Weitere Entscheidung unten: BGH, 21.03.1961

Rechtsprechung
   BGH, 12.04.1961 - VIII ZR 152/60   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Leitsatz)

    Ertragswert - Anfangsvermögen - Endvermögen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 1376
    Bewertung eines Grundstücks

Papierfundstellen

  • NJW 1961, 1251 (Ls.)
  • MDR 1961, 591
  • DNotZ 1961, 479
  • WM 1961, 700



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Wird zitiert von ... (19)  

  • BGH, 02.07.2007 - II ZR 111/05  

    Parteifähigkeit des nicht rechtsfähigen Vereins; Zulässigkeit einer

    Vielmehr wird der Gegenstand dann wesentlicher Bestandteil (§ 94 BGB) des Grundstücks (BGHZ 104, 298, 301; BGH, Urt. v. 27. Oktober 1972 - V ZR 41/70, DNotZ 1973, 471 f.; BGH, Urt. v. 12. April 1961 - VIII ZR 152/60, NJW 1961, 1251; RGZ 106, 147, 148 f.; MünchKommBGB/Holch 5. Aufl. § 95 Rdn. 5).
  • BGH, 19.07.2013 - V ZR 93/12  

    Bereicherungsanspruch des berechtigten Grundstücksbesitzers wegen der Vornahme

    Rechtsfehlerhaft legt das Berufungsgericht jedoch zugrunde, vage - nur auf einer ungesicherten Rechtsposition beruhende und nicht der Formvorschrift des § 311b Abs. 1 BGB (i.V.m. § 11 ErbbauRG) - Absichtserklärungen stünden der Annahme einer begründeten Erwartung entgegen (vgl. etwa BGH, Urteil vom 12. April 1961 - VIII ZR 152/60, WM 1961, 700, 701, wonach die Hoffnung genügen kann, an dem bebauten Grundstück ein Erbbaurecht zu erhalten).

    Das ist jedoch bei dem Einbau von Sachen in der Erwartung eines späteren Eigentumserwerbs an den Bauten gerade nicht der Fall (vgl. nur BGH, Urteil vom 2. Juli 2007 - II ZR 111/05, NJW 2008, 69, 76 Rn. 77 mwN; vgl. Urteil vom 12. April 1961 - VIII ZR 152/60, NJW 1961, 700, 701).

  • BGH, 12.07.1989 - VIII ZR 286/88  

    Anforderungen an ein Grund- und Teilurteil; Verjährung eines

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs kann demjenigen, der in der begründeten Erwartung künftigen Eigentumserwerbs auf einem fremdem Grundstück Bauarbeiten vornimmt oder vornehmen läßt, ein Bereicherungsanspruch zustehen, wenn diese Erwartung später enttäuscht wird (Senatsurteil vom 12. April 1961 - VIII ZR 152/60 = LM Nr. 14 zu § 951 BGB = WEM 1961, 700 unter 2; BGHZ 35, 356, 358; BGHZ 44, 321, 322 [BGH 29.11.1965 - VII ZR 214/63]; BGH Urteil vom 10. Oktober 1969 - VII ZR 145/69 = WM 1971, 474; BGH Urteil vom 12. März 1976 - IV ZR 49/75, nicht veröffentlicht, jedoch mit seinem wesentlichen Inhalt wiedergegeben bei Johannsen WM 1977, 270, 280).
  • BGH, 22.06.2001 - V ZR 128/00  

    Bereicherungsansprüche des Mieters aufgrund Bebauung des gemieteten Grundstücks

    Folglich hat die Klägerin den Wertzuwachs, den die Grundstücke durch die Baumaßnahmen der Beklagten erfahren haben, nach § 812 Abs. 1 Satz 2 2. Alternative, § 818 BGB auszugleichen (vgl. BGHZ 35, 356, 358; Senatsurt. v. 21. Dezember 1965, V ZR 108/63, WM 1966, 277 f; BGH, Urt. v. 12. April 1961, VIII ZR 152/60, WM 1961, 700, 701; v. 15. April 1965, II ZR 73/62, WM 1965, 795 f, und v. 10. Oktober 1969, VII ZR 145/69, NJW 1970, 136).
  • BGH, 18.09.1961 - VII ZR 118/60  

    Wertersatz bei Bereicherung

    Damit ist noch nicht gesagt, daß nur der Ertragswert in Betracht zu ziehen ist (BGH VIII ZR 152/60 vom 12. April 1961 = WM 1961, 700, 703 oben) und es ein Rechtsfehler wäre, wenn der Bauwert neben dem Ertragswert mitberücksichtigt wird; nach Ansicht des erkennenden Senats ist gegen das Verfahren des Berufungsgerichts bei der Wertermittlung insoweit rechtlich nichts einzuwenden.

