Weitere Entscheidung unten: BGH, 27.03.1984

Rechtsprechung
   BGH, 05.07.1984 - I ZR 102/83   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1984,376
BGH, 05.07.1984 - I ZR 102/83 (https://dejure.org/1984,376)
BGH, Entscheidung vom 05.07.1984 - I ZR 102/83 (https://dejure.org/1984,376)
BGH, Entscheidung vom 05. Juli 1984 - I ZR 102/83 (https://dejure.org/1984,376)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer
  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Zulässigkeit der Sprungrevision grundsätzlich nur bei eigenhändig unterschriebener Einwilligungserklärung des Prozeßbevollmächtigten des Gegners

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Einwilligungserklärung des Gegners in die Sprungrevision

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Sprungrevision - Einwilligung des Gegners - Form - Unterschrift - Handschrift

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)

    ZPO § 554 a, § 566 a Abs. 2 S. 2

Papierfundstellen

  • BGHZ 92, 76
  • NJW 1984, 2890
  • ZIP 1984, 1280
  • MDR 1984, 1003
  • VersR 1984, 1068
  • WM 1984, 1584
  • JR 1985, 156
 
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Wird zitiert von ... (34)

  • BGH, 05.11.1987 - V ZR 139/87

    Revision - Revisionsschrift - Unterzeichnung - Wirksame Einlegung

    Es entspricht ständiger Rechtsprechung, daß der Unterzeichner einer Rechtsmittelschrift die volle Verantwortung für den Inhalt derselben übernehmen und daß dies auch zum Ausdruck kommen muß (statt vieler BGHZ 37, 156 = NJW 1962, 1724; BGHZ 92, 76 = NJW 1984, 2890 m. w. Nachw.).
  • BGH, 06.03.2007 - VIII ZR 330/06

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung der Frist zur Einlegung

    Sofern die Einwilligung - wie hier - nicht telegrafisch, per Telefax, Computerfax oder elektronisch erklärt wird (vgl. MünchKomm/Wenzel, ZPO, 2. Aufl., § 566 Rdnr. 5), muss die handschriftlich unterzeichnete Einwilligungserklärung jedoch im Original eingereicht werden; eine vom Anwalt des Antragstellers gefertigte - auch beglaubigte - Fotokopie der Einwilligungserklärung genügt nicht (BGHZ 92, 76, 77 ff.).
  • BVerwG, 27.03.2006 - 6 C 27.05

    Sprungrevision; Zustimmung zur Sprungrevision; Widerruf der Zustimmung; Zulassung

    Der Bundesgerichtshof hat zunächst, die Entscheidung nicht tragend, die Unwiderruflichkeit der Zustimmungserklärung angenommen (Beschluss vom 5. Juli 1984 - I ZR 102/83 - BGHZ 92, 76 ).
  • BGH, 04.10.1984 - VII ZR 342/83

    Beratungs- und Betreuungspflichten des Architekten; Wirksamkeit einer

    An seine Einreichung oder Zustellung werden vom Gesetz besondere verfahrensrechtliche Folgen geknüpft (GSZ RGZ 151, 82, 83; GmS-OGB BGHZ 75, 340, 343 [BGH 30.04.1979 - GmS-OGB - 1/78]; zuletzt BGH, Beschl. v. 5. Juli 1984-I ZR 102/83, zum Abdruck in BGHZ bestimmt).
  • BFH, 10.07.2002 - VII B 6/02

    Eigenhändige Unterschrift

    Es ist ein Gebot der Rechtssicherheit, soweit wie möglich jeden Zweifel darüber auszuschließen, ob eine für den Gang des Verfahrens wesentliche Prozesserklärung von der nach dem Gesetz befugten Person auch tatsächlich abgegeben worden ist und der Erklärende dafür die Verantwortung trägt (Beschluss des Bundesgerichtshofs --BGH-- vom 5. Juli 1984 I ZR 102/83, Versicherungsrecht 1984, 1068, und BFH-Entscheidung vom 7. März 1985 V R 128/83, BFH/NV 1986, 737).
  • BVerwG, 18.01.2006 - 6 C 21.05

    Beigeladener, Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Gewerbetreibender,

    Das ist nur dann der Fall, wenn eine dazu ermächtigte Stelle (z.B. Gericht oder Notar) die Übereinstimmung der Abschrift oder der Ablichtung mit dem Original beglaubigt hat; der Beglaubigungsvermerk des Anwalts reicht nicht aus (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Juli 1984, - IZR 102/83 - BGHZ 92, 76; Beschluss des Senats vom 25. August 2005, a.a.O., m.w.N.).
  • BVerwG, 25.08.2005 - 6 C 20.04

    Sprungrevision; Zustimmung des Rechtsmittelgegners; Schriftform; Telefax; Kopie

    Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 5. Juli 1984 - I ZR 102/83 - BGHZ 92, 76) und des Bundessozialgerichts (Urteil vom 2. Dezember 1992 - 6 RKa 5/91 - DöV 1993, 1013), der sich der Senat anschließt, ist die Sprungrevision nicht ordnungsgemäß eingelegt, wenn der Revisionsschrift lediglich eine unbeglaubigte Abschrift der schriftlichen Zustimmungserklärung des Rechtsmittelgegners beigefügt ist; vielmehr muss der Rechtsmittelführer zum Nachweis der Zustimmung des Rechtsmittelgegners grundsätzlich das Original der Zustimmungserklärung beim Gericht einreichen.

    Das ist nur dann der Fall, wenn eine dazu ermächtigte Stelle (z.B. Gericht oder Notar) die Übereinstimmung der Abschrift oder der Abstimmung mit dem Original beglaubigt hat; der Beglaubigungsvermerk des Anwalts reicht nicht aus (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Juli 1984, a.a.O.; BSG, Urteile vom 2. Dezember 1992, a.a.O. und vom 19. November 1996 - 1 RK 8/96 - SozR 3-1500 § 161 Nr. 11 = MDR 1997, 684; Pietzner, a.a.O., § 134 Rn. 15; Neumann, a.a.O., § 134 Rn. 55).

    Denn die Zustimmung des Rechtsmittelgegners zur Einlegung der Sprungrevision lässt sich im Hinblick auf den damit verbundenen Verzicht auf die Einlegung der Berufung und auf die Möglichkeit von Verfahrensrügen (§ 134 Abs. 4 VwGO) in ihrer Bedeutung und Tragweite mit der Revisionsschrift selbst oder einem sonstigen bestimmenden Schriftsatz vergleichen (vgl. BGH, Beschluss vom 5. Juli 1984, a.a.O., S. 78).

  • BAG, 28.10.1986 - 3 AZR 218/86

    Tarifvertraglicher Anspruch auf das Vorruhestandsgeld - Anspruch des Arbeitgebers

    Wird die Vorlage innerhalb der Revisionsfrist versäumt, so ist das Rechtsmittel unzulässig (BAG 31, 397, 403 = AP Nr. 1 zu § 76 ArbGG 1953; BGH NJW 1984, 2890; BSGE 3, 43 f.; BVerwGE 18, 53, 54, jeweils mit weiteren Nachweisen).

    Demgegenüber hat der Bundesgerichtshof die Auffassung vertreten, die Zustimmung zur Sprungrevision müsse handschriftlich unterzeichnet sein; eine vom Prozeßbevollmächtigten des Rechtsmittelklägers beglaubigte Fotokopie reiche nicht aus (BGH NJW 1984, 2890).

  • BSG, 26.10.2004 - B 4 RA 38/04 R

    Anforderungen an die Zustimmung zur Einlegung der Sprungrevision

    Nach der Rechtsprechung des BSG und der anderen obersten Gerichtshöfe des Bundes (BSG Großer Senat, BSGE 12, 230, 234 = SozR Nr. 14 zu § 161 SGG; BSG SozR 3-1500 § 161 Nr. 2 S 3 f und Nr. 3 S 7; BVerwGE 14, 259, 260; BGHZ 92, 76, 78) muss die Zustimmungserklärung entsprechend den Anforderungen des § 435 ZPO entweder in Urschrift oder zur Niederschrift eines Notars bzw Gerichts erklärt werden (BSG Großer Senat, aaO; BSG SozR 3-1500 § 161 Nr. 2 S 4).
  • BSG, 19.11.1996 - 1 RK 8/96

    Nachweis der ordnungsgemäßen Zustimmung zur Sprungrevision

    Dieser rechtlichen Beurteilung, die auch vom Bundesgerichtshof (BGHZ 92, 76 = NJW 1984, 2890) und vom Bundesarbeitsgericht (unveröffentlichtes Urteil vom 19. September 1985 - 2 AZR 533/84) für die jeweils mit § 161 Abs. 1 SGG inhaltsgleichen Vorschriften des § 566a Abs. 2 Satz 2 ZPO und des § 76 Abs. 1 Satz 3 Arbeitsgerichtsgesetz vertreten wird, schließt sich der erkennende Senat an.
  • BSG, 02.12.1992 - 6 RKa 5/91

