Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1979 - VII ZR 306/78   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Anspruch auf Zahnarzthonorar aus abgetretenem Recht - Prozessführungsbefugnis der Inkassozessionarin - Abtretung einer Forderung zur Einziehung - Zulässigkeit einer Inkassozession

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anspruch auf Zahnarzthonorar aus abgetretenem Recht; Prozessführungsbefugnis der Inkassozessionarin; Abtretung einer Forderung zur Einziehung; Zulässigkeit einer Inkassozession

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1980, 991
  • MDR 1980, 392
  • WM 1980, 342
  • WM 1985, 613
  • DB 1980, 635
  • JR 1980, 195



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Wird zitiert von ... (33)  

  • OLG München, 14.12.2012 - 5 U 2472/09

    Schadensersatzprozess wegen Interviewäußerungen des Vorstandssprechers einer der

    Ein Vorschieben einer vermögenslosen Partei zur Prozessführung im Sinne der Rechtsprechung des Bundesgerichtshof (Urteil vom 18.09.1959 - VI ZR 180/58, MDR 1959, 999; Urteil vom 20.12.1979 - VII ZR 306/78, NJW 1980, 991; Urteil vom 24.10.1985 - VII ZR 337/84, BGHZ 96, 151) liegt trotz des Umstandes, dass die Zessionarin nicht über hinreichende eigene Mittel verfügt um etwaige Verfahrenskosten und Kostenerstattungsansprüche der Gegenseite zu decken, nicht vor, wenn die Zessionarin über pfändbare werthaltige Ansprüche auf Zufuhr der erforderlichen Mittel gegen Dritte verfügt, die die anfallenden Kosten decken.

    65 a) Schon nach der Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 81, 175, 176), bestätigt durch den Bundesgerichtshof (Urteil vom 18.09.1959 - VI ZR 180/58, MDR 1959, 999; Urteil vom 20.12.1979 - VII ZR 306/78, NJW 1980, 991, zitiert nach juris, Rz. 14; Urteil vom 24.10.1985 - VII ZR 337/84, BGHZ 96, 151, zitiert nach juris, Rz. 9), darf die Forderungsabtretung nicht dazu missbraucht werden, den Gegner und auch den Staat der Möglichkeit zu berauben, ihren Rechtsanspruch auf Erstattung oder Zahlung der Prozesskosten zu verwirklichen.

  • BGH, 03.04.2014 - IX ZR 201/13

    Insolvenzanfechtung nach Tilgung einer an ein Inkassobüro abgetretenen Forderung

    Die rechtlichen Unterschiede zwischen Inkassozession und Einziehungsermächtigung äußern sich darum im Wesentlichen darin, dass der Inkassozessionar anders als der Ermächtigte Vollrechtsinhaber wird und uneingeschränkt zur Prozessführung gegen den Forderungsschuldner berechtigt ist (BGH, Urteil vom 20. Dezember 1979 - VII ZR 306/78, NJW 1980, 991; MünchKomm-BGB/Roth, aaO § 398 Rn. 50 ff).
  • BGH, 29.08.2012 - XII ZR 154/09

    Gerichtliche Geltendmachung von auf einen Sozialhilfeträger übergegangenen

    In der Sache ist dies nicht richtig, denn auch bei einer Inkassozession wird ungeachtet der treuhänderischen Bindung im Innenverhältnis das Vollrecht übertragen, so dass der Zedent ein eigenes und gerade kein fremdes Recht im eigenen Namen geltend macht (vgl. bereits BGH Urteile vom 20. Dezember 1979 - VII ZR 306/78 - NJW 1980, 991 und vom 15. November 1984 - III ZR 115/83 - WM 1985, 613, 614).
  • BGH, 03.12.1987 - VII ZR 374/86

    Einbeziehung der ZVB-StB; Verkauf von Waren unter verlängertem

    Im übrigen ist es ähnlich wie bei einer Inkassozession, bei der es auf ein schutzwürdiges Eigeninteresse des Zessionars nicht einmal ankommt (Senatsurteil NJW 1980, 991).
  • BGH, 24.10.1985 - VII ZR 337/84

    Prozeßstandschaft ohne schutzwürdiges Eigeninteresse

    Die Rechtsprechung versagt daher auch derartigen Verschiebungen der Parteistellung vor dem Prozeß die Anerkennung immer dann, wenn sie zu nicht sach- und interessengerechten Ergebnissen führen (vgl. auch Senatsurteil NJW 1980, 991).
  • OLG Düsseldorf, 14.05.2008 - U (Kart) 14/07

    Zulässigkeit der Klage einer Aktiengesellschaft belgischen Rechts, die Ansprüche

    Er klagt aus eigenem Recht und eben nicht in Prozessstandschaft (BGH WM 1985, 613; BGH NJW 1980, 991; Roth in Münchener Kommentar zum BGB, a.a.O., § 398, RdNr. 51; Vollkommer in Zöller, ZPO, 25. Aufl., Vor § 50, RdNr. 51; a.A. Lindacher in Münchener Kommentar zur ZPO, Vor § 50 RdNr. 69).
  • BVerfG, 24.08.2000 - 1 BvR 83/97

    Zur Zustandsstörerhaftung des Grundstückseigentümers für Altlastensanierung

    Sittenwidrigkeit ist daher bejaht worden, wenn die Beteiligten mit dem Rechtsgeschäft den Zweck verfolgen, Kostenlasten zum Nachteil privater Dritter zu verschieben (vgl. BGHZ 60, 102 ; BGH, NJW 1980, S. 991; NJW 1988, S. 902).
  • BGH, 15.11.1984 - III ZR 115/83

    Abtretung - Inkassozession - Einziehungsermächtigung - Abgrenzung - Begriff der

    Der Ermächtigte kann über die Forderung nur durch Einziehung im eigenen Namen verfügen und sie - bei Vorhandensein des entsprechenden Interesses - gegebenenfalls auch im eigenen Namen einklagen (BGHZ (GSZ) 4, 153, 164; 82, 283, 288; BGH Urteil vom 20. Dezember 1979 - VII ZR 306/78 = WM 1980, 342; MünchKomm/Roth § 398 Rn. 31).

    Diese Treuhand bildet die materiell-rechtlich anerkannte Grundlage der Tätigkeit für den Treugeber (BGH Urteil vom 20. Dezember 1979 aaO; Erman/H.P. Westermann BGB 7. Auflage § 398 Rn. 33 m.w.Nachw.).

    Das in der Regel hohe Interesse des Ermächtigenden am Ausgang des Rechtsstreits kann im Rahmen der Beweiswürdigung angemessen berücksichtigt werden(Senatsurteil vom 8. Januar 1976 - III ZR 148/73 = WM 1976, 424 BGH Urteil vom 20. Dezember 1979 - VII ZR 306/78 = WM 1980, 342; vgl. auch Staudinger/Kaduk BGB 10./11. Auflage § 398 Rn. 231; MünchKomm/Roth § 398 Rn. 36; Stein/Jonas/Schumann/Leipold ZPO 19. Auflage, vor § 373 I; Rosenberg/Schwab Lehrbuch des Zivilprozeßrechts 13. Auflage § 46 III 1).

  • BVerwG, 14.11.1996 - 4 B 205.96

    Wasserrecht - Zustandsstörerhaftung des Grundstückseigentümers für

    Es entspricht der höchstrichterlichen Rechtsprechung, daß Rechtsgeschäfte, deren Zweck sich darin erschöpft, Kostenlasten zum Nachteil Dritter zu verschieben, im Sinne des § 138 Abs. 1 BGB gegen das Anstandsgefühl aller billig und gerecht Denkenden verstoßen (vgl. BGH, Urteile vom 25. Januar 1973 - II ZR 139/71 - BGHZ 60, 102, vom 20. Dezember 1979 - VII ZR 306/78 - NJW 1980, 991, und vom 14. Dezember 1987 - II ZR 166/87 - NJW 1988, 902).
  • LG München I, 31.03.2009 - 33 O 25598/05

    Schadensersatzansprüche von Unternehmen der KirchGruppe gegen die Deutsche Bank

    Eine Inkassozession ist wegen Verstoßes gegen die guten Sitten nichtig, wenn dem Prozeßgegner die Erstattung von Prozeßkosten unmöglich gemacht werden soll, indem ein mittelloser Zessionar vorgeschoben wird, damit der vermögende Zedent im Falle eines ungünstigen Ausgangs des Rechtsstreits dem Gegner die Kosten nicht zu erstatten braucht (BGH NJW 1980, 991 m.w.N.; BGH NJW 1986, 850, 851; RGZ 81, 175, 176; Busche in: Staudinger , Kommentar zum BGB, 2005, Rz. 109 Einl. zu § 398 ff.).
  • BGH, 02.10.1987 - V ZR 182/86

    Zulässigkeitsvoraussetzungen für eine gewillkürte Prozess-Standschaft -

  • BGH, 12.10.1987 - II ZR 251/86

    Begriff und Rechtsfolgen der fehlerhaften Gesellschaft

  • OLG Hamm, 12.11.2014 - 20 U 261/12

    Leistungsfreiheit des Gebäudeversicherers wegen Gefahrerhöhung

  • BAG, 24.03.1993 - 4 AZR 258/92

    Lohnabtretung zur Schuldenregulierung

  • BAG, 24.03.1992 - 9 AZR 387/90

    Nachhaftung des ehemaligen Komplementärs - Sozialplanansprüche

  • OLG Köln, 11.12.2008 - 18 U 190/05

    Wirksamkeit der Abtretung von auf die Verletzung der

  • VGH Baden-Württemberg, 20.01.1998 - 10 S 233/97

    Sittenwidrige Veräußerung eines Altlastengrundstücks zwecks Umgehung der

  • OVG Schleswig-Holstein, 01.08.1996 - 2 L 366/95

    Der Verkauf eines kontaminierten Grundstückes kann sittenwidrig sein: Zu den

  • BGH, 07.07.1980 - II ZR 196/79

    Einklagbarkeit einer Forderung durch den Inkassozessionar -

  • OLG Köln, 29.08.1990 - 27 U 76/90

    Factoring; Zahnärztliche Honorarforderungen; Inkassounternehmen; Weitergabe von

  • BGH, 28.02.1985 - I ZR 191/82

    Einziehung von Forderungen auf fremde Rechnung als unerlaubte Rechtsberatung

  • KG, 30.10.2009 - 6 U 182/08

    Architektenvertrag: Voraussetzungen der erfolgreichen Geltendmachung eines

  • BGH, 12.01.1998 - II ZR 363/96

    Sittenwidrigkeit einer Abtretung; Rechtsfolgen des Abzeichnens eines

  • OLG Bamberg, 07.02.1997 - 6 U 62/96

    Erstattung von Verlusten aus Börsentermingeschäften; Bereicherungsrechtliche

  • BGH, 24.10.1985 - VII ZR 74/85

    Befugnis des ursprünglichen Gläubigers, die übertragene Forderung im eigenen

  • OLG Hamm, 28.07.1994 - 2 WF 195/94

    Klagebefugnis hinsichtlich übergegangener Unterhaltsansprüche

  • LG Nürnberg-Fürth, 05.05.2011 - 8 O 9642/10

    Schadensersatzansprüche aus einem Fahrradunfall

  • LG Kiel, 15.07.2005 - 17 O 248/02

    Vermögensverwaltung: Benachrichtigungspflicht des Vermögensverwalters beim

  • OLG München, 25.11.1993 - 29 U 1854/93

    Begriff der geschäftsmäßige Rechtsbesorgung im Sinne von Art. 1 § 1 RBerG

  • AG Berlin-Mitte, 29.09.2016 - 117 C 242/15

    Schadensersatzanspruch eines Mieters bei nicht erteilter

  • BGH, 13.07.1993 - KZB 17/93

    Anspruch auf Schadensersatz wegen Verletzung US-amerikanischen Kartellrechts -

  • OLG Bamberg, 26.11.1991 - 4 W 79/91

    Geltendmachung einer Forderung durch ein Inkassounternehmen

  • BAG, 22.04.1981 - 5 AZR 1088/78
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