Rechtsprechung
   BGH, 07.11.1985 - III ZR 142/84   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Voraussetzungen für das Vorliegen des Rechtsschutzinteresses - Vollstreckung eines geltend gemachten Freistellungsanspruchs - Inanspruchnahme aus einer notariellen Urkunde

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 426
    Voraussetzungen des Anspruchs auf Befreiung von einer Verbindlichkeit; Kündigung eines Gefälligkeitsverhältnisses aus wichtigem Grund

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Klage gegen anderen Gesamtschuldner auf Freistellung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1986, 978
  • MDR 1986, 385
  • WM 1986, 170



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (33)  

  • BGH, 27.01.2016 - XII ZR 33/15  

    Eintritt eines am Prozess nicht beteiligten Miterben in die Parteistellung des

    Es genügt vielmehr, dass ein vernünftiger Grund für die Beendigung spricht (BGH Urteil vom 7. November 1985 - III ZR 142/84 - NJW 1986, 978, 980).
  • BGH, 08.11.2016 - VI ZR 200/15  

    Ausgleichsanspruch eines Gesamtschuldners: Entstehung und Verjährung des

    dd) Entgegen der Auffassung des Berufungsgerichts steht diese Beurteilung nicht im Widerspruch zu den Urteilen des III. Zivilsenats vom 7. November 1985 (III ZR 142/84, VersR 1986, 170) und vom 5. März 1981 (III ZR 115/80, ZIP 1981, 594).

    Diese Ausführungen beziehen sich aber nur auf die Möglichkeit eines Gesamtschuldners, den anderen Gesamtschuldner im Wege der Leistungsklage auf anteilige Mitwirkung bei der Befriedigung des Gläubigers in Anspruch zu nehmen (BGH, Urteil vom 7. November 1985 - III ZR 142/84, VersR 1986, 170 Rn. 13 f.).

  • BGH, 10.12.2002 - X ARZ 208/02  

    Prüfungskompetenz des Gerichts im Gerichtsstand der unerlaubten Handlung

    Der materielle Anspruch aus § 426 Abs. 1 BGB ist zwar zunächst darauf gerichtet, daß der andere Gesamtschuldner seinem Anteil entsprechend zur Befriedigung des Gläubigers mitwirkt, also bei Fälligkeit der Schuld einen seinem Anteil entsprechenden Betrag an den Gläubiger zahlt und dadurch so handelt, daß es überhaupt nicht zu einem Rückgriff zu kommen braucht (st. Rspr., vgl. z.B. BGH, Urt. v. 7.11.1985 - III ZR 142/84, NJW 1986, 978, 979; RGZ 79, 288, 290, 291).
  • BGH, 15.10.2007 - II ZR 136/06  

    Rechtsnatur des Ausgleichsanspruchs unter Gesellschaftern bürgerlichen Rechts

    Anders als das Berufungsgericht in Verkennung der gefestigten höchstrichterlichen Rechtsprechung gemeint hat, entsteht jedoch der selbständige Ausgleichsanspruch nach § 426 Abs. 1 Satz 1 BGB nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers, sondern schon mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses (BGH, Urt. v. 7. November 1985 - III ZR 142/84, WM 1986, 170; BGHZ 114, 117, 122; BGH, Urt. v. 20. Juli 2006 - IX ZR 44/05, ZIP 2006, 1591, 1592).

    Ist die Schuld fällig, kann der mithaftende Gesamtschuldner schon vor Erbringung seiner eigenen Leistung von seinen Mitschuldnern verlangen, ihren Anteilen entsprechend an der Befriedigung des Gläubigers mitzuwirken und ihn von einer Inanspruchnahme durch den Gläubiger freizustellen (BGH, Urt. v. 5. März 1981 - III ZR 115/80, ZIP 1981, 594, 596; BGH, Urt. v. 7. November 1985 aaO; Urt. v. 20. Juli 2006 aaO).