    Sozialgerichtsverfahren - Sprungrevision - Form - Zustimmungserklärung des

  • OLG Köln, 11.12.1991 - 19 W 53/91

    Verfahrensrecht Bevollmächtigung Mahnverfahren

  • BGH, 30.03.1989 - I ZB 6/88

    "Widerspruchsunterzeichnung"; Anforderungen an die Unterzeichnung eines

  • BSG, 28.11.1990 - 4 RA 19/90

    Versorgungsausgleich - Rentenanwartschaft - Verfahrensbeteiligter

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 367/00

    Unzulässige Sprungrevision - Zustimmung des Gegners

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 375/00

    Unzulässige Sprungrevision - Beifügung der schriftlichen Zustimmung des

  • BGH, 10.07.1985 - VIII ZR 285/84

    Zulässigkeit einer persönlichen, materiell-rechtlich bindenden Vereinbarung von

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 374/00

    Unzulässige Sprungrevision - Beifügung der schriftlichen Zustimmung des

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 370/00

    Unzulässige Sprungrevision - Zustimmung des Gegners - Erfordernis der Schriftform

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 373/00

    Unzulässige Sprungrevision - Beifügung der schriftlichen Zustimmung des

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 371/00

    Unzulässige Sprungrevision - Beifügung der Zustimmung des Gegners - Gesetzlich

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 369/00

    Zulässigkeit einer Sprungrevision - Zustimmung des Gegners zu einer

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 368/00

    Zulässigkeit einer Sprungrevision - Zustimmung des Gegners zu einer

  • BAG, 14.03.2001 - 4 AZR 372/00

    Unzulässige Sprungrevision - Beifügung der Zustimmung des Gegners - Gesetzliches

  • BSG, 04.05.1994 - 6 RKa 20/92

    Sprungrevision - Sitzungsprotokoll - Abschrift - Form

  • BSG, 02.12.1992 - 6 RKa 4/91

    Zulässigkeit der Befristung einer erteilten Ermächtigung zur Teilnahme an der

  • OVG Niedersachsen, 07.10.2015 - 2 NB 318/14

    Zulassung zum Studium - in Niedersachsen reicht anwaltliche Beglaubigung für die

  • BSG, 05.04.2000 - B 6 KA 44/99 R

    Zulässigkeit der Sprungrevision

  • LAG Rheinland-Pfalz, 03.05.2011 - 3 Sa 73/11

    Vorschuss auf Arbeitsentgelt

  • BFH, 07.03.1985 - V R 128/83

    Voraussetzungen des Vorliegens einer schriftlich vorzunehmenden Prozesshandlung

  • BSG, 04.03.1993 - 4 RA 28/92

    Kürzung der Altersrente des Klägers aus einem Zusatzversorgungssystem der

  • BSG, 04.03.1993 - 4 RA 11/92

    Kürzung der Altersrente des Klägers aus einem Zusatzversorgungssystem der

  • FG Rheinland-Pfalz, 15.03.1995 - 1 K 1124/95
  • FG München, 23.03.2009 - 14 K 391/09

    Unzulässigkeit der Klage bei nicht handschriftlich unterschriebener Klageschrift

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Rechtsprechung
   BGH, 27.03.1984 - IX ZR 49/83   

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https://dejure.org/1984,595
BGH, 27.03.1984 - IX ZR 49/83 (https://dejure.org/1984,595)
BGH, Entscheidung vom 27.03.1984 - IX ZR 49/83 (https://dejure.org/1984,595)
BGH, Entscheidung vom 27. März 1984 - IX ZR 49/83 (https://dejure.org/1984,595)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Erhöhung des Wertes des anfechtbar erworbenen Gegenstandes durch den Anfechtungsgegner unter Einsatz eigener Mittel - Anspruch auf Aufwendungsersatz des Anfechtungsgegners - Antrag auf Duldung der Zwangsvollstreckung - Entscheidung über einen Hilfsantrag - Vollstreckung ...

