Weitere Entscheidung unten: BGH, 17.01.1973

Rechtsprechung
   BGH, 28.09.1972 - III ZR 44/70   

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https://dejure.org/1972,362
BGH, 28.09.1972 - III ZR 44/70 (https://dejure.org/1972,362)
BGH, Entscheidung vom 28.09.1972 - III ZR 44/70 (https://dejure.org/1972,362)
BGH, Entscheidung vom 28. September 1972 - III ZR 44/70 (https://dejure.org/1972,362)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ersatz der Verwendungen des Pächters - Gleichstellung mit einem unrechtmäßigen Besitzer - Bemessung einer Enteignungsentschädigung bei vorzeitiger Aufhebung eines Pachtvertrages - Anwendbarkeit allgemeiner Bemessungsrichtlinien

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Berechnung der Enteignungsentschädigung bei vorzeitiger Aufhebung eines Pachtvertrags

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • BGHZ 59, 250
  • NJW 1973, 467 (Ls.)
  • NJW 1973, 47
  • MDR 1973, 37
  • DB 1972, 2393
 
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Wird zitiert von ... (22)

  • BGH, 22.05.1984 - III ZR 18/83

    Vorrang der Belange einer land-, forst- und fischereiwirtschaftlichen Nutzung

    Zwar bestehen zwischen Schadensersatz und Enteignungsentschädigung gewichtige Unterschiede (vgl. nur Senatsurteile BGHZ 57, 359, 368 und 59, 250, 258).

    Die Richtlinien stellen nur interne Verwaltungsanweisungen dar (für die LandwR 1963 Senatsurteile BGHZ 59, 250, 259 und vom 12. Januar 1978 - III ZR 57/76 = WM 1978, 468, 469); im Entschädigungsfeststellungsverfahren und im sich anschließenden gerichtlichen Verfahren sind die Richtlinien dagegen nicht verbindlich (Senatsurteil vom 12. Januar 1978 aaO).

  • BGH, 16.03.2006 - III ZR 129/05

    Umfang der Enteignungsentschädigung des Pächters; Entschädigung des vom Pächter

    Zutreffend geht das Berufungsgericht davon aus, dass zu der dem Pächter durch Enteignung der Pachtfläche genommenen und zu entschädigenden Rechtsposition auch ein Verwendungsersatzanspruch gegen den Grundstückseigentümer für den Fall der Kündigung des Pachtverhältnisses durch diesen, gerichtet auf den vom Pächter geschaffenen "Mehrwert" des Grundstücks (§ 591 Abs. 1 BGB), gehören kann (vgl. Aust/Jacobs/Pasternak, Die Enteignungsentschädigung, 5. Aufl. Rn. 558; siehe auch die Senatsurteile BGHZ 59, 250, 253 f und vom 15. April 1957 - III ZR 249/55 - LM § 7 ErgG/RSiedlG Nr. 2 zu § 7 Abs. 2 Satz 1 und 2 des Gesetzes zur Ergänzung des Reichssiedlungsgesetzes vom 4. Juni 1935, RGBl. I S. 1).
  • BGH, 02.10.2003 - III ZR 114/02

    Enteignungsrechtliche Stellung des Pächters eines landwirtschaftlich genutzten

    Vielmehr soll mit der Bemerkung, die Entschädigung sei nach dem Betrag zu bemessen, der für die Erlangung einer gleichgearteten Rechtsposition bezahlt werden müsse, lediglich gesagt werden, daß die Entschädigung dem vollen Wert des genommenen Rechts in der Hand eines jeden Inhabers entsprechen müsse (Senatsurteile BGHZ 59, 250; 83, 1; vom 19. Januar 1989 - III ZR 6/87 - WM 1989, 1154 f; Senatsbeschluß vom 27. Mai 1999 - III ZR 224/98 - NVwZ 1999, 1022).
  • BGH, 06.04.1995 - III ZR 27/94

    Bewertung einer Privatstraße

    Die Enteignungsentschädigung soll - bildhaft gesprochen - den Betroffenen in den Stand versetzen, sich eine der genommenen gleichwertige Sache wiederzubeschaffen (st.Rspr. vgl. etwa BGHZ 59, 250, 258; 65, 253, 259).
  • BGH, 11.10.2007 - III ZR 298/06

    Bemessung der Entschädigung bei Ausübung des Vorkaufsrechts durch die Gemeinde;

    Einen Ersatz des weitergehenden wirtschaftlichen Schadens, welcher sich als Folge des hoheitlichen Eingriffs etwa eingestellt hat, insbesondere also einen Ersatz des entgangenen Gewinns oder der deswegen entgangenen besonderen Nutzungen kann der Eigentümer dagegen nicht verlangen (Senatsurteile BGHZ 37, 269, 273 f; 59, 250, 258).
  • VG Ansbach, 07.10.2020 - AN 9 K 18.00360