    Die höchstrichterliche Rechtsprechung hat bei der Errichtung von Bauten auf fremdem Grund und Boden vielfach, wie es auch das Berufungsgericht getan hat, den Zeitpunkt als maßgeblich angesehen, in dem die Bauten fertiggestellt worden sind (RGZ 130, 310, 313; BGH LM Nr. 6 zu § 946 BGB), hat aber auch verschiedentlich einen anderen Zeitpunkt zugrunde gelegt (BGHZ 10, 171, 180; BGH WM 1961, 700, 702 unter Nr. 5).

    Dann aber geht es nicht an, für die Berechnung des nach § 818 Abs. 2 zu ersetzenden Wertes einen früheren Zeitpunkt zugrunde zu legen, in dem der Bereicherungsanspruch noch gar nicht entstanden war (ebenso wohl das angeführte Urteil in WM 1961, 700, 702 unter Nr. 5).

    Ferner war es, bevor der Nichteintritt des mit der Leistung bezweckten Erfolges feststand, "noch in der Schwebe" (vgl. das schon angeführte Urteil des VIII. Zivilsenats WM 1961, 700, 702), ob der Kläger Eigentümer wurde oder die Beklagten es bleiben; insofern kann durchaus davon gesprochen werden, daß der Kläger wenigstens in dieser Schwebezeit, wenn er auf dem Grundstück wohnte und es teilweise vermietete, nicht einen fremden Wert, sondern das Ergebnis seiner eigenen Leistung nutzte.

  • BGH, 29.09.1995 - V ZR 130/94  

    Ausschluß des allgemeinen Bereicherungsrechts hinsichtlich des Ersatzes von

    Eine solche bereicherungsrechtliche Haftung des Eigentümers, die zum Teil auf § 812 Abs. 1 Satz 2 Alt. 2 BGB (BGHZ 35, 356; 44, 321), zum Teil auf §§ 951 Abs. 1, 812 Abs. 1 Satz 1 BGB gestützt wird (BGH, Urt. v. 12. April 1961, VIII ZR 152/60, WM 1961, 700; Urt. v. 4. Oktober 1967, VIII ZR 105/66, WM 1967, 1250; offengelassen von BGH, Urt. v. 16. Oktober 1969, VII ZR 145/69, NJW 1970, 136; Urt. v. 12. Juli 1989, VIII ZR 286/88, NJW 1989, 2745), betrifft nämlich ausschließlich Aufwendungen, die ein berechtigter Besitzer durch Vornahme von Baumaßnahmen getätigt hat, so daß die Vorschriften des Eigentümer-Besitzer-Verhältnisses nicht eingreifen (vgl. BGH, Urt. v. 4. Oktober 1967, VIII ZR 105/66, WM 1967, 1250) und die allgemeinen Normen anwendbar bleiben.
  • BGH, 20.05.1988 - V ZR 269/86  

    Eigentum an Blockhaus mit festem Fundament

    Der Bundesgerichtshof hat deshalb eine Bestandteilseigenschaft auch bei solchen Bauten bejaht, bei denen der Errichtende kein oder nur ein kurzfristiges Gebrauchs- oder Nutzungsrecht am Grundstück hatte, jedoch von der Erwartung ausging, das Eigentum oder ein Erbbaurecht am Grundstück zu erwerben oder einen langfristigen Miet- oder Pachtvertrag mit einer Übernahme des Gebäudes durch den Vermieter oder Verpächter bei Vereinbarung einer Entschädigungsregelung abzuschließen (BGHZ 10, 171, 176; BGH Urt. vom 12. April 1961, VIII ZR 152/60, LM Nr. 14 zu § 951 BGB; Urt. vom 8. Dezember 1970, VIII ZR 150/70, WM 1971, 389, 390; Senatsurt. vom 8. Mai 1971, V ZR 121/68, WM 1971, 940, 941).
  • BFH, 22.04.1998 - X R 101/95  

