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   BGH, 02.07.1968 - VI ZR 135/67   

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https://dejure.org/1968,231
BGH, 02.07.1968 - VI ZR 135/67 (https://dejure.org/1968,231)
BGH, Entscheidung vom 02.07.1968 - VI ZR 135/67 (https://dejure.org/1968,231)
BGH, Entscheidung vom 02. Juli 1968 - VI ZR 135/67 (https://dejure.org/1968,231)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1968, 1874
  • MDR 1968, 832
  • VersR 1968, 1043
  • DB 1968, 1446
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 23.07.2015 - III ZR 346/14

    Keine Geschäftsführung ohne Auftrag beim Transport von Kindern zu

    Ein Bindungswille wird deshalb in der Regel beim sogenannten Gefälligkeitshandeln des täglichen Lebens, bei Zusagen im gesellschaftlichen Bereich oder bei Vorgängen, die diesen ähnlich sind, zu verneinen sein (vgl. Senat, Urteil vom 14. November 1991 - III ZR 4/91, NJW 1992, 498 zur Gefälligkeitsfahrt; siehe auch Senat, Urteile vom 3. November 1983 - III ZR 125/82, BGHZ 88, 373, 382 und vom 21. Juni 2012 - III ZR 291/11, NJW 2012, 3366 Rn. 14 f; BGH, Urteile vom 22. Juni 1956 - I ZR 198/54, BGHZ 21, 102, 106 f; vom 2. Juli 1968 - VI ZR 135/67, JZ 1969, 232, 233; vom 17. Mai 1971 - VII ZR 146/69, BGHZ 56, 204, 210 und vom 18. Dezember 2008 - IX ZR 12/05, NJW 2009, 1141 Rn. 7 f).
  • BGH, 14.11.1991 - III ZR 4/91

    Haftung für Unfall auf einer Gefälligkeitsfahrt

    Ein Bindungswille wird deshalb in der Regel bei dem sogenannten Gefälligkeitshandeln des täglichen Lebens, bei Zusagen im rein gesellschaftlichen Verkehr oder bei Vorgänge die diesen ähnlich sind, zu verneinen sein (Senatsurteile BGHZ 88, 373, 382 [BGH 03.11.1983 - III ZR 125/82] und 92, 164, 168; BGHZ 21, 102; 56, 204; BGH, Urteil vom 2. Juli 1968 - VI ZR 135/67 - NJW 1968, 1874; Erman/Hauß, BGB 8. Aufl. Rn. 4 vor § 662; Palandt/Heinrichs, BGB 49. Aufl. Einl. 2 vor § 241; RGRK-Steffen, BGB 12. Aufl. Rn. 12 ff. vor § 662; Staudinger/Wittmann, BGB 12. Aufl. Rn. 18 vor § 662; MünchKomm/Kramer, BG 2. Aufl. Rn. 28 ff. vor § 241; vgl. auch Senat, Nichtannahmebeschluß vom 26. Februar 1987 - III ZR 73/86 - BGHR BGB § 661 Architektenwettbewerb 2).
  • BGH, 17.05.1971 - VII ZR 146/69

    Allgemeines Vertragsrecht - Politischer Widerstand als Auftragsvertrag

    Ein Rechtsgeschäft - und damit ein Auftragsvertrag - liegt aber nur dann vor, wenn beiderseits der Wille bestand, rechtsgeschäftliche Verpflichtungen auf sich zu nehmen und entgegenzunehmen (vgl. u.a. BGH NJW 1968, 1874; Fikentscher, Schuldrecht, 2. Aufl. § 81 14).

    Es liegt auf der Hand, daß es sich dabei nicht um ein sogenanntes Gefälligkeitshandeln des täglichen Lebens, um bloße Zusagen im rein gesellschaftlichen Verkehr oder um Vorgänge handelt, die diesen ähnlich sind (vgl. dazu RGZ 128, 39, 42 - Treibjagdfall - BGH NJW 1968, 1874 - Aufsicht über Kinder - BGH VII ZR 309/64 vom 22. Mai 1967 - Mitnahme eines Päckchens -).

    Es kommt also darauf an, wie sich dem objektiven Beobachter das Handeln des Leistenden darstellt (vgl. u.a. Erman/Hauß, 4. Aufl. Anm. 2 vor § 662 BGB; Soergel/Siebert/Mühl, 10. Aufl. Rdn. 3 vor § 662 BGB; Larenz, Schuldrecht, 9. Aufl. 2. Bd, § 52 I; Esser, Schuldrecht, 3. Aufl. § 82 I 2 a; BGHZ 21, 101, 106 [BGH 20.06.1956 - V ZR 28/55]; BGH NJW 1968, 1874, 1875) [BGH 02.07.1968 - VI ZR 135/67].

  • OLG Köln, 30.11.2010 - 24 U 155/09

    Inbrandsetzung einer Halle auf einem als Reitanlage genutzten

    Dazu erforderlich ist die Übernahme einer weitreichenden Obhut von längerer Dauer und weitgehender Einwirkungsmöglichkeit, wie sie etwa bei einem längeren Besuch eines Minderjährigen bei Verwandten oder bei Aufnahme in deren Haushalt vorliegt, nicht aber beim gewöhnlichen Besuch eines anderen Kindes zum gemeinsamen Spiel und den gegenseitigen Besuchen von Kindern im Haushalt ihrer Freunde, welche noch am selben Tag enden (BGH, Urt. v. 02.07.1968 - VI ZR 135/67, Juris Rn. 15 ff.).
  • LG Münster, 08.12.2011 - 8 O 315/10

    Schadensersatzanspruch als Folge eines Grillunfalls aus übergegangenem Recht

    In der Rechtsprechung ist eine vertragliche Übernahme der Aufsichtspflicht regelmäßig nur dann angenommen worden, wenn es sich um eine weitreichende Obhut von längerer Dauer und weitgehender Einwirkungsmöglichkeit gehandelt hat, z.B. bei Pflegeeltern, Kindergärtnerinnen, Aufsichts- und Erziehungspersonal in Heimen, bei längerem Aufenthalt bei Verwandten, bei der älteren Schwester, die ihren minderjährigen Bruder in den Haushalt aufgenommen hat (BGH NJW 1968, 1874).
  • OLG Stuttgart, 04.10.2010 - 5 U 60/10

    Schadenersatzanspruch wegen fahrlässiger Körperverletzung: Anspruchsübergang auf

    Die Aufsicht über fremde Kinder ohne Entgelt stellt in der Regel - und auch hier - eine Gefälligkeit dar ohne vertragsrechtliche Bindung (BGH NJW 1968, 1874: Besuche von vier- und sechsjährigen Kindern beim jeweils anderen Ehepaar zum Spielen und zur Beaufsichtigung).
  • BGH, 03.11.1983 - III ZR 125/82

    Pflichten des Auslobers nach Ausrichtung eines Architektenwettbewerbs

    Es ist also maßgebend, ob anhand objektiver Kriterien auf Grund der Erklärungen und des sonstigen Verhaltens der Parteien der Wille, eine rechtsgeschäftliche Bindung einzugehen, festgestellt werden kann (BGHZ 21, 102, 106 f.; 56, 204, 210; BGH Urteil vom 2. Juli 1968 - VI ZR 135/67 = NJW 1968, 1874, 1875 = LM BGB § 832 Nr. 9, jew.m.w. Nachw.; MünchKomm/Kramer Einleitung vor § 241 Rdn. 28).
  • OLG Koblenz, 28.01.2013 - 3 U 831/12

    Darlehensvertrag: Zustandekommen des Vertrages

    Eine einseitige bloße Annahme des Geldgebers, einen von ihm geleisteten Geldbetrag in der Zukunft zurückbezahlt zu bekommen, ist ungeeignet eine dahingehende Willenseinigung zwischen den Parteien zu begründen (in Anknüpfung an BGH Urteil vom 02. Juli 1968, VI ZR 135/67, JZ 1969, 232, 233 = NJW 1968, 1874 = MDR 1968, 832 = VersR 1968, 1043; BGHZ 145, 343 ff, Juris Rn. 17; Urteil vom 17. Oktober 2000, X ZR 97/99, NJW 2001, 289 = MDR 2001, 281 = WM 2001, 913 ff.) .

    Die einseitige bloße Annahme des Geldgebers, einen ggf. von ihm geleisteten Geldbetrag in der Zukunft zurückbezahlt zu bekommen, ist nicht geeignet, um eine dahingehende Willenseinigung zwischen den Parteien zu begründen (Anschluss BGH, 2. Juli 1968, VI ZR 135/67, JZ 1969, 232, 233 = NJW 1968, 1874 = MDR 1968, 832 = VersR 1968, 1043 und 17. Oktober 2000, X ZR 97/99, NJW 2001, 289 = MDR 2001, 281 = WM 2001, 913ff. = BGHZ 145, 343 ff, Juris Rn. 17).(Rn.31).

    31 Zutreffend führt das Landgericht aus, dass die einseitige bloße Annahme des Klägers, einen ggf. von ihm geleisteten Geldbetrag in der Zukunft zurückbezahlt zu bekommen, ungeeignet ist, eine dahingehende Willenseinigung zwischen den Parteien zu begründen (BGH Urteil vom 02.07.1968 - VI ZR 135/67 - JZ 1969, 232, 233 = NJW 1968, 1874 = MDR 1968, 832 = VersR 1968, 1043; BGHZ 145, 343 ff, Juris Rn. 17; Urteil vom 17.10.2000 - X ZR 97/99 - NJW 2001, 289 = MDR 2001, 281 = WM 2001, 913 ff.).

  • BGH, 02.12.1975 - VI ZR 79/74

    Verkehrssicherungspflicht des Krankenhausträgers; Zutritt zur Säuglings- und

    So ist eine vertragliche Übernahme der Aufsicht regelmäßig dann anzunehmen, wenn Kinder für längere Zeit und mit weit reichender Einwirkungsmöglichkeit in fremde Obhut gegeben wurden(Senatsurteil vom 2. Juli 1968 - VI ZR 135/67 = LM BGB § 832 Nr. 9 = VersR 1968, 1043, 1044).
  • OLG Celle, 19.06.2001 - 16 U 260/00

    Bauüberwachung; Architekt; Schadensersatz; Gefälligkeit

    Zwar sind Abreden, die ausschließlich auf einem außerrechtlichen Geltungsgrund, wie Freundschaft etc. beruhen, kein Schuldverhältnis, weil dieses den Willen voraussetzt, eine Rechtsbindung einzugehen (BGH NJW 1968, 1874).
  • BGH, 17.10.1995 - VI ZR 358/94

    Erstreckung des Haftungsprivilegs auf andere Personen als die Eltern

  • OLG Düsseldorf, 24.05.2006 - 15 U 43/05

    Zur Frage des Rechtsbindungswillens - Geschäftsbesorgungsvertrag mit

  • BGH, 07.01.1992 - VI ZR 17/91

    Berücksichtigung des Mitverschuldens eines Miteigentümers

  • OLG Celle, 01.07.1987 - 9 U 36/86

    Aufsichtspflicht bei Kindergeburtstag

  • OLG Koblenz, 01.02.1990 - 5 U 1300/89

    Feststellung der Todesursache eines Tieres; Darlegungs- und Beweislast bei

  • OLG Hamm, 01.10.1998 - 6 U 92/98

    Aufsichtspflichtverletzung der Eltern, Mitverschulden der Eltern des geschädigten

  • OLG Koblenz, 02.04.2013 - 3 U 831/12

    Darlehensvertrag: Zustandekommen des Vertrages

  • BGH, 11.10.1990 - III ZR 291/89

    Amtspflichten des Schulträgers gegenüber einem mit Schulbusfahrten beauftragten

  • OLG Hamm, 28.07.2003 - 6 U 15/03

    Aufsichtspflicht und Aufsichtspflichtverletzung bei Kleinkindern

  • OLG Hamm, 29.10.1998 - 6 U 208/96

    Haftung eines Wohnungsinhabers für Unfall eines unbeaufsichtigten Kindes

  • OLG Düsseldorf, 26.10.2001 - 22 U 60/01

    Werkvertrag - Kündigung - Recht auf Ausführung des Werks

  • BSG, 11.08.1988 - 2/9b RU 6/86
  • LG Oldenburg, 10.01.2007 - 5 O 1003/06

    Kinderbetreuungs- und Verkehrssicherungspflicht: Badeunfall eines 2-3 Jahre altes

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