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   BVerwG, 09.12.1983 - 7 C 99.82   

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https://dejure.org/1983,586
BVerwG, 09.12.1983 - 7 C 99.82 (https://dejure.org/1983,586)
BVerwG, Entscheidung vom 09.12.1983 - 7 C 99.82 (https://dejure.org/1983,586)
BVerwG, Entscheidung vom 09. Dezember 1983 - 7 C 99.82 (https://dejure.org/1983,586)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Allgemeingültiger Bewertungsgrundsatz - Prüfer - Fehlerhaftigkeit einer Prüfungsleistung - Multiple choice - Gerichtliche Kontrolle - Beurteilungsspielraum - Sachverständiger - Antwort-Wahl-Verfahren - Beurteilungsspielraum des Prüfers - maßgebliche Richtigkeitsentscheidung durch das IMPP - Willkürgrenz - Frage der Geeignetheit von Prüfungsfragen zur Ermöglichung zuverlässiger Prüfungsergebnisse - allgemeingültige Bewertungsgrundsätze

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 2650
  • NVwZ 1984, 796 (Ls.)
  • DVBl 1984, 479
  • DÖV 1984, 804
  • DÖV 1984, 805
 
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Wird zitiert von ... (27)

  • VG Braunschweig, 20.12.2018 - 6 A 612/15

    Zweite juristische Staatsprüfung - Überprüfung der Klausurbewertungen

    Die Beurteilungsfreiheit rechtfertigt es nicht, von dem Prüfling Leistungen zu verlangen, die nach Aufgabenstellung nicht erbracht werden müssen (vgl. BVerwG, U. v. 09.12.1983 - 7 C 99/82 -, juris Rn. 18; VG Hannover, U. v. 25.09.2013 - 6 A 4950/12 -, juris Rn. 33).

    Die Prüfer können im Rahmen des ihnen zustehenden Beurteilungsspielraumes bestimmen, nach welcher Antwort sie fragen (vgl. BVerwG, U. v. 09.12.1983, a.a.O.; Niehues/Fischer/Jeremias, a.a.O., Rn. 641).

  • BVerfG, 14.03.1989 - 1 BvR 1308/82

    Bewertung medizinischer Prüfungen im Antwort-Wahl-Verfahren

    Das Bundesverwaltungsgericht hat sich in seiner Stellungnahme nur zum Beurteilungsspielraum geäußert und hierzu auch eine Revisionsentscheidung erlassen (Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 -, Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 187).
  • VGH Hessen, 07.01.1988 - 3 UE 155/85

    Musterlösung schränkt Beurteilungsspielraum der Prüfer nicht ein; keine

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der der Senat folgt, können Prüfungsentscheidungen und ähnliche pädagogisch-wissenschaftliche Wertungen inhaltlich nur darauf gerichtlich überprüft werden, ob die Verwaltung den anzuwendenden Begriff oder den gesetzlichen Rahmen ihrer Entscheidung verkannt hat, ob sie von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist, allgemein gültige Bewertungsgrundsätze nicht beachtet, gegen Verfahrensvorschriften verstoßen oder sachfremde Erwägungen angestellt oder sonst willkürlich gehandelt hat (vgl. BVerwG, U. v. 24. April 1959 - VII C 104.58 - BVerwGE 8, 272 (274); U. v. 9. Dezember 1983 - 7 C 99.82 - DÖV 1984, 805; für Jägerprüfungen: OVG NW, U. v. 24. Februar 1981 - 18 A 2832/78 - AgrarR 1981, 266; VGH Bad-Württ., U. v. 1. Dezember 1983 - 5 S 1463/83 - AgrarR 1984, 254 (255); Niehues, Schul- und Prüfungsrecht, 2. Aufl., Rdnr. 473).

    Die vom Verwaltungsgericht herangezogene Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Dezember 1983, a.a.O., zum Wahl-Antwortverfahren nach § 14 ÄAppO ist mit der Jägerprüfung in Hessen nicht ohne weiteres vergleichbar.

    Die Entscheidung über Eignung oder Nichteignung, Fehlerfreiheit oder Fehlerhaftigkeit einer Prüfungsaufgabe, die von einer fachwissenschaftlichen Richtigkeitsentscheidung abhängt, hat nur der Prüfer im Rahmen seines Beurteilungsspielraums zu treffen (BVerwG, U. v. 9. Dezember 1983, a.a.O., S. 806).

  • BVerwG, 15.10.1990 - 7 B 88.90

    Entscheidung über die Eignung oder Nichteignung, Fehlerfreiheit oder

    »Die Entscheidung über die Eignung oder Nichteignung, Fehlerfreiheit oder Fehlerhaftigkeit einer Prüfungsaufgabe, soweit sie von einer fachwissenschaftlichen Richtigkeitsentscheidung abhängt, hat - auch im Antwort-Wahl-Verfahren - nur der Prüfer bzw. das Prüfungsgremium im Rahmen seines Beurteilungsspielraums zu treffen (wie BVerwG-Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 -).

    Danach hat die Entscheidung über Eignung oder Nichteignung, Fehlerfreiheit oder Fehlerhaftigkeit einer Prüfungsaufgabe, soweit sie von einer fachwissenschaftlichen Richtigkeitsentscheidung abhängt, nur der Prüfer bzw. das Prüfungsgremium im Rahmen seines Beurteilungsspielraums zu treffen (Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 187 = DVBl. 1984, 479 = DÖV 1984, 804 = NJW 1984, 2650).

  • BVerwG, 27.08.1987 - 7 B 31.87

    Arztrecht - Approbationsordnung - Prüfungssystem

    Daß diese Neuregelung rechtsgültig war, hat der beschließende Senat in dem Urteil vom 18. Mai 1982 - BVerwG 7 C 24.81 - (BVerwGE 65, 323) dargelegt und in den nachfolgenden auf diese Regelung gestützten Entscheidungen bestätigt (vgl. Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 - Buchholz a.a.O. Nr. 187 = NJW 1984, 2650; Beschluß vom 6. Februar 1984 - BVerwG 7 B 4.84 - Buchholz a.a.O. Nr. 192; Beschluß vom 23. März 1984 - BVerwG 7 B 32.84 - Buchholz a.a.O. Nr. 197; Beschluß vom 18. November 1985 - BVerwG 7 B 11.85 - Buchholz a.a.O. Nr. 221 - NVwZ 1986, 1018).

    Zu dem zweiten Teil der Frage ist darauf hinzuweisen, daß nach der ständigen Rechtsprechung des beschließenden Senats der Beurteilungsspielraum des Prüfers - hier des Sachverständigengremiums des Instituts für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) - auch im Antwort-Wahl-Verfahren nach der ÄAppO anzuerkennen ist (vgl. Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 - Buchholz a.a.O. Nr. 187 = NJW 1984, 2650 mit weiteren Nachweisen).

  • BVerwG, 20.11.1987 - 7 C 3.87

    Fehlerhaftes Prüfungsverfahren - Multiple-choice-Verfahren - Antworten -

    Daß der prüfungsrechtliche Beurteilungsspielraum auch bei den im Antwort-Wahl-Verfahren abgenommenen ärztlichen Prüfungen der gerichtlichen Überprüfung Grenzen setzt, entspricht der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteil vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 - Buchholz 421.0 Prüfungswesen Nr. 187 = NJW 1984, 2650 m.weit.Nachw.).
  • VGH Hessen, 07.01.1988 - 3 UE 2123/86

    Kein unfaires Verhalten durch Herantreten an den Prüfling; Nachholbarkeit der

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der der Senat folgt, können Prüfungsentscheidung und ähnliche pädagogisch-wissenschaftliche Wertungen inhaltlich nur darauf gerichtlich überprüft werden, ob der Prüfer den gesetzlichen Rahmen seiner Entscheidung verkannt hat, ob er von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen ist, allgemein gültige Bewertungsgrundsätze nicht beachtet, gegen Verfahrensvorschriften verstoßen, sachfremde Erwägungen angestellt oder sonst willkürlich gehandelt hat (st. Rspr. des Bundesverwaltungsgericht, vgl. U. v. 24. April 1959 - VII C 104.58 - BVerwGE 8, 272 (274); U. v. 9. Dezember 1983 - 7 C 99.82 - DÖV 1984, 805; für Jägerprüfungen: OVG NW, U. v. 24. Februar 1981 - 18 A 2832/78 - AgrarR 1981, 266; VGH Bad.-Württ., U. v. 1. Dezember 1983 - 5 S 1463/83 - AgrarR 1984, 254 (255); Niehues, Schul- und Prüfungsrecht, 2. Aufl., Rdnr. 473).

    Die Entscheidung über Eignung, Nichteignung, Fehlerfreiheit oder Fehlerhaftigkeit einer Prüfungsaufgabe hat allein der Prüfungsausschuß bzw. der Prüfer im Rahmen seines Beurteilungsspielraums zu treffen, soweit sie von einer fachlich, wissenschaftlichen Richtigkeitsentscheidung abhängt (BVerwG, U. v. 9. Dezember 1983, a.a.O., S. 806).

  • VGH Hessen, 07.01.1988 - 3 UE 1600/87

    Jägerprüfung; Unverzüglichkeit der Befangenheitsrüge; Zeitpunkt für Fairneßrüge;

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, der der Senat folgt, können Prüfungsentscheidungen und ähnliche pädagogisch-wissenschaftliche Wertungen inhaltlich nur darauf gerichtlich überprüft werden, ob die Prüfer den anzuwendenden Begriff oder den gesetzlichen Rahmen ihrer Entscheidung verkannt haben, ob sie von einem unrichtigen Sachverhalt ausgegangen sind, allgemein gültige Bewertungsgrundsätze nicht beachtet, gegen Verfahrensvorschriften verstoßen, sachfremde Erwägungen angestellt oder sonst willkürlich gehandelt haben (ständige Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, Urteil vom 24.04.1959 - VII C 104.58 - BVerwGE 8, 272 (274); Urteil vom 09.12.1983 - 7 C 99.82 - DÖV 1984, 805; für Jägerprüfungen: OVG NW, Urteil vom 24.02.1981 - 18 A 2823/78 - AgrarR 1981, 266; VHG Baden-Württemberg, Urteil vom 01.12.1983 - 5 S 1463/83 - AgrarR 1984, 254 (255); Niehues, Schul- und Prüfungsrecht, 3. Aufl., Rdnr. 473).