    Bestandsvergleich - Veräußerungsgewinn - Aufgabegewinn - Aufbauten auf Grundstück

    e) Die Höhe des Ausgleichsanspruchs entspricht im wesentlichen dem Zeitwert des Bauwerks bei Beendigung der Fremdnutzung (so BFH-Urteile in BFHE 152, 125, BStBl II 1988, 493; in BFHE 172, 333, BStBl II 1994, 164; ebenso Urteile des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 10. Juli 1953 V ZR 22/52, BGHZ 10, 171; vom 12. April 1964 VIII ZR 152/60, Lindenmaier/Möhring, Nachschlagewerk des Bundesgerichtshofs --LM--, § 951 BGB Nr. 14; Erman/Hefermehl, Bürgerliches Gesetzbuch, 9. Aufl., § 951 Rdnr. 11; anders indes --auf die Wertverhältnisse im Zeitpunkt der Vollendung des Bauwerks abstellend-- BGH-Urteil vom 14. November 1962 V ZR 183/60, LM, § 951 Nr. 17; Staudinger/ Gursky, Bürgerliches Gesetzbuch, 13. Aufl., § 951 Rdnr. 32).
  • OLG Köln, 07.02.2006 - 3 U 111/04  

    Bereicherungsanspruch bei Aufwendungen auf fremdem Grundstück und aufgedrängte

    Soweit Aufwendungen auf einem fremden Grundstück in der Erwartung späteren Eigentumserwerbs getätigt werden, können diese allerdings ggf. auch in weiter gehendem Umfang ausgleichungspflichtig sein, weil als Maßstab insoweit auf die Erhöhung des Verkehrswertes des Grundstücks abzustellen ist (BGH WM 1961, 700, 703; BGH NJW 1966, 540, 542; ebenso OLG Koblenz, VersR 1996, 238 f.).
  • OLG Brandenburg, 05.04.2007 - 5 U 129/06  

    Wertersatz für die auf einem fremden Grundstück vorgenommenen Bebauungen

    Dies ist jedoch dann nicht der Fall, wenn die Errichtung in der Erwartung erfolgt, dass der Errichtende nach Ablauf des Nutzungsvertrages Eigentümer des Grundstücks wird (vgl. BGH DNotZ 1973, 472; BGH NJW 1961, 1251 für den Fall der erwarteten Bestellung eines Erbbaurechts; MüKo-Holch a. a. O. Rn. 6; Palandt-Heinrichs a. a. O.).
  • BFH, 11.12.1987 - III R 188/81  

    Zur Gewinnverwirklichung bei Ausscheiden eines Nutzungsrechts an einem Gebäude

  • BGH, 21.12.1965 - V ZR 108/63  

    Revision in Sachen Aufrechnung eines Nebenintervienten mit einer ihm fremden

  • BGH, 22.06.2001 - V ZR 123/00  

    Bereicherungsansprüche des Mieters wegen der Bebauung des gemieteten Grundstücks

  • BGH, 14.11.1962 - V ZR 183/60  

    Bestimmung des maßgeblichen Zeitpunktes zur Berechnung der Entschädigungshöhe für

  • OLG Frankfurt, 03.11.2006 - 25 U 30/06  

    Wert- bzw. Verwendungsersatzanspruch des Schwiegerkindes gegen Schwiegereltern

  • BGH, 16.10.1969 - VII ZR 145/69  

    Räumung und Herausgabe eines Grundstücks und Nutzungsentschädigung -

  • BGH, 04.10.1967 - VIII ZR 105/66  

    Vereinbarung der schriftlichen Niederlegung eines Vertrages - Voraussetzungen des

  • FG München, 04.12.1997 - 14 K 1708/97  

    Abziehbarkeit von Vorsteuern aus der Errichtung einer Tennishalle auf gemietetem

  • BGH, 23.01.1963 - VIII ZR 156/61  

    Rechtsmittel

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Rechtsprechung
   BGH, 21.03.1961 - I ZR 133/59   

Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1961, 1251
  • MDR 1961, 478
  • GRUR 1961, 432
  • DB 1961, 644



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Wird zitiert von ... (12)  

  • BGH, 04.04.2006 - X ZR 122/05  

    Vergütung von Kraftfahrzeug-Sachverständigen

    Die Rechtsprechung hat daher in Fällen, in denen der Vertragszweck nicht in der Erreichung eines Erfolgs, sondern in der Erbringung von Dienstleistungen liegt, entscheidend darauf abgestellt, welche Bedeutung die geschuldete Arbeit für den anderen Teil hat, wobei Schwierigkeit, Ungewöhnlichkeit oder Dauer der verlangten Tätigkeit in die Abwägung ebenso einzubeziehen sind wie sonstige übliche Bemessungsfaktoren für die Bewertung der Leistung, etwa besondere mit der Dienstleistung erzielte Umsätze oder Erfolge (BGH, Urt. v. 21.3.1961 - I ZR 133/59, NJW 1961, 1251, 1252; Urt. v. 30.5.2003 - V ZR 216/02, WM 2004, 186, 188).
  • BGH, 04.04.2006 - X ZR 80/05  

