Rechtsprechung
   BGH, 20.03.1967 - VIII ZR 288/64   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Leitsatz)

    Gebrauchtes Kraftfahrzeug - Auskunftspflicht des Veräußerers - Beschädigung des Fahrzeugs

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 123
    Offenbarungspflicht des Verkäufers eines gebrauchten Kraftfahrzeugs hinsichtlich Unfallschäden

Papierfundstellen

  • NJW 1967, 1222
  • MDR 1967, 580
  • DB 1967, 636



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 10.10.2007 - VIII ZR 330/06

    Unfallwageneigenschaft als Sachmangel eines Gebrauchtwagens

    Als "Bagatellschäden" hat der Senat bei Personenkraftwagen nur ganz geringfügige, äußere (Lack-)Schäden anerkannt, nicht dagegen andere (Blech-) Schäden, auch wenn sie keine weitergehenden Folgen hatten und der Reparaturaufwand nur gering (in einem Falle aus dem Jahre 1961 332, 55 DM) war (Senatsurteile vom 3. Dezember 1986 - VIII ZR 345/85, WM 1987, 137, unter II 2 b und vom 3. März 1982 - VIII ZR 78/81, WM 1982, 511, unter II 2 a und b, jeweils m.w.N.; vgl. Senatsurteil vom 20. März 1967 - VIII ZR 288/64, NJW 1967, 1222).
  • BGH, 30.09.1993 - IX ZR 73/93

    Anscheinsbeweis bei Rechtsberatungsvertrag

    Der Bundesgerichtshof hat diesen Rechtssatz schon in der Vergangenheit als eine Regel verstanden, die Ausnahmen zuläßt, und daher in einzelnen Entscheidungen persönliche Willensmomente aufgrund eines Anscheinsbeweises bejaht (vgl. BGH, Urt. v. 12. November 1957 - VIII ZR 31l/56, NJW 1958, 177; v. 26. März 1962 - II ZR 151/60, NJW 1962, 1099, 1100 [BGH 26.03.1962 - II ZR 151/60]; v. 20. März 1967 - VIII ZR 288/64, NJW 1967, 1222, 1223; v. 7. Februar 1974 - VII ZR 93/73, NJW 1974, 795, 796).
  • OLG Hamburg, 24.10.2012 - 5 U 38/10

    Internet-Reiseportal darf nicht zur kommerziellen Flugvermittlung auf

    Für das Vorliegen einer Verschleierung im Sinne eines Schleichbezuges im Rahmen von § 4 Nr. 10 UWG kann es ebenso wenig wie für das Vorliegen einer Täuschung von § 123 BGB darauf ankommen, ob die Person, auf deren Vorstellungsbild eingewirkt wird, bei verständiger Würdigung aller Umstände die Fehlvorstellung vermeiden könnte (zu § 123 BGB : BGH NJW 1967, 1222, 1223).
  • BGH, 02.06.1980 - VIII ZR 78/79

    Turnhallenfußboden - § 477 BGB <Fassung bis 31.12.01>, pVV,

    Es entspricht seit jeher gefestigter Rechtsprechung des Reichsgerichts (vgl. etwa RG DR 1941, 637 f) wie auch des Bundesgerichtshofs, daß neben den kaufrechtlichen Gewährleistungsansprüchen im eigentlichen Sinn (§§ 459 ff BGB) der Käufer Schadensersatzansprüche aus positiver Vertragsverletzung wegen schuldhafter Schlechtlieferung insoweit verlangen kann, als er durch die Schlechtlieferung Schaden an anderen Rechtsgütern als an der Kaufsache selbst erlitten hat (sogen. Mangelfolgeschaden, auch mittelbarer Schaden; vgl. Senatsurteil vom 8. März 1967 - VIII ZR 4/65 = JZ 1967, 321 [BGH 20.03.1967 - VIII ZR 288/64] = MDR 1967, 759; siehe auch die Rechtsprechungsübersichten bei Rebe/Rebell, Juristische Arbeitsblätter 1978, S. 544 ff; Erman/Weitnauer 6. Aufl. Vorbem. zu § 459 Rdn. 47; Larenz, Schuldrecht, Besonderer Teil, 11. Aufl. S. 58 ff).

    Es spricht manches dafür, daß derartige Schäden den Mangelfolgeschäden zuzuordnen sind, - mit der Folge, daß die Klägerin ihren Ersatz unter dem Gesichtspunkt der positiven Vertragsverletzung verlangen kann; jedenfalls für den Fall, daß der Käufer seinerseits von dritter Seite wegen notwendig werdender Wiederherstellungsarbeiten - wie hier in Höhe von 1.466,04 DM - auf Schadensersatz in Anspruch genommen wird, hat der Senat dies in seinem Urteil vom 8. März 1967 (VIII ZR 4/65 - JZ 1967, 321 [BGH 20.03.1967 - VIII ZR 288/64] = LM BGB § 276 [K] Nr. 3; vgl. auch Mezger a.a.O. § 462 Rdn. 6) ausgesprochen.

  • BAG, 28.05.1998 - 2 AZR 549/97

    Anfechtung eines Arbeitsvertrages - Falschbeantwortung der Frage nach

    Das ergibt sich auch daraus, daß die Vorschrift des § 123 Abs. 1 BGB lediglich verlangt, daß der Anfechtende durch die Täuschung zur Abgabe der Willenserklärung bestimmt worden ist, mithin die bloße subjektive Kausalität ausreichen läßt (vgl. BGH Urteil vom 20. März 1967 - VIII ZR 288/64 - NJW 1967, 1222, 1223; Urteil vom 2. Dezember 1977 - V ZR 155/75 - WM 1978, 221, 222; MünchKomm-Kramer, BGB, 3. Aufl., § 123 Rz 1 m.w.N., 9, 40; Soergel/Hefermehl, BGB, 12. Aufl., § 123 Rz 23, m.w.N.), während z.B. die Irrtumsanfechtung nach § 119 BGB voraussetzt, daß anzunehmen ist, daß der Erklärende die Erklärung bei Kenntnis der Sachlage und bei "verständiger" Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde.
  • BGH, 03.12.1986 - VIII ZR 345/85

    Zur Aufklärungspflicht des Gebrauchtwagenverkäufers über einen Unfallschaden

    Nicht anders liegt es hier: Jedenfalls auf ausdrückliche Nachfrage durch die Klägerin mußte der Beklagte dieser alles offenbaren, was er wußte (BGHZ 74, 383, 391 f.; Senatsurteile vom 20. März 1967 - VIII ZR 288/64 = NJW 1967, 1222 unter II 2 a und vom 29. Juni 1977 - VIII ZR 43/76 = WM 1977, 1048 unter II 3 a bb und cc).
  • BGH, 03.03.1982 - VIII ZR 78/81

    Anfechtung eines Kaufvertrages wegen arglistiger Täuschung - Verheimlichung eines

    Als derartige "Bagatellschäden" hat der erkennende Senat bei Personenkraftwagen allerdings bisher nur ganz geringfügige, äußere (Lack-)Schäden anerkannt, nicht dagegen andere (Blech-)Schäden, auch wenn sie keine weitergehenden Folgen hatten und sich der Reparaturaufwand in einem Falle aus dem Jahre 1961 nur auf 332, 55 DM belief (Senatsurteile vom 20. März 1967 - VIII ZR 288/64 = LM BGB § 123 Nr. 35 - NJW 1967, 1222 und vom 29. Juni 1977 - VIII ZR 43/76 = LM BGB § 276 Ca Nr. 21 = NJW 1977, 1914 - WM 1977, 1048).
  • KG, 20.06.2005 - 8 U 220/04

    Schadenersatzanspruch des Käufers eines Hausgrundstücks: Arglistiges Verschweigen

    Fragen des anderen Teils müssen in jedem Falle vollständig und richtig beantwortet werden (vgl. BGHZ 74, 383/392; NJW 1967, 1222;77,1914).
  • BGH, 29.06.1977 - VIII ZR 43/76

    Mitteilungspflicht von Unfallschäden; Haftung des als Abschlußvertreter

    Denn es kann keinesfalls dem Ermessen des ausdrücklich um Aufklärung gebotenen Verkäufers oder seines Vertreters überlassen bleiben, den erlittenen Schaden für unerheblich, für den Käufer nicht wesentlich und deshalb nicht der Mitteilung für wert zu erachten (BGH Urteil vom 20. März 1967 - VIII ZR 288/64 = LM BGB § 123 Nr. 35 = NJW 1967, 1222 = VersR 1967, 858).
  • OLG Köln, 04.02.2003 - 24 U 108/02

    Gebrauchtwagenkauf - Was heißt „unfallfrei“?

    Als Bagatellschäden in diesem Sinne können nur ganz geringfügige, äußere (Lack-)Schäden angesehen werden, nicht dagegen andere (Blech-)Schäden, auch wenn diese keine weitergehenden Folgen haben (BGH NJW 1967, 1222; 1977, 1914; 1982, 1386; so auch OLG Koblenz VRS 96, 242).
  • BGH, 16.05.1984 - VIII ZR 40/83

    Begriff der Falschlieferung

  • BGH, 13.12.1993 - NotZ 40/92

    Amtsenthebung eines Anwaltsnotars wegen Herbeiführung seiner Bestellung durch

  • OLG Düsseldorf, 19.12.1997 - 22 U 72/97
  • LG Köln, 19.09.2014 - 32 O 117/13
  • OLG Düsseldorf, 04.11.1992 - 3 U 18/92

    Aufklärungspflichten des Gebrauchtwagenverkäufers hinsichtlich Karrosserieschäden

  • OLG Karlsruhe, 07.11.1990 - 7 U 182/89

    Anspruch auf Wandlung eines Kaufvertrages / Schadensersatz; Kauf im Auftrag einer

  • BGH, 28.02.1973 - VIII ZR 192/71

    Anfechtung eines Kaufvertrags wegen arglistiger Täuschung bei fehlender Frage

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