  • BGH, 18.11.2014 - KZR 15/12  

    Calciumcarbid-Kartell II - Interner Ausgleich einer von der Europäischen

    Ist die Schuld fällig, kann der mithaftende Gesamtschuldner schon vor Erbringung seiner eigenen Leistung von seinen Mitschuldnern verlangen, ihren Anteilen entsprechend an der Befriedigung des Gläubigers mitzuwirken und ihn von einer Inanspruchnahme durch den Gläubiger freizustellen (BGH, Urteil vom 7. November 1985 - III ZR 142/84, NJW 1986, 978, 979; Urteil vom 15. Oktober 2007 - II ZR 136/06, NJW-RR 2008, 256 Rn. 14).
  • BGH, 20.07.2006 - IX ZR 44/05  

    Anfechtung der Erfüllung eines Freistellungsanspruchs

    b) Entgegen der Annahme des Berufungsgerichts entsteht der selbständige Ausgleichsanspruch aus § 426 Abs. 1 BGB nicht erst mit der Befriedigung des Gläubigers, sondern von vorneherein zugleich mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses (RGZ 79, 288, 290; BGH, Urt. v. 5. März 1981 - III ZR 115/80, NJW 1981, 1666, 1668; v. 7. November 1985 - III ZR 142/84, NJW 1986, 978, 979; v. 21. März 1991 - IX ZR 286/90, NJW 1991, 1733, 1735).

    Der mithaftende Gesamtschuldner kann daher schon vor seiner eigenen Leistung an den Gläubiger von den anderen Gesamtschuldnern verlangen, ihren Anteilen entsprechend an der Befriedigung des Gläubigers mitzuwirken und dadurch so zu handeln, dass es später nicht mehr zu einem Ausgleich im Wege des Rückgriffs (§ 426 Abs. 2 BGB) zu kommen braucht (BGH, Urt. v. 7. November 1985 aaO).

  • OLG Hamm, 05.03.2015 - 5 U 52/14  

    Wirksamkeit einer langfristigen, unkündbaren Gebrauchsüberlassung an einem

    Zwar sind bei der Kündigung eines Gefälligkeitsverhältnisses an das Vorliegen eines wichtigen Grundes keine hohen Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 07.11.1985 - III ZR 142/84 (Celle) = NJW 1986, 978).

    Es genügt vielmehr, dass ein vernünftiger Grund für die Beendigung spricht (BGH, Urteil vom 07-11-1985 - III ZR 142/84 (Celle) = NJW 1986, 978).

    Auch aus dem Urteil des BGH vom 7.11.1985 (III ZR 142/84 (Celle) = NJW 1986, 978) ergibt sich nichts anderes.

  • OLG Hamm, 10.12.2014 - 3 U 175/13  

    Entstehung des Anspruchs auf Gesamtschuldnerausgleich zugleich mit der Entstehung

    Er besteht zunächst als Mitwirkungs- und Befreiungsanspruch und wandelt sich nach Befriedigung des Gläubigers in einen Zahlungsanspruch um (BGH, NJW 1986, 978/979; NJW 2010, 60, Tz. 13, NJW 2012, 3777/3778; Erman/L. Böttcher, BGB, 13. Aufl., § 426 Rn. 7; Gehrlein in: BeckOK BGB, Stand: 1.8.2014, § 426 Rn. 3a).

    c) Indes ist andererseits zu beachten, dass auch der Anspruch eines jeden Gesamtschuldners gegen die übrigen, ihren Anteilen entsprechend an der Befriedigung des Gläubigers mitzuwirken, voraussetzt, dass die Schuld, von der Befreiung verlangt wird, bereits fällig ist (BGH, NJW 1981, 1666/1667 f.; NJW 1986, 978/979; OLG Köln, NJW-RR 1995, 1282; Staudinger/Looschelders, BGB, Neubearb. 2012, § 426 Rn. 98; Palandt/Grüneberg, a.a.O., § 426 Rn. 5).

    Denn solange der Gläubiger die Leistung nicht verlangen kann, ist für eine Pflicht der einzelnen Gesamtschuldner, untereinander an der Befriedigung des Gläubigers mitzuwirken, kein Raum (BGH, NJW 1986, 978/979).

    Dass es sich beim Anspruch auf Gesamtschuldnerausgleich gem. § 426 Abs. 1 BGB um einen einheitlichen Anspruch handelt, der von vorneherein zugleich mit der Entstehung des Gesamtschuldverhältnisses entsteht, entspricht ständiger Rechtsprechung des BGH und liegt insbesondere auch bereits der Entscheidung vom 7.11.1985 (NJW 1986, 978) zugrunde (vgl. dort Ziff. II. 2. b), auf die der Senat seine Rechtsauffassung im Urteil vom 12.9.2007 maßgeblich gestützt hat.

  • AG Waldbröl, 07.04.2016 - 6 C 131/15  

    Einziehungsklage; Pfändungs- und Überweisungsbeschluss; Gesamtschuldner;

    Zahlung an sich selber kann dieser vielmehr erst dann verlangen, wenn er seinerseits an den Gläubiger geleistet hat (so ausdrücklich: BGH, Urteil vom 21.02.1957, Az. VII ZR 216/56, NJW 1957, 747; siehe auch BGH, Urteil vom 22.10.1957, Az. VI ZR 231/56, NJW 1958, 497; BGH, Urteil vom 07.11.1985, Az. III ZR 142/84, NJW 1986, 978).
  • OLG Oldenburg, 05.05.2009 - 12 U 3/09  

    Verjährung des Ausgleichsanspruchs eines Miterben

    Der Kläger hat aufgrund seiner eigenen Verurteilung zur Zahlung des gesamten Pflichtteilsbetrages einen Anspruch auf Freistellung gegen die Beklagte in Höhe des auf sie entfallenden Anteils (vgl. BGH NJW 1986, 978, 979).
  • OLG Stuttgart, 06.08.2008 - 4 U 52/08  

    Gesamtschuld: Verjährung des Ausgleichsanspruchs unter Gesamtschuldnern

  • BGH, 15.05.1986 - IX ZR 96/85  

    Ausgleich unter Mitbürgen bei Vereinbarung einer nachrangigen Haftung des einen

  • OLG Karlsruhe, 05.11.2008 - 7 U 2/08  

    Gesamtschuldnerausgleich: Verjährung eines Ausgleichsanspruchs zwischen

  • BGH, 01.06.1989 - III ZR 219/87  

    Einbeziehung des Disagio in die Berechnung des effektiven Jahreszinses

  • BGH, 25.03.1991 - II ZR 13/90  

    Veräußerung eines einer Partenreederei gehörenden Schiffs; Haftung des

  • OLG München, 17.04.2012 - 5 U 3526/11  

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Einwand der Verletzung der gesellschafterlichen

  • LG Hagen, 13.11.2013 - 10 O 124/12  

    Schadenersatzbegehren aufgrund nachteiliger gesundheitlicher Folgen einer

  • OLG München, 17.04.2012 - 5 U 2168/11  

    Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Einwand der Verletzung der gesellschafterlichen

  • BGH, 23.10.1986 - IX ZR 203/85  

    Ausgleich unter Mitbürgen bei formularmäßiger Befriedigungsklausel

  • AG München, 28.02.2018 - 155 C 20108/17  

    Wirksame Kündigung des Leihvertrages über Gründstücksnutzung

  • OLG Karlsruhe, 22.12.1998 - 8 U 113/98  

    Pflichten des Architekten bei Genehmigungs- und Tragwerksplanung für ein

  • LG Berlin, 17.04.2000 - 58 S 428/99  

    Schadensregulierung bei Kraftfahrzeugschäden - Kostennachweis durch

  • OLG Frankfurt, 06.07.2010 - 15 W 52/10  

    Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe: Erfolgsaussicht einer

  • OLG Düsseldorf, 25.04.2006 - 3 Wx 276/05  

    Ausgleichpflicht für Mängel

  • OLG Hamm, 17.11.2004 - 3 U 277/03  
  • LG Wiesbaden, 18.01.2017 - 12 O 7/16  

    Zu der Angemessenheit einer 1, 8 fachen Geschäftsgebühr bei der Abmahnung eines

  • OLG Hamm, 02.02.2015 - 3 U 175/13  

    Übertragung des für den Schadensersatzanspruch geltenden Grundsatzes der

  • OLG Düsseldorf, 12.11.1999 - 22 U 76/99  

    Zulässigkeit einer Freistellungsklage; Freistellung von einer

  • OLG Zweibrücken, 16.02.1996 - 3 W 260/95  

    Weitere Beschwerde gegen die Ablehnung der Einziehung eines Erbscheins;

  • AG Bochum, 25.09.2008 - 47 C 184/08  

    Höhe des anrechenbaren Restwertes eines total beschädigten Fahrzeugs hinsichtlich

  • BGH, 23.05.1991 - III ZR 338/89  

    Fristlose Kündigung aus wichtigem Grund bei zugrundeliegendem

  • BGH, 28.09.1993 - III ZR 170/91  
  • BGH, 14.07.1988 - III ZR 189/87  

    Nichtzulassung der Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Sittenwidrigkeit

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht