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   BGH, 09.10.1964 - V ZR 109/62   

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https://dejure.org/1964,433
BGH, 09.10.1964 - V ZR 109/62 (https://dejure.org/1964,433)
BGH, Entscheidung vom 09.10.1964 - V ZR 109/62 (https://dejure.org/1964,433)
BGH, Entscheidung vom 09. Januar 1964 - V ZR 109/62 (https://dejure.org/1964,433)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 34
  • MDR 1965, 120
  • VersR 1965, 34
  • WM 1964, 1249
  • DB 1964, 1661
 
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Wird zitiert von ... (24)

  • BGH, 19.02.2016 - V ZR 216/14

    Grundstückskaufvertrag: Arglistiges Verschweigen eines Mangels durch den

    (1) Der Senat hat bereits entschieden, dass der Verkäufer eines Hauses, dessen Dachgebälk vom Hausbockkäfer befallen ist, dies jedenfalls dann nicht verschweigen darf, wenn die durch den Schädlingsbefall angerichteten Schäden einen erheblichen Umfang erreicht haben (Senat, Urteile vom 9. Oktober 1964 - V ZR 109/62, NJW 1965, 34 und vom 9. November 1990 - V ZR 194/89, NJW 1991, 1181, 1182; siehe auch KG, NJW-RR 1989, 972).
  • BGH, 24.07.2015 - V ZR 167/14

    Mangelhaftigkeit einer gekauften Eigentumswohnung: Verbandszuständigkeit der

    Auch dann, wenn der Käufer den Minderwert anhand der zur Mängelbeseitigung erforderlichen Kosten berechnet (vgl. hierzu Senat, Urteil vom 9. Oktober 1964- V ZR 109/62, NJW 1965, 34, 35), trifft der so ermittelte Minderwert jeden Miteigentümer nur anteilig nach Maßgabe seines Anteils am gemeinschaftlichen Eigentum (Senat, Urteil vom 23. Juni 1989 - V ZR 40/88, BGHZ 108, 156, 160).
  • BGH, 16.11.2007 - V ZR 45/07

    Ausgleich nur des mangelbedingten Minderwerts bei erheblichen Herstellungskosten

    Dabei ist es zwar grundsätzlich zulässig, diese Differenz nach den Kosten für eine Herrichtung des verkauften Gegenstands in einen mangelfreien Zustand zu berechnen (vgl. Senat, BGHZ 108, 156, 160; Urt. v. 7. Mai 2004, V ZR 77/03, NJW 2004, 2526, 2528; Urt. v. 10. Juni 1998, V ZR 324/97, NJW 1998, 2905; Urt. v. 14. Juni 1996, V ZR 105/95, NJW-RR 1996, 1332, 1333; Urt. v. 9. Oktober 1964, V ZR 109/62, NJW 1965, 34 f.; BGH, Urt. v. 26. Januar 1983, VIII ZR 227/81, NJW 1983, 1424, 1425).
  • BGH, 23.06.1989 - V ZR 40/88

    Umfang des "kleinen" Schadensersatzes bei arglistigem Verschweigen eines Mangels

    Der Käufer kann allerdings - wie die Kläger dies hier tun - im Rahmen des »kleinen« Schadensersatzes den Minderwert anhand der zur Mängelbeseitigung erforderlichen Kosten berechnen (Senatsurt. vom 9. Oktober 1964, V ZR 109/62, NJW 1965, 34, 35 = WM 1964, 1249; BGH Urt. vom 26. Januar 1983, VIII ZR 227/81, NJW 1983, 1424, 1425).
  • BGH, 19.05.1993 - VIII ZR 155/92

