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   OLG Braunschweig, 24.10.1974 - 1 U 55/73   

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OLG Braunschweig, 24.10.1974 - 1 U 55/73 (https://dejure.org/1974,2127)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 24.10.1974 - 1 U 55/73 (https://dejure.org/1974,2127)
OLG Braunschweig, Entscheidung vom 24. Januar 1974 - 1 U 55/73 (https://dejure.org/1974,2127)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 651
  • VersR 1975, 665
 
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Wird zitiert von ... (7)

  • BGH, 17.03.1994 - III ZR 15/93

    Bindung einer im Verfahren nach §§ 23 ff EGGVG ergangenen Entscheidung des

    Ganz überwiegend bringen Rechtsprechung und Schrifttum - wenn auch unter Anlegung teilweise unterschiedlich strenger Maßstäbe - zum Ausdruck, daß eine Veröffentlichung mit namentlicher Identifizierung des Verdächtigen im Ermittlungsstadium nur ausnahmsweise zu rechtfertigen ist (vgl. OLG Braunschweig AfP 1975, 913, 914; OLG Braunschweig NJW 1975, 651 [OLG Braunschweig 24.10.1974 - 1 U 55/73]; OLG Frankfurt NJW 1971, 47; OLG Frankfurt NJW-RR 1990, 989, 990; OLG München AfP 1975, 93, 94; OLG Koblenz wistra 1987, 359, 360; OLG Stuttgart JZ 1960, 126 [OLG Stuttgart 19.12.1958 - 1 Ss 732/58]; OLG Hamm OLGZ 1990, 203, 204; Bornkamm NStZ 1983, 102, 105, 106; Lampe NJW 1973, 219; Lenckner in Schönke/Schröder StGB 23. Aufl. § 203 Rn. 53 c; Löffler, Presserecht 3. Aufl. § 4 LPG Rn. 109, § 6 LPG Rn. 51; Marxen GA 1980, 365 ff; Ostendorf GA 1980, 445, 460, 461; Wente, StV 1988, 216, 218; Wenzel, Das Recht der Wort- und Bildberichterstattung 3. Aufl. Rn. 1.131 ff).
  • VGH Baden-Württemberg, 04.08.2017 - 1 S 1307/17

    Presserechtlicher Auskunftsanspruch gegenüber der Staatsanwaltschaft bei

    Maßgeblich kommt es u.a. an auf: das Vorliegen schwerster Kriminalität, das Ausmaß des Tatverdachts, das Aufsehen, das das Tagesgeschehen aufgrund spektakulärer Begleitumstände, besonderer Sympathien mit dem Opfer oder der Beispielhaftigkeit für Befindlichkeiten der Gesellschaft erregt, ein gravierender Schaden, die herausgehobene Stellung des Beschuldigten, empfindliches Betroffensein der Sicherheitsinteressen der Bevölkerung, Ermöglichung der Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Verbrechensaufklärung (BVerfG, Kammerbeschl. v. 10.06.2009, a.a.O.; BGH, Urt. v. 17.03.1994, a.a.O., m.w.N.; Urt. v. 15.12.2009, a.a.O.; OLG Braunschweig, Urt. v. 24.10.1974 - 1 U 55/73 - NJW 1975, 651; OLG Stuttgart, Beschl. v. 21.06.2001 - 4 VAs 3/01 - NJW 2001, 3797; Löffler-Steffen, Presserecht, 6. Aufl., § 6 LPG Rn. 207).
  • VG Weimar, 19.08.2020 - 8 E 1203/20

    Zum Auskunftsanspruch in einem staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren

    für Befindlichkeiten der Gesellschaft erregt, ein gravierender Schaden, die herausgehobene Stellung des Beschuldigten, empfindliches Betroffensein der Sicherheitsinteressen der Bevölkerung, Ermöglichung der Mitwirkung der Öffentlichkeit an der Verbrechensaufklärung (BVerfG, MMR 2009, 683; BGH, NJW 1994, 1950 mwN; NJW 2010, 757; OLG Braunschweig, NJW 1975, 651; OLG Stuttgart, NJW 2001, 3797; Steffen in Löffler, Presserecht, 6. Aufl., § 6 LPG Rn. 207).
  • OLG Köln, 27.06.1989 - 15 U 190/88

    Klage auf Schmerzensgeld und den Ersatz des materiellen Schadens wegen

    Ihr ist ebensowenig zu folgen wie der Ansicht, daß bei Berichtsgeschehen, die der Zeitgeschichte zuzuweisen sind, grundsätzlich nicht nur die Bildveröffentlichung, sondern auch die Namensnennung gerechtfertigt ist (vgl. insoweit OLG Braunschweig, NJW 1975, 652 [OLG Braunschweig 24.10.1974 - 1 U 55/73] ; Bornkamm, a.a.O., S. 104 m. N.).
  • LG Landshut, 05.07.2001 - 23 O 992/01
    Grundsätzlich stellt es keine Verletzung journalistischer Sorgfaltspflicht dar, wenn sich der Journalist bei seiner Berichterstattung auf amtliche Pressemitteilungen verläßt (OLG Braunschweig, NJW 75, 651).
  • LG Köln, 27.03.2013 - 28 O 514/12

    Unterlassung der Veröffentlichung von Äußerungen des Vorstandschefs eines

    Auf amtliche Pressemitteilungen darf sich der Journalist i.d.R. verlassen (OLG Braunschweig NJW 1975, 651).
  • OLG München, 31.05.1976 - 21 U 5093/75

    Anspruch auf Ersatz eines immateriellen Schadens bei Eingriffen in das

    Es muß sich um eine Straftat von erheblicher Bedeutung handeln, die Veröffentlichung muß als Beitrag zur Verbrechensaufklärung in Betracht kommen und die Begründung des Tatverdachts muß ausreichend sicher sein (so OLG Frankfurt, Urt. v. 24.9.1970 - NJW 71, 47 - übernommen vom OLG Braunschweig, Urt. v. 24.10.1974 - NJW 75, 651; vgl. auch Senatsurteil vom 27.5.1974 - 21 II 3960/73).
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