Weitere Entscheidung unten: BGH, 17.03.1983

Rechtsprechung
   BGH, 14.04.1983 - VII ZR 258/82   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Beschränkung des Rechtsmittels auf eine abgewiesene Zinsforderung - Kostenvorschuss zur Mängelbeseitigung als Geldschuld des Auftragnehmers - Pflicht zur Verzinsung eines Kostenvorschusses zur Mängelbeseitigung bei Verzug oder Rechtshängigkeit - Gewährung eines Mindestersatzes für die vorenthaltenen Nutzungsmöglichkeiten

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Verzinsung des Kostenvorschusses zur Mängelbeseitigung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Kostenvorschuß zur Mangelbeseitigung: Verzinsung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 2191
  • MDR 1983, 1015
  • DB 1983, 2033
  • BauR 1983, 365
  • BauR 1984, 177
  • ZfBR 1983, 185
  • ZfBR 1989, 60



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (23)  

  • BGH, 14.01.2010 - VII ZR 108/08  

    Gewährleistung beim Bauvertrag: Anspruch auf Rückzahlung des Vorschusses auf die

    Es wäre unbillig, wenn der Auftraggeber sich nach Erschöpfung der für das Bauwerk vorgesehenen Gelder zusätzliche Mittel für Aufwendungen beschaffen müsste, die im Ergebnis der Auftragnehmer zu tragen hat (BGH, Urteil vom 13. Juli 1970 - VII ZR 176/68, BGHZ 54, 244, 247; Urteil vom 5. Mai 1977 - VII ZR 36/76, BGHZ 68, 372, 378; Urteil vom 14. April 1983 - VII ZR 258/82, BauR 1983, 365).
  • BGH, 25.09.2008 - VII ZR 204/07  

    Umfang der Rechtskraft der Verurteilung zur Zahlung eines Vorschusses auf

    Bei dem Kostenvorschuss handelt es sich um einen vorweggenommenen Ersatz der Selbstvornahmekosten nach § 633 Abs. 3 BGB a.F., § 637 Abs. 1 BGB, § 13 Nr. 5 Abs. 2 VOB/B (vgl. BGH, Urteile vom 14. April 1983 - VII ZR 258/82, BauR 1983, 365 = ZfBR 1983, 185 und vom 24. November 1988 - VII ZR 112/88, BauR 1989, 201, 202 = ZfBR 1989, 60).
  • BAG, 18.01.2000 - 9 AZR 122/95  

    Gesetzliche Verzugszinsen für Ansprüche auf Arbeitsentgelt

    Ob dem Gläubiger tatsächlich ein Schaden durch die Vorenthaltung des ihm geschuldeten Betrags entsteht oder entstehen kann, ist für den gesetzlichen Zinsanspruch unerheblich (vgl. BGH 14. April 1983 - VII ZR 258/82 - DB 1983, 2033 zur Verzinsung des Kostenvorschusses).
  • BAG, 11.08.1998 - 9 AZR 122/95  

    Gesetzlicher Zinsanspruch - Bruttoentgeltforderung

    Ob dem Gläubiger tatsächlich ein Schaden durch die Vorenthaltung des ihm geschuldeten Betrags entsteht oder entstehen kann, ist für den gesetzlichen Zinsanspruch unerheblich (vgl. BGH Urteil vom 14. April 1983 - VII ZR 258/82 - DB 1983, 2033 zur Verzinsung des Kostenvorschusses).
  • BGH, 24.10.1996 - VII ZR 98/94  

    Beweislast für Mängel vor Abnahme eines Bauwerks; Umfang des

    Der Anspruch auf vorschußweise Zahlung umfaßt lediglich die mutmaßlichen Nachbesserungskosten (vgl. Senatsurteile vom 24. November 1988 - VII ZR 112/88 = ZfBR 1989, 60, 65 = BauR 1989, 201, 202 und vom 14. April 1983 VII ZR 258/82 = ZfBR 1983, 185 = BauR 1983, 365 m.w.N.) und nicht etwaigen merkantilen Minderwert.
  • BGH, 20.05.1985 - VII ZR 266/84  

    Abrechnung von Zinsen bei Kostenvorschuß für Mängelbeseitigung

    Der Gesetzgeber hat damit in typisierender Betrachtungsweise der Tatsache Rechnung getragen, daß die mit dem Besitz von Geld verbundenen Nutzungsmöglichkeiten in aller Regel geldwerte Vorteile bieten, deren Vorenthaltung rechtlich als Schaden anzusehen ist, gleichviel ob der Gläubiger das Geld verzinslich hätte anlegen können oder wie hier alsbald zur Mängelbeseitigung zu verwenden hatte (vgl. Senatsurteile BGHZ 77, 60, 62; BGH NJW 1983, 2191, jeweils m. Nachw.).

    Wie das Landgericht und zuvor schon das Kammergericht (aaO) richtig erkannt haben, ergibt sich aus der Begründung des Senats für die Zuerkennung von Verzugs- oder Prozeßzinsen auf den Kostenvorschuß folgerichtig, daß solche Zinsen dem Gläubiger verbleiben müssen und grundsätzlich nicht in die Abrechnung des Vorschusses einzubeziehen sind (so auch Kaiser, Das Mängelhaftungsrecht der VOB Teil B 4. Aufl. Rdn. 84 a. E.; ders. BauR 1984, 177, 178; Kiesel, VOB/B § 13 Rdn. 29; a. A. Ingenstau/Korbion, VOB 10. Aufl. B § 13 Rdn. 178 a. E.; Heiermann/Riedl/Schwaab, VOB 3. Aufl. B § 13 Rdn. 70; Werner/Pastor, Der Bauprozeß 4. Aufl. Rdn. 1105; Vygen, Bauvertragsrecht nach VOB und BGB, 1984, Rdn. 547 a. E.; Jagenburg NJW 1985, 17, 20).

    Der Schuldner soll aus der Zahlungsverzögerung oder -verweigerung nicht ungerechtfertigten Vorteil ziehen und für seine Vertragsuntreue gleichsam belohnt werden (BGHZ 77, 60, 63; BGH NJW 1983, 2191).

    Der Anspruch des Gewährleistungsberechtigten auf Kostenvorschuß als vorweggenommenen und abzurechnenden Aufwendungsersatz gemäß §§ 633 Abs. 3 BGB, 13 Nr. 5 Abs. 2 VOB/B (vgl. Senat NJW 1983, 2191) ist letztlich aus § 242 BGB herzuleiten (BGHZ 47, 272, 274; 54, 244, 247 [BGH 13.07.1970 - VII ZR 176/68] ; 68, 372, 378).

  • OLG Karlsruhe, 19.10.2004 - 17 U 107/04  

    Beseitigung von Baumängeln: Kostentragungsrisiko bei nicht angemessenen

    Auch der Kostenvorschuss zur Mängelbeseitigung gem. § 633 Abs. 2 BGB a. F. ist bei Rechtshängigkeit zu verzinsen (BGH, NJW 1983, 2191 m. w. N., auch zur Gegenmeinung).

    Die Zinshöhe beträgt - auch unter Berücksichtigung der Zweckbindung des Vorschussanspruchs - gem. § 246 BGB nicht nur 4 % (so aber Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 2. Aufl., 6. Teil, RN. 192), sondern die Verzinsung richtet sich nach §§ 291, 288 Abs. 1 S. 2 BGB (BGH, NJW 1983, 2191; vergl. auch OLG Celle, Urteil vom 27.05.2004 6 U 112/03 und Ingenstau/Korbion/Wirth, VOB, 14. Aufl. § 13 VOB/B, RN. 563, der allerdings unzutreffend von einem Zinssatz von 5 %, und nicht 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, nach § 288 Abs. 1 S. 1 BGB ausgeht).

