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   BGH, 09.02.1979 - I ZR 6/77   

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https://dejure.org/1979,1100
BGH, 09.02.1979 - I ZR 6/77 (https://dejure.org/1979,1100)
BGH, Entscheidung vom 09.02.1979 - I ZR 6/77 (https://dejure.org/1979,1100)
BGH, Entscheidung vom 09. Februar 1979 - I ZR 6/77 (https://dejure.org/1979,1100)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Umfang des Regelungsbereichs des Art. 3 des Übereinkommens über den Beförderungsvertrag im internationalen Straßengüterverkehr (CMR) - Regelung der Haftung des Frachtführers auf Schadensersatz wegen Nichterfüllung des Frachtvertrags - Unabdingbarkeit der Haftung des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1979, 2470
  • MDR 1979, 471
  • VersR 1979, 445
  • DB 1979, 1179
 
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Wird zitiert von ... (13)

  • BGH, 15.10.1998 - I ZR 111/96

    Rechte des Empfängers nach Annahmeverweigerung

    Findet - wie im Streitfall - deutsches Recht subsidiär Anwendung, bleibt im Falle des hier gegebenen gewerblichen Güterfernverkehrs nach der Rechtsprechung des Senats zunächst zu prüfen, ob die Lücke durch Bestimmungen der Kraftverkehrsordnung (KVO) geschlossen werden kann (vgl. BGH VersR 1974, 796, 797 f.; Urt. v. 9.2.1979 - I ZR 6/77, TranspR 1979, 15, 16 = VersR 1979, 445; Urt. v. 20.1.1983 - I ZR 90/81, TranspR 1983, 44, 45; BGH TranspR 1988, 108, 109 = VersR 1988, 244; Herber/Piper aaO, Vor Art. 1 Rdn. 21).
  • BGH, 04.02.1982 - I ZR 169/80

    Spediteurhaftung in den Fällen der §§ 412, 413 HGB

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in der Zeit bis zur Ergänzung der KVO durch Einfügung des § 1 Abs. 5 aufgrund der VO TSF Nr. 4/78 des Bundesministers für Verkehr vom 19. September 1978 über Tarife für den Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen (BAnz. 179/78) und bis zur Änderung des § 26 GüKG aufgrund des Art. 1 Nr. 9 des Zweiten Gesetzes zur Änderung des Güterkraftverkehrsgesetzes vom 9. Juli 1979 (BGBl I S. 960) konnte aber der Spediteur in den Fällen der §§ 412, 413 HGB, also auch der Sammelladungsspediteur wie hier die Beklagte, bei einer Beförderung des Gutes mit Kraftfahrzeugen im Güterfernverkehr - gleichviel ob er die Beförderung selbst ausführte oder wie hier durch Dritte ausführen ließ - seine Haftung nach Gesetz oder Beförderungsbedingungen (KVO) weder ausschließen noch beschränken, weil er insoweit nicht nur die Rechte und Pflichten eines Frachtführers nach dem HGB hatte, sondern auch die - gem. § 26 GüKG a.F. nicht abdingbaren - Rechte und Pflichten eines Unternehmers nach dem Güterkraftverkehrsgesetz (BGHZ 38, 150 - NJW 1963, 106 [BGH 25.10.1962 - II ZR 39/61]; BGH NJW 1972, 1003; BGH NJW 1972, 866; BGHZ 65, 340 = NJW 1976, 1029; BGH VersR 1978, 946; BGH NJW 1979, 2470 = VersR 1979, 445; BGH VersR 1979, 811).

    Seine Rechtsstellung ist in diesen Fällen derjenigen eines Frachtführers so weit angenähert, daß kein Grund besteht, ihn anders zu behandeln als einen Unternehmer, der als Hauptfrachtführer die Beförderung des Gutes im Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen übernimmt, aber mit der Durchführung des Transports einen Dritten beauftragt (BGHZ 65, 340, 343 = NJW 1976, 1029, 1030; BGH NJW 1979, 2470 = VersR 1979, 445, 446).

  • BGH, 10.02.1982 - I ZR 80/80

    Haftung des Spediteurs im internationalen Straßengüterverkehr,

    Der Senat hat in diesem Sinne wiederholt entschieden und ausgesprochen, daß der Spediteur in den Fällen der §§ 412, 413 HGB, also auch der Sammelladungsspediteur wie hier die Beklagte, bei einer Beförderung des Gutes mit Kraftfahrzeugen im grenzüberschreitenden Güterverkehr oder im Güterfernverkehr innerhalb der Bundesrepublik seine Haftung nach der CMR bzw. nach dem GüKG, der KVO und dem HGB nicht durch § 52 Buchst. c ADSp über die §§ 412, 413 HGB ausschließen oder beschränken kann, gleichviel ob er die Beförderung selbst ausführt oder - wie hier - durch Dritte ausführen läßt (BGHZ 38, 150 = NJW 1963, 106 [BGH 25.10.1962 - II ZR 39/61]; BGH NJW 1972, 1003; BGH NJW 1972, 866; BGHZ 65, 340 = NJW 1976, 1029; BGH VersR 1978, 946; BGH NJW 1979, 2470 = VersR 1979, 445; BGH VersR 1979, 811; BGH VersR 1981, 1030).

    Seine Rechtsstellung ist in diesen Fällen derjenigen eines Frachtführers so weit angenähert, daß kein Grund besteht, ihn anders zu behandeln, als einen Unternehmer, der als Hauptfrachtführer die Beförderung des Gutes im Güterfernverkehr mit Kraftfahrzeugen übernimmt, aber mit der Durchführung des Transports einen Dritten beauftragt (BGHZ 65, 340, 343 = NJW 1976, 1029, 1030; BGH NJW 1979, 2470 = VersR 1979, 445, 446).

  • OLG Düsseldorf, 09.03.1995 - 18 U 142/94

    Nichtigkeit der Vereinbarung eines Fixgeschäftes ist bei Geltung der CMR

    Daneben ist bei Lieferfristüberschreitung auch eine Anwendung von § 326 BGB ausgeschlossen (Abgrenzung zu BGH VersR 1979, 445, 446).«.

    des Bundesgerichtshofs vom 09.02.1979 (VersR 1979, 445, 446).

  • OLG Nürnberg, 18.04.1995 - 3 U 114/95

    "Ca."-Zusatz bei Frachtverträgen

    Entgegen dem Vertrag hat die Bekl. jedoch zu Unrecht den Transport von 104 Tonnen Sonnenblumenkernen abgelehnt, so daß sie der Kl. für die dadurch entstandenen zusätzlichen Transportkosten ersatzpflichtig ist (§ 326 BGB ; vgl. BGH, LM Nr. 14 zu CMR = NJW 1979, S. 2470; OLG Köln, NJW-RR 1995, S. 353 Nr. 34; Staub/Helm, HGB , 4. Aufl. 1994, § 425 Rdnr. 37, § 428 Rdnr. 1; Koller, Transportrecht, 2. Aufl. 1993, § 425 HGB Rdnrn. 23 ff).
  • OLG Hamburg, 06.12.1979 - 10 U 84/78

    Schadensersatz wegen Versäumung einer Lieferfrist durch einen Spediteur;

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind die Rechtsfolgen des § 413 HGB insoweit nicht durch Allgemeine Geschäftsbedingungen - wie sie die ADSp darstellen - abdingbar, als § 413 HGB auf zwingende frachtrechtliche Vorschriften verweist (BGHZ 38, 150; BGH VersR 1972, 431, 433 [BGH 03.03.1972 - I ZR 55/70] und 873, 874; BGH VersR 1976, 433, 434; BGH VersR 1978, 946 und BGH VersR 1979, 445).

    An diesem Rechtsstandpunkt hat der Bundesgerichtshof auch später unter Berufung auf seine früheren Entscheidungen festgehalten (zuletzt in VersR 1979, 445).

  • OLG Stuttgart, 02.04.1981 - 3 U 195/80

    Anforderungen an die transportrechtliche Qualifizierung des Vorliegens von

    Die Haftung der Beklagten könnte sich nur dann anders gestalten, wenn davon auszugehen wäre, daߧ 1 Abs. 5 KVO unwirksam ist, da durch die Ermächtigungsnorm des § 20 a Abs. 5 und 6 GüKG nicht gedeckt (so OLG Hamburg VersR 1980, 1123; OLG München Urteil vom 17.12.1980 7 U 2771/80) und dann der Rechtsprechung des BGH zu folgen wäre, wonach der Spediteur, der das Beförderungsgut auf einem Teil der Strecke selbst im Güterfernverkehr befördert, für die gesamte Beförderung von Anfang bis Ende als Frachtführer nach den zwingenden Vorschriften der KVO haftet und ebenso der Spediteur, der die Beförderung im Wege der Sammelladungsspedition besorgt (BGH VersR 1962, 1171 [BGH 25.10.1962 - II ZR 39/61] ; BGH NJW 1972, 866 [BGH 03.03.1972 - I ZR 55/70] ; BGH VersR 1979, 445; BGH VersR 1979, 811).

    Da nach § 26 GüKG a.F. der Unternehmer nicht nur die ihm nach den Beförderungsbedingungen (KVO) obliegende Haftung, sondern auch die Haftung nach den gesetzlichen Vorschriften durch Vertrag weder ausschließen noch beschränken konnte, hatte die Einfügung des § 1 Abs. 5 KVO zur Folge, daß für den nicht selbst fahrenden Spediteur zwar die KVO-Haftung ausgeschlossen war, nicht aber die Haftung nach den gesetzlichen Vorschriften, so daß der nicht selbst den Transport ausführende Spediteur immer noch zwingend nach den §§ 429 ff HGB haftete und damit teilweise einer noch strengeren Haftung unterlag als nach der KVO (vgl. BGH VersR 1979, 445; VersR 1979, 811).

  • BGH, 05.06.1981 - I ZR 92/79

    Rechte eines Fixkostenspediteurs im grenzüberschreitenden Güterverkehr mit

    Der Senat hat in diesem Sinne wiederholt entschieden und sich mit den gegen seine Rechtsprechung erhobenen Bedenken auseinandergesetzt (vgl. BGH NJW 1972, 1003; BGHZ 65, 340, 342 ff; BGH VersR 1978, 946; BGH NJW 1979, 2470 f).
  • LG Cottbus, 08.07.2008 - 11 O 37/07

    Frachtführerhaftung im internationalen Straßengüterverkehr: Vereinbarkeit mit dem

    CMR 17 stellt eine abschließende Regelung für die Fälle der Beschädigung, des Verlustes des Gutes sowie der Überschreitung der Lieferfrist dar (vgl. BGH NJW 1979, 2470; BGHZ 123, 303; OLG Naumburg, Urteil vom 28.07.2005, 4 U 9/05; OLG Düsseldorf, Urteil vom 09.03.1995, 18 U 142/94).
  • BGH, 20.10.1983 - I ZR 105/81

    Haftungsbefreiung wegen eines Verpackungsmangels - Ausreichen der Möglichkeit

    Ohne Rechtsverstoß ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß die Klägerin als Fixkostenspediteur nach § 413 Abs. 1 HGB wie ein Frachtführer und mithin im grenzüberschreitenden Güterverkehr mit Kraftfahrzeugen ausschließlich und unabdingbar nach Art. 17 Abs. 1 CMR haftet (BGH NJW 1972, 1003; 1979, 2470 f; BGHZ 65, 340, 342 ff).
  • OLG Düsseldorf, 23.12.1996 - 18 U 89/96

    Unanwendbarkeit der KVO bei grenzüberschreitenden Sachverhalten

  • OLG Stuttgart, 22.07.1982 - 3 U 46/82

    Ausgestaltung der transportrechtlichen Qualifizierung des Vorliegens eines

  • OLG Hamburg, 30.04.1981 - 6 U 175/80

    Anwendbarkeitsvoraussetzungen der Allgemeinen Deutschen Spediteurbedingungen

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