  • ZIP-online.de

    Befriedigung des Anfechtungsgegners wegen Werterhöhung des anfechtbar erlangten Gegenstandes bei Verteilung des Versteigerungserlöses

  • rechtsportal.de

    AnfG § 7
    Ansprüche des Anfechtungsgegners auf Aufwendungsersatz bei Werterhöhung des erworbenen Gegenstandes

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 2890
  • ZIP 1984, 753
  • MDR 1984, 1020
  • WM 1984, 843
 
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Wird zitiert von ... (18)

  • BGH, 23.11.2006 - IX ZR 126/03

    Gläubigerbenachteiligung bei Besicherung von Darlehensrückzahlungsansprüchen

    Ob eine wertausschöpfende Belastung vorliegt, hängt vom Wert des Grundstücks sowie von der tatsächlichen Höhe derjenigen Forderungen ab, welche durch die eingetragenen Grundpfandrechte gesichert werden (BGH, Urt. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753, 755; v. 17. Dezember 1998 - IX ZR 196/97, ZIP 1999, 196, 198; v. 20. Oktober 2005, aaO).

    Eine Ausnahme gilt nur dann, wenn der schuldrechtliche Anspruch auf Rückgewähr eines nicht (mehr) valutierten Teiles der Sicherheit beim Schuldner verblieben ist (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 aaO; v. 10. Januar 1985 - IX ZR 2/84, ZIP 1985, 372, 374); sie liegt hier nicht vor, weil die Grundschulden voll valutiert sind.

    Nach Durchsetzung dieses Anspruchs hätte sich die Belastung des Grundstücks reduziert und die Aussicht, in der Zwangsversteigerung einen Erlös zu erzielen, erhöht (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 aaO; v. 10. Januar 1995 aaO).

  • BGH, 11.07.1996 - IX ZR 226/94

    Anfechtung einer Auflassungsvormerkung

    Deshalb dürfen dem Gläubiger Vorteile, die darin bestehen, daß der Anfechtungsgegner aus eigenen Mitteln den Wert eines anfechtbar veräußerten Grundstücks erhöht oder Belastungen ablöst oder verringert, nicht zugute kommen, sondern müssen dem Anfechtungsgegner verbleiben (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, WM 1984, 843, 846; v. 18. April 1991 - IX ZR 149/90, WM 1991, 1273, 1277; auch v. 15. Dezember 1994 - IX ZR 18/94, ZIP 1995, 297, 299 ff).
  • BGH, 03.05.2007 - IX ZR 16/06

    Maßgeblicher Zeitpunkt für eine Gläubigerbenachteiligung; Umfang der Belastung

    Damit hätte er sich jedoch das Grundstück als Haftungsobjekt noch nicht zugänglich gemacht (vgl. BGH, Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, NJW 1984, 2890, 2891; v. 10. Januar 1985 - IX ZR 2/84, WM 1985, 427, 429; v. 23. November 2006 aaO S. 590).
  • BGH, 24.09.1996 - IX ZR 190/95

    Benachteiligung der Gläubiger durch Schenkung eines mit Grundpfandrechten

    Für § 3 Abs. 1 Nr. 3 AnfG genügt eine mittelbare Gläubigerbenachteiligung; es reicht also aus, wenn die angefochtene Rechtshandlung im Zeitpunkt der letzten mündlichen Tatsachenverhandlung des Anfechtungsprozesses die Möglichkeit des Gläubigers, sich aus dem Schuldnervermögen zu befriedigen, beeinträchtigt hat (Senatsurt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753, 755 u. v. 11. Juli 1996 aaO. S. 1520).

    Hat allerdings der Anfechtungsgegner den Wert des anfechtbar erworbenen Gegenstands unter Einsatz eigener Mittel wesentlich erhöht, so kann er bei der Verteilung des Erlöses in der Zwangsvollstreckung Ersatz seiner Aufwendungen beanspruchen (Senatsurt. v. 27. März 1984 aaO. S. 756 f).

    Diese Rechte kann der Gläubiger pfänden und sich überweisen lassen (Senatsurt. v. 27. März 1984 aaO. S. 755).

    Die Abtretungserklärung, in der ausdrücklich auf die Eigenschaft des Abtretenden als Miteigentümer hingewiesen worden ist - das Berufungsgericht hat insoweit eine Auslegung unterlassen, so daß der Senat sie selbst vornehmen kann -, ist aber so zu verstehen, daß lediglich der Anteil des Schuldners an den Rechten, die sich aus der Rückführung der gesicherten Forderungen ergeben (vgl. Senatsurt. v. 27. März 1984 aaO. S. 755), abgetreten werden sollte.

  • BGH, 28.02.1991 - IX ZR 74/90

    Entgeltliche Verfügung durch Verzicht auf den Pflichtteil

    Das gilt um so mehr, als nicht der Nominalbetrag der Grundpfandrechte nebst Zinsen, sondern ihre - hier wahrscheinlich niedrigere - Valutierung maßgebend ist (Senatsurt. v. 27.3.1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753 = WM 1984, 843; v. 10.1.1985 - IX ZR 2/84, ZIP 1985, 372).
  • BGH, 05.12.1991 - IX ZR 270/90

    Pfändung eines BGB -Gesellschaftsanteils - Anfechtbarkeit einer

    e) Wegen der Behandlung der von der Beklagten behaupteten Verwendungen auf das Grundstück wird auf das Senatsurteil WM 1984, 842, 846 (Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83) verwiesen.
  • BGH, 29.04.1986 - IX ZR 145/85

    Zurückbehaltungsrecht des Anfechtungsgegners gegenüber Anspruch aus Anfechtung;

    Nur wenn und soweit sie unmöglich ist, ist Wertersatz zu leisten (BGH, Urt. v. 15. Oktober 1969 - VIII ZR 136/67, NJW 1970, 44, 45;Senatsurteil v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, ZIP 1984, 753).
  • BGH, 23.11.1995 - IX ZR 18/95

    Begriff der nahestehenden Person; Maßgeblicher Zeitpunkt für die Anfechtung einer

    Der Anspruch des Anfechtungsgegners auf Ersatz der Verwendungen ist nach der Konkursordnung ein Masseschuldanspruch (§ 59 Abs. 1 Nr. 4 KO), der damit - anders als bei Ansprüchen aus § 7 AnfG (dazu BGH, Urt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83, NJW 1984, 2890, 2893) - bereits im Anfechtungsprozeß zu berücksichtigen ist, wenn der Gegner sich auf ihn beruft (Jaeger/Henckel, aaO. Rdnr. 123; Kilger/K. Schmidt, aaO. § 37 Anm. 4; Kuhn/Uhlenbruck, aaO.).
  • OLG Köln, 14.06.2006 - 2 U 26/05

    Begriff der Benachteiligung i.S. von § 1 Abs. 1 AnfG bei Übertragung eines mit

    Entscheidend ist vielmehr die Höhe der durch Grundpfandrechte zum Zeitpunkt der angefochtenen Rechtshandlung tatsächlich gesicherten Forderungen (BGH, ZIP 1984, 753; BGH, ZIP 1985, 372 [374]; Wilhelm/Wilhelm, ZIP 1999, 267 [270]).
  • BGH, 10.01.1985 - IX ZR 2/84

    Begriff der Gläubigerbenachteiligung bei unentgeltlicher Verfügung über ein mit

    Bei Prüfung der objektiven Benachteiligung ist nicht die Höhe der dinglichen Belastungen des Grundstücks durch Grundpfandrechte - hier mindestens 475.000 DM nebst Zinsen - maßgebend, sondern die tatsächliche Höhe der Forderungen, die durch die Grundpfandrechte gesichert sind (Senatsurt. v. 27. März 1984 - IX ZR 49/83 = WM 1984, 843 = ZIP 1984, 753).
  • OLG Düsseldorf, 25.04.2013 - 12 U 158/10

    Anfechtbarkeit der Grundstücksübertragung als Rechtshandlung i.R.e.

  • FG München, 27.05.2009 - 4 K 4193/05

    Duldungsbescheid: Anfechtung der Bestellung eines unentgeltlichen

  • LG Tübingen, 24.05.2005 - 1 O 2/05

    Anfechtungsrecht: Ausstattung als unentgeltliche anfechtbare Zuwendung und

  • OLG Brandenburg, 19.11.2008 - 7 U 150/06

    Umfang der Gläubigerbenachteiligung bei Veräußerung eines Miteigentumsanteils an

  • VG Gelsenkirchen, 25.05.2011 - 5 K 3087/10

    Duldungsbescheid; Anfechtung; Grundstücksübertragung; Eheleute; Verzicht auf

  • OLG Koblenz, 12.11.1992 - 6 U 1310/92

    Voraussetzungen für die Zulassung einer Berufung; Anforderungen an die Darlegung

  • KG, 27.07.2004 - 7 U 281/03

    Anfechtung außerhalb des Insolvenzverfahrens: Anfechtung einer unentgeltlichen

  • BGH, 07.06.1984 - IX ZR 116/83

    Unentgeltlichkeit der Bestellung einer Grundschuld

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