    Vergütung von Kraftfahrzeug-Sachverständigen

    Die Rechtsprechung hat daher in Fällen, in denen der Vertragszweck nicht in der Erreichung eines Erfolgs, sondern in der Erbringung von Dienstleistungen liegt, entscheidend darauf abgestellt, welche Bedeutung die geschuldete Arbeit für den anderen Teil hat, wobei Schwierigkeit, Ungewöhnlichkeit oder Dauer der verlangten Tätigkeit in die Abwägung ebenso einzubeziehen sind wie sonstige übliche Bemessungsfaktoren für die Bewertung der Leistung, etwa besondere mit der Dienstleistung erzielte Umsätze oder Erfolge (BGH, Urt. v. 21.3.1961 - I ZR 133/59, NJW 1961, 1251, 1252; Urt. v. 30.5.2003 - V ZR 216/02, WM 2004, 186, 188).
  • BGH, 11.12.2003 - IX ZR 109/00  

    Anwaltsgebühren bei Wahrnehmung mehrerer Verfahren; Höhe des Vorschusses für

    Rechtlich nachprüfbar ist aber der Begriff der Billigkeit im Sinne des § 315 BGB und § 12 Abs. 1 Satz 1 BRAGO (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1961 - I ZR 133/59, NJW 1961, 1251, 1252).
  • BGH, 10.10.1991 - III ZR 100/90  

    Gerichtliche Billigkeitskontrolle tariflicher Abwasserentgelte eines

    c) Die tatrichterlichen Ausführungen zur Anwendung des § 315 Abs. 3 BGB im konkreten Fall können vom Revisionsgericht nur daraufhin überprüft werden, ob das Berufungsgericht den Begriff der Billigkeit verkannt (BGH, Urteil vom 21. März 1961 - I ZR 133/59 - NJW 1961, 1251, 1252), ob es die gesetzlichen Grenzen seines Ermessens überschritten oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht hat (Ballhaus in BGBRGRK 12. Aufl. § 315 Rn. 20; Söllner aaO Rn. 28) und ob es von einem rechtlich unzutreffenden Ansatz ausgegangen ist, der ihm den Zugang zu einer fehlerfreien Ermessensausübung versperrt hat.
  • BGH, 30.05.2003 - V ZR 216/02  

    Umfang des Leistungsbestimmungsrechts eines Drittbegünstigten

    Fehl geht hingegen die Auffassung des Berufungsgerichts, die Leistungsbestimmung der Klägerin sei mangels ausreichender Bestimmtheit unwirksam (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1961, I ZR 133/59, NJW 1961, 1251 zur Bestimmung eines Mindestbetrages).

    Das gilt, weil es um die Bemessung eines Entgelts für die Dienste der Klägerin geht, namentlich für die Bedeutung ihrer Tätigkeit (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1961, aaO, 1252).

    Weiter sind Schwierigkeit, Ungewöhnlichkeit, Umfang und Dauer der Tätigkeit der Klägerin zu berücksichtigen (vgl. BGH, Urt. v. 21. März 1961, aaO, 1252).

  • BGH, 13.03.1985 - IVa ZR 211/82  

    Kein Bestimmungsrecht über Höhe der Provision

    Vielmehr sind in solchen Fällen die geschlossenen Verträge in der höchstrichterlichen Rechtsprechung durchweg aufrechterhalten worden, und zwar entweder gerade durch ein Zurückgreifen auf § 316 BGB (so für § 612 Abs. 2 BGB: BGH Urteil vom 29. September 1969 - VII ZR 108/67 = WM 1969, 1360 f. - Vermögensverwalter; Urteil vom 21. März 1961 - I ZR 133/59 = NJW 1961, 1251 - freier wissenschaftlicher Mitarbeiter eines Industrieunternehmens; für § 632 Abs. 2 BGB: BGH Urteil vom 19. Dezember 1953 - II ZR 189/52 = LM Nr. 1 zu § 316 BGB - Schälen von Baumstämmen; Urteil vom 29. November 1965 - VII ZR 265/63 = LM Nr. 6 zu § 315 BGB - Gutachtenerstattung; Urteil vom 16. Februar 1970 - VII ZR 97/68 = LM GebOA Nr. 8 - Architektenplanung), durch ein Abstellen auf die »Angemessenheit« (für § 653 Abs. 2 BGB: BGH Urteil vom 30. April 1969 - IV ZR 785/68 = WM 1969, 994; für § 420 HGB: RG JW 1915, 658 f.) oder auch mit Hilfe der Mittel der Individualauslegung - gegebenenfalls auch der ergänzenden - (vgl. für § 612 Abs. 2 BGB: BGH Urteil vom 21. März 1961 - NJW 1961, 1251 - für § 87 b Abs. 1 HGB; BGH Urteil vom 15. Februar 1971 - VII ZR 122/69 = VersR 1971, 464 - Handelsvertreter).

