Rechtsprechung
   BGH, 10.03.1970 - VI ZR 182/68   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Anwendung der Regeln über den Anscheinsbeweis - Fehlen der zur Erkenntnis der Verantwortlichkeit erforderlichen Einsicht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 828 Abs. 2
    Verantwortlichkeit eines Jugendlichen

Papierfundstellen

  • NJW 1970, 1038
  • MDR 1970, 578
  • VersR 1970, 467
  • DB 1970, 974



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Wird zitiert von ... (23)  

  • OLG Hamm, 28.01.2016 - 4 U 75/15  

    Verantwortlichkeit eines Minderjährigen für das Herunterladen einer

    Die Prüfung der deliktischen Verantwortlichkeit ist hierbei sorgfältig zu trennen von der erst in einem nachfolgenden Schritt vorzunehmenden Verschuldensprüfung (BGH, NJW 1970, 1038; Palandt/ Grüneberg , BGB, 75. Aufl. [2016], § 276 Rdnr. 6).
  • BGH, 28.02.1984 - VI ZR 132/82  

    Deliktsfähigkeit und Verschulden Minderjähriger

    Es wird daran festgehalten, daß ein Minderjähriger, der imstande ist, die Verantwortlichkeit für sein Tun einzusehen, ohne Rücksicht auf seine Steuerungsfähigkeit deliktsfähig i.S. von § 828 Abs. 2 BGB ist (Bestätigung des Senatsurteils vom 10. März 1970 - VI ZR 182/68 = VersR 1970, 467).

    Die individuelle Steuerungsfähigkeit des Täters hat dagegen außer Betracht zu bleiben (s. BGHZ 39, 281, 283; Senatsurteile v. 17. Dezember 1957 - VI ZR 271/56 = VersR 1958, 177 und v. 10. März 1970 - VI ZR 182/68 - VersR 1970, 467).

  • BGH, 14.06.2005 - VI ZR 181/04  

    Haftungsverteilung bei Kollision eines PKW mit einem acht Jahre alten auf die

    Ihr Fehlen ist eine Ausnahme, deren Vorliegen der Minderjährige im konkreten Fall darlegen und beweisen muß (Senatsurteile vom 23. Dezember 1953 - VI ZR 166/52 - JZ 1954, 297, 298; vom 27. Januar 1970 - VI ZR 157/68 - VersR 1970, 374; vom 10. März 1970 - VI ZR 182/68 - VersR 1970, 467, 468; vom 28. Februar 1984 - VI ZR 132/82 - VersR 1984, 641, 642 und vom 29. April 1997 - VI ZR 110/96 - VersR 1997, 834, 835).
  • BGH, 29.06.2005 - IV ZR 33/04  

    Auslegung von Allgemeinen Versicherungsbedingungen; Leistungsfreiheit des

    Weitergehend als in § 828 Abs. 3 BGB haben insoweit im Strafrecht Erkenntnisse der Jugendpsychologie Anerkennung gefunden, wonach es für die Verantwortlichkeit eines Jugendlichen für sein Handeln nicht nur auf dessen intellektuelle Fähigkeit ankommt, das Ungesetzliche einer Tat einzusehen, sondern auch darauf, ob er fähig war, seinen Willen dieser Einsicht entsprechend zu bestimmen (vgl. zum ganzen BGH, Urteil vom 10. März 1970 - VI ZR 182/68 - VersR 1970, 467 unter 1 b).
  • BGH, 29.04.1997 - VI ZR 110/96  

    Verschulden eines Kindes bei Abwehr eines Insekts mit einem Messer

    Für ein zur Beweislast des Geschädigten stehendes Verschulden des Schädigers haben dessen individuelle Fähigkeiten außer Betracht zu bleiben; der Begriff der Fahrlässigkeit ist zivilrechtlich nach objektiven und nicht nach individuellen Merkmalen zu bestimmen (vgl. Senatsurteil vom 10. März 1970 - VI ZR 182/68 - VersR 1970, 467, 468 unter 2 a).
  • BGH, 20.01.1987 - VI ZR 182/85  

    Geständnis des Vertreters einer minderjährigen Partei; Schadensersatz bei einem

    Der Senat hat stets daran festgehalten, daß ein Minderjähriger, der imstande ist, die Verantwortlichkeit für sein Tun einzusehen, ohne Rücksicht auf seine Steuerungsfähigkeit deliktsfähig i.S. von § 828 Abs. 2 BGB ist (s. BGH Urteile vom 10. März 1970 - VI ZR 182/68 - VersR 1970, 467 und vom 28. Februar 1984 - VI ZR 132/82 - VersR 1984, 641, 642 m.w.N.).
  • OLG Nürnberg, 14.03.2005 - 8 U 3212/04  

    Haftung eines Kindes für Verletzungen durch einen Feuerwerkskörper

    Nach dem bereits zitierten Urteils des BGH vom 10.03.1970 (NJW 70, 1038, 1039) ist die Fahrlässigkeit nach objektiven und nicht nach personalen Merkmalen zu bestimmen.
  • KG, 10.11.1997 - 12 U 5774/96  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld: Haftung für die Verursachung eines

    Welche Sorgfalt im Sinne des § 276 BGB von einem Jugendlichen zu fordern ist, richtet sich danach, was ein normal entwickelter Jugendlicher gleichen Alters hätte vorhersehen können (BGH NJW 1970, 1038 ); so ist bereits ein 8-jähriges Kind in der Regel fähig, seine Verantwortlichkeit beim unvernünftigen Überqueren der Fahrbahn zu erkennen (BGH NZV 1990, 227), erst recht ein 9-jähriges Kind (OLG Düsseldorf VRS 82, 94); die Mithaftung eines 10 1/2jährigen, der an einer Bushaltestelle vom Gehsteig auf die Fahrbahn rennt, wurde mit 2/3 bemessen (OLG Bamberg, NZV 1993, 268 ).
  • OLG Koblenz, 18.03.2004 - 5 U 1134/03  

    Schmerzensgeld aus sonstiger unerlaubter Handlung

    Das würde voraussetzen, dass er nicht in der Lage gewesen wäre, das Unrecht seines Tuns zu erfassen und zu dem Bewusstsein zu gelangen, in irgendeiner Weise für dessen Folgen aufkommen zu müssen (BGH NJW 1970, 1038 ; BGH NJW 1984, 1958; BGH VersR 1987, 762 ; OLG Hamm VersR 1995, 56 [OLG Hamm 07.02.1994 - 32 U 179/92]; Spindler in Bamberger/Roth, BGB , § 828 Rn. 7).
  • OLG Nürnberg, 07.02.2003 - 6 U 1352/02  

    Fahrlässigkeit setzt Vorhersehbarkeit eigenen Handelns voraus

    Fahrlässigkeit setzt Vorhersehbarkeit der möglichen Folgen des eigenen Handelns voraus, wobei in diesem Fall nicht auf die Sicht eines optimalen Betrachters, sondern darauf abzustellen ist, ob ein Kind der entsprechenden Altersstufe voraussehen kann und muß, daß sein Verhalten zu einer Schädigung Anderer führen kann (vgl. BGH VersR 67, 158; BGH NJW 70, 1038; BGH NJW-RR 97, 1110).
  • OLG Frankfurt, 04.05.1994 - 7 U 133/92  

    Verkehrssicherungspflicht beim Betrieb einer Kleinbahn - Unfall mit Kindern

  • OLG Düsseldorf, 12.12.2000 - 4 U 46/00  

    Haftpflichtversicherung - kein Deckungsschutz für Vandalismus von Realschülern

  • OLG Zweibrücken, 25.08.1999 - 1 U 199/98  

    Haftungsverteilung bei Kollision zweier in einer Gruppe fahrender Radfahrer

  • BAG, 18.01.1972 - 1 AZR 125/71  

    Grobe Fahrlässigkeit - Subjektive Umstände - Arbeitnehmer - Schadenszufügung

  • BGH, 15.06.1983 - VIII ZR 78/82  

    Formularmäßiger Ausschluß einer vereinbarten Haftungsfreistellung in der

  • OLG Koblenz, 10.01.2008 - 2 U 190/07  

    Haftung eines 7 Jahre alten radfahrenden Kindes bei Kollision mit einem anderen

  • OLG Stuttgart, 21.04.1994 - 14 U 58/93  
  • OLG Stuttgart, 12.07.1991 - 2 U 190/90  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld aus einem Verkehrsunfall; Beweisführung bei

  • OLG Rostock, 13.11.2015 - 5 U 25/14  

    Haftung eines Straßenbahnbetreibers bei bewusster Selbststötung eines Fußgängers:

  • OLG Jena, 13.08.2003 - 7 U 971/02  

    Anspruch auf Schadensersatz wegen eines Fahrradverkehrsunfalls; Herbeiführung von

  • OLG Jena, 06.10.1998 - 3 U 1652/97  

    Verkehrssicherungspflicht des Betreibers einer Netzstation; Zurücktreten eines

  • OLG Frankfurt, 05.07.1984 - 1 U 236/83  
  • LG Bonn, 12.01.1982 - 15 O 273/81  
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