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   BVerwG, 13.03.1962 - I C 155.59   

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BVerwG, 13.03.1962 - I C 155.59 (https://dejure.org/1962,102)
BVerwG, Entscheidung vom 13.03.1962 - I C 155.59 (https://dejure.org/1962,102)
BVerwG, Entscheidung vom 13. März 1962 - I C 155.59 (https://dejure.org/1962,102)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Rechtsgültigkeit von Beitragspflichten für eine mit einer Zwangsmitgliedschaft verbundenen berufsständischen Körperschaft

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1962, 1311
  • MDR 1962, 760
  • DVBl 1962, 532
  • BB 1962, 815
 
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Wird zitiert von ... (37)

  • BVerwG, 21.07.1998 - 1 C 32.97

    Pflichtmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern verfassungsgemäß

    Die Beschränkung des Schutzbereichs des Art. 9 Abs. 1 GG auf die Freiheit, privatrechtliche Vereinigungen zu bilden, ihnen beizutreten oder fernzubleiben, wird aber durch die Entstehungsgeschichte des Art. 9 Abs. 1 GG belegt, wie der Senat in seinem Urteil vom 13. März 1962 - BVerwG 1 C 155.59 - (Buchholz 11 Art. 9 GG Nr. 6 = NJW 1962, 1311 ) eingehend dargelegt hat.
  • BVerwG, 26.06.1990 - 1 C 45.87

    Anforderungen an die Mitgliedsbeiträge zur IHK

    Dabei sind insbesondere das Äquivalenzprinzip und der Gleichheitssatz zu beachten (vgl. Urteile vom 13. März 1962 - BVerwG 1 C 155.59 - Buchholz 418.20 Nr. 8 = NJW 1962, 1311 , vom 25. November 1971 - BVerwG 1 C 48.65 - BVerwGE 39, 100 , vom 2. Oktober 1973 - BVerwG 1 C 42.70 - Buchholz 451.30 Steuerberater Nr. 7 und vom 10. September 1974 - BVerwG 1 C 48.70 - Buchholz 418.00 Ärzte Nr. 23; Beschluß vom 25. Juli 1989 - BVerwG 1 B 109.89 - Buchholz 430.3 Kammerbeiträge Nr. 19 = …
  • BVerwG, 25.11.1971 - I C 48.65

    Pflichtmitgliedschaft eines Amtsarztes bei der Landesärztekammer als

    Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit öffentlich-rechtlicher Berufsorganisationen mit Pflichtmitgliedschaft ist anerkannt (vgl. u.a. BVerfGE 10, 89 und 354, Urteil des Senats vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [NJW 1962, 1211 = DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 mit weiteren Nachweisen]).

    Das Wesen des Beitrages - der nicht nur fiskalische öffentliche Abgaben (wie die allgemeinen Gemeindebeiträge, die Straßenanliegerbeiträge, die Fremdenverkehrsbeiträge), sondern in einem weiteren Sinne auch die von den Mitgliedern der Körperschaften des öffentlichen Rechts erhobenen "Umlagen" umfaßt (vgl. Heyen in DVBl. 1956, 288, Fr. Klein in DVBl. 1959, 315 mit Zusammenstellung der Literatur, anderer Ansicht Vogel, DVBl. 1958, 491) - besteht darin, daß er eine Gegenleistung für einen gewährten (Sonder-)Vorteil darstellt und die von dem Beitragspflichtigen geforderten Leistungen in einem angemessenen Verhältnis zu seinem Vorteil stehen müssen (Beschluß des BVerwG vom 27. Juni 1962 - BVerwG I B 143.61 - Urteile vom 13. Februar 1958 - BVerwG I C 58.57 -, vom 20. März 1959 - BVerwG VII C 55.57 - [KStZ 1959, 148], vom 6. November 1959 - BVerwG I C 213.56 - [Buchholz 418.20 Nr. 5 S. 32], vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 = NJW 1962, 1311 = Buchholz 11 Art. 9 GG Nr. 6 und a.a.O. Nr. 8], vom 19. Oktober 1966 - BVerwG IV C 99.65 - [BVerwGE 25, 147] und vom 14. Mai 1969 - BVerwG IV C 98.66 - [Buchholz 406.11 § 186 BBauG Nr. 2]).

    Zwischen dem Erhebungsanlaß und dem Vorteil des Pflichtigen besteht allerdings nur ein mittelbarer Zusammenhang, der sich zu einer bloßen gesetzlichen Vermutung oder Fiktion des Vorteils verflüchtigen kann (Hettlage, "Beiträge" in Handwörterbuch der Sozialwissenschaften Bd. 1, 1956 S. 727 ff., Urteil des Senats vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [a.a.O.]).

  • BVerwG, 10.12.1981 - 3 C 1.81

    Beitragspflicht einer Industrie- und Handelskammer zur Insolvenzsicherung -

    Zwischen dem Erhebungsanlaß und dem Vorteil des Pflichtigen braucht allerdings nur ein mittelbarer Zusammenhang zu bestehen, der sich zu einer bloßen gesetzlichen Vermutung oder Fiktion des Vorteils verflüchtigen kann (Rechtsprechung des 1. Senats des BVerwG in seinen Urteilenvom 13. März 1962 - BVerwG 1 C 155.59 - [DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 = NJW 1962, 1311 - Buchholz 11 Art. 9 GG Nr. 6] undvom 25. November 1971 - BVerwG 1 C 48.65 - [BVerwGE 39, 100 [107]]).
  • BVerwG, 10.09.1974 - I C 48.70

    Differenzierung nach der Einkommenshöhe - Gültigkeit der Beitragsordnung -

    "Der Vorteil, den ein Mitglied an der Aufrechterhaltung der Integrität seines Standes hat, ist nicht meßbar" (Urteil des Senats vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [Buchholz 418.20 Nr. 8 = DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 = NJW 1962, 1311]).

    Der Senat hat wiederholt betont (vgl. Urteile vom 13. März 1962 - a.a.O. - und vom 25. November 1971 - a.a.O. -), daß für die Bemessung und Staffelung von Beiträgen zu einem öffentlichen Berufsverband ein erhebliches Gewicht auch auf die sozialen Erwägungen gelegt werden muß, die den Zusammenschluß von Angehörigen eines Berufes zur Erledigung gemeinsamer Standesaufgaben beherrschen.

  • VG München, 02.07.2020 - M 16 K 19.1606

    Beitragspflicht an Landesapothekerkammer

    Die in der Beitragsordnung der Beklagten getroffene Unterscheidung zwischen Inhabern einer Erlaubnis zum Betrieb einer öffentlichen Apotheke, deren Beitrag nach dem Umsatz bemessen wird, und sonstigen, also nicht selbständigen Apothekern, die einen Festbetrag entrichten, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (vgl. OVG Sachsen, U.v. 5.2.2019 - 4 A 29/17 - juris Rn. 28; OVG Lüneburg, U.v. 25.9.2008 - 8 LC 31/07 - juris Rn. 42; vgl. auch BVerwG, U.v. 13.3.1962 - BVerwG I C 155.59 - NJW 1962, 1311).

    Diese Differenzierung, die ersichtlich auch andere Apothekerkammern vornehmen (vgl. Beitragsordnung der Apothekenkammer Niedersachsen; Beitragsordnungen der Apothekenkammern Nordrhein und Westfalen-Lippe; Beitragsordnung der Sächsischen Landesapothekerkammer; Müller-Bohn, Kammerbeiträge, Deutsche ApothekerZeitung 2017, 24), ist in angemessener Weise vorteilsbezogen, entspricht dem sozialen Gedanken und berücksichtigt wie jeder an die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit anknüpfende Beitragsmaßstab, dass die Tätigkeit einer berufsständischen Kammer bei typisierender Betrachtung regelmäßig für wirtschaftlich leistungsfähigere Mitglieder von höherem Nutzen ist als für wirtschaftlich schwächere (vgl. OVG Lüneburg, U.v. 25.9.2008 - 8 LC 31/07 - juris Rn. 42; OVG Sachsen, U.v. 5.2.2019 - 4 A 29/17 - juris Rn. 28; BVerwG, U.v. 13.3.1962 - BVerwG I C 155.59 - NJW 1962, 1311; U.v. 26.1.1993 - 1 C 33.89 - juris Rn. 18).

  • BVerwG, 10.09.1974 - I C 47.70

    Allgemeiner Gleichheitssatz des Art. 3 Abs. 1 Grundgesetz (GG) und das

    "Der Vorteil, den ein Mitglied an der Aufrechterhaltung der Integrität seines Standes hat, ist nicht meßbar" (Urteil des Senats vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [Buchholz 418.20 Nr. 8 = DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 = NJW 1962, 1311]).

    Der Senat hat wiederholt betont (vgl. Urteile vom 13. März 1962 - a.a.O. - und vom 25. November 1971 - a.a.O. -), daß für die Bemessung und Staffelung von Beiträgen zu einem öffentlichen Berufsverband ein erhebliches Gewicht auch auf die sozialen Erwägungen gelegt werden muß, die den Zusammenschluß von Angehörigen eines Berufes zur Erledigung gemeinsamer Standesaufgaben beherrschen.

  • BVerwG, 10.09.1974 - I C 45.70

    Verletzung der Sachaufklärungspflicht - Berücksichtigung der besonderen

    "Der Vorteil, den ein Mitglied an der Aufrechterhaltung der Integrität seines Standes hat, ist nicht meßbar" (Urteil des Senats vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [Buchholz 418.20 Nr. 8 = DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 = NJW 1962, 1311]).

    Der Senat hat wiederholt betont (vgl. Urteile vom 13. März 1962 - a.a.O. - und vom 25. November 1971 - a.a.O. -), daß für die Bemessung und Staffelung von Beiträgen zu einem öffentlichen Berufsverband ein erhebliches Gewicht auch auf die sozialen Erwägungen gelegt werden muß, die den Zusammenschluß von Angehörigen eines Berufes zur Erledigung gemeinsamer Standesaufgaben beherrschen.

  • BVerwG, 10.09.1974 - I C 46.70

    Pflicht zur Beitragszahlung eines Pflichtmitglieds der Ärztekammer -

    "Der Vorteil, den ein Mitglied an der Aufrechterhaltung der Integrität seines Standes hat, ist nicht meßbar" (Urteil des Senats vom 13. März 1962 - BVerwG I C 155.59 - [Buchholz 418.20 Nr. 8 = DVBl. 1962, 532 = MDR 1962, 760 = NJW 1962, 1311]).

    Der Senat hat wiederholt betont (vgl. Urteile vom 13. März 1962 - a.a.O. - und vom 25. November 1971 - a.a.O. -), daß für die Bemessung und Staffelung von Beiträgen zu einem öffentlichen Berufsverband ein erhebliches Gewicht auch auf die sozialen Erwägungen gelegt werden muß, die den Zusammenschluß von Angehörigen eines Berufes zur Erledigung gemeinsamer Standesaufgaben beherrschen.

  • VG Osnabrück, 28.06.2004 - 6 A 107/02

    Apothekerkammerbeitrag; Berücksichtigung von aus der Krankenhausversorgung

    Andererseits gebietet es der Gleichbehandlungsgrundsatz, Beiträge, soweit wesentliche Unterschiede hinsichtlich des Nutzens der Kammertätigkeit bestehen, dementsprechend angemessen abzustufen (vgl. BVerwG, U. v. 13.03.1962 - 1 C 155/59 - NJW 1962, 1311; U. v. 25.11.1971 - 1 C 48/65 - NJW 1972, 350; U. v. 10.09.1974 - 1 C 48/70 - Buchholz 418.00 Nr. 23; B. v. 25.07.1989 - 1 B 109/89 - …

    Dies soll es nach der Rechtssprechung des BVerwG (U. v. 13.03.1962, aaO) rechtfertigen, bei einer Standesorganisation, deren Mittel insbesondere für die Standesaufsicht (vgl. § 9 Abs. 1 Nr. 2 Nds. HKG) verwendet werden, mit Rücksicht darauf, dass der einem Mitglied aus der Integrität seines Berufsstandes erwachsende Vorteil nicht messbar ist, den Beitrag von Mitgliedern einer Apothekerkammer unter dem Gesichtspunkt des Zusammenhanges zwischen Erhebungsanlass und Vorteil für den Pflichtigen nach der Höhe des Umsatzes zu bemessen.

  • BVerwG, 10.09.1974 - I C 3.71

    Pflicht zur Beitragszahlung eines Pflichtmitglieds der Ärztekammer -

  • VG Augsburg, 12.09.2011 - Au 2 K 11.539

    Kammerbeitrag; Bemessung nach Apothekenumsatz; Innenumsätze; Großhandelsumsatz

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2008 - 5 A 601/07

    Verfassungsrechtliche Rechtmäßigkeit der Erhebung der Kammerbeiträge für einen

  • BVerwG, 10.12.1981 - 3 C 2.81

    Beitragspflicht einer Rechtsanwaltskammer - Betriebliche Altersversorgung -

  • VG Gießen, 24.09.2003 - 8 E 2022/01

    Betriebsstätte iSd § 2 Abs 1 IHKG - Berechnungsmaßstab für den IHK-Beitrag -

  • BGH, 25.01.1971 - AnwZ (B) 16/70

    Kammerbeitrag der Simultananwälte

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.10.2008 - 5 A 3533/06

    Berechnung eines von einem Apothekeninhaber zu zahlenden Kammerbeitrags

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 22.09.2008 - 5 A 346/06

    Verstoß einer berufsständischen Beitragsordnung gegen das verfassungsrechtliche

  • VG Gelsenkirchen, 04.08.2006 - 19 K 2180/05

    Beitrag, Apothekerkammer, Umsatz, Kappungsgrenze

  • AGH Thüringen, 22.07.2004 - AGH 8/02

    Kammerbeitrag - zur Rechtmäßigkeit einer Beitragsordnung

  • BVerwG, 30.10.1989 - 1 B 90.89

    Gehaltsausgleichskasse Bayerischer Apotheker - Beitragserhebung

  • BVerwG, 22.02.1972 - I C 59.67

    Pflichtzugehörigkeit und Befreiung vom ärztlichen Versorgungswerk -

  • BVerwG, 14.05.1969 - IV C 98.66

    Außerkraftsetzung des preußischen Gesetzes betreffend die Gründung neuer

  • VG Trier, 16.07.2009 - 5 K 788/08

    Es ist nicht zu beanstanden, wenn eine Apothekerkammer die von ihren Mitgliedern

  • VG Düsseldorf, 07.04.2006 - 26 K 6092/04
  • BVerwG, 06.12.1977 - 1 B 257.77

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

  • VG Braunschweig, 16.11.2005 - 1 A 170/05

    Kammerbeitrag eines Arztes bei inaktivem Altersteilzeitverhältnis

  • OLG München, 17.10.2002 - PatA-Z 1/02

    Kammerbeitrag - zur Höhe des Kammerbeitrags für eine Patentanwalts-GmbH

  • BVerwG, 21.07.1977 - 1 B 69.77

    Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der

  • BVerwG, 15.07.1976 - 1 B 15.76

    Pflichtmitgliedschaft im zahnärztlichen Versorgungswerk - Mitgliedschaft in der

  • BVerwG, 22.03.1966 - I C 44.65

    Heranziehung eines Steuerbevollmächtigten zur Zahlung von Kammerbeiträgen -

  • VG Magdeburg, 02.06.2016 - 3 A 296/15

    Erfolglose Klage gegen Beitragsbescheide der Psychotherapeutenkammer

  • VG Bremen, 23.09.2010 - 2 K 24/08

    Es ist zulässig, wenn die Satzung einer Ärztekammer vorsieht, die für die

  • AGH Nordrhein-Westfalen, 05.04.2002 - 2 ZU 9/01

    Kammerbeitrag - zur Höhe des Kammerbeitrags für eine RA-GmbH

  • OVG Rheinland-Pfalz, 27.03.1963 - 3 C 65/62
  • BVerwG, 15.07.1976 - 1 B 16.76

    Pflichtmitgliedschaft im zahnärztlichen Versorgungswerk - Verletzung des

  • BFH, 16.07.1965 - III 180/64 U

    Entsprechende Anwendung der Abgabenordnung (AO) auf das Verfahren zur

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