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   BGH, 04.06.1975 - VIII ZR 232/73   

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https://dejure.org/1975,1441
BGH, 04.06.1975 - VIII ZR 232/73 (https://dejure.org/1975,1441)
BGH, Entscheidung vom 04.06.1975 - VIII ZR 232/73 (https://dejure.org/1975,1441)
BGH, Entscheidung vom 04. Juni 1975 - VIII ZR 232/73 (https://dejure.org/1975,1441)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Durchsetzbarkeit einer Forderung aus einem Börsentermingeschäft - Internationale Zuständigkeit des United-States-Gerichts - Begriffsbestimmung einer "börsentermingeschäftsfähigen Person" - Auswirkungen des § 61 Börsengesetz - Vollstreckbarkeit eines rechtskräftig ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 1600
  • MDR 1975, 926
  • WM 1975, 676
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BGH, 25.01.2005 - XI ZR 78/04

    Zulässigkeit einer Rechtswahl im Rahmen der Vermittlung von Termingeschäften

    Der Termin- und Differenzeinwand gemäß §§ 52 ff. BörsG a.F. und § 764 BGB a.F. gehörte zwar nach früherer Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes (BGH, Urteile vom 4. Juni 1975 - VIII ZR 232/73, WM 1975, 676, 677, vom 12. Juni 1978 - II ZR 48/77, WM 1978, 1203, 1204 f., vom 25. Mai 1981 - II ZR 172/80, WM 1981, 758 f. und vom 15. Juni 1987 - II ZR 124/86, WM 1987, 1153, 1154) zum deutschen ordre public.
  • BGH, 21.04.1998 - XI ZR 377/97

    Anerkennung und Vollstreckbarkeit eines ausländischen Urteils wegen im Ausland

    bb) Der Termin- und der Differenzeinwand nicht termingeschäftsfähiger Inländer gehören nach bisheriger ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum deutschen ordre public (BGH, Urteil vom 4. Juni 1975 - VIII ZR 232/73, WM 1975, 676, 677; BGH, Urteil vom 12. Juni 1978 - II ZR 48/77, WM 1978, 1203, 1204 f.; BGH, Urteil vom 25. Mai 1981 - II ZR 172/80, WM 1981, 758 f.; BGH, Urteil vom 15. Juni 1987 - II ZR 124/86, WM 1987, 1153, 1154).
  • BGH, 12.03.1984 - II ZR 10/83

    Vereinbarung der ausschließlichen Zuständigkeit ausländischer Gerichte bei

    Es handelt sich um eine Kollisionsnorm des deutschen internationalen Privatrechts, die die Anwendung entgegenstehenden ausländischen Rechts ausschließt (vgl. BGH, Urt. v. 4.6.1975 - VIII ZR 232/73, LM BörsG Nr. 4; Sen. Urt. v. 12.6.1978 - II ZR 48/77, LM EGBGB Art. 30 Nr. 30 m.w.N.).

    Ferner können aus diesem Grunde ausländische Urteile Über Forderungen aus Börsentermingeschäften, in denen die Vorschriften des deutschen Rechts über die Termingeschäftsfähigkeit nicht beachtet worden sind, nicht zur Vollstreckung anerkannt werden, weil sonst der Zweck des Börsengesetzes verfehlt würde (BGH, Urt. v. 4.6.1975 aaO).

  • BGH, 15.06.1987 - II ZR 124/86

    Vereinbarung eines ausländischen Schiedsgerichts; Vereinbarung einer

    Weil dieser Zweck verfehlt würde, hat der Bundesgerichtshof ein ausländisches Urteil über Forderungen aus Börsentermingeschäften, in dem die Vorschriften des deutschen Rechts über die Termingeschäftsfähigkeit nicht beachtet worden sind, nicht zur Vollstreckung anerkannt (BGH, Urt. v. 4. Juni 1975 - VIII ZR 232/73, LM BörsG Nr. 4 = WM 1975, 676).
  • LG Mönchengladbach, 14.07.1994 - 10 O 87/93
    Die Anerkennung der ausländischen Entscheidung muß infolge dieses Verstoßes zu einem für die deutsche Rechtsordnung unerträglichen Ergebnis führen, indem hierdurch offensichtlich und in untragbarer Weise grundlegende deutsche Gerechtigkeitsvorstellungen verletzt werden (BGHZ 53, 357-369, 366;. BGH NJW 1975, 1600 f., 1601; BGH NJW 1990, 2197-2199, 2198; vgl. LG Berlin DB 1989, 2120; Sonnenberger, Münchener Kommentar zum Bürgerlichen Gesetzbuch, Band 7, 2. Aufl. 1990, Art. 6 EGBGB Rn. 71).

