Rechtsprechung
   BGH, 23.09.1980 - VI ZR 189/79   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1980,830
BGH, 23.09.1980 - VI ZR 189/79 (https://dejure.org/1980,830)
BGH, Entscheidung vom 23.09.1980 - VI ZR 189/79 (https://dejure.org/1980,830)
BGH, Entscheidung vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 (https://dejure.org/1980,830)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1980,830) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Hornschwiele

§ 823 Abs. 1 BGB, Arzthaftung, zur Reichweite der Aufklärungspflicht (hier: Pflicht zur unmißverständlichen Aufklärung über ernsthaftes Fehlschlagrisiko bei zweifelhafter Operationsindikation bejaht)

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1981, 633
  • MDR 1981, 131
  • VersR 1980, 1145
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (25)

  • BGH, 21.10.2014 - VI ZR 14/14

    Arzthaftung: Reichweite der Aufklärungspflichten und der Verantwortlichkeit des

    Der erkennende Senat hat wiederholt zum Ausdruck gebracht, dass über die Erfolgsaussichten einer Behandlung jedenfalls dann aufzuklären ist, wenn das Misserfolgsrisiko hoch und die Indikation zweifelhaft ist (Senatsurteile vom 3. Dezember 1991 - VI ZR 48/91, VersR 1992, 358, 359; vom 6. November 1990 - VI ZR 8/90, VersR 1991, 227, 228; vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79, VersR 1980, 1145, 1146; ohne die genannte Einschränkung: Senatsurteile vom 14. März 2006 - VI ZR 279/04, BGHZ 166, 336 Rn. 6, 8; vom 8. Mai 1990 - VI ZR 227/89, VersR 1990, 1010, 1011 f.; vom 14. Februar 1989 - VI ZR 65/88, BGHZ 106, 391, 394; ferner Senatsurteile vom 22. Mai 2007 - VI ZR 35/06, BGHZ 172, 254 Rn. 24; vom 14. Juni 1994 - VI ZR 178/93, VersR 1994, 1235, 1236; vgl. auch Geiß/Greiner, Arzthaftpflichtrecht, 7. Aufl., C Rn. 8 f.; Steffen/Pauge, Arzthaftungsrecht, 12. Aufl., Rn. 433 f.; für den Behandlungsvertrag jetzt auch § 630e Abs. 1 Satz 2 BGB).
  • OLG Naumburg, 12.06.2012 - 1 U 119/11

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Infektion eines Diabetespatienten mit einem

    Dies setzt eine diagnostisch abgesicherte Aufklärung durch den Arzt voraus, die dem Stand der Wissenschaft entsprechen muss (st. Rspr., vgl. BGH, NJW 1981, 633).
  • BGH, 24.11.1987 - VI ZR 65/87

    Umfang der ärztlichen Aufklärung bei Heileingriff

    Gibt es indessen mehrere medizinisch gleichermaßen indizierte und übliche Behandlungsmethoden, die unterschiedliche Risiken und Erfolgschancen haben, besteht mithin eine echte Wahlmöglichkeit für den Patienten, dann muß diesem durch entsprechende vollständige ärztliche Belehrung die Entscheidung darüber überlassen bleiben, auf welchem Weg die Behandlung erfolgen soll und auf welches Risiko er sich einlassen will (BGH, Urteil vom 11. Mai 1982 - VI ZR 171/80 - NJW 1982, 2121 = VersR 1982, 771; neuerdings zusammenfassend Senatsurteil vom 22. September 1987 - VI ZR 238/86 -, zur Veröffentlichung in BGHZ vorgesehen; vgl. auch Senatsurteile vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - NJW 1981, 633 = VersR 1980, 1145 und vom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 - NJW 1981, 1319 = VersR 1981, 532, das Risiko eines Fehlschlags der Operation betreffend).
  • OLG Köln, 12.08.2009 - 5 U 47/09

    Anforderungen an die ärztliche Risikoaufklärung bei relativ indizierten oder

    Insbesondere ist klar und deutlich anzusprechen der Stellenwert des eingetauschten Risikos gegenüber den Folgen einer Nichtbehandlung (vgl. hierzu etwa BGH VersR 1980, 1145; BGH NJW 1981, 1319).

    Verschlechterungsmöglichkeiten und ein Missverhältnis bei dem Tauschrisiko müssen in aller Deutlichkeit angesprochen werden (BGH VersR 1980, 1145; BGH NJW 1981, 1319; BGH NJW 1992, 2354; BGH NJW 1997, 1637; BGH NJW 1998, 1784).

  • BGH, 03.12.1991 - VI ZR 48/91

    Aufklärung über Mißerfolgsrisiko und psychische Beschwerden bei

    Dies gilt außer bei zweifelhafter Operationsindikation mit hohem Mißerfolgsrisiko (vgl. Senatsurteil vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - VersR 1980, 1145, 1146 = AHRS 5350/7) insbesondere dann, wenn der Eingriff zur Beseitigung von schmerzhaften Beschwerden vorgenommen wird, die im Falle eines Mißerfolgs nicht beseitigt, ggf. sogar größer werden (Senatsurteile vom 13. Januar 1987 - VI ZR 82/86 - VersR 1987, 667, 668 = AHRS 4650/14 und vom 22. Dezember 1987 - VI ZR 32/87 - VersR 1988, 493 = AHRS 4265/39).
  • BGH, 19.11.1985 - VI ZR 134/84

