaft zu machen, kann daher nur im Rahmen der Beweiswürdigung als Beweisvereitelung zu deren Lasten berücksichtigt werden (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 - NJW 1960, 821; MünchKomm/Prütting, ZPO, 3. Aufl., § 286 Rn. 81; Thomas/Putzo/Reichhold, ZPO, 28. Aufl., § 286 Rn. 19).
  • AG Brandenburg, 26.09.2016 - 31 C 70/15

    Unberechtigt auf Park-and-Ride-Parkplatz parken - Haftung

    Die Weigerung der nicht beweispflichtigen Partei, eine nur ihr bekannte Person ohne triftigen Grund namhaft zu machen, könnte daher nur ggf. im Rahmen der Beweiswürdigung als Beweisvereitelung zu deren Lasten berücksichtigt werden (BGH, Urteil vom 17.01.2008, Az.: III ZR 239/06, u.a. in: NJW 2008, Seiten 982 ff.; BGH, Urteil vom 12.01.1960, Az.: VI ZR 220/58, u.a. in: NJW 1960, Seite 821).
  • BGH, 20.04.1983 - VIII ZR 46/82

    Ablehnung eines Beweisangebotes bei Indizienbeweisen; Prüfung der Schlüssigkeit

    Dazu gehören auch die Handlungen, Erklärungen und Unterlassungen einer Partei, die Verweigerung einer Antwort oder Auskunft sowie die Vorenthaltung von Beweismitteln (BGH, Urteil vom 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 = NJW 1960, 821; Urteil vom 20. Juni 1967 - VI ZR 201/65 = NJW 1967, 2012 = WM 1967, 845, 846; unveröffentlichtes Senatsurteil vom 8. Oktober 1980 - VIII ZR 268/79 S. 5; RG JW 1915, 1361).

    Denn auch im Prozeßrecht gelten die Grundsätze von Treu und Glauben, nach denen Rechtspositionen nicht mißbraucht werden dürfen (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 = NJW 1960, 821).

    Einen triftigen Grund dafür stellen höherwertige, über den Rechtsstreit hinausgehende Interessen der nicht beweispflichtigen Partei dar (vgl. BGH, Urteil vom 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 = NJW 1960, 821; BGH, Urteil vom 20. Juni 1967 - VI ZR 201/65 = NJW 1967, 2012; OLG Frankfurt NJW 1980, 2758, bestätigt durch unveröffentlichten Beschluß des Bundesgerichtshofes vom 1. Juli 1980 - VI ZR 261/79).

  • BGH, 15.11.1984 - IX ZR 157/83

    Erstreckung der Zwangsverwaltung auf schuldnerfremde Zubehörstücke; Verletzung

    Eine Beweisvereitelung kann aber auch ein zumindest fahrlässiges Unterlassen einer Aufklärung bei bereits eingetretenem Schadensereignis sein, wenn damit Beweismittel nicht geschaffen werden, obwohl die spätere Notwendigkeit einer Beweisführung dem Aufklärungspflichtigen bereits erkennbar sein mußte (vgl. BGH, Urt. v. 16. April 1955 - VI ZR 72/54 = LM ZPO § 282 (Beweislast) Nr. 2 aE; v. 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 = NJW 1960, 821; v. 6. November 1962 - VI ZR 29/62 = NJW 1963, 389 [BGH 06.11.1962 - VI ZR 29/62]; v. 14. April 1976 - VIII ZR 288/74 = NJW 1976, 1315, 1316; Stein-Jonas/Schumann/Leipold, ZPO 19. Aufl. § 282 Bern.

    Teilweise findet das beweisvereitelnde Verhalten der Partei Eingang in die Beweiswürdigung (BGH, Urt. v. 22. April 1958 - VI ZR 86/57 = VersR 1958, 762; v. 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 aaO), teilweise wird daran die Umkehr der Beweislast geknüpft (BGHZ 6, 224; BGH, Urt. v. 16. April 1955 - VI ZR 72/54 aaO; vom 14. April 1976 - VIII ZR 288/74 aaO).

  • OLG Hamm, 21.09.1999 - 27 U 76/99

    Haftungsverteilung bei Kollision eines Linksabbiegers mit einem Fahrzeug des

    Nach ganz einhelliger Auffassung ist dieser nur dann anzunehmen, wenn der Berechtigte seinen Verzicht unmißverständlich anzeigt (BGH DAR 1960, 137, 139; KG VM 1980, 87; Jagusch/Hentschel § 8 StVO Rdn. 37), wobei im Interesse der Verkehrssicherheit strenge Anforderungen gestellt werden.

    Denn nach der strengen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. BGH DAR 1960, 137, 139), die dem Erfordernis klarer und unmißverständlich zu beurteilender Vorfahrtsregelungen Rechnung trägt, kann selbst ein kurzes, oft auf Vorsicht beruhendes Anhalten des Bevorrechtigten nicht ohne weiteres als Verzicht gewertet werden.