    Erfüllungsinteresse bei Zusicherung der Echtheit eines Gemäldes

    Entscheidet er sich - wie hier der Kläger - für den sogenannten "kleinen Schadensersatz", so hat er Anspruch auf die Wertdifferenz zwischen dem hypothetischen Vermögensstand, der gegeben wäre, wenn die Sache bei Gefahrübergang mangelfrei gewesen wäre, und dem Vermögensstand, wie er sich infolge des Sachmangels tatsächlich darstellt (BGHZ 50, 200, 204; BGH, Urteil vom 8. Januar 1975 - VIII ZR 124/73 = WM 1975, 230 unter I und vom 9. Oktober 1964 - V ZR 109/62 = NJW 1965, 34 unter 4; MünchKomm-H.P. Westermann, BGB , 2. Aufl., § 463 Rdnrn. 19, 25; Soergel/Huber aaO § 463 Rdnr. 53; Staudinger/Honsell, BGB , 12. Aufl., § 463 Rdnr. 35).
  • BGH, 14.06.1996 - V ZR 105/95

    Möglicher Inhalt des Schadensersatzanspruchs wegen arglistigen Verschweigens

    Insoweit ist der Käufer berechtigt, wie die Kl. es tut, den Minderwert anhand der zur Mängelbeseitigung erforderlichen Kosten zu berechnen (BGHZ 108, 156 (160) = NJW 1989, 2534 = LM § 463 BGB Nr. 53; BGH, NJW 1965, 34 = LM § 463 BGB Nr. 10 = WM 1964, 1249 (1251); NJW 1983, 1424 = LM § 463 BGB Nr. 44 = NJW 1983, 1424 (1425)).
  • OLG Koblenz, 12.10.1989 - 5 U 535/89

    Schadensersatz wegen arglistig verschwiegener Mängel einer Abwasseranlage bei

    Da die Kläger das Haus behalten wollen, richtet sich der zu leistende Schadensersatz nach der Höhe der Kosten, die erforderlich sind, um das Haus wieder in einen mangelfreien Zustand zu versetzen (BGH NJW 1965 S. 34; vgl. auch BGH NJW 1983 S. 1424 sowie Münchner Kommentar - Westermann § 463 Rdnr. 21).
  • BGH, 26.01.1983 - VIII ZR 227/81

    Umfang des Schadensersatzanspruchs wegen arglistigen Verschweigens des Mangels

    Der in diesem Rahmen vom Beklagten zu leistende Schadensersatz kann nach der Höhe der Kosten bemessen werden, die erforderlich waren, um den Pkw - soweit es um die Ausstattung mit einem nicht typengerechten Motor ging - in einen mangelfreien Zustand zu versetzen (vgl. BGH, Urteil vom 9. Oktober 1964 - V ZR 109/62, LM BGB § 463 Nr. 10 = NJW 1965, 34 = WM 1964, 1249; OLG Karlsruhe, OLGZ 1979, 431, 435 f.).
  • BGH, 14.10.1966 - V ZR 188/63

    Kaufvertrag über ein Haus - Anfechtung wegen argistiger Täuschung über Mängel des

    Damit entfällt die Grundlage für die von der Revision daraus abgeleitete Pflicht des Klägers zur Aufklärung (vgl. Senatsurteile vom 10. Juli 1963, V ZR 66/62, LM BGB § 463 Nr. 8 und vom 9. Oktober 1964, V ZR 109/62, LM a.a.O. Nr. 10) über die Unmöglichkeit, das Haus mit einem Aufwand von etwa 5.000 DM zu renovieren, oder doch über bestehende Zweifel an der Reparaturwürdigkeit.