    Anforderungen an Aufklärungspflicht über Embolierisiko bei grösseren Operationen

    Davon wäre nur die Rede gewesen, wenn sie einerseits einigermaßen gleichwertige Heilungschancen geboten hätte, andererseits aber andersartige Risiken bestanden hätten(Senatsurteil vom 23. September 1980 - VI ZR 189/79 - NJW 1981, 633 = VersR 1981, 1145 undvom 24. Februar 1981 - VI ZR 168/79 - NJW 1981, 1319 [BGH 24.02.1981 - VI ZR 168/79] = VersR 1981, 532).
  • OLG Oldenburg, 17.10.1995 - 5 U 65/95

    Fußknöchel, Fraktur, Außenseitermethode, Aufklärung, Ackermannschraube,

    Die von dem Arzt Dr. ... vorgenommene Aufklärung reichte in diesem Fall jedoch nicht aus, um den Kläger eine eigenverantwortliche Entscheidung darüber zu ermögliche, ob er sich der Operation in der von den Ärzten der Beklagen beabsichtigten Weise unterziehen sollte (vgl. BGH, VersR 1980, 1145, 1146).

    Sie hatten ihn vielmehr über das besondere Risiko der von ihnen gewählten Außenseitermethode zu unterrichten (vgl. BGH, VersR 1980, 1145 f.; OLG Düsseldorf, VersR 1991, 1176); nur bei ordnungsgemäßer Unterrichtung konnte der Kläger eigenverantwortlich entscheiden, ob er mit der in dieser Weise geplanten Operation einverstanden war.

  • OLG Naumburg, 20.12.2007 - 1 U 95/06

    Aufklärungspflicht bei alternativen Behandlungsmethoden - Blasensprung

    Dies setzt eine diagnostisch abgesicherte Aufklärung durch den Arzt voraus, die dem Stand der Wissenschaft entsprechen muss (st. Rspr., vgl. BGH, NJW 1981, 633).
  • OLG Köln, 16.03.2005 - 5 U 63/03

    Indikation für eine operative perkutane Nukleotomie; Umfang der

    Zwar ist grundsätzlich über Behandlungsalternativen aufzuklären, wenn im konkreten Fall eine echte Alternative mit gleichwertigen Chancen, aber andersartigen Risiken besteht, wie z. B. im Falle einer konservativen oder aber operativen Behandlung (so schon BGH Versicherungsrecht 1980/1145, 1981/532, 1982/771,1984/470, OLG Hamm Versicherungsrecht 1993/102).
  • OLG Nürnberg, 16.09.1986 - 3 U 2021/84

    Schmerzensgeldes; Fehlerhafte Implantation einer Penisprothese; Ärztlicher

    Damit kann nicht von einer wirksamen Einwilligung des Klägers in die Operation einschließlich des sich aus der Art des Eingriffs ergebenden Risikos ausgegangen werden; denn dem Kläger wurde gerade die bei zweifelhafter Operationsindikation erforderliche Aufklärung nicht zuteil (vgl. BGH, NJW 1981, 633).
  • BGH, 24.02.1981 - VI ZR 168/79

    Bewertung des Widerrufs der Zustimmung eines Prozessbeteiligten zur Verwertung

  • BGH, 16.11.2004 - VI ZR 28/04

    Umfang der Aufklärung vor einem ärztlichen Heileingriff

  • OLG Naumburg, 10.05.2010 - 1 U 97/09

    Arzt- und Krankenhaushaftung: Behandlungsfehler im Zusammenhang mit einer

  • OLG Bremen, 12.03.2004 - 4 U 3/04

    Aufklärungspflicht des Patienten bei einer sog. "Außenseitermethode" -

  • OLG Oldenburg, 30.03.1999 - 5 U 167/98

    Auch wenn ein Arzt nicht über Behandlungsrisiken aufgeklärt hat, so haftet er

  • LG Heidelberg, 22.04.2015 - 4 O 221/13

    Arzthaftung: Schmerzensgeldanspruch bei mangelhafter Risikoaufklärung vor der

  • OLG Naumburg, 23.08.2004 - 1 U 18/04

    Arzthaftung - Zur Frage der Verpflichtung zur Aufklärung über angewandte und

  • OLG Naumburg, 17.02.2011 - 1 U 89/10

    Arzthaftungsprozess: Beweislast für eine hypothetische Einwilligung bei

  • OLG Zweibrücken, 17.12.2002 - 5 U 5/02

    ärztlicher Behandlungsfehler, ärztliche Aufklärung, Mammakarzinom, Zweitkarzinom,

  • OLG Frankfurt, 03.03.1995 - 24 U 311/93

    Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch bei unterlassener Kenntnisnahme eines

  • OLG Oldenburg, 17.10.1995 - 5 U 134/92

    Kaiserschnitt, Spontanentbindung, Entbindung, Hirnschaden, Behandlung,

  • OLG Köln, 24.01.2007 - 5 U 70/06

    Behandlungsfehler im Zusammenhang mit einer Operation wegen einer Kahnbeinfraktur

  • OLG Saarbrücken, 02.04.2003 - 1 U 568/02

    Abweisung der Arzthaftungsklage, da eine eingetretene Pankreatitis als Folge

  • OLG Naumburg, 05.11.1996 - 9 U 132/96

    Ausgestaltung der Haftung eines Krankenhausträgers i.R.d. Organhaftung für die

  • OLG Düsseldorf, 15.12.1983 - 8 U 67/82
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht