Rechtsprechung
   BVerwG, 02.09.1963 - I C 20.63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1963,149
BVerwG, 02.09.1963 - I C 20.63 (https://dejure.org/1963,149)
BVerwG, Entscheidung vom 02.09.1963 - I C 20.63 (https://dejure.org/1963,149)
BVerwG, Entscheidung vom 02. September 1963 - I C 20.63 (https://dejure.org/1963,149)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1963,149) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Zwangsmitgliedschaft der GEMA bei den Industriekammern und Handelskammern - Anwendung der Durchgriffstheorie - Gewerblicher Charakter einer juristischen Person des privaten Rechts - Gewerblicher Charakter der GEMA - Zwangsmitgliedschaft bei den Industriekammern und ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • BVerwGE 16, 295
  • NJW 1963, 2286
  • MDR 1964, 352
  • DVBl 1964, 118
  • BB 1966, 1240
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (18)

  • BVerwG, 21.07.1998 - 1 C 32.97

    Pflichtmitgliedschaft in den Industrie- und Handelskammern verfassungsgemäß

    Namentlich bejaht die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung weiterhin die Verfassungsmäßigkeit der Pflichtzugehörigkeit (vgl. dazu z.B. Urteile vom 2. September 1963 - BVerwG 1 C 20.63 - BVerwGE 16, 295 und vom 25. Oktober 1977 - BVerwG 1 C 35.73 - BVerwGE 55, 1 und - BVerwG 1 C 21.73 - Buchholz 451.09 IHKG Nr. 5 = GewArch 1978, 54, auch vom 26. Juni 1990 - BVerwG 1 C 45.87 - Buchholz 430.3 Kammerbeiträge Nr. 22 S. 9 und aus der Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte OVG Lüneburg, Urteil vom 20. Mai 1996 - 8 L 647.95 - GewArch 1996, 413; VGH München, Beschluß vom 30. Januar 1996 - 22 CZ 69.208 u.a. - GewArch 1996, 161; OVG Koblenz, Urteil vom 22. Januar 1997 - 11 A 12624/96 - GewArch 1997, 196; OVG Münster, Urteil vom 17. September 1997 - 4 A 2104/97 -).
  • BVerwG, 19.01.2005 - 6 C 10.04

    Industrie- und Handelskammer, gewerbliche Betätigung, Verwaltung eigenen

    Die frühere gegenteilige Auffassung (Urteil vom 2. September 1963 - BVerwG 1 C 20.63 - BVerwGE 16, 295 ) ist mit dem Urteil vom 25. Oktober 1977 aufgegeben worden.
  • BVerwG, 06.05.1983 - 5 B 51.81

    Zugehörigkeit zur IHK - Prüfung des Gewerbebetriebs - Veranlagung zur

    Das Urteil des Berufungsgerichts weicht mit der Auffassung, die Kammerzugehörigkeit des Klägers stehe ohne gesonderte Prüfung dahin, ob er ein Gewerbe betreibe, allein schon aufgrund seiner Veranlagung zur Gewerbesteuer fest, nicht von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. September 1963 - BVerwG 1 C 20.63 - (BVerwGE 16, 295) und vom 25. Oktober 1977 - BVerwG 1 C 35.73 - (BVerwGE 55, 1 [BVerwG 25.10.1977 - 1 C 35/73]) ab.

    Die genannten Entscheidungen stellen zwar für die Kammerzugehörigkeit nach § 2 Abs. 1 des Gesetzes zur vorläufigen Regelung des Rechts der Industrie- und Handelskammern vom 18. Dezember 1956 (BGBl. I S. 920) - IHKG - auf das Vorliegen eines Gewerbebetriebs bzw. auf die Eintragung in das Handelsregister ab, begnügen sich also nicht allein mit der - in § 2 Abs. 1 IHKG ausdrücklich geforderten - Veranlagung zur Gewerbesteuer; die Rechtsausführungen in beiden Urteilen betrafen aber, worauf bereits im Berufungsurteil hingewiesen ist, Unternehmungen, die nur wegen ihrer Rechtsform (§ 2 Abs. 2 GewStG) oder nur wegen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs (§ 2 Abs. 3 GewStG) gewerbesteuerpflichtig waren (so ausdrücklich BVerwGE 16, 295 [297]).

    Im übrigen geht auch das Bundesverwaltungsgericht in seinem Urteil vom 2. September 1963 (BVerwGE 16, 295 [297]) im Rahmen des Kammergesetzes von einem Gewerbebegriff aus, der sich mit dem des Gewerbesteuerrechts (vgl. den auch vom Berufungsgericht herangezogenen § 1 GewStDV) jedenfalls in den Grundzügen deckt.

    Mit den allgemeinen Erwägungen in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. September 1963 (BVerwGE 16, 295 [296 f.]) ist davon auszugehen, daß grundsätzlich (wegen einer Ausnahme vgl. BVerwGE 55, 1 [BVerwG 25.10.1977 - 1 C 35/73]) nur das Vorliegen eines Gewerbes im allgemeinen handels- und gewerberechtlichen Sinne zur Kammerzugehörigkeit führen kann.

    Dies ist - wie bereits erwähnt - aus der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu rechtfertigen; denn das Bundesverwaltungsgericht stellte in dem Urteil vom 2. September 1963 (BVerwGE 16, 295 [297]) für den Gewerbebegriff im Rahmen des Kammergesetzes Merkmale fest, die mit denen in § 1 GewStDV übereinstimmen.

  • BAG, 20.04.1988 - 4 AZR 646/87

    Reichweite der Allgemeinverbindlichkeit bei fehlender Tarifzuständigkeit. -

    Dieser dem staatlichen Gewerberecht und insbesondere der GewO zugrundeliegende Gewerbebegriff, den die Tarifvertragsparteien des Baugewerbes in Bezug genommen haben, umfaßt alle erlaubten selbständigen Tätigkeiten, die auf nachhaltige Gewinnerzielung gerichtet sind und fortgesetzt ausgeübt werden, unter Ausschluß der Urproduktion (Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Fischerei), des öffentlichen Dienstes und der freien Berufe (vgl. BVerwGE 16, 295, 297 sowie Urteil vom 24. Juni 1976 - I C 56/74 - GewA 76, 293, 294; Landmann/Rohmer, GewO, § 1 Rz 3; Fröhler/Kormann, GewO, § 1 Rz 2, S. 80; Wolff, H.J., Verwaltungsrecht 111, 3. Aufl., § 135 I 1, S. 122 sowie Badura in Badura/Friauf/Hoffmann u.a., Besonderes Verwaltungsrecht, 3. Aufl., Abschn. V/IV 1, S. 290).

    Demgemäß ist aus den dargelegten Gründen, obwohl es sich dabei um einen konzessionierten Verein nach § 22 BGB handelt, die GEMA vom Bundesverwaltungsgericht nicht als Gewerbebetrieb angesehen worden (vgl. BVerwGE 16, 295, 297).

  • BVerwG, 21.10.2004 - 6 B 60.04

    Industrie- und Handelskammer; Steuerberaterkammer; Pflichtzugehörigkeit;

    Die frühere gegenteilige Auffassung (Urteil vom 2. September 1963 BVerwG 1 C 20.63 BVerwGE 16, 295 ) ist ausdrücklich aufgegeben worden.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.02.1997 - 25 A 4720/94

