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   BGH, 15.02.1978 - IV ZB 76/77   

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BGH, 15.02.1978 - IV ZB 76/77 (https://dejure.org/1978,1060)
BGH, Entscheidung vom 15.02.1978 - IV ZB 76/77 (https://dejure.org/1978,1060)
BGH, Entscheidung vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 (https://dejure.org/1978,1060)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • NJW 1978, 1260
  • MDR 1978, 560
  • FamRZ 1978, 405
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BGH, 04.07.1984 - IVa ZB 18/83

    Weitere Beschwerde in Nachlaßsachen - Ärztliche Schweigepflicht und Zeugniszwang

    Das entspricht dem Grundsatz der Rechtssicherheit - hier in Form der Rechtsmittelsicherheit -, dem der Bundesgerichtshof auch im Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit besondere Bedeutung beigemessen hat (Beschluß vom 15.2.1978 - IV ZB 76/77 = NJW 1978, 1260 [BGH 15.02.1978 - IV ZB 76/77]; vgl. auch BGHZ 85, 64, 66).
  • BVerfG, 07.07.1992 - 2 BvR 1631/90

    Verletzung des Rechtsstaatsprinzips durch Anwendung der geänderten Vorschrift

    Soweit sie sich dafür auf höchstrichterliche Entscheidungen berufen, betrafen diese entweder gerade nicht die prozeßrechtliche Position eines im Zeitpunkt der Einlegung zulässigen Rechtsmittels (so etwa BVerfGE 24, 33 [54]; BGHZ 12, 254 ff.; BGH NJW 1978, S. 1260 f.; BVerwGE 15, 48 ff.; OGHZ 1, 1 ff.; BGHZ 3, 82 ff.), oder die Statthaftigkeit eines eingelegten Rechtsmittels bestimmte sich nach einer klaren Übergangsregelung (vgl. die Entscheidungen BVerfGE 11, 139 [146]; 65, 76 [97 f.]; BVerwGE 66, 312 [314]; BGHZ 7, 161 [165 ff.]; BGH MDR 1978, S. 126; BAG AP § 121 ArbGG 1979 Nr. 1; vgl. ferner neuerdings BGH NVwZ 1991, S. 606 ff.; BGH WM 1991, S. 207 f.; BVerwG DVBl. 1992, S. 777 ).
  • BGH, 28.09.2006 - V ZB 105/06

    Statthaftigkeit der sofortigen weiteren Beschwerde in

    Diese kann sich auch auf Verfahrensvorschriften beziehen, welche die Zuständigkeit des vorlegenden Oberlandesgerichts zu einer Entscheidung über die weitere Beschwerde begründen, aus der sich erst dessen Kompetenz zu einer Vorlage an den Bundesgerichtshof ergibt (vgl. BGH, Beschl. v. 15. Februar 1978, IV ZB 76/77, NJW 1978, 1260; Beschl. v. 29. November 1978, IV ZB 57/78, Rpfleger 1979, 98; Keidel/Meyer-Holz, FGG, 15. Aufl., § 28 Rdn. 11; Bassenge/Herbst/Roth, FGG, 10. Aufl., § 28 Rdn. 3).
  • BGH, 29.11.1978 - IV ZB 57/78

    Vorlagepflicht beim BGH bei Streit zweier Oberlandesgerichte über die Möglichkeit

    Wie der Senat bereits im Beschluß vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 - (FamRZ 1978, 405 = NJW 1978, 1260) ausgeführt hat, besteht eine Vorlagepflicht nach § 28 Abs. 2 FGG auch dann, wenn die Meinungsverschiedenheiten zwischen zwei Oberlandesgerichten (hier: zwischen dem Bayerischen Obersten Landesgericht und dem Oberlandesgericht Oldenburg) die Frage betrifft, ob im gegebenen Fall die weitere Beschwerde nach § 28 Abs. 1 FGG stattfindet.

    Das gleiche gilt auch für den inzwischen ergangenen Beschluß vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 - (FamRZ 1978, 405 = NJW 1978, 1260).

    Die dem Vorlagebeschluß zugrunde liegende, im Schrifttum vor allem von Jauernig (DRiZ 1977, 206; SchlHA 1977, 166; FamRZ 1977, 761, 762 ff) vertretene Ansicht, daß sich bei Familiensachen im Sinne des § 621 ZPO, die vor dem 1. Juli 1977 anhängig gemacht worden sind, der Rechtsmittelzug mit Rücksicht auf das Prinzip der Fortdauer der Zuständigkeit stets nach altem Recht beurteile, hat der Senat bereits mit Beschlüssen vom 25. Januar 1978 - IV ZB 70/77 - (NJW 1978, 889 = VersR 1978, 376 = FamRZ 1978, 227) und vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 - (FamRZ 1978, 405 = NJW 1978, 1260) abgelehnt.