  • LG Frankfurt/Main, 27.10.2017 - 3 S 12/17

    Zur Pflicht zur namentlichen Nennung im Rahmen der sekundären Darlegungslast beim

    Die Weigerung der nicht beweispflichtigen Partei, einen nur ihr bekannten Zeugen ohne triftigen Grund namhaft zu machen, kann daher nur im Rahmen der Beweiswürdigung als Beweisvereitelung zu deren Lasten berücksichtigt werden (BGH NJW 2008, 982 [BGH 17.01.2008 - III ZR 239/06] Rn. 18 m.w.N.; LG Frankfurt a.M., Beschl. v. 12.04.2016 - 2-06 S 20/14; BeckOK-ZPO-Vorwerk/Wolf, 26. Ed. 2017, § 284 Rn. 84; MünchKommZPO/Fritsche, 5. Aufl. 2016, § 138 Rn. 22; vgl. auch BGH NJW 1960, 821; Musielak/Voit-Foerste, ZPO, 14. Aufl. 2017, § 286 Rn. 66; MünchKommZPO/Prütting, a.a.O., § 286 Rn. 81).
  • BGH, 20.06.1967 - VI ZR 201/65

    Höhe der Gebühren für eine Vermögensverwaltung - Vertragswidriger Eigenverbrauch

    Die Revision verkennt nicht, daß das Gericht aus der Beweisvereitelung durch die nicht beweispflichtige Partei in der Sache selbst Schlüsse zu ihrem Nachteil ziehen kann (Urteil des erkennenden Senats vom 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 = LM Nr. 11 zu § 286 (B) ZPO).
  • OLG Koblenz, 12.10.1992 - 12 U 1234/91

    Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall ; Inanspruchnahme einer

    Ein Verzicht auf die Vorfahrt kann nur dann angenommen werden, wenn der Berechtigte den Verzichtswillen in unmißverständlicher Weise zum Ausdruck bringt (Jagusch, aaO. zu § 8 StVO Rdn. 37; BGH DAR 1960, 137; KG VM 1980, 87).
  • LAG Hamm, 16.09.1999 - 8 Sa 799/99

    Streit um die Zahlung restlicher Arbeitsvergütung bei Uneinigkeit darüber, ob die

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  • BGH, 24.01.1969 - V ZR 102/65

    Risseschäden am Mauerwerk auf Grund von Bauarbeiten am Nachbargrundstück -

    Die Beklagten, insbesondere die erstbeklagte Grundstückseigentümerin, haben sich einer solchen Untersuchung bisher nicht ausdrücklich widersetzt (vgl. GA 189/90, auch 160), so daß derzeit ihre Gestattung zu unterstellen ist und offen bleiben kann, welche beweisrechtliche Bedeutung eine etwaige Weigerung haben könnte (vgl. dazu Urteil vom 12. Januar 1960, VI ZR 220/58, LM ZPO § 286 (B) Nr. 11 und Baumbach/Lauterbach a.a.O. Übers.
  • BGH, 12.05.1964 - VI ZR 48/63
  • OLG Celle, 18.07.1978 - 1 Ss 382/78
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Rechtsprechung
   BGH, 19.03.1960 - V ZR 41/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,5268
BGH, 19.03.1960 - V ZR 41/60 (https://dejure.org/1960,5268)
BGH, Entscheidung vom 19.03.1960 - V ZR 41/60 (https://dejure.org/1960,5268)
BGH, Entscheidung vom 19. März 1960 - V ZR 41/60 (https://dejure.org/1960,5268)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1960, 821
  • MDR 1960, 486
 
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Wird zitiert von ...

  • BGH, 22.03.1966 - VIII ZR 8/66

    Weitere Einstellung einer Zwangsvollstreckung - Unterbliebene Nachsuchung um die

    Die Einstellung der Zwangsvollstreckung in der Revisionsinstanz setzt auch bei Verurteilungen zur Herausgabe von Grundstücken und bei Räumungsurteilen voraus, daß der Schuldner im Berufungsrechtszug einen Antrag nach § 713 Abs. 2 ZPO gestellt hat (Abweichung vom Beschluß des V. Zivilsenats vom 19. März 1960 - V ZR 41/60 - LM ZPO § 719 Nr. 16/17).

    Allerdings hat der V. Zivilsenat in seinem Beschluß vom 19. März 1960 - V ZR 41/60 - (LM ZPO § 719 Nr. 16/17 = NJW 1960, 821) ausgesprochen, bei Verurteilung zur Herausgabe eines Grundstückes könne der Schuldner auch dann die Einstellung der Zwangsvollstreckung nach § 719 Abs. 2 ZPO erreichen, wenn er im Berufungsrechtszug einen Antrag nach § 713 Abs. 2 ZPO nicht gestellt habe.

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