    Die Rüge des Klägers, der Prüfer Dorgarten habe in der mündlichen Prüfung Bildmaterial vorgelegt, das nicht dem im gerichtlichen Verfahren vorgelegten entsprochen habe und wegen der geringen Größe der zu bestimmenden Objekte völlig ungeeignet gewesen sei, braucht der Senat nicht weiter nachzugehen und diesen zwischen den Beteiligten streitigen Sachverhalt auch nicht näher aufzuklären, denn selbst wenn das in der Prüfung verwendete Bildmaterial ungeeignet gewesen sein sollte - die Beantwortung dieser Frage ist allerdings nur von dem Prüfer bzw. Prüfungsgremium im Rahmen seines Beurteilungsspielraums zu treffen (vgl. BVerwG, U. v. 9. Dezember 1983 - 7 C 99.82 - DÖV 1984, 804 (806)) -, ist die Prüfung zu Recht mit "nicht ausreichend" bewertet worden, weil sich die Rüge des Klägers insoweit nur auf die mündliche Prüfung des Sachgebietes 1 "Tierarten, Wildbiologie ..." und nicht auf die ebenfalls mit "nicht ausreichend" bewertete mündliche Prüfung im Sachgebiet 2 "Jagdbetrieb ..." bezieht.

  • BVerwG, 03.10.1986 - 7 B 89.86

    Zurückweisung einer Nichtzulassungsbeschwerde - Die sog. "Divergenzrüge" -

    Eine Abweichung des Berufungsurteils von den Urteilen des Bundesverwaltungsgerichts vom 26. November 1976 - BVerwG 7 C 6.76 - (BVerwGE 51, 331) und vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 - (NJW 1984, 2650 = DVBl. 1984, 479 = DÖV 1984, 804 = KMK-HSchR 1984, 323) zeigt die Beschwerde nicht auf.
  • BVerwG, 06.04.1990 - 7 B 47.90

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Nichtbestehen der

    In diesem Beschluß wird unter Hinweis auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Dezember 1983 - BVerwG 7 C 99.82 - (Buchholz a.a.O. Nr. 187) des weiteren ausgeführt,.

    Deshalb geht auch die Annahme der Beschwerde fehl, das Berufungsgericht sei von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. Dezember 1983 (a.a.O.) abgewichen, wonach Prüfungsaufgaben so zu gestalten sind, daß sie zuverlässige Prüfungsergebnisse ermöglichen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.05.1984 - 15 B 679/84
  • OVG Sachsen-Anhalt, 06.02.2004 - 2 L 247/00

    Verfahren bei der medizinischen Prüfung

  • VGH Baden-Württemberg, 06.06.1989 - 9 S 1039/89

    Prüfung; Tatsachenirrtum des Prüfers - Neubewertung durch den bisherigen Prüfer -

  • VGH Hessen, 05.07.1990 - 6 UE 2275/89

    Auswahl von Prüfungsaufgaben durch den Präsidenten des Justizprüfungsamtes

  • BVerwG, 14.08.1989 - 7 B 105.89

    Tatsachenirrtum eines Prüfers als Bewertungsfehler - Nichtzulassung der Revision

  • VGH Hessen, 28.11.1991 - 6 UE 243/85

    Falsch beantwortete fehlerhafte Frage in einer pharmazeutischen Prüfung;

  • BVerwG, 04.08.1989 - 7 B 102.89

    Sachverständiger - Gutachten - Beurteilungsermächtigung - Beweismittel - Umfang

  • BVerwG, 01.03.1984 - 7 B 31.84

    Bestehen des Zweiten Abschnitts der Ärztlichen Prüfung - Darlegung der

  • BVerfG - 1 BvR 193/84 (anhängig)
  • BVerwG, 10.08.1988 - 7 B 141.88
  • BVerwG, 31.07.1987 - 7 B 155.87

    Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Anforderungen an die

  • BVerwG, 29.08.1986 - 7 B 111.86

    Voraussetzungen für eine Aussetzung des Verfahrens

  • BVerwG, 31.07.1986 - 7 B 111.86

    Entscheidung über das Ergebnis des schriftlichen Teils einer Ärztlichen Prüfung -

  • BVerwG, 29.07.1986 - 7 B 39.86

    Nichtzulassung der Revision mangels Divergenz - Wiederholung einer ärztlichen

  • BVerwG, 13.12.1985 - 7 B 221.85

    Verletzung der gerichtlichen Aufklärungspflicht - Aufklärungsbedürftigkeit gemäß

  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.01.1992 - 8 A 11289/91
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.02.1986 - 15 A 2211/84

    Zur Stellung von Prüfungsfragen im Multiple-choice-Prüfungsverfahren

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