    Das Landgericht hatte seine Zuständigkeit zur Entscheidung über die sofortige Beschwerde gemäß §§ 14 Abs. 1 Satz 1, 13 Abs. 1 HausratsVO a.F. in Verbindung mit § 19 Abs. 2 FGG auch nach dem 30. Juni 1977 zu Recht bejaht, denn seine einmal begründete Zuständigkeit ist nach dem Grundsatz der Fortdauer der Zuständigkeit (perpetuatio fori) am 1. Juli 1977 nicht beendet worden (Senatsbeschluß vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 = FamRZ 1978, 405; NJW 1978, 1260).

    Dann aber greift der Grundsatz der Rechtsmittelsicherheit (Senatsentscheidung vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 = FamRZ 1978, 405 = NJW 1978, 1260; Beschluß vom 11. Oktober 1978 - IV ZB 95/78 -, zur Veröffentlichung vorgesehen; Sedemund-Treiber DRiZ 1977, 103, 104) Platz.

  • BGH, 28.02.1991 - III ZR 49/90

    Bindung einer Rechtswegverweisung; Übergangsregelung; Verjährung von Forderungen

    Allerdings ergreifen Äderungen des Prozeßrechts in zeitlicher Hinsicht grundsätzlich auch schwebende Verfahren, soweit nicht Übergangsbestimmungen etwas anderes vor schreiben oder sich Abweichendes aus Sinn und Zweck der Vorschrift oder aus dem Zusammenhang mit anderen Grundsätzen ergibt (BVerfGE 39, 156, 167; BGHZ 12, 254, 266; 76, 305, 309; Senatsurteile vom 13. Oktober 1977 III ZR 141/75 - JZ 1978, 33, 34 und vom 3. Oktober 1985 III ZR 60/84 - NJW 1986, 1109; BGH Beschluß vom 25. Januar 1978 - IV ZB 70/77 - NJW 1978, 889; BGH Beschluß vom 25. November 1977 - I ARZ 584/77 - NJW 1978, 427; BGH Beschluß vom 15. Februar 1978 - IV ZB 76/77 - NJW 1978, 1260 [BGH 15.02.1978 - IV ZB 76/77]; Zöller/Vollkommer, ZPO 16. Aufl. Einl. 104).

    Dies entspricht ersichtlich nicht den Absichten des Gesetzgebers (vgl. BGH Beschluß vom 15. Februar 1978 aaO), der die Vorschrift des § 17 a Abs. 5 GVG damit rechtfertigt, daß "die Rechtswegfrage vorab im Beschwerdeverfahren" geprüft worden ist (Begründung zum Gesetzentwurf S. 36 f).

  • OLG Karlsruhe, 20.07.2006 - 14 Wx 19/06

    Kostenfestsetzungsverfahren in der freiwilligen Gerichtsbarkeit: Vorlage an den

    Die Vorlagepflicht nach § 28 Abs. 2 FGG besteht auch bei unterschiedlichen Auffassungen zur Auslegung dem Verfahrensrecht angehörender Vorschriften und damit auch zur Frage, welches Gericht zur Entscheidung über eine Rechtsbeschwerde berufen ist (vgl. BGH, NJW 1978, S. 1260 f.; BayObLG, NJW 1978, S. 392; Jansen, FGG, 2. Aufl. 1969 Rdn. 6 zu § 28; Meyer-Holz, in: Keidel/Kuntze/Winkler, FGG, 15. Aufl.2003, Rdn. 11 zu § 28; Bassenge/Herbst, FGG, 10. Aufl. 2004, Rdn. 6 zu § 28; Bumiller/Winkler, FGG, 8. Aufl. 2005, Rdn. 6 zu § 28).
  • OVG Niedersachsen, 15.03.2006 - 10 LB 7/06

    Zur Anwendbarkeit des § 14a Abs 2 AsylVfG 1992 auf ein lediges, unter 16 Jahre

    Dies gilt für neue Bestimmungen auf dem Gebiete des Verwaltungs- und des Gerichtsverfahrens (BGH, Beschluss vom 15. Februar 1978, - IV ZB 76/77 -, NJW 1978, 1260; BVerwG, Beschluss vom 6. Dezember 1982, - BVerwG 9 B 3520.82 -, BVerwGE 66, 312, 314; BSG, Urteil vom 22. März 1984, - 6 RKa 14/81 -, BSGE 56, 222, 225 m.w.N.; vgl. auch BFH, Urteil vom 1. Dezember 1987, - IX R 90/86 -, BFHE 152, 17, 21) und grundsätzlich auch dann, wenn sich das neue Verfahrensrecht für die Beteiligten oder für einzelne Beteiligte nachteilig auswirkt (Kopp/Schenke, a.a.O.).
  • BGH, 11.10.1978 - IV ZB 95/78

    Zulässigkeit der Beschwerde vom Landgericht ans Oberlandesgericht bei elterlicher

    Die Vorlage ist gemäß § 28 Abs. 2 FGG zulässig (vgl. hierzu Senatsbeschluß v. 15. Februar 1978 in NJW 1978, 1220 = FamRZ 1978, 405).

    Es hat von diesem Standpunkt aus das Fortbestehen des Rechts der weiteren Beschwerde ähnlich begründet, wie dies der erkennende Senat hinsichtlich der die Regelung der elterlichen Gewalt betreffenden Familiensachen (§ 621 Abs. 1 Nr. 1 ZPO) in dem oben genannten Senatsbeschluß (NJV 1978, 1260 = FamRZ 1978, 405) getan hat.

    Das ergibt sich aus dem Grundsatz der Rechtsmittelsicherheit; andernfalls würde den Verfahrensbeteiligten eine Rechtsmittelinstanz entzogen (Senatsbeschluß in NJW 1978, 1260 = FamRZ 1978, 405 in Übereinstimmung mit der h.M.).

  • BGH, 14.12.1992 - NotZ 3/91

    Anfechtbarkeit von Disziplinarentscheidungen des Oberlandesgerichts in

    Seine Geltung in Fragen, der Zulässigkeit von Rechtsmitteln in anhängigen Verfahren ist allerdings nicht unbestritten (bejahend: RGZ 135, 121, 123; OGHZ 1, 149, 151; Stein-Jonas-Schlosser ZPO 20. Aufl. § 1 EG ZPO Rdn. 4; Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht 12. Aufl. § 6 I; Jansen FGG 2. Aufl. § 27 Rdn. 16; Sieg SJZ 1950, 878 ff und ZZP 65, 249, 256, 263; verneinend: Pieroth, Rückwirkung und Übergangsrecht, 1981, S. 223 f; v. Weber, DStrR 1940, 75 ff; im grundsätzlichen offengelassen von BGH NJW 1978, 1260 [BGH 15.02.1978 - IV ZB 76/77]).
  • OLG Karlsruhe, 29.12.1999 - 11 W 177/99
    Sollte der Bundesgerichtshof die Vorlage und die sofortige weitere Beschwerde als zulässig ansehen, ist es ihm vorbehalten, auch in der Sache zu entscheiden (BGH NJW 1978, 1260; NJW 1990, 3081 unter IV).
  • VGH Hessen, 23.11.1990 - 12 TH 1760/90

    Asylverfahren: Beschwerdeausschluß durch AsylVfG § 10 Abs 3 S 8 - Anwendung auf

  • BFH, 18.05.1988 - X R 63/82

    Regelbesteuerung - Option - Optionsfrist - Unanfechtbarkeit - Steuerfestsetzung -

  • OLG Dresden, 18.03.2004 - 22 WF 3/04

    Beschwerde; Prozesskostenhilfe; Beschwerdefrist

  • BGH, 13.07.1992 - NotZ 10/91

    Anfechtbarkeit einer infolge eines Dienstvergehens ausgesprochenen Mißbilligung

  • BayObLG, 20.05.1999 - 3Z BR 121/99

    Einwand der mangelhaften Ausführung der Betreuung im

  • BGH, 18.10.1978 - IV ZB 43/78

    Beginn der Beschwerdefrist bei ohne Zustellung erfolgter, lediglich formloser

  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.11.1990 - 13 B 12285/90

    Neuregelung des Ausländerrechts; Aussetzung einer Abschiebungsandrohung;

  • BGH, 26.03.1980 - IVb ZR 588/80

    Anwendung von neuem Verfahrensrecht in bereits anhängigen Verfahren -

  • BGH, 20.04.1979 - IV ZR 72/79

    Anspruch auf Zahlung von Zugewinnausgleich - Einstweilige Einstellung der

  • BGH, 04.04.1979 - IV ARZ 87/78

    Treuhänderische Übertragung von Eigentum - Widerruf einer Schenkung wegen groben

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