  • OLG Karlsruhe, 28.10.2004 - 17 U 19/01  

    Anspruch auf Kostenersatz für eine durchgeführte Mängelbeseitigung an einer

    Der Kostenvorschuss zur Mängelbeseitigung ist bei Rechtshängigkeit zu verzinsen (BGH, NJW 1985, 2325 ; 1983, 2191 ; 1980, 1955m.w.N., auch zur Gegenmeinung).

    Die Zinshöhe beträgt - auch unter Berücksichtigung der Zweckbindung des Vorschussanspruchs - gem. § 246 BGB nicht nur 4% (so aber Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 2. Aufl., 6. Teil, RN. 192), sondern die Verzinsung richtet sich nach §§ 291, 288 Abs. 1 S. 2 BGB , § 352 Abs. 1 HGB (BGH, NJW 1985, 2325 ; 1983, 2191 ; 1980, 1955, 1956; OLG München, BauR 1996, 547, 548; vgl. auch OLG Celle, Urteil vom 27.05.2004 - 6 U 112/03 und Ingenstau/Korbion/Wirth, VOB , 14. Aufl., § 13 VOB/B , RN. 563, der allerdings unzutreffend von einem Zinssatz von 5%, und nicht 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz, nach § 288 Abs. 1 S. 1 BGB ausgeht).

  • BGH, 26.03.1986 - VIII ZR 85/85  

    Formularmäßige Vereinbarung einer Schriftformklausel

    Hieraus ergibt sich zweifelsfrei, daß das Berufungsgericht nicht eine unverbindliche Erläuterung seiner Gründe für die Zulassung der Revision gegeben hat, sondern daß es allein die Klausel Nr. 2 der revisionsrechtlichen Überprüfung zugänglich machen wollte (vgl. auch BGH Urteile vom 18. Juni 1973 - III ZR 155/70 = VersR 1973, 1028; vom 14. April 1983 - VII ZR 258/82 = WM 1983, 759 und vom 10. Oktober 1985 - VII ZR 292/84 = WM 1985, 1533).

    Die Beschränkung der Revision war auch zulässig, weil die Klausel Nr. 2 einen tatsächlich und rechtlich selbständigen Teil des Gesamtstreitstoffes darstellt, über den in einem besonderen Verfahrensabschnitt durch Teilurteil entschieden werden konnte (dazu BGH Urteil vom 7. Juli 1983 - III ZR 119/82 = NJW 1984, 615 m.Nachw.) und auf den auch der Rechtsmittelführer seine Revision hätte beschränken können (dazu BGH Urteil vom 14. April 1983 a.a.O. m.Nachw.).

  • OLG Nürnberg, 30.10.2007 - 1 U 1757/07  

    Werkvertrag: Kurze Verjährung des Anspruchs auf Nachforderung von

    Der Anspruch auf einen Kostenvorschuss ist seiner Natur nach ein vorweggenommener und abzurechnender Anspruch auf Erstattung der Ersatzvornahmekosten (BGH Urt. v.14.04.1983 NJW 1983, 2191; Urt.v.07.12.1988 NJW-RR 1989, 405, 406 mwN.).
  • BGH, 05.04.1984 - VII ZR 167/83  

    Voraussetzungen eines Vorschußanspruchs; Sicherungszweck der

  • OLG Dresden, 31.08.2010 - 5 U 923/06  

    Ablehnung einer Verjährung des Kostenvorschussanspruchs für die Beseitigung von

  • BGH, 24.11.1988 - VII ZR 112/88  

    Zweckentsprechende Verwendung eines Vorschusses auf Mängelbeseitigungskosten

  • BGH, 14.01.1987 - IVb ZR 3/86  

    Zinspflicht von Unterhaltsschulden ab dem Zeitpunkt der Rechtshängigkeit des

  • LG Darmstadt, 22.06.2018 - 23 O 330/16  

    Erfüllungsverweigerung = Vertragsbeendigung!