    Nassschäden an einem alten Mühlengebäude nach Aufstau einer Talsperre

    Ein angemessener Ausgleich liegt dabei vor, wenn die Entschädigung unter gerechter Abwägung der Interessen der Allgemeinheit und der Beteiligten bestimmt wird (siehe hierzu Czychowski/Reinhardt, WHG, Stand 2019, § 96 Rn. 15 unter Verweis auf BGH, U.v. 28.9.1972 - III ZR 44/70 - beck-online).
  • BGH, 02.04.1981 - III ZR 186/79

    Schadensersatzanspruch wegen eines technischen Minderwertes eines Grundstücks -

    Während die Schadensersatzleistung an einer hypothetischen Vermögensentwicklung, wie sie ohne das schädigende Ereignis eingetreten wäre, ausgerichtet wird, ist die Enteignungsentschädigung allein nach der Einbuße in dem vom Eingriff betroffenen Recht zu bemessen (Senatsurteile BGHZ 39, 198, 199 f; 57, 359, 368; 59, 250, 258; BGB-RGRK 12. Aufl. Rdn. 85 vor § 839; MünchKomm-Papier § 839 Rdn. 30).
  • BGH, 30.09.1976 - III ZR 149/75

    Voraussetzungen für die Geltndmachung eines sog. Resthofschadens; Anrechnung von

    Sie schließen damit einerseits geeignete in ihnen unerörtert gebliebene Bewertungsmethoden nicht von einer Anwendung aus (z.B. die in der Fachdiskussion behandelte Deckungsbeitragsmethode auf der Grundlage einer Grenzwertrechnung) und müssen sich andererseits an den Rechtsnormen über die Enteignungsentschädigung messen lassen (s. dazu bereits BGHZ 59, 250, 259/60).

    Dem Enteignungsbetroffenen muß diese Entschädigung für den Rechtsverlust wegen des Verbots einer entschädigungslosen Enteignung grundsätzlich als Mindestentschädigung verbleiben, soweit nicht der Gesetzgeber eine unter dem vollen Ersatz liegende Entschädigung bestimmt (vgl. BVerfGE 24, 367, 421; BGHZ 59, 250, 254).

  • BGH, 01.10.1981 - III ZR 13/80

    Anwendbarkeit der Verzugsregeln der §§ 284 ff. Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) auf

    Diese richtet sich allein an dem Wert des durch den Eingriff dem Betroffenen genommenen Rechts aus, nicht aber, wie die Schadensersatzleistung, an einer fiktiven Vermögenslage (vgl. BGHZ 59, 250, 258 f) [BGH 28.09.1972 - III ZR 44/70].
  • BGH, 02.10.2003 - III ZR 114/02
    Vielmehr soll mit der Bemerkung, die Entschädigung sei nach dem Betrag zu bemessen, der für die Erlangung einer gleichgearteten Rechtsposition bezahlt werden müsse, lediglich gesagt werden, daß die Entschädigung dem vollen Wert des genommenen Rechts in der Hand eines jeden Inhabers entsprechen müsse (Senatsurteile BGHZ 59, 250; 83, 1; vom 19. Januar 1989 - III ZR 6/87 - WM 1989, 1154 f; Senatsbeschluß vom 27. Mai 1999 - III ZR 224/98 - NVwZ 1999, 1022).
  • BGH, 14.03.1996 - III ZR 139/93

    Enteignung des Jagdberechtigten durch Festsetzung zu niedriger Abschußpläne

  • BGH, 21.02.1980 - III ZR 65/78

    Berechnung der Entschädigung für eine sog. Rückenteignung

  • BGH, 12.01.1978 - III ZR 57/76

    Berücksichtigung eines Schadens bei der Bemessung der Entschädigung für das

  • BGH, 07.10.1976 - III ZR 60/73

    Entschädigung für ein landwirtschaftliches Grundstück nach höherer Qualität

  • BGH, 19.01.1989 - III ZR 6/87

    Bewertung eines Pachtrechts

  • BGH, 26.03.1981 - III ZR 171/79

    Antrag auf Genehmigung zur Errichtung einer "Verkaufshalle mit Parkdeck" in einem

  • BGH, 17.10.1974 - III ZR 53/72

    Angemessenheit eines Entschädigungsangebots

  • BGH, 10.07.1986 - III ZR 269/85

    Entschädigungsanspruch für den Eingriff in ein Pachtrecht - Bauarbeiten auf dem

  • BGH, 18.10.1979 - III ZR 68/77

    Anspruch auf Entschädigung aufgrund der Versagung der Bauerlaubnis -

  • BGH, 14.07.1975 - III ZR 141/72

    Voraussetzungen eines Entschädigungsanspruchs aus enteignendem Eingriff in einen

  • BGH, 28.02.1974 - III ZR 177/71

    Enteignungsentschädigung für ein Erbbaurecht - Erbbaurecht zugunsten eines

  • BGH, 15.11.1973 - III ZR 113/71
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Rechtsprechung
   BGH, 17.01.1973 - VIII ZR 48/71   

