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   BGH, 28.09.1965 - VI ZR 94/64   

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https://dejure.org/1965,2675
BGH, 28.09.1965 - VI ZR 94/64 (https://dejure.org/1965,2675)
BGH, Entscheidung vom 28.09.1965 - VI ZR 94/64 (https://dejure.org/1965,2675)
BGH, Entscheidung vom 28. September 1965 - VI ZR 94/64 (https://dejure.org/1965,2675)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1965, 2397
  • MDR 1966, 139
  • VersR 1965, 1102
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 06.07.1976 - VI ZR 177/75

    Tierhalterhaftung für Deckakte

    Sowohl das Reichsgericht als auch der Bundesgerichtshof haben deshalb außer dem Kausalzusammenhang zwischen einem tierischen Verhalten und dem Schaden immer geprüft, ob der Schaden auf eine "spezifische" Tiergefahr (so RGZ 60, 65, 69; Senatsurteil vom 13. Februar 1975 - VI ZR 92/73 - VersR 1975, 522) oder auf eine "eigentliche" (so RGZ 141, 406, 407) bzw. "typische" Tiergefahr (so Senatsurteile vom 28. September 1965 - VI ZR 94/64 = VersR 1965, 1102, 1103 und vom 13. November 1973 - VI ZR 152/72 = VersR 1974, 356) zurückzuführen ist.

    Da der Grund der besonderen Regelung der Tierhalterhaftung - wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 28. September 1965 - VI ZR 94/64 = aaO ausgesprochen hat - in der Unberechenbarkeit des Verhaltens eines Tieres und der dadurch hervorgerufenen Gefährdung von Leben, Gesundheit und Eigentum Dritter liegt, muss der Tierhalter für all das einstehen, was infolge dieser tierischen Unberechenbarkeit an Schaden entsteht.

  • BGH, 19.01.1988 - VI ZR 188/87

    Voraussetzungen der Haftung eines Pferdehalters

    d) In Weiterführung dieser Rechtsprechung hat auch der erkennende Senat stets darauf abgestellt, in wessen Gesamtinteresse das Tier gehalten wird und wessen Wirtschaftsbetrieb oder Haushalt es dient (Senatsurteile vom 27. Juni 1956 - VI ZR 245/55 - VersR 1956, 574 und vom 13. Juli 1976 - VI ZR 99/75 - VersR 1976, 1175, 1176), und die Tierhaltereigenschaft durch eine vorübergehende Aufgabe der unmittelbaren Verfügungsgewalt über das Tier oder eine vorübergehende Besitzentziehung nicht berührt gesehen (Senatsurteil vom 31. Januar 1978 - VI ZR 7/77 - VersR 1978, 515; vgl. auch Senatsurteil vom 28. September 1965 VI ZR 94/64 - NJW 1965, 2397).
  • AG Brandenburg, 21.02.2019 - 31 C 211/17

    Unfall - Haftungsquote bei Zusammenstoß eines Hundes mit Fahrzeug auf der Straße

    Dem "Beruf zu dienen" im Sinne von § 833 Satz 2 BGB bestimmt ist z.B. ein Jagdhund des Försters ( OLG Bamberg , Urteil vom 20.02.1990, Az.: 5 U 41/89, u.a. in: NJW-RR 1990, Seiten 735 f.), ein Polizeihund ( BGH , Urteil vom 26.06.1972, Az.: III ZR 32/70, u.a. in: VersR 1972, Seiten 1047 ff.; OLG Brandenburg , Urteil vom 13.10.2008, Az.: 1 U 2/08, u.a. in: MDR 2009, Seite 633), der Wachhund des Bahnwärters bei einem Schrankenposten in einsamer Gegend ( OLG Königsberg , JW 1932, Seite 2089), der Hütehund eines Schäfers ( BGH , NJW 1965, Seite 2397; BGH , VersR 1953, Seite 308) und ggf. sogar ein Blindenhund, der einen Blinden bei der Berufsausübung - sei es auch nur auf dem Weg zur Arbeitsstätte hin - führt ( Eberl-Borges , in: Staudinger, Neuauflage 2012, § 833 BGB, Rn. 128).
  • OLG Brandenburg, 19.07.2007 - 12 U 234/06

    Tierhalterhaftung: Umfang und Dauer der Aufsichtspflicht des Tierhalters bei

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht aus der von der Beklagten vorgelegten Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 28.09.1965 (abgedruckt in: NJW 1965, S. 2397).
  • OLG Hamm, 07.02.1990 - 13 U 62/88

    Zur Tierhalterhaftung wegen Deckens einer Rassehündin durch einen Mischlingsrüden

    Sowohl das Reichsgericht als auch der Bundesgerichtshof haben deshalb außer dem Kausalzusammenhang zwischen einem tierischen Verhalten und dem Schaden immer geprüft, ob der Schaden auf eine "spezifische" Tiergefahr (so RGZ 60, 65, 69; Senatsurteil vom 13. Februar 1975 - VI ZR 92/73 = VersR 1975, 522) oder auf eine "eigentliche" (so RGZ 141, 406, 407) bzw. "typische" Tiergefahr (so Senatsurteile vom 28. September 1965 - VI ZR 94/64 = VersR 1965, 1102, 1103 und vom 13. November 1973 - VI ZR 152/72 = VersR 1974, 356) zurückzuführen ist.

    Da der Grund der besonderen Regelung der Tierhalterhaftung - wie der Senat bereits in seinem Urteil vom 28. September 1965 - VI ZR 94/64 = aaO ausgesprochen hat - in der Unberechenbarkeit des Verhaltens eines Tieres und der dadurch hervorgerufenen Gefährdung von Leben, Gesundheit und Eigentum Dritter liegt, muß der Tierhalter für all das einstehen, was infolge dieser tierischen Unberechenbarkeit an Schaden entsteht.

  • BGH, 27.10.1988 - III ZR 8/88

    Voraussetzungen der Nichtzulassungsbeschwerde - Grundsätzliche Bedeutung einer

    Sie endet zwar nicht mit dem Entlaufen des Tieres, weil gerade darin die besondere Tiergefahr sich verwirklicht (BGH, Urteil v. 28. September 1963 - VI ZR 94/64 - NJW 1965, 2397), jedoch in dem Zeitpunkt, in dem der bisherige Halter oder Mithalter die tatsächliche Herrschaft über das Tier tatsächlich einem anderen vollständig überläßt.
  • LG Erfurt, 12.05.2015 - 10 O 582/14

    Bissverletzung eines Hundes durch anderen Hund - Behandlungskosten des verletzten

    Zum unberechenbaren Tierverhalten zählen insbesondere auch abweichende Verhalten, namentlich das Losreißen (OLG Köln, VersR 1972, 177 (178)) und auch das Beißen eines Hundes (BGH, NJW 1965, 2397; NJW 1983, 1311; OLG Stuttgart, VersR 1978, 1123 (1124)).
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