Rechtsprechung
   BGH, 18.06.1968 - VI ZR 120/67   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Voraussetzungen für die Haftung des Verrichtungsgehilfen - Anforderungen an den Vertrag zugunsten Dritter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1968, 1929
  • MDR 1968, 831
  • VersR 1968, 889
  • WM 1968, 1302
  • DB 1968, 1349



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Wird zitiert von ... (24)  

  • BGH, 17.11.2016 - III ZR 139/14  

    Vertrag mit Schutzwirkung für Dritte, Einbeziehungsinteresse des Gläubigers

    Um diese Haftung für den Schuldner nicht unkalkulierbar auszudehnen, sind an die Einbeziehung von Dritten in den vertraglichen Schutz strenge Anforderungen zu stellen (BGH, Urteile vom 3. November 1961 - VI ZR 254/60, VersR 1962, 86, 88 und vom 18. Juni 1968 - VI ZR 120/67, NJW 1968, 1929, 1931).

    Diese zunächst überwiegend Personenschäden betreffende Rechtsprechung bezieht Dritte in den Schutzbereich eines Vertrages dann ein, wenn sich die vertraglichen Schutzpflichten des Schuldners nach Inhalt und Zweck des Vertrages nicht nur auf seinen Vertragspartner beschränken, sondern - für den Schuldner erkennbar - auch solche Dritte einschließen, denen der Gläubiger aufgrund einer Rechtsbeziehung mit personenrechtlichem Einschlag, wie etwa ein familienrechtliches oder ein miet-, dienst- oder arbeitsvertragliches Verhältnis, seinerseits Schutz und Fürsorge schuldet (st. Rspr., z.B. Senat aaO Rn. 16; RGZ 91, 21, 24; 102, 231, 232; 127, 218, 223 f; BGH, Urteile vom 15. Mai 1959 - VI ZR 109/58, NJW 1959, 1676, 1677; vom 18. Juni 1968, aaO Rn. 24; vom 12. Juli 1977 - VI ZR 136/76, NJW 1977, 2208, 2209 und vom 20. April 2004 - X ZR 250/02, BGHZ 159, 1, 8).

  • BGH, 06.05.2008 - XI ZR 56/07  

    Vertragliche Warnpflichten von Banken im bargeldlosen Zahlungsverkehr

    Um die vom Gesetzgeber gewollte unterschiedliche Ausgestaltung von vertraglicher und deliktischer Haftung nicht aufzugeben, ist bei Vermögensschäden eine Beschränkung auf eng begrenzte Fälle geboten (BGHZ 66, 51, 57; 70, 327, 330; 126, 297, 302 f. und Urteil vom 18. Juni 1968 - VI ZR 120/67, WM 1968, 1302, 1303).
  • BGH, 26.11.1968 - VI ZR 212/66  

    Beweislastgrundsätze bei der Produkthaftung

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 18. Juni 1968 (VI ZR 120/67, NJW 1968, 1929) erneut darauf hingewiesen, daß das Gesetz zwischen unmittelbar und mittelbar Geschädigten unterscheidet und daß die Haftung aus einem Vertrag grundsätzlich an das Band geknüpft ist, das den Schuldner mit seinem Partner verbindet (vgl. auch BGH Urt. v. 9. Oktober 1968 - VIII ZR 173/66 -, WM 1968, 1354).
  • BGH, 25.03.1998 - VIII ZR 185/96  

    Heilung eines formnichtigen Kaufvertrages über GmbH-Geschäftsanteile;

    Die Übergabe im Sinne des § 446 BGB hat mit der dinglichen Rechtsänderung nichts zu tun (RGZ 93, 330, 331; BGH, Urteil vom 18. Juni 1968 - VI ZR 120/67 = WM 1968, 1302 unter III 1; Soergel/Huber aaO Vor § 446 Rdnr. 18; § 446 Rdnr. 17 u. 25; RGRK-BGB/Mezger aaO § 446 Rdnr. 5).
  • BGH, 26.04.2006 - IV ZR 154/05  