  • OLG Hamm, 15.05.2012 - 21 U 113/11  

    Voraussetzungen der Verweigerung der Nachbesserung wegen unverhältnismäßigen

  • VGH Bayern, 21.10.2013 - 4 ZB 13.538  

    Städtebaulicher Erschließungsvertrag; formnichtiger Grundstücksvertrag; Heilung

  • OLG Düsseldorf, 27.11.2001 - 24 U 33/01  

    Kündigung eines Privatgleisanschlussvertrags bei Unzumutbarkeit des Festhaltens

  • OLG Frankfurt, 28.09.2005 - 7 U 189/03  

    VOB-Vertrag: Stillschweigende Abnahme; Mängelbeseitigung durch Neuherstellung

  • OLG Celle, 31.08.2017 - 13 U 154/15  

    Voraussetzungen eines Anspruchs des Bestellers auf Vorschuss zur

  • OLG Nürnberg, 07.11.1997 - 6 U 451/96  

    Zusicherung einer Eigenschaft des herzustellenden Werks: Verwendung von Mörtel

  • LAG München, 31.05.1989 - 5 Sa 234/88  

    Anspruchszeitraum für Lohnfortzahlung bei Erkrankung; Höhe der Prozeßzinsen auf

  • OLG Bamberg, 02.05.1988 - 4 U 13/88  

    Anspruch auf Kostenvorschuß bei Ersatzvornahme

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Rechtsprechung
   BGH, 17.03.1983 - III ZR 170/81   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Leistungen einer gesetzlichen Unfallversicherung oder Rentenversicherungs als Ersatz im Sinne des § 839 Abs. 1 S. 2 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Verpflichtung militärischer Aufsichtspersonen zur vorschriftsgemäßen Benutzung von Dienstfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr gegenüber gegenüber gefährdeten Verkehrsteilnehmern - Sinn und Zweck der Schadensersatzleistungen öffentlicher Hand für Amtspflichtverletzungen

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BGB § 839; GG Art. 34
    Amtspflichten militärischer Aufsichtspersonen zur Verhinderung der vorschriftswidrigen Benutzung von Dienstfahrzeugen; Leistungen der Unfall- und Rentenversicherung als anderweitige Ersatzmöglichkeit

Papierfundstellen

  • NJW 1983, 2191
  • MDR 1983, 825
  • NVwZ 1983, 633 (Ls.)
  • VersR 1983, 638



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (6)  

  • BGH, 05.04.2018 - III ZR 211/17  

    Pflicht der Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle zur Überprüfung des Schildes mit dem

    Insoweit kann für die Rechtsschutzversicherung nichts anderes gelten, als in der Senatsrechtsprechung bereits für die private Krankenversicherung (Urteil vom 20. November 1980 - III ZR 31/78, BGHZ 79, 35, 36 f), die private Kaskoversicherung (Urteile vom 28. Oktober 1982 - III ZR 89/81, BGHZ 85, 230, 232 ff; vom 16. Februar 1995 - III ZR 106/93, BGHZ 129, 23 f und vom 18. November 1999 - III ZR 63/98, VersR 2000, 356) und die private Feuerversicherung (Urteil vom 2. April 1987 - III ZR 149/85, NJW 1987, 2664, 2666, insoweit in BGHZ 100, 313 nicht abgedruckt) entschieden worden ist (siehe entsprechend auch für die gesetzliche Krankenversicherung: Senat, Urteil vom 20. November 1980 - III ZR 122/79, BGHZ 79, 26, 31 ff; für die gesetzliche Unfall- und Rentenversicherung: Senat, Urteil vom 17. März 1983 - III ZR 170/81, NJW 1983, 2191, 2192; siehe auch bereits Senat, Urteil vom 10. November 1977 - III ZR 79/75, BGHZ 70, 7, 8 ff zur französischen gesetzlichen Unfallversicherung).
  • BGH, 28.10.1993 - III ZR 67/92  

    Rechtsstellung eines Beamten bei Verursachung eines Unfalls unter Verletzung von

    Dann traf ihn die auch jedem Verkehrsteilnehmer gegenüber bestehende dienstliche Verpflichtung, einen mißbräuchlichen Gebrauch, etwa eine Privatfahrt, zu verhindern und selbst zu unterlassen (RG, DR 1940, 509; DR 1941, 440; Senat, BGHZ 1, 388; Senatsurteil vom 17. März 1983 - III ZR 170/81 - NJW 1983, 2191).
  • BGH, 05.04.1984 - III ZR 19/83  

    Ampelausfall - § 839 BGB, Verweisungsprivileg

    Die vom Senat unter Berücksichtigung der Zweckbestimmung der "anderen" an den Geschädigten erbrachten oder zu erbringenden Leistungen vorgenommene Reduktion der Vorschrift betraf ausschließlich Fälle, in denen es sich um vom Geschädigten verdiente oder unter Aufwendung eigener Mittel erkaufte Leistungen (des Arbeitgebers oder einer Versicherung) handelte, die ihrer Bestimmung nach nicht mit dem Ziel gewährt wurden, endgültig Schäden aufzufangen, die ihren Grund in der unerlaubten Handlung eines außerhalb des Leistungsverhältnisses stehenden Dritten hatten (BGHZ 62, 380 [hier: I (147) 160 a] - gesetzliche Lohnfortzahlung; 62, 394 [hier: I (147) 162 a] - Erhöhung der Grundrechte nach BVG ; 70, 7 [hier: I (147) 178 a] - französische gesetzl. Unfallversicherung; 79, 26 [hier: I (147) 194 a] - gesetzl. Krankenversicherung; 79, 35 - private Krankenversicherung; 85, 230 [hier: I (147) 202 d] - Kaskoversicherung; VersR 83, 462 - private Feuerversicherung; VersR 83, 638 [hier: I (147) 205 b-c] - gesetzl. Unfall- und Rentenversicherung ..).
  • BGH, 30.10.1986 - III ZR 151/85  

    Amtspflichtverletzung gegenüber einem Ausländer

    Deshalb sprechen auch die Gründe, die den Senat veranlaßt haben, die Leistungen der gesetzlichen Kranken-, Unfall- und Rentenversicherung nicht mehr als anderweitigen Ersatz i. S. von § 839 Abs. 1 Satz 2 BGB anzusehen, soweit es um die Haftung des Staates geht, (vgl. Senatsurteile BGHZ 79, 26, 31 ff. [BGH 20.11.1980 - III ZR 122/79] und vom 17. März 1983 - III ZR 170/81 = VersR 1983, 638, 639), für den Verzicht auf das Erfordernis der Gegenseitigkeit beim Übergang eines Amtshaftungsanspruchs von einem unmittelbar geschädigten Ausländer auf einen deutschen Sozialversicherungsträger.
  • OLG Köln, 22.11.2000 - 11 W 83/00  

    Verkehrsrecht: Keine Anrechnung von Witwen- und Waisenrenten auf

    In Rechtsprechung und Gesetzgebung hat sich der Grundsatz durchgesetzt, dass der Schädiger - entsprechend dem Rechtsgedanken des § 843 Abs. 4 BGB - durch Leistungen von dritter Seite, die durch den Schadensfall ausgelöst werden, in der Regel nicht entlastet werden darf (vgl. BGHZ 9, 179, 184 ff.; 10, 107, 108 ff.; 13, 360, 363; 21, 112, 116; 22, 72, 75; 79, 26, 33 f.; BGH NJW 1983, 2191, 2192; NZV 1989, 105, 106 = VersR 1989, 54, 55; vgl. auch Kater a.a.O. Rn. 6; Küppersbusch a.a.O. Rn. 22 f.; Palandt/Heinrichs, 59.Aufl., Vorbem. § 249 Rn. 131 ff.).
  • OLG Schleswig, 16.02.1995 - 11 U 161/92  

    Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen einer Amtspflichtverletzung, Verletzung

    Eine Parallele findet sich bei den Schwarzfahrten mit militärischen Fahrzeugen, bei denen besonders mit Verkehrsunfällen wegen der außergewöhnlichen Situation zu rechnen ist (vgl. BGH VersR 83, 638).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 Alle auswählen Alle auswählen


 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht