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Rechtsprechung
   BGH, 06.07.1965 - VI ZR 47/64   

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https://dejure.org/1965,435
BGH, 06.07.1965 - VI ZR 47/64 (https://dejure.org/1965,435)
BGH, Entscheidung vom 06.07.1965 - VI ZR 47/64 (https://dejure.org/1965,435)
BGH, Entscheidung vom 06. Juli 1965 - VI ZR 47/64 (https://dejure.org/1965,435)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 1955
  • MDR 1965, 900
  • VersR 1965, 997
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 10.10.1985 - IX ZR 153/84

    Belehrungspflicht des Rechtsanwalts über einen Schadensersatzanspruch aus

    Das hat das Berufungsgericht in Anlehnung an BGH, Urt. v. 11. Januar 1977 - VI ZR 261/75, NJW 1977, 2073, 2074 (vgl. auch BGH, Urt. v. 6. Juli 1965 - VI ZR 47/64 = NJW 1965, 1955) zutreffend dargelegt.
  • BGH, 30.09.1969 - VI ZR 254/67

    Ersatzansprüche eines Unternehmers gegen einen anderen am Bau tätigen Unternehmer

    Vielmehr ist dem Dritten auch für Sach- und Vermögensschäden ein eigener Ersatzanspruch gewährt worden (Urteil v. 6.7. 1965 - VI ZR 47/64 = LM Nr. 29 zu § 328 BGB = NJW 65, NJW Jahr 65 Seite 1955 = VersR 65, VERSR Jahr 65 Seite 997, VERSR Jahr 65 Seite 998; Urteil v. 22.1. 1968 - VIII ZR 195/65 = BGHZ 49, BGHZ 49 Seite 350, BGHZ 49 Seite 355 = NJW 68, NJW Jahr 68 Seite 885).
  • BGH, 18.06.1968 - VI ZR 120/67

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Voraussetzungen

    Der Senat hat dem Dritten diesen eigenen Ersatzanspruch nicht nur gewährt, wenn es um Personenschäden ging, sondern auch für Sach- und bloße Vermögensschäden (Urteil vom 6. Juli 1965 - VI ZR 47/64 - LM § 328 Nr. 29 = VersR 1965, 997; ebenso Urteil des VIII. Zivilsenats vom 22. Januar 1968 = BGHZ 49, 350 = NJW 1968, 885).
  • BGH, 13.06.1995 - IX ZR 121/94

    Haftung des Rechtsanwalts für Berufung bei Testamentserrichtung

    Das gilt auch für Anwaltsverträge (BGH, Urt. v. 6. Juli 1965 - VI ZR 47/64 - NJW 1965, 1955, 1956 f; v. 11. Januar 1977 - VI ZR 261/75 - NJW 1977, 2073, 2074; v. 10. Oktober 1985 - IX ZR 153/84 - NJW 1986, 581, 582; v. 1. Oktober 1987 - IX ZR 117/86 - NJW 1988, 200, 201; v. 13. Juli 1994 - IV ZR 294/93 - NJW 1995, 51, 52; Vollkommer, Anwaltshaftungsrecht RdNr. 68 ff; Lorenz JZ 1995, 317, 320 f).
  • BGH, 12.11.1979 - II ZR 174/77

    Geschäftsführerhaftung in der GmbH & Co. KG

    Je nach Lage des Falles kann die Verpflichtung, um deren Verletzung willen der Schuldner einem Dritten haften soll, in einer weiteren oder engeren Beziehung zur vertraglichen Hauptleistung stehen oder sich sogar weitgehend mit dieser decken (vgl. BGH, Urt. v. 6.7.65 - VI ZR 47/64, LM BGB § 328 Nr. 29 zu II 3).
  • LG Stuttgart, 24.02.2015 - 9 O 108/14

    Ansprüche wegen Verletzung der Beratungspflichten aus einem Anwaltsvertrag nach

    Der Bundesgerichtshof bejahte eine Sorgfaltspflicht auch gegenüber der Tochter, deren Vermögensinteressen durch die Rechtsberatung oder Geschäftsbesorgung gewahrt werden sollten (BGH, Urteil vom 06.07.1965 - VI ZR 47/64, NJW 1965, 1955).
  • BGH, 11.01.1977 - VI ZR 261/75

    Schadensersatz wegen Verletzung von Anwaltspflichten - Aufklärungspflichten und

    Nun hat zwar die Rechtsprechung den außerhalb des Vertrages stehenden Dritten Ersatzansprüche aus einem Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter im allgemeinen nur zuerkannt, wenn es um den Ersatz von Personen- oder Sachschäden und deren Folgeschäden ging (BGHZ 49, 350, 355 [BGH 22.01.1968 - VIII ZR 195/65]; BGH, Urt.v.23. November 1954 - I ZR 78/53 = VersR 1955, 77; vgl. auch Gernhuber in Festschrift für Nikisch S. 249, 274; Lorenz JZ 1966, 143 [BGH 06.07.1965 - VI ZR 47/64]).

    Nicht ganz zu Recht beruft sich demgegenüber die Revisionserwiderung auf das Urteil des Senatsvom 6. Juli 1965 (VI ZR 47/64 = VersR 1965, 997 = NJW 1965, 1955 = JZ 1966, 141 [BGH 06.07.1965 - VI ZR 47/64]), in welchem bereits einmal der an einem Anwaltsvertrag nicht beteiligten Tochter des Mandanten Schadensersatzansprüche zugebilligt wurden.

    Der Senat hatte Bedenken, den damaligen Sachverhalt in die Gruppe der Verträge mit Schutzwirkung zugunsten Dritter, so wie sie verstanden wird, einzuordnen (kritisch zu diesem Urteil, Lorenz JZ 1966, 143 [BGH 06.07.1965 - VI ZR 47/64] und Böhmer MDR 1966, 468).

  • BGH, 13.05.1997 - IX ZR 123/96

    Schadensersatzanspruch des in Aussicht genommenen Testamentserben gegen den Notar

  • BGH, 08.06.1989 - III ZR 63/88

    Amtspflicht des Krankenhausträgers- und -personals zur Ermöglichung der

  • OLG Hamm, 19.02.2010 - 33 U 12/09

    Anspruch eines Erbberechtigten auf Schadensersatz nach den Grundsätzen der

  • BGH, 28.04.1982 - IVa ZR 312/80

    Haftung eines Sachverständigen für die Richtigkeit seines Gutachtens -

  • BGH, 17.12.1998 - IX ZR 270/97

    Schutzwirkung des Anwaltsvertrages mit einem schwerkranken Erblasser

  • OLG Düsseldorf, 18.11.2003 - 23 U 47/03

    Unbegründete Schadensersatzklage gegen Steuerberater bei pauschalierender

  • LG Bielefeld, 02.04.2009 - 4 O 361/08

    Vollmachterteilung als Indiz für ein Auftragsverhältnis mit einem Rechtsanwalt;

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Rechtsprechung
   BGH, 25.01.1965 - III ZR 221/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1965,1246
BGH, 25.01.1965 - III ZR 221/63 (https://dejure.org/1965,1246)
BGH, Entscheidung vom 25.01.1965 - III ZR 221/63 (https://dejure.org/1965,1246)
BGH, Entscheidung vom 25. Januar 1965 - III ZR 221/63 (https://dejure.org/1965,1246)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anwendung des Bundesbaugesetzes (BBauG) im Hinblick auf die Entschädigung für vor Inkrafttreten bereits eingeleitete Entschädigungsverfahren ohne zu diesem Zeitpunkt schon festgesetzte Entschädigung - Bewertung des Grundstückes hinsichtlich der Entschädigung wegen ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 1172
  • NJW 1965, 1955 (Ls.)
  • MDR 1965, 465
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • BGH, 01.07.1968 - III ZR 214/65

    Mietverhältnis und Eigentumsgarantie

    Aus dem gleichen Grunde entfällt entgegen der Meinung der Revision auch die Möglichkeit, die Kündigung des Mietvertrags des Klägers durch die Grundstückseigentümer - obwohl sie durch die Beklagte als künftige Erwerberin oder Eigentümerin des Grundstücks veranlaßt ist, und selbst wenn die Grundstückseigentümer insoweit als "verlängerter Arm" der Beklagten gehandelt hatten - als ursächliche Folge einer sonstigen Enteignungsmaßnahme anzusehen und dementsprechend nach Enteignungsgrundsätzen zu werten (vgl. hierzu: BGH in NJW 1965, 1172 = Berliner Vitrinenfall).

    Während deshalb der Widerruf einer solchen Ausnahmegenehmigung Entschädigungsansprüche nach enteignungsrechtlichen Grundsätzen auslösen kann, wenn der Widerruf durch ein Enteignungsvorhaben ein besonderes Gepräge erhält (vgl. BGH NJW 1965, 1172 = Berliner Vitrinenfall), ist dies bei der Kündigung eines unbefristeten Mietverhältnisses mangels einer vergleichbaren Vermögensposition des Mieters grundsätzlich nicht der Fall.

  • BGH, 16.03.1970 - III ZR 183/69

    Erteilung einer Baugenehmigung in stets widerruflicher Weise - Bestehen eines

    Erteilt die Behörde für eine Großtankstelle mit Rücksicht auf künftige Straßenbauvorhaben eine Baugenehmigung, die sie hätte versagen können, nur unter dem Vorbehalt des jederzeitigen Widerrufs, so kann der Genehmigungsempfänger grundsätzlich keine Enteignungsentschädigung beanspruchen, wenn - nach Ablauf einer angemessenen Zeit - die Genehmigung im Hinblick auf die Durchführung dieser Straßenbauvorhaben widerrufen wird und die Tankstelle beseitigt werden muß (Ergänzung zum Urteil vom 25. Januar 1965 - III ZR 221/63 = LM GG Art. 14 Ce Nr. 31 = NJW 1965, 1172 = MDR 1965, 465 = WM 1965, 667).

    Was nun die Frage anlangt, ob die Klägerin eine Entschädigung deswegen fordern kann, weil die unter Widerrufsvorbehalt erteilte Genehmigung des Jahres 1952 mit den sich für die Klägerin daraus ergebenden Folgen widerrufen worden ist, so kann die Klägerin aus dem Urteil des Senats vom 25. Januar 1965 - III ZR 221/63 = LM GG Art. 14 Ce Nr. 31 = NJW 1965, 1172 = MDR 1965, 465 = WM 1965, 667 nichts zu ihren Gunsten ableiten.

  • BGH, 28.02.1966 - III ZR 219/64

    Enteignung von Grundeigentum - Festsetzung eines Bebauungsplans - Anspruch auf

    Wie er bereits in seinem nach Erlaß der angefochtenen Entscheidung gefällten Urteil vom 25. Januar 1965 III ZR 221/63 WM 1965, 667, (in NJW 1965, 1173 [BGH 25.01.1965 - III ZR 221/63] und MDR 1965, 465 insoweit nicht veröffentlicht) betont hat, geht es bei den einen Übernahmeanspruch regelnden Bestimmungen dem Wesen und inneren Gehalt nach um eine die Enteignung, ihre Zulässigkeit und ihren Gegenstand regelnde Vorschrift und nicht um eine Entschädigungsvorschrift.

    Wollte man § 9 EnteignG als Entschädigungsvorschrift behandeln, so würde es für den gegenwärtigen Fall an einer auf das Übernahmeverlangen anwendbaren Vorschrift überhaupt fehlen, weil für die Entschädigung nicht mehr § 9 EnteignG, sondern die genannten Vorschriften des Bundesbaugesetzes über die Entschädigung anzuwenden sind, mit diesen aber nicht auch § 92 als eine nicht im Zweiten Abschnitt des Fünften Teils des Gesetzes enthaltene Vorschrift angewendet werden kann (vgl. das bereits genannte Urteil vom 25. Januar 1965 III ZR 221/63).

  • OLG Hamm, 27.08.1987 - 1 VAs 37/87

    Voraussetzungen einer Verpflichtung der Staatsanwaltschaft zur Gewährung von

    Für die Gewährung sofortigen Rechtsschutzes spricht auch der Umstand, daß durch die gesetzeswidrige Vorenthaltung der in § 147 Abs. 3 bezeichneten Unterlagen der Anspruch auf rechtliches Gehör verletzt wird (BVerfG NJW 1965, 1172).
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