    Gewerberecht: Begriff der Betriebsstätte i.S. von § 2 Abs. 1 IHKG

    Diese Bindung an die finanzamtlichen Feststellungen findet ihre Rechtfertigung darin, daß das IHKG den steuerlichen Betriebsstätten-Begriff einschließlich der gewerbesteuerlichen Zerlegung übernimmt, mit der Folge, daß sich das Vorhandensein einer Betriebsstätte im Sinne von § 2 Abs. 1 IHKG nach dem Betriebsstättenbegriff des Steuerrechts, wie er in § 12 AO definiert ist, beurteilt, vgl. Senatsbeschluß vom 15. März 1996 - 25 A 4116/93 -, S. 6 des Entscheidungsabdrucks; OVG NW, Urteil vom 26. Mai 1992 - 5 A 403/91 -, S. 7 des Urteilsabdrucks; VG Saarland, Urteil vom 22. Dezember 1995 - 6 K 398/94 -, GewArch 1996, 334; Frentzel/Jäkel/ Junge, Kommentar zum IHKG, 5. Aufl. 1991, S. 140 m.w.N.; zur Maßgeblichkeit des dem § 12 AO vorangegangenen § 16 Abs. 1 des Steueranpassungsgesetzes für die Definition der Betriebsstätte im Sinne von § 2 Abs. 1 IHKG auch schon BVerwG, Urteil vom 2. September 1963 - I C 20.63 -, BVerwGE 16, 295 (297).
  • BVerwG, 25.10.1977 - I C 35.73

    IHK - Festsetzung des Grundbeitrages - Genehmigung der Aufsichtsbehörde -

    Kammerzugehöriger (IHKG § 2 Abs. 1) kann auch sein, wer eine gewerbliche Tätigkeit nicht ausübt (Abweichung BVerwG, 02.09.1963, I C 20.63, BVerwGE 16, 295).
  • VGH Baden-Württemberg, 21.03.2002 - 14 S 2578/01

    Heilpraktikerschule einer GmbH - Gewerbeanmeldung

    Aber auch jenseits solch ausdrücklicher Regelungen ist der Rechtsordnung auch in gewerberechtlichen Zusammenhängen ein "Durchgriff" auf die hinter der juristischen Person stehenden natürlichen Personen nicht fremd (vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 02.09.1963 - I C 20.63 -, BVerwGE 16, 295).
  • OVG Niedersachsen, 20.05.1996 - 8 L 647/95

    IHK-Mitgliedschaft und -Beitrag; Beitragsverweigerungsrecht; IHK-Beitrag;

    Im vorliegenden Verfahren bedarf es keiner Entscheidung, ob die - nicht mit dem Entstehen einer Steuerforderung zu verwechselnde - Veranlagung der Kl'in zur Gewerbesteuer den Tatbestand des § 2 Abs. 1 IHKG bereits erfüllt oder ob zusätzlich das Vorliegen eines Gewerbebetriebes zu prüfen ist (vgl. hierzu: BVerwG, Beschl. v. 06.05.1983, GewArch 1983, 260.261; BVerwG, Urt. v. 02.09.1963, BVerwGE 16, 295, 296 f.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.02.1997 - 25 A 2531/94

    Steuerberatungs-GmbH; Kammerzugehöriger; Steuerberatung; Pflichtmitgliedschaft;

    Soweit dem Urteil des erkennenden Senats vom 2. September 1963 - I C 20.63 - (BVerwGE 16, 295) eine andere Auffassung zugrundeliegt, hält der Senat daran nicht mehr fest.".
  • VG Köln, 29.05.2002 - 22 L 725/01

    Ausgestaltung der aufschiebenden Wirkung von Klagen gegen Entscheidungen der

  • LAG Hessen, 16.06.1989 - 15 Sa 1166/88

    Ermittlung des Geltungsbereichs der Bau-Tarifverträge; Anspruch auf Einziehung

  • BFH, 23.03.1972 - V R 140/71

    Gewerbetreibende kraft Rechtsform - Durchschnittsatzbesteuerung - Land- und

  • BGH, 05.12.1966 - NotSt (Brfg) 2/66

    Zur Anwendung des § 110 BNotO. Begriff der gewerblichen Tätigkeit

  • BVerwG, 23.02.1988 - 2 WD 48.86

    Soldat im Ruhestand - Strafgerichtliche Verurteilung - Verlust der Rechtsstellung

  • VG Würzburg, 11.09.1996 - W 10 K 96.662

    Zugehörigkeit zu einer Industriekammer und Handelskammer; Beiträge der

  • OVG Niedersachsen, 27.11.1996 - 8 L 2549/95

    IHK-Beitrag einer Steuerberatungsgesellschaft; Handelsregister; IHK-Beitrag;

  • BVerwG, 22.03.1966 - I C 44.65

    Heranziehung eines Steuerbevollmächtigten zur Zahlung von Kammerbeiträgen -

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht