Rechtsprechung
   BGH, 11.12.1984 - VI ZR 218/83   

Provisorische Loggia-Brüstung

§ 836 BGB, Verkehrssicherungspflicht, keine Verletzung bei "Gefahr, die vor sich selbst warnt", grundsätzlich kein Schutz unbefugter Benutzer, Abgrenzung der Sicherungspflichten von Vermieter und Mieter

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Schadensersatzpflicht eines Vermieters wegen des Einsturzes von Bauwerken - Deliktische Verantwortlichkeit eines Vermieters für die Verletzung eines Gastes des Mieters infolge der Ablösung von Teilen der provisorischen Brüstung einer Loggia - Einbeziehung des Gastes eines Mieters in den Schutzbereich eines Mietvertrages

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 823, § 836
    Anderweitige Ersatzmöglichkeit; Erfolgsaussichten eines einzulegenden Rechtsmittels

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Vermieter genügt seiner Verkehrssicherungspflicht bei Verbot des Betretens der noch nicht fertiggestellten Loggia - Mieter trägt ebenfalls Verantwortung für die Gefahrenstelle

Papierfundstellen

  • NJW 1985, 1076
  • MDR 1985, 833
  • VersR 1985, 336



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Wird zitiert von ... (101)  

  • BGH, 23.03.1993 - VI ZR 176/92  

    Haftung des Verwalters von Wohnungseigentum für Schäden durch herabstürzende

    Zwar braucht der Gebäudeunterhaltungspflichtige nicht alle Gefahren der in § 836 BGB beschriebenen Art vollständig auszuschließen; für die Anforderungen an die Gefahrensicherung ist insbesondere auf die Sicherungserwartungen des Verkehrs abzustellen (vgl. Senatsurteile vom 11. Dezember 1984 - VI ZR 218/83 - VersR 1985, 336, 337 und vom 19. Juni 1990 - VI ZR 197/89 - VersR 1990, 1280, 1281).
  • BGH, 04.04.2006 - VI ZR 151/05  

    Anforderungen anden Nachweis der haftungsbegründenden Kausalität bei der

    In diesem Haftungsrahmen enthält § 836 BGB - seine Anwendbarkeit unterstellt - keine eigenständige Rechtsgrundlage, sondern regelt einen lediglich hinsichtlich der Verschuldensvermutung eigens geregelten Sonderfall der Verletzung der für jedermann bestehenden und auf § 823 Abs. 1 BGB beruhenden privatrechtlichen allgemeinen Verkehrssicherungspflichten (vgl. Senatsurteile vom 30. Mai 1961 - VI ZR 310/56 - NJW 1961, 1670, 1671; vom 11. Dezember 1984 - VI ZR 218/83 - VersR 1985, 336, 337; BGH, BGHZ 55, 229, 235; Urteil vom 14. Juni 1976 - III ZR 81/74 - WM 1976, 1056, 1057 f.).
  • BGH, 20.09.1994 - VI ZR 162/93  

    Grenzen der Verkehrssicherungspflicht gegenüber Kindern

    Denn Art und Umfang der Verkehrssicherungspflichten bestimmen sich nicht nur nach der Intensität der Gefahr, sondern auch nach den Sicherungserwartungen des Verkehrs (Senatsurteil vom 11. Dezember 1984 - VI ZR 218/83 - VR 1985, 336, 337).
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