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   BGH, 05.02.1975 - VIII ZR 151/73   

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https://dejure.org/1975,404
BGH, 05.02.1975 - VIII ZR 151/73 (https://dejure.org/1975,404)
BGH, Entscheidung vom 05.02.1975 - VIII ZR 151/73 (https://dejure.org/1975,404)
BGH, Entscheidung vom 05. Februar 1975 - VIII ZR 151/73 (https://dejure.org/1975,404)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • autokaufrecht.info

    Voraussetzungen für den gutgläubigen Erwerb des Eigentums an einem Gebrauchtwagen

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Voraussetzungen für einen gutgläubigen Eigentumserwerb - Anspruch auf Herausgabe eines Kraftwagens nebst dem Kraftfahrzeugschein - Umfang der Beweiswirkung eines Kraftfahrzeugscheins

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 932; HGB §§ 366 ff
    Anforderungen an den guten Glauben des Erwerbers eines Gebrauchtwagens; Vorlage des Kfz-Briefs; Erkundigungspflicht beim letzten eingetragenen Halter

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 735
  • MDR 1975, 485
  • WM 1975, 362
  • DB 1975, 635
 
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Wird zitiert von ... (41)

  • BGH, 01.03.2013 - V ZR 92/12

    Kauf eines unterschlagenen Gebrauchtwagens: Eigentumserwerb bei Auftreten des

    Eine allgemeine Nachforschungspflicht des Erwerbers besteht hingegen nicht (BGH, Urteil vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735, 736).

    Anhand der Eintragungen ist die Möglichkeit gegeben, bei dem eingetragenen Berechtigten die Übereignungsbefugnis des Fahrzeugbesitzers nachzuprüfen (BGH, Urteil vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735, 736).

  • BGH, 16.10.2003 - IX ZR 55/02

    Besitzverhältnisse an einem im unmittelbaren Besitz des Geschäftsführers einer

    Für diesen begründet der Besitz des Kfz-Briefs den Rechtsschein der Verfügungsmacht des Veräußerers über das Fahrzeug (BGH, Urt. v. 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735, 736).
  • OLG Hamm, 22.02.2016 - 5 U 110/15

    Riskante Geschäfte mit Kraftfahrzeugen

    Anhand der Eintragungen ist die Möglichkeit gegeben, bei dem eingetragenen Berechtigten die Übereignungsbefugnis des Fahrzeugbesitzers nachzuprüfen (vgl. BGH, Urteil vom 05.02.1975 - VIII ZR 151/73 -, juris, Rn. 12; BGH, Urteil vom 13. Mai 1996 - II ZR 222/95 -, Rn. 7, juris; BGH, Urteil vom 01. März 2013 - V ZR 92/12 -, Rn. 14, juris).

    Ob die regelmäßige Annahme einer solchen Verdachtssituation bei einer gewerblichen Veräußerung durch einen Kraftfahrzeughändler im üblichen Geschäftsbetrieb einer Einschränkung unterliegt (so OLG Stuttgart, Urteil vom 27. Februar 2013 - 3 U 140/12 -, Rn. 30, juris; OLG München, Urteil vom 30.07.2008 - 7 U 4778/07 -, BeckRS 17224; Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Urteil vom 20. Februar 1986 - 6 U 161/85 -, Rn. 48, juris; OLG Köln, Urteil vom 21. Februar 1996 - 6 U 167/94 -, Rn. 12, juris; OLG Düsseldorf, Urteil vom 11. Februar 2009 - I-11 U 24/08 -, Rn. 12, juris; im Ergebnis offen gelassen von BGH, Urteil vom 05.02.1975 - VIII ZR 151/73 -, Rn. 18, juris), bedarf an dieser Stelle keiner Entscheidung.