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https://dejure.org/1973,993
BGH, 17.01.1973 - VIII ZR 48/71 (https://dejure.org/1973,993)
BGH, Entscheidung vom 17.01.1973 - VIII ZR 48/71 (https://dejure.org/1973,993)
BGH, Entscheidung vom 17. Januar 1973 - VIII ZR 48/71 (https://dejure.org/1973,993)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Gleichzeitiger Ablauf der Rechtsmittelverfahren im Urkundenprozess und im Nachverfahren - Aussetzung des Nachverfahrens bis zur rechtskräftigen Entscheidung im Urkundenprozess - Beendigung des Urkundsprozesses durch den Erlass eines Vorbehaltsurteils

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1973, 467
  • MDR 1973, 312
  • DB 1973, 769
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 19.01.1983 - VIII ZR 315/81

    Vorbehaltsurteil gegen Bürgen

    Nach Erlaß eines Vorbehaltsurteils bleibt nämlich der Rechtsstreit im Nachverfahren anhängig (§ 600 Abs. 1 ZPO; Senatsurteil vom 17. Januar 1973 - VIII ZR 48/71 = WM 1973, 733; BGH Urteil vom 12. November 1959 - II ZR 40/58 = NJW 1960, 100) und wird fortgesetzt, wenn eine Partei den Antrag auf Fortsetzung des Verfahrens stellt (Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 13. Aufl. § 58 V 5; Stein/Jonas/Schlosser, ZPO, 19. Aufl. § 600 Anm. II; Baumbach/Lauterbach/Hartmann, ZPO, 41. Aufl. § 600 Anm. I A).
  • BGH, 08.01.2004 - III ZR 401/02

    Mehrfache Aufrechung mit einer Forderung in verschiedenen Prozessen

    Das Berufungsurteil verschlechtert zwar die Rechtslage der Beklagten insofern, als es deren Aufrechnung nicht mehr nur als im Urkundenprozeß unstatthaft (§ 598 ZPO), sondern endgültig - mit Wirkung somit auch für ein etwaiges Nachverfahren (§§ 559 Abs. 1, 600 ZPO; vgl. dazu BGH, Urteil vom 17. Januar 1973 - VIII ZR 48/71 - NJW 1973, 467, 468; Urteil vom 24. November 1992 - XI ZR 86/92 - NJW 1993, 668; Musielak/Voit, ZPO, 3. Aufl., § 600 Rn. 9 f.; abw. Zöller/Greger, ZPO, 24. Aufl., § 600 Rn. 20; jeweils m.w.N. zum Streitstand) - zurückweist.
  • BGH, 10.10.1977 - VIII ZR 76/76

    Rechtsnatur der Drittschuldnererklärung

    Denn die Zivilprozeßordnung geht davon aus, daß die Rechtsmittelverfahren im Urkundenprozeß und im Nachverfahren gleichzeitig laufen können (Senatsurteil vom 17. Januar 1973 - VIII ZR 48/71 = LM ZPO § 600 Nr. 4 = NJW 1973, 467 = WM 1973, 733 m. w.Nachw.).
  • OLG Köln, 15.09.2005 - 8 U 21/05

    Verstoß der Abtretung von Darlehensrückzahlungsforderungen einer Bank gegen das

    Von der Bindungswirkung des im Urkundenprozess ergangenen Vorbehaltsurteils wird insbesondere die Schlüssigkeit der Klage oder vorgetragener Einwendungen des Beklagten erfasst (vgl. BGH NJW 2004, 1159 f.; BGH NJW 1991, 1117; BGH WM 1994, 961 ff.; BGH NJW 1993, 668 f.; BGHZ 82, 115 ff.; BGH NJW 1973, 467 f.; BGH NJW 1960, 576 f.; LG Berlin NJW 2005, 993; OLG Düsseldorf NJW-RR 1999, 68 ff.; Thomas/Putzo, ZPO, 26. Aufl., § 600 Rdnr. 4; Musielak/Voit, ZPO, 4.Aufl., § 600 Rdnr. 9).
  • OLG Hamm, 16.09.2005 - 30 U 78/04

    Mietansprüche bei Übernahmen

    Schließlich ist der Beklagte im Nachverfahren auch mit Einwendungen gegenüber dem Klageanspruch ausgeschlossen, die im Vorbehaltsurteil als unbegründet erkannt worden sind, über die das Gericht mit dem Vorbehaltsurteil also in der Sache bereits abschließend entschieden hat (vgl. BGH NJW 1960, 576; 1973, 467; WM 1994, 961).
  • BGH, 26.10.1981 - II ZR 70/81

