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   OLG München, 29.11.1974 - 19 U 3081/74   

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https://dejure.org/1974,1509
OLG München, 29.11.1974 - 19 U 3081/74 (https://dejure.org/1974,1509)
OLG München, Entscheidung vom 29.11.1974 - 19 U 3081/74 (https://dejure.org/1974,1509)
OLG München, Entscheidung vom 29. November 1974 - 19 U 3081/74 (https://dejure.org/1974,1509)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1975, 832
  • DB 1975, 246
 
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Wird zitiert von ... (11)

  • AG Berlin-Tempelhof/Kreuzberg, 04.12.2014 - 23 C 120/14

    Ausstehende Zahlungen gegenüber einem Mobilfunkanbieter und deren Folgen

    Die Rechtsordnung stellt zur Beitreibung von Forderungen im übrigen das juristische System mit dem geschützten Beruf des Rechtsanwalts zur Verfügung, dessen Kosten gesetzlich geregelt sind OLG München NJW 1975, 832; OLG Karlsruhe NJW-RR 1987, 15; OLG Köln OLGR 2001, 276).
  • BVerfG, 07.09.2011 - 1 BvR 1012/11

    Verletzung der Garantie effektiven Rechtsschutzes (Art 2 Abs 1 GG iVm Art 20 Abs

    Die Kosten eines Inkassobüros können - wenngleich im Einzelnen manches umstritten ist (vgl. BGH, Urteil vom 29. Juni 2005 - VIII ZR 299/04 -, NJW 2005, S. 2991 m.w.N.) - nach vielfacher höchst- und obergerichtlicher Rechtsprechung und herrschender Meinung in der Literatur, unbeschadet bestimmter Einschränkungen, grundsätzlich als Verzugsschaden geltend gemacht werden (vgl. etwa BGH, Urteil vom 24. Mai 1967 - VIII ZR 278/64 -, juris; OLG München, Urteil vom 29. November 1974 - 19 U 3081/74 -, NJW 1975, S. 832; OLG Karlsruhe, Urteil vom 11. Juni 1986 - 6 U 234/85 -, NJW-RR 1987, S. 15; OLG Frankfurt, Urteil vom 14. November 1989 - 11 U 14/89 -, NJW-RR 1990, S. 729; OLG Dresden, Urteil vom 4. April 1995 - 13 U 1515/93 -, NJW-RR 1996, S.1471; OLG Oldenburg, Urteil vom 24. April 2006 - 11 U 8/06 -, JurBüro 2006, S. 481; Unberath, in: Bamberger/Roth, BeckOK zum BGB, Stand: 1. Februar 2009, § 286 Rn. 74; Ernst, in: Münchener Kommentar zum BGB, 5. Aufl. 2007, § 286 Rn. 157 m.w.N.).
  • OLG Dresden, 01.12.1993 - 5 U 68/93

    Beauftragung eines Inkassobüros, nachträgliche Anwaltsbeauftragung,

    Hierbei kann für die vorliegende Entscheidung offen bleiben, ob die Beauftragung des Inkassounternehmens durch den Gläubiger gegen die ihm gemäß § 254 BGB obliegende Verpflichtung zur Geringhaltung des Schadens und der Folgekosten verstößt (so die herrschende Auffassung; vgl. u.a. OLG Köln, OLGZ 1972, 411, 412 f.; OLG München, NJW 1975, 832; OLG Koblenz, JurBüro 1985, 295, 296; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, 15; Jäckle, JZ 1978, 675, 678) oder ob von vornherein - was näher liegt (insbesondere im Hinblick auf die Darlegungs- und Beweislast zur Angemessenheit und Erforderlichkeit der Aufwendungen) - bereits ein dem Schuldner zurechenbarer, gemäß § 286 Abs. 1 BGB ersatzfähiger Schaden zu verneinen ist.
  • AG Brandenburg, 20.12.2019 - 31 C 193/18

    Erdarbeiten auf Privatgrundstück: Tiefbauer muss sich über Leitungsverlauf

    Eine Ersatzpflicht für Inkassokosten besteht nämlich grundsätzlich auch dann nicht, wenn die Schuldnerseite also für die Gläubigerseite erkennbar zahlungsunwillig und/oder -unfähig ist, und daher bereits voraussehbar ist, dass später doch ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (OLG Jena, Urteil vom 13.07.2011, Az.: 7 U 949/10; OLG Oldenburg, JurBüro 2006, Seiten 481 f. = OLG-Report 2006, Seiten 850 ff.; OLG München, JurBüro 1993, Seite 285; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; OLG München, NJW 1975, Seite 832; LG Berlin, Urteil vom 20.07.2009, Az.: 5 O 468/08; LG Heidelberg, VersR 2008, Seiten 911 f.; LG Würzburg, JurBüro 1993, Seite 153; AG Plön, Beschluss vom 10.11.2011, Az.: 2 C 645/11; AG Bremervörde, Urteil vom 16.12.2008, Az.: 5 C 296/08, u.a. in: BeckRS 2009, Nr.: 04797; AG Brandenburg, Urteil vom 23.07.2012, Az.: 37 C 54/12; AG Brandenburg an der Havel, NJOZ 2006, Heft 35, Seiten 3254 ff.; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