  • BGH, 19.07.2019 - V ZR 255/17

    Zur Ersitzung gestohlener Kunstwerke

    Der Erwerber kann aber bösgläubig sein, wenn besondere Umstände seinen Verdacht erregen mussten und er diese unbeachtet lässt (vgl. zum Erwerb eines Gebrauchtwagens: Senat, Urteil vom 1. März 2013 - V ZR 92/12, NJW 2013, 1946 Rn. 13; BGH, Urteil vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735, 736; Urteil vom 23. Mai 1966 - VIII ZR 60/64, WM 1966, 678 f. mwN; zu Kunstwerken: Schack, Kunst und Recht, 3. Aufl., Rn. 537; Schellerer, Gutgläubiger Erwerb und Ersitzung von Kunstgegenständen, 2016, S. 91, 105 ff.).

    Zu solchen Umständen zählen etwa eine ungewöhnliche Art und Gestaltung des Erwerbsgeschäfts, wie z.B. ein auffällig niedriger Preis (vgl. BGH, Urteil vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735, 736; Urteil vom 1. Juli 1987 - VIII ZR 331/86, MDR 1988, 45), oder eine von dem Branchen- und Verkehrsüblichen abweichende Veräußerungssituation (vgl. BGH, Urteil vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735, 737).

  • BGH, 10.10.1984 - VIII ZR 244/83

    LKW II - Mobiliargrundschuld, § 1120 BGB, Aufhebung eines Anwartschaftsrecht,

    Die in den Schreiben der Beklagten erwähnte Übergabe der Kraftfahrzeugbriefe war für die Beklagte erkennbar schon deswegen von besonderer Bedeutung, weil sie durch den Besitz der Kraftfahrzeugbriefe vor abredewidrigen Verfügungen der Gemeinschuldnerin über die Fahrzeuge geschützt war (vgl.Senatsurteil vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73 = NJW 1975, 735, 736 = WM 1975, 362, 363).
  • OLG Saarbrücken, 28.02.2013 - 4 U 406/11

    (Gestellter Verkehrsunfall: Eigentumsvermutung zugunsten des Fahrzeugbesitzers;

    Für diesen begründet der Besitz des Kraftfahrzeugbriefs den Rechtsschein der Verfügungsmacht des Veräußerers über das Fahrzeug (BGH NJW 1975, 735, 736).
  • BGH, 09.10.1991 - VIII ZR 19/91

    Keine Anspruchminderung wegen grober Fahrlässigkeit bei vorsätzlich

    Beim Erwerb vom Nichtberechtigten ist dies regelmäßig anzunehmen, wenn der Erwerber trotz Vorliegens von Verdachtsgründen, die Zweifel an der Berechtigung des Veräußerers wecken müssen, sachdienliche Nachforschungen nicht unternimmt (Senatsurteile vom 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, WM 1975, 362 = NJW 1975, 735 unter II c und vom 1. Juli 1987 aaO.).

    Zwar ist es - anders als bei einer Veräußerung durch eine Privatperson - nicht außergewöhnlich, wenn ein Kraftfahrzeughändler im Rahmen seines Geschäftsbetriebs ein gebrauchtes Fahrzeug verkauft, ohne daß zuvor der Kraftfahrzeugbrief auf ihn als Halter umgeschrieben worden ist (Senatsurteile vom 5. Februar 1975 aaO. unter II c und vom 1. Juli 1987 aaO. unter II 4 b).

    Das ist nach der Rechtsprechung des Senats u.a. dann der Fall, wenn ein Fahrzeug auf der Straße verkauft wird (Senatsurteil vom 5. Februar 1975 aaO.).

  • BGH, 01.07.1987 - VIII ZR 331/86

    Weiterveräußerung einer anfechtbar erworbenen beweglichen Sache; Grobe

    Beim Erwerb vom Nichtberechtigten ist dies regelmäßig anzunehmen, wenn der Erwerber trotz Vorliegens von Verdachtsgründen, die Zweifel an der Berechtigung des Veräußerers wecken müssen, sachdienliche Nachforschungen nicht unternimmt (vgl. Senatsurteil vom 5. Februar 1975 VIII ZR 151/73 = WM 1975, 362, 363 unter II c).

