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   BGH, 06.12.1972 - 2 StR 256/72   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1972,1470
BGH, 06.12.1972 - 2 StR 256/72 (https://dejure.org/1972,1470)
BGH, Entscheidung vom 06.12.1972 - 2 StR 256/72 (https://dejure.org/1972,1470)
BGH, Entscheidung vom 06. Dezember 1972 - 2 StR 256/72 (https://dejure.org/1972,1470)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Zurechnung der tödlichen Folgen der Handlungen eines Tatgenossen bei Mittäterschaft - Zurechnung von Tathandlungen bei Mittäterschaft - Der Tatplan der Mittäter

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1973, 377
  • MDR 1973, 238
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 27.05.1998 - 3 StR 66/98

    Döner-Imbiß-Überfall - §§ 251, 22 StGB, versuchter Raub mit Todesfolge, zum (hier

    Die dem Opfer mit Tötungsvorsatz zugefügten Körperverletzungen dürfen also nicht von wesentlich anderer Art und Beschaffenheit sein, als der Mittäter oder Anstifter wollte und es sich vorstellte (vgl. für den Fall der Mittäterschaft BGH LM Nr. 2 zu § 250 StGB; BGH NJW 1973, 377; BGHR StGB § 251 Todesfolge 2; für den Fall der Anstiftung BGH NJW 1987, 77).

    Ebenso ist der Beteiligte für jede Ausführungsart einer von ihm gebilligten Straftat verantwortlich, wenn ihm die Handlungsweise seiner Tatgenossen gleichgültig ist und deswegen auf deren Billigung geschlossen werden kann (vgl. BGH NJW 1973, 377; BGHR StGB § 251 Todesfolge 2).

  • BGH, 15.09.2004 - 2 StR 242/04

    Hinweispflicht (Verurteilung wegen Versuchs nach Anklage einer vollendeten Tat);

    Jedoch werden Handlungen eines anderen Tatbeteiligten, mit denen nach den Umständen des Falles gerechnet werden muß, vom Willen des Mittäters umfaßt, auch wenn er sie sich nicht besonders vorgestellt hat; ebenso ist er für jede Ausführungsart einer von ihm gebilligten Straftat verantwortlich, wenn ihm die Handlungsweise seines Tatgenossen gleichgültig ist (BGH NJW 1973, 377; GA 1985, 270).
  • BGH, 09.07.2002 - 1 StR 93/02

    Räuberische Erpressung (Vermögensbegriff; unrechtmäßige; Bereicherungsabsicht;

    Jedoch werden Handlungen eines anderen Tatbeteiligten, mit denen nach den Umständen des Falles gerechnet werden muß, vom Willen des Mittäters umfaßt, auch wenn er sie sich nicht besonders vorgestellt hat; ebenso ist er für jede Ausführungsart einer von ihm gebilligten Straftat verantwortlich, wenn ihm die Handlungsweise seines Tatgenossen gleichgültig ist (BGH NJW 1973, 377; BGH GA 1985, 270).
  • BGH, 05.08.2010 - 3 StR 210/10

    Erpresserischer Menschenraub; Geiselnahme (Ernsthaftigkeit der Drohung;

    Dasselbe gilt, wenn ihm die Handlungsweise des Mittäters gleichgültig ist (BGH, Urteil vom 27. Mai 1998 - 3 StR 66/98, NStZ 1998, 511 f.; BGH, Urteil vom 6. Dezember 1972 - 2 StR 256/72, NJW 1973, 377).
  • BGH, 16.04.1993 - 3 StR 14/93

    Gebilligte Gewaltanwendung als Voraussetzung des Raubes mit Todesfolge - Exzess

    Bei Abweichungen, mit denen nach den Umständen des Falles gewöhnlich gerechnet werden muß, und solchen, bei denen die verabredete Tatausführung durch eine in ihrer Schwere und Gefährlichkeit gleichwertige ersetzt wird, läßt sich in der Regel auf eine Billigung durch den Mittäter schließen (BGH NJW 1973, 377).
  • BGH, 02.12.2004 - 3 StR 219/04

    Widerspruchsfreiheit der Urteilsgründe (Beweiswürdigung); Mittäterschaft

    Ebenso ist der Beteiligte für jede Ausführungsart einer von ihm gebilligten Straftat verantwortlich, wenn ihm die Handlungsweise seiner Tatgenossen gleichgültig ist (vgl. BGH NJW 1973, 377; BGHR StGB § 251 Todesfolge 2 und 4).
  • BGH, 10.02.1977 - 4 StR 652/76

    Die innere Tatseite des Verbrechens; Subjektive Fahrlässigkeit hinsichtlich des

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung (vgl. RG DRiZ 1925, Nr. 127; RG DJZ 1932, 611; RG HRR 1932, Nr. 1523; BGH NJW 1973, 377; BGH, Urteil vom 6. Juli 1960 - 2 StR 267/60).

    Bei Abweichungen, mit denen nach den Umständen des Falles gewöhnlich gerechnet werden muß, und solchen, bei denen die verabredete Tatausführung durch eine in ihrer Schwere und Gefährlichkeit gleichwertige ersetzt wird, läßt sich in der Regel auf eine Billigung durch den Mittäter schließen (BGH NJW 1973, 377; vgl. auch LK 9. Aufl. § 47 Rdn. 25; Schönke/Schröder StGB 18. Aufl. § 25 Rdn. 67).

  • BGH, 23.01.1985 - 3 StR 508/84

    Zurechnung der rechtsverletzenden Handlung eines Mittäters - Verantwortlichkeit

    Handlungen der anderen Tatbeteiligten, mit denen nach den Umständen des Falles gerechnet werden muß, werden vom Willen des Mittäters umfaßt, auch wenn er sie sich nicht besonders vorgestellt hat; ebenso ist er für jede Ausführungsart einer von ihm gebilligten Straftat verantwortlich, wenn ihm die Handlungsweise seiner Tatgenossen gleichgültig ist (BGH NJW 1973, 377).
  • LG Bonn, 13.11.1998 - Ks 90 Js 528/94 24 F 8/97

    Berücksichtigung des Motivs für den Verzicht auf die weitere Tatausführung sowie

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  • BGH, 20.03.1973 - 5 StR 63/73

    Voraussetzungen für das Vorliegen einer Mittäterschaft

    Insoweit wird das neu entscheidende Schwurgericht zu beachten haben, daß dem Mittäter eines Raubes die tödlichen Folgen der Handlung eines Tatgenossen nur zugerechnet werden können, wenn er diese Handlung - zumindest bedingt - gewollt hat (BGH NJW 1973, 377).
  • BGH, 15.05.1973 - 5 StR 127/73

    Unterstützendes Eingreifen in ein Raubgeschehen nach abgeschlossener

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