    Bindungswirkung des Vorbehaltsurteils im Urkundenverfahren

    Nach der am häufigsten verwendeten Formel ist das Vorbehaltsurteil insoweit bindend, als es nicht auf den eigentümlichen Beschränkungen der Beweismittel im Urkundenverfahren beruht (RG JW 1902, 217; BGH, Urt. v. 15.12.59 - VIII ZR 192/58; Urt. v. 14.12.61 - II ZR 127/61; Urt. v. 30.9.68 - II ZR 32/66, LM ZPO §§ 599 Nr. 1-3; Urt v. 18.9.69 - II ZR 130/67, WM 1969, 1279; v. 17.1.73 - VIII ZR 48/71, LM ZPO § 600 Nr. 4 u. v. 30.11.78 - II ZR 69/78, WM 1979, 273; Rosenberg-Schwab, Zivilprozeßrecht 13. Aufl. S. 1001; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO 38. Aufl. § 600 Anm. 1 C; Schlosser in Stein/Jonas, ZPO 19. Aufl. § 600 Anm. V 2 [anders allerdings in der 20. Aufl. Rdnr. 13]; Thomas/Putzo, ZPO 11. Aufl. § 600 Anm. 2; Wieczorek, ZPO 1. Aufl. § 600 Anm. C. I c 3; Schneider in Zöller, ZPO 13. Aufl. § 600 Anm. V; a. A. Stürner, ZZP 85, 424 u. 87, 87 sowie Schlosser aaO, 20. Aufl.).
  • OLG Brandenburg, 21.04.2010 - 3 U 75/09

    Gewerberaummiete: Konkludenter Widerspruch des Mieters gegen die

    Dies hat zur Folge, dass diejenigen Teile des Streitverhältnisses, die im Vorbehaltsurteil beschieden werden mussten, damit es überhaupt ergehen konnte, im Nachverfahren als endgültig beschieden dem Streit der Parteien entzogen sind (st. Rspr., s. etwa BGH, NJW 1973 S. 467, 468; 1982, S. 183; 1988, S. 1468; 1991 S. 1117; 1993, S. 668; 2004, S. 1159; OLG Brandenburg, OLG-NL 2005, S. 115).
  • OLG Rostock, 14.11.2019 - 3 U 28/18

    Gewerberaummietverhältnis: Zurückbehaltungsrecht wegen der Nichterteilung einer

    Die Entscheidung soll dort ergehen, wo sie zuerst ohne Mangel ergehen kann (BGH, Urt. v. 17.01.1973, VIII ZR 48/71, NJW 1973, 467 = MDR 1973, 312).
  • OLG Düsseldorf, 17.03.2004 - 15 U 16/03

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs im Urkundenprozess wegen

    Da derselbe Streitgegenstand in Frage steht, sind aber im Hinblick auf die Einheitlichkeit des Verfahrens die nicht auf der eigentümlichen Beschränkung der Beweismittel im Urkundenprozess beruhenden Feststellungen des Gerichts in den Gründen des Vorbehaltsurteils bindend, solange das Vorbehaltsurteil im Instanzenweg nicht aufgehoben worden ist (BGH NJW 1973, 467, 468; NJW 1982, 183; NJW 1991, 1117; NJW 1993, 668).
  • KG, 13.07.2006 - 8 W 38/06

    Urkundenverfahren: Formelle Voraussetzung für eine Anhängigkeit des Rechtsstreits

    Nachdem der Senat durch Urteil vom 28.11.2005 das Vorbehaltsurteil des Landgericht aufgehoben und die Klage als im Urkundenprozess unstatthaft abgewiesen hatte, entfiel diese aus § 600 ZPO folgende formale Voraussetzung für den Verfahrensfortlauf im ordentlichen Verfahren, so dass hiermit die Rechtshängigkeit der Klage in vollem Umfang fortgefallen war (vgl. Musielak/Voit, ZPO, 4. Aufl., § 600 Rn. 12; Stürner in Anmerkung zu BGH, Urt. v. 17.1.1973 - VIII ZR 48/71 -, ZZP Bd. 87, 87 ff., 93).
  • BGH, 07.12.1978 - III ZR 140/76

    Einstufung fällig gewordener Schuldscheine als selbstständige Schuldversprechen -

  • LG Hamburg, 20.08.2014 - 329 O 370/12

    Urkundsprozess auf Maklercourtage gegen den Grundstückskäufer - Einwendungen

  • BGH, 30.11.1978 - II ZR 69/78

    Einwendung gegen die Wechselforderung - Zurückweisung des Einwands der

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