    Die verbleibende Lücke muß durch Auslegung, notfalls nach den Grundsätzen der ergänzenden Vertragsauslegung, geschlossen werden (BGH Urteil vom 21. März 1961 aaO).

  • BGH, 02.04.1964 - KZR 10/62  

    Ankauf von Rohprodukten zwecks Veredelung und nachfolgenden Weiterverkaufs;

    § 315 Abs. 3 BGB stellt lediglich darauf ab, ob die von dem einen Vertragspartner getroffene Bestimmung der vertraglichen Leistung "der Billigkeit" entspricht, und erfordert damit im wesentlichen eine Prüfung und Abwägung der objektiven wirtschaftlichen Interessenlage nur bei den beiden Vertragspartnern (BGHZ 18, 149, 152; BGH NJW 1961, 1251 Nr. 2 = GRUR 1961, 432, 435).
  • BGH, 05.04.2001 - I ZR 132/98  

    Gesamtvertrag privater Rundfunk; gerichtlicher Ermessensspielraum bei der

    Ebenso wie im Fall einer gerichtlichen Leistungsbestimmung nach § 315 Abs. 3 BGB können die tatrichterlichen Ausführungen zur Festsetzung eines Gesamtvertrages vom Revisionsgericht - abgesehen von gerügten Verfahrensverstößen - nur darauf überprüft werden, ob das Oberlandesgericht den Begriff der Billigkeit verkannt (vgl. dazu BGH, Urt. v. 21.3.1961 - I ZR 133/59, GRUR 1961, 432, 435 - Klebemittel), ob es die gesetzlichen Grenzen seines Ermessens überschritten oder von dem Ermessen in einer dem Zweck der Ermächtigung nicht entsprechenden Weise Gebrauch gemacht hat und ob es von einem rechtlich unzutreffenden Ansatz ausgegangen ist, der ihm den Zugang zu einer fehlerfreien Ermessensausübung versperrt hat (zu § 315 BGB vgl. BGHZ 115, 311, 321 m.w.N.).
  • BAG, 17.10.1990 - 4 AZR 138/90  

    Zulagen im Schreibdienst

    Die Ermessensausübung durch den Arbeitgeber unterliegt der gerichtlichen Kontrolle gemäß § 315 Abs. 3 BGB, wobei auch dem Revisionsgericht ein unbeschränktes Überprüfungsrecht zusteht (BAG Urteil vom 26. November 1986 - 4 AZR 789/85 - AP Nr. 15 zu § 1 TVG Tarifverträge: Rundfunk; BGH Urteil vom 21. März 1961 - I ZR 133/59 - AP Nr. 19 zu § 612 BGB).
  • BFH, 13.10.1992 - VIII R 57/91  

    Gewinnfeststellung einer atypischen stillen Gesellschaft anhand der

    Während sich aber im Gesellschaftsrecht der Maßstab der Angemessenheit stets auf den Anteil am "Gewinn des Unternehmens" bezieht, bezieht sich der Maßstab des billigen Ermessens bei den gegenseitigen Verträgen auf den "Gegenwert für die erbrachte Leistung" (vgl. z. B. BGH-Urteil vom 21. März 1961 I ZR 133/59, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1961, 1251; Staudinger/Mayer-Maly, Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, 12. Aufl., § 315 Rdnr. 57, 58); insoweit gilt nichts anderes als für die nach § 612 Abs. 2 BGB zu bestimmende übliche Vergütung.
  • BAG, 02.12.1992 - 10 AZR 303/91  

    Widerruf einer Forschungszulage - Befristete Bewilligung - Widerrufsvorbehalt -

  • BGH, 28.09.1965 - VI ZR 83/64  

    Öffentlichkeit der Verhandlung - Statthafte Ergänzung eines Beweisbeschlusses -

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