    Wann eine solche Nachforschungspflicht, die nicht allgemein als Voraussetzung für einen gutgläubigen Eigentumserwerb bejaht werden kann (Senatsurteil vom 5. Februar 1975 aaO), besteht, ist eine Frage des Einzelfalles.

    Für den Gebrauchtwagenhandel hat der erkennende Senat indessen wegen der dort nicht selten vorkommenden Unregelmäßigkeiten in ständiger Rechtsprechung bei der Bewertung der Umstände, die für den Käufer eines gebrauchten Kraftfahrzeuges eine Nachforschungspflicht hinsichtlich der Verfügungsberechtigung des Veräußerers begründen, einen strengen Maßstab angelegt (vgl. Urteile vom 5. Februar 1975 aaO, 23. November 1966 - VIII ZR 151/64 WM 1966, 1325 und 23. Mai l966 aaO).

    Anders als bei einer Veräußerung durch eine Privatperson ist es nicht außergewöhnlich, wenn - wie hier - ein Kraftfahrzeughändler im Rahmen seines Geschäftsbetriebs ein gebrauchtes Fahrzeug verkauft, ohne daß zuvor der Kraftfahrzeugbrief auf ihn als Halter umgeschrieben worden ist (vgl. Senatsurteil vom 5. Februar 1975 aaO).

  • LG Stuttgart, 18.01.2019 - 23 O 166/18

    Gutgläubiger Eigentumserwerb beim Gebrauchtwagenkauf: Voraussetzungen grober

    Weder die von der Beklagten zitierte Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH - VIII ZR 151/73) gem. "§ 366 HGB, § 932 BGB" im Falle eines "Kaufmanns" (der hiesige Kläger ist Privatmann und Verbraucher), bei dem sich eine Erkundigungspflicht beim letzten eingetragenen Halter eines Fahrzeugs aufdrängen sollte (BGH - VIII ZR 151/73) noch der von der Beklagten nach Schluss der mündlichen Verhandlung vorgelegte Hinweisbeschluss des 12. Zivilsenats (12 U 10/17, Anlage B 10, Bl. 90 ff.) des Oberlandesgerichts Stuttgart zu einem dem Gericht hinsichtlich des Sachverhalts, der erstinstanzliche Feststellungen sowie etwaige Aussagen im Detail eines nicht bekannten Einzelfalls enthält, hindert einen gutgläubigen Erwerb im konkreten Einzelfall hier entgegen der Auffassung der Beklagten nicht.
  • BGH, 09.11.1998 - II ZR 144/97

    Übereignung mit Übergabe auf Geheiß; Guter Glaube des Erwerbers an die

    a) Zwar darf derjenige, der bei einem H ä n d l e r im Rahmen von dessen Geschäftsbetrieb eine Ware kauft, bei Fehlen sich aufdrängender gegenteiliger Anhaltspunkte von dessen Verfügungsbefugnis ausgehen (vgl. BGH, Urt. v. 5. Februar 1975 - VIII ZR 151/73, NJW 1975, 735; Baumbach/Hopt aaO, § 366 Rdn. 6).
  • KG, 22.05.2014 - 8 U 114/13