    Was den inhaltlichen Umfang dieser Freizeichnungsklauseln angeht, so hat der Bundesgerichtshof in neuerer Zeit in folgenden Fällen Rechtsbehelfe des Käufers wegen Sachmängel trotz Freizeichnungsklausel zugelassen: beim Verkauf eines Hausgrundstücks "wie es steht und liegt, ohne Gewähr für den baulichen Zustand des Gebäudes" wurde die Irrtumsanfechtung vor Gefahrübergang gebilligt (Senatsurteil vom 26. Januar 1962, V ZR 168/60 S. 7, WM 1962, 511); beim Verkauf von Grundbesitz "in dem Zustand, in dem er sich zur Zeit befindet", unter Ausschluß der Haftung "für sichtbare und unsichtbare Sachmängel" wurde die Auslegung im Sinne einer Haftung für die (wirtschaftliche) Bebaubarkeit des Bodens nicht beanstandet, wo beide Parteien beim Vertragsschluß von der Bebaubarkeit ausgingen und der im Vertrag ausdrücklich niedergelegte Vertragszweck für den Käufer allein die Bebauung war, während das Grundstück tatsächlich wegen der (unbekannten) Zerklüftung des Bodens durch einen (bekannten) Bergwerksbetrieb unbebaubar war (Senatsurteil vom 15. Januar 1964, V ZR 122/63 S. 10 ff, WM 1964, 356; vgl. auch Senatsurteil vom 9. Oktober 1964, V ZR 109/62 WM 1964, 1249).

  • OLG Düsseldorf, 12.11.2001 - 9 U 53/01

    Gewährleistungsverpflichtung der Gemeinde bei unterbliebener Aufklärung über die

    Der Bundesgerichtshof lässt es allerdings zu, dass diese Differenz auch nach den Kosten für eine Herrichtung des verkauften Gegenstandes in einen mangelfreien Zustand bestimmt werden kann (schon BGH NJW 1965, 34, 35), so dass der Schadensersatz der Naturalrestitution sehr nahe kommt.

    Der Bundesgerichtshof lässt es allerdings zu, dass diese Differenz auch nach den Kosten für eine Herrichtung des verkauften Gegenstandes in einen mangelfreien Zustand bestimmt werden kann (schon BGH NJW 1965, 34, 35), so dass der Schadensersatz der Naturalrestitution sehr nahe kommt.

  • OLG Frankfurt, 24.10.2003 - 24 U 198/01

    Gewährleistung beim Werkvertrag: Berechnung des sog. kleinen Schadensersatzes bei

  • BGH, 09.11.1990 - V ZR 194/89

    Ausübung des Ermessens bei Zulassung verspätet angetretenen Zeugenbeweises

  • BGH, 20.01.1989 - V ZR 137/87

    Verfahrensmangel wegen Entscheidung über einen Hilfsantrag bevor der Hauptantrag

  • OLG Frankfurt, 17.11.2004 - 1 U 142/01

    Schadenersatzanspruch wegen arglistigen Verschweigens von Mängeln beim Kauf eines

  • OLG Düsseldorf, 20.10.2003 - 9 U 134/02
  • BGH, 02.10.1968 - VIII ZR 177/66

    Rechtsfolgen von falschen Zusicherungen bezüglich des Kaufgegenstandes durch den

  • BGH, 29.11.1967 - V ZR 16/67
  • OLG Stuttgart, 10.01.1997 - 2 U 163/96

    Verkauf eines Altbaus mit Schabenbefall

  • OLG Karlsruhe, 09.12.2003 - 17 U 183/02

    Wohnungskaufvertrag: Umfang der Aufklärungspflicht des Verkäufers über

  • BGH, 08.01.1975 - VIII ZR 124/73

    Beurteilung der Vertragsart beim Erwerb sämtlicher Anteile einer Sachgesamtheit -

  • LG Bonn, 23.03.2005 - 2 O 341/04

    Aufklärungspflicht bzgl. Verdachts auf Hausbockkäferbefall

  • BGH, 10.11.1972 - V ZR 106/70

    Voraussetzungen für ein arglistiges Verschweigen von Fehlern an einer Kaufsache -

  • BGH, 10.11.1972 - V ZR 107/70

    Voraussetzungen für ein arglistiges Verschweigen von Fehlern an einer Kaufsache -

  • BGH, 25.05.1965 - V ZR 5/63

    Verkauf eines von Holzschädlingen befallenen Fachwerkgebäudes - Für den

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