    Begriff der Überschwemmung

    Es sollen die Fälle vom Versicherungsschutz ausgenommen werden, in denen das Naturereignis "Überschwemmung" die Reaktion des Fahrers im Sinne eines mitursächlichen Abweichens vom Normalverhalten beeinflusst, weil in diesen Fällen die Grenze zwischen dem (vollkaskoversicherten) Risiko des Fahrerverhaltens und dem (teilkaskoversicherten) Risiko des Überschwemmungsschadens nur schwer zu ziehen ist (OLG Köln RuS 1986, 27, 28; OLG Hamburg VersR 1972, 241, 242; OLG Karlsruhe VersR 1968, 889).
  • BGH, 05.12.1990 - VIII ZR 75/90  

    Rechtsmangel wegen Heizöl in Dieselkraftstoff; Begriff des Versendungskaufs;

    Eigentum auf die Klägerin übergegangen und daher für die Frage eines Rechtsmangels schon auf den Zeitpunkt der Befüllung abzustellen sei, ist nichts vorgetragen worden (vgl. zur Notwendigkeit strikter rechtlicher Unterscheidung von Gefahrübergang und Eigentumsübergang BGH, Urteil vom 18. Juni 1968 - VI ZR 120/67, WM 1968, 1302 unter III).
  • OLG Hamm, 02.11.2016 - 20 U 19/16  
    Das Merkmal der Unmittelbarkeit setzt voraus, dass die Naturgewalt einzige oder letzte Ursache sein muss (vgl. BGH, Urt. v. 19.10.1983, IVa ZR 51/82, juris, Rn. 21, VersR 1984, 28; Senat, Urt. v. 15.06.1988, 20 U 261/87, juris, Rn. 22 f., ZfSch 1989, 96; OLG Karlsruhe, Urt. v. 17.04.1968, 8 U 2/68, VersR 1968, 889; Knappmann, in: Prölss/Martin, VVG, 29. Aufl. 2015, A.2.2 AKB Rn. 38; Stadler, in: Stiefel/Maier, Kraftfahrzeugversicherung, 18. Aufl. 2010, A.2.2 Rn. 134, 148, 152, 154; Jacobsen, in: Feyock/Jacobsen/Lemor, Kraftfahrzeugversicherung, 3. Auf.

    Der Streitfall weicht in diesem Punkt von sonstigen, zu Lasten von Versicherungsnehmern entschiedenen Fällen erheblich ab, in welchen etwa der Fahrer das Fahrzeug in eine Überschwemmung hinein lenkt (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 15.03.2000, 7 U 53/99, juris, Rn. 3, VersR 2001, 187) , der Fahrer mit unangepasster Geschwindigkeit durch eine Pfütze fährt (vgl. OLG Karlsruhe, Urt. v. 17.04.1968, 8 U 2/68, VersR 1968, 889) , der Fahrer sturm- / überschwemmungsbedingt eine zum Schaden führende Ausweichbewegung vornimmt (vgl. BGH, Urt. v. 26.04.2006, IV ZR 154/05, juris, Rn. 13, VersR 2006, 966; Senat, Urt. v. 15.06.1988, 20 U 261/87, juris, Rn. 22 f., ZfSch 1989, 96) , der Fahrer wegen zu geringen Sicherheitsabstands auf ein Fahrzeug auffährt, das gegen einen sturmbedingt gestürzten Baum gefahren ist (vgl. OLG Hamburg, Urt. v. 29.06.1971, 7 U 142/70, VersR 1972, 241), oder eine durch einen Sturm ausgelöste Lawine das Fahrzeug trifft (vgl. BGH, Urt. v. 19.10.1983, IVa ZR 51/82, juris, Rn. 21, VersR 1984, 28) .

  • BGH, 07.03.1983 - VIII ZR 331/81  

    Annahme eines gerichtlichen Geständnisses; Verjährung der Schadensersatzansprüche

    Für eine Verletzung dieser Verpflichtung haftet die Beklagte auch dann, wenn der Schaden selbst erst nach Übergabe eingetreten ist (Senatsurteile vom 28. April 1976 - VIII ZR 244/74 = BGHZ 66, 208 ; vom 14. Oktober 1964 - VIII ZR 40/63 = LM BGB § 447 Nr. 3 = BB 1964, 1451; BGH, Urteil vom 18. Juni 1968 - VI ZR 120/67 = LM BGB § 447 Nr. 7 unter 2 c aa = WM 1968, 1302, 1303 = NJW 1968, 1929, 1930; Westermann in MünchKomm, § 447 Rdn. 19; Mezger in RGRK- BGB , 12. Aufl. § 447 Rdn. 14).
  • BGH, 14.03.1974 - VII ZR 129/73  

    Hemden - § 812, § 932 BGB, Dreiecksverhältnis

    Es kommt bei Drittleistungen also stets auf die Ausgestaltung des jeweiligen Leistungsverhältnisses an (vgl. a. BGH, NJW 68, 1929; 73, 141).
  • OLG Celle, 15.02.2007 - 3 W 5/07  

    Darlehen: Schadensersatzanspruch eines GmbH-Gesellschafters wegen Kündigung des

    Es müsste nämlich die GmbH "sozusagen für das Wohl und Wehe des Dritten mitverantwortlich sein, weil deren Schädigung auch ihn trifft, indem sie ihm gegenüber zu Schutz und Fürsorge verpflichtet ist" (vgl. BGHZ 51, 91, 96; NJW 1968, 1929, 1931), was am ehesten für die familienrechtliche Unterhalts und Fürsorgepflicht gilt, nicht aber für das Verhältnis der GmbH zu ihren Gesellschaftern.

    Der Bundesgerichtshof hat nicht nur darauf hingewiesen, dass die Ausweitung vertraglicher Sorgfaltspflichten über den Kreis der Vertragsparteien hinaus von vornherein nur in engen Grenzen in Betracht kommen kann; er hat darüber hinausgehend betont, dass bei bloßen Sach- und Vermögensschäden ein besonders strenger Maßstab zu gelten hat (BGH, NJW 1968, 1929, 1931).

  • BGH, 12.07.1977 - VI ZR 136/76  

    Ansprüche des Inhabers eines Gewerbebetriebes wegen Beschädigung eines

  • OLG Nürnberg, 22.02.2017 - 12 U 812/15  

    Keine Schadenersatzansprüche wegen unterlassener oder unzureichender

  • BGH, 28.04.1976 - VIII ZR 244/74  

    Verkehrssicherungspflicht bei Versendung von unverpackten betriebsbereiten

  • BGH, 05.11.1985 - VI ZR 40/84  

    Streitgegenstand bei mehreren Teilklagen einer insgesamt höheren Gesamtforderung;

  • OLG Celle, 30.05.2007 - 3 U 260/06  

    Steuerberatungsvertrag: Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des

  • OLG Düsseldorf, 09.11.1998 - 9 U 75/98  

    Haftung des Verkäufers für nach Gefahrübergang entstandene Mängel bei

  • BGH, 28.01.1987 - VIII ZR 46/86  

    Formularmäßige Vereinbarung der Pflicht zur Feststellung von Transportschäden in

  • AG Wennigsen, 24.07.2014 - 14 C 9/14  

    Versendungskauf - Nebenpflichten Absender

  • BGH, 11.01.1977 - VI ZR 261/75  

    Schadensersatz wegen Verletzung von Anwaltspflichten - Aufklärungspflichten und

  • OLG Naumburg, 04.04.2007 - 12 U 118/06  

    Architekt beauftragt Gutachter: Haftet dieser?

  • BGH, 29.11.1974 - V ZR 73/73  

    Vorliegen eines Vertrags zugunsten Dritter - Unterscheidung von vereinbarten

  • BGH, 15.12.1976 - VIII ZR 295/74  

    Forwarders Receipt

  • BGH, 23.03.1977 - IV ZR 35/76  

    Anspruch auf Leistungsbefreiung von Versicherungsgeber - Rechtspflicht zur

  • BGH, 26.11.1968 - VI ZR 205/66  

    Anwendbarkeitsvoraussetzungen der Drittschadensliquidation -

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