    Gebrauchtwagenkauf: Mindestanforderungen an einen gutgläubigen Erwerb

  • BGH, 13.05.1996 - II ZR 222/95

    Anforderungen an den guten Glauben beim Eigentumserwerb unter

  • BGH, 11.03.1991 - II ZR 88/90

    Erwerb unbelasteten Eigentums an einem im Ausland zugelassenen Kraftfahrzeug

  • BGH, 18.06.1980 - VIII ZR 119/79

    Abtretungsverbot in Einkaufsbedingungen - § 455 BGB <Fassung bis 31.12.01>

  • OLG Braunschweig, 02.01.2019 - 9 U 32/18

    Gutgläubiger Erwerb eines gebrauchtenKraftfahrzeugs von einem gewerblichen

  • OLG Braunschweig, 01.09.2011 - 8 U 170/10

    Gutgläubiger Erwerb eines unterschlagenen Leasingfahrzeugs

  • BGH, 04.05.1977 - VIII ZR 3/76

    Gutgläubiger Erwerb eines Werkunternehmerpfandrechts

  • BGH, 30.10.1995 - II ZR 254/94

    Gutgläubiger Erwerb von fabrikfremden Neuwagen bei Vorlage von Fahrzeugbriefen

  • OLG Saarbrücken, 17.05.2017 - 2 U 72/16

    Gutgläubiger Eigentumserwerb: Rechtliches Interesse an der Feststellung des

  • OLG Schleswig, 07.04.2017 - 17 U 6/17

    Gutgläubiger Erwerb eines unterschlagenen Wohnmobils durch grobfahrlässig

  • OLG Schleswig, 01.09.2006 - 14 U 201/05

    Grobe Fahrlässigkeit beim KFZ-Kauf hinsichtlich der Berechtigung des Verkäufers

  • OLG München, 23.07.1993 - 12 U 4301/92

    Gebrauchtwagenhandel; Unregelmäßigkeiten; Verdächtige Umstände;

  • OLG Oldenburg, 13.06.2007 - 4 U 65/00

    Deutsches internationales Gesellschaftsrecht: Geltung der Sitztheorie;

  • BGH, 09.07.1990 - II ZR 10/90

    Verlängerter Eigentumsvorbehalt und Abtretungsverbot

  • OLG Naumburg, 28.10.2014 - 12 U 25/14

    Zug-um-Zug-Verurteilung: Hinreichende Bestimmtheit der Gegenleistung

  • KG, 24.05.2002 - 25 U 167/01

    Gutgläubigkeit des Erwerbers beim Erwerb eines während einer Probefahrt

  • BGH, 07.04.2020 - StB 8/20

    Beschlagnahme des Pkws als Beweismittel und zur Sicherung der Vollstreckung einer

  • OLG Koblenz, 15.12.2016 - 6 U 113/16

    Eigentumserwerb: Gutgläubiger Erwerb von Baumaschinen neueren Baujahrs

  • BGH, 08.05.1990 - 1 StR 52/90

    Einholung eines Steuerfachgutachtens - Persönlichkeitsstörung, der die Qualität

  • LG Wiesbaden, 07.06.2013 - 2 O 2/13

    (Kein) gutgläubiger Erwerb eines aus dem Ausland eingeführten Luxusfahrzeugs mit

  • OLG Zweibrücken, 12.12.2013 - 4 U 57/13

    Eigentumserwerb beim Gebrauchtfahrzeugkauf: Fehlender gutgläubiger Erwerb von

  • OLG Frankfurt, 06.03.2018 - 10 U 23/17

    Erwerb von Sicherungseigentum bei der Finanzierung der Rückabwicklung eines

  • BGH, 21.09.1983 - VIII ZR 163/82

    Rechtsfolgen bei Verzicht auf Vereinbarung eines Eigentumsvorbehalts -

  • OLG Düsseldorf, 24.10.2001 - 11 U 15/00

    Gutgläubiger Erwerb eines Pfandrechts an verpfänderfremden Gegenständen

  • OLG Naumburg, 21.04.1998 - 11 U 1740/97

    Anspruch auf Zahlung von Schadensersatz wegen Verletzung vertraglicher Pflichten;

  • OLG Hamm, 05.03.2015 - 5 U 14/14
  • FG Saarland, 12.09.1997 - 1 K 172/95

    Verdeckte Einlage durch Gehaltsverzicht

  • LG Berlin, 10.08.2005 - 29 O 390/04
  • OLG Schleswig, 26.01.1984 - 5 U 69/82

    Gutgläubiger Erwerb; Fahrzeug ; Fahrzeugbrief; Identität; Veräußerer; Juristische

  • BGH, 30.04.1975 - VIII ZR 154/73

    Kauf von Kleidung unter Eigentumsvorbehalt - Voraussetzung eines wirksamen

  • LG Berlin, 18.08.2005 - 29 O 290/04
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