    Wenn der Schuldner aber die Forderung bestreitet oder erkennbar zahlungsschwach oder sogar zahlungsunwillig ist oder handelt es sich sogar um ein ernstliches Bestreiten der Forderung durch den Schuldner, so würde der Weg eines verständigen Gläubigers aber wohl nicht zum Inkassounternehmen, sondern zu einem Rechtsanwalt führen, der ihn - anders als das Inkassounternehmen - in einem möglichen Gerichtsverfahren dann auch vertreten kann (OLG München, NJW 1975, Seite 832; OLG Karlsruhe, Justiz 1985, Seite 98; OLG Karlsruhe, NJW-RR 1987, Seite 15; OLG Düsseldorf, OLGZ 1987, Seite 494; OLG München, MDR 1988, Seite 407; OLG Düsseldorf, JurBüro 1988, Spalte 1511; OLG Frankfurt/Main, NJW-RR 1990, Seite 729; OLG Nürnberg, JurBüro 1994, Spalte 280; OLG Dresden, NJW-RR 1994, Seite 1139; OLG Dresden, NJW-RR 1996, Seite 1471; OLG Köln, OLG-Report 2001, Seite 276; Jäckle, VuR 2016, Seiten 60 f.; Jäckle, NJW 2016, Seiten 977 ff.).

  • LG Düsseldorf, 26.04.2017 - 12 O 227/16

    Euro Collect GmbH wegen drei Verstößen gegen Verbraucherschutzrechte verurteilt

    Die Kosten eines mit der Einziehung der Forderung beauftragten Inkassobüros stellen dabei zwar grundsätzlich einen erstattungsfähigen Verzugsschaden dar (hM, OLG Köln OLGZ 1972, 411 [412]; OLG München NJW 1975, 832; MüKoBGB/Ernst Rn. 157).
  • BVerfG, 26.05.2020 - 2 BvR 1762/16

    Nichtzulassung der Berufung trotz Abweichens von höchstrichterlicher

    Die Kosten eines Inkassobüros können - wenngleich im Einzelnen manches umstritten ist (vgl. BGH, Urteil vom 29. Juni 2005 - VIII ZR 299/04 -, NJW 2005, S. 2991 m.w.N.) - nach vielfacher höchst- und obergerichtlicher Rechtsprechung und herrschender Meinung in der Literatur, unbeschadet bestimmter Einschränkungen, grundsätzlich als Verzugsschaden geltend gemacht werden (vgl. etwa BGH, Urteil vom 24. Mai 1967 - VIII ZR 278/64 -, juris; OLG München, Urteil vom 29. No-vember 1974 - 19 U 3081/74 -, NJW 1975, S. 832; OLG Karlsruhe, Urteil vom 11. Juni 1986 - 6 U 234/85 -, NJW-RR 1987, S. 15; OLG Frankfurt, Urteil vom 14. November 1989 - 11 U 14/89 -, NJW-RR 1990, S. 729; OLG Dresden, Urteil vom 4. April 1995 - 13 U 1515/93 -, NJW-RR 1996, S.1471; OLG Oldenburg, Urteil vom 24. April 2006 - 11 U 8/06 -, JurBüro 2006, S. 481; Unberath, in: Bamberger/Roth, BeckOK zum BGB, Stand: 1. Februar 2009, § 286 Rn. 74; Ernst, in: Münchener Kommentar zum BGB, 5. Aufl. 2007, § 286 Rn. 157 m.w.N.).
  • AG Köln, 17.08.2015 - 142 C 327/14

    Erbenhaftung bei Fortführung eines Darlehensvertrages zur Finanzierung eines

    Eine Ersatzpflicht für Inkassogebühren besteht speziell dann nicht, wenn der Schuldner in Bezug auf die Hauptforderung erkennbar zahlungsunwillig ist und daher für den Gläubiger voraussehbar ist, dass er später doch einen Rechtsanwalt beauftragen muss (vgl. OLG München NJW 1975, 832; OLG Karlsruhe NJW-RR 1987, 15).
  • OLG Jena, 13.07.2011 - 7 U 949/10

    Erstattung außergerichtlicher Rechtsanwaltskosten, Rechtsanwaltsgebühren in

    Danach stellen Inkassokosten keinen erstattungsfähigen Verzugsschaden dar, wenn der Schuldner erkennbar zahlungsunwillig oder -fähig und daher voraussehbar ist, dass später doch ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss (OLG München NJW 1975, 832; OLG Karlsruhe NJW-RR 1987, 15).
  • LG Berlin, 20.07.2009 - 5 O 468/08

    Schadensersatz: Ersatz von Inkassokosten als Verzugsschaden

    Im Fall eines erkennbar zahlungsunfähigen oder zahlungsunwilligen Schuldners ist nach erfolgter Mahnung durch den Gläubiger selbst ein Rechtsanwalt mit dem weiteren Verfahren zu beauftragen (OLG Oldenburg, Urteil vom 24.04.2006, 11 U 8/06, Rn. 20; ähnlich: OLG München NJW 1975, 832, sowie OLG Karlsruhe NJW-RR 1987, 15).
  • OLG Frankfurt, 28.06.2000 - 7 U 190/99

    Erteilung eines Reparaturauftrages im eigenen Namen

    Die Erstattungsfähigkeit der Inkassokosten (DM 971, 00) ist dagegen zu verneinen, denn in Ansehung des vom Beklagten von Anfang an eingenommenen Standpunktes war die Notwendigkeit der Einschaltung eines Rechtsanwalts mit dem Ziel der gerichtlichen Geltendmachung vorhersehbar (vgl. OLG München in NJW 1975, 832; OLG Karlsruhe in NJW-RR 1987, 15).
  • AG Hamburg, 28.08.2014 - 19 C 4/14

    Rechtsanwaltskosten für Inkasso sind als Verzugschaden erstattungsfähig

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