    Die Regelung in § 61 BörsG stellt eine Kollisionsnorm des deutschen internationalen Privatrechts dar, derzufolge aus einem Börsentermingeschäft keine weitergehenden Ansprüche, als sie nach deutschem Recht begründet sind, gegen solche Personen geltend gemacht werden können, für die das Geschäft nach § 53 BörsG nicht verbindlich ist (BGH NJW 1975, 1600 f., LS a, 1601).

    Entscheidend ist insoweit, daß nach den Regelungen des - älteren - Börsengesetzes der Differenzeinwand keine andere Beurteilung erfährt als Spielschulden, sondern gerade umgekehrt Forderungen aus Börsentermingeschäften (Differenzgeschäfte) nach deutschem Recht wie Spielschulden zu behandeln sind mit der Folge, daß gegen sie der Differenzeinwand nach §§ 764, 762 BGB durchgreift (BGH NJW 1975, 1600 f.; vgl. Schwark, Börsengesetz, 1976, § 61 BörsG Rn. 6).

  • BGH, 19.09.1977 - VIII ZR 120/75

    Anerkennung und Vollstreckbarerklärung englischer Gerichtsentscheidungen -

    Selbst wenn insoweit ein Begründungsmangel gegeben sein sollte, würde dieser nicht hinreichen, eine Verletzung des deutschen ordre public anzunehmen; denn nur untragbar erscheinende Verstöße gegen das inländische Recht können zur Ablehnung der Anerkennung einer ausländischen Entscheidung unter diesem Gesichtspunkt führen (Senatsurteil vom 4. Juni 1975 - VIII ZR 232/73 = WM 1975, 676).
  • BGH, 12.06.1978 - II ZR 48/77

    "short sale" als Differenzgeschäft - Unvereinbarkeit eines ausländischen

    Es handelt sich also um eine Kollisionsnorm des deutschen internationalen Privatrechts, die die Anwendung entgegenstehenden ausländischen Rechts ausschließt (vgl. BGH, Urt. v. 4.6.75 - VIII ZR 232/73, LM BörsG Nr. 3; Hadding/Wagner, WM 1976, 310, 315; kritisch Jayme, Kollisionsrecht und Bankgeschäfte mit Auslandsberührung S. 22 ff).
  • BGH, 25.05.1981 - II ZR 172/80

    Anforderungen an Differenzeinwand bei Rückgriffsforderung des Schecknehmers gegen

    Nach ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofes (vgl. BGHZ 58, 1 [BGH 20.12.1971 - II ZR 156/69] m.w.N.; Urt. v. 4. Juni 1975 - VIII ZR 232/73 -, LM BörsG Nr. 3), die der Senat zuletzt durch das zur Veröffentlichung vorgesehene Urteil vom 16. März 1981 - II ZR 110/80 - bestätigt hat, ist § 58 BörsG weder unmittelbar noch entsprechend auf inoffizielle Börsentermingeschäfte in Waren und Wertpapieren, die zum Börsenterminhandel an ausländischen Börsen zugelassen sind, anwendbar.
  • BGH, 15.06.1987 - II ZR 303/86

    Zuständigkeit deutscher Gerichte bei Streitigkeit über Verluste aus im Ausland

    Weil dieser Zweck verfehlt würde, hat der Bundesgerichtshof ein ausländisches Urteil über Forderungen aus Börsentermingeschäften, in dem die Vorschriften des deutschen Rechts über die Termingeschäftsfähigkeit nicht beachtet worden sind, nicht zur Vollstreckung anerkannt (BGH, Urt. v. 4.6.1975 - VIII ZR 232/73, LM BörsG Nr. 4 = WM 1975, 676).
  • OLG München, 16.09.1981 - 27 U 431/80

    Differenzeinwand gegen eine Klageforderung; Vorschrift des § 61 Börsengesetz

    Wenn der BGH demgegenüber daran festhält, daß Börsentermingeschäfte, die im Ausland von einem Inländer geschlossen werden, im Einblick auf § 61 BörsG dem Differenzeinwand unterliegen (BGH in NJW 1975, 1600 [BGH 04.06.1975 - VIII ZR 232/73] in Anschluß an NJW 1972, 382 [BGH 20.12.1971 - II ZR 156/69] ), so kann diesem "obiter dictum" für den vorliegenden Fall wohl keine präjudizielle Bedeutung beigemessen werden; denn in den angeführten Entscheidungen des BGH findet sich kein Hinweis darauf, daß die Parteien - wie hier - die Geltung ausländischen Rechts ausdrücklich vereinbart haben (vgl. auch Kümpel, a.a.O.).
  • Generalanwalt beim EuGH, 21.09.1978 - 15/78
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