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   BGH, 11.07.1988 - II ZR 346/87   

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https://dejure.org/1988,731
BGH, 11.07.1988 - II ZR 346/87 (https://dejure.org/1988,731)
BGH, Entscheidung vom 11.07.1988 - II ZR 346/87 (https://dejure.org/1988,731)
BGH, Entscheidung vom 11. Juli 1988 - II ZR 346/87 (https://dejure.org/1988,731)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Bedeutung der Informationsrechte des Gesellschafters - Einschränkbarkeit der Informationsrechte - Nichtigkeit der Übertragung von Kommanditanteilen bei Fehlen einer notariellen Beurkundung - Recht eines ausgeschiedenen Gesellschafters auf Einsichtnahme in die ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Einsichtsrecht eines aus der Komplementär-GmbH ausgeschiedenen Alleingesellschafters/Kommanditisten in Geschäftsunterlagen der GmbH & Co. KG (hier: Bilanz und Prüfungsbericht)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    HGB §§ 161, 166
    Auskunftsrecht des ausgeschiedenen Alleingesellschafters der Komplementär-GmbH; Zulässigkeit gesellschaftsvertraglicher Einschränkungen des Kommanditisten-Kontrollrechts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1989, 225
  • NJW-RR 1989, 229 (Ls.)
  • ZIP 1988, 1175
  • MDR 1989, 42
  • DNotZ 1989, 509
  • WM 1988, 1447
  • BB 1988, 1927
  • DB 1988, 2090
 
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Wird zitiert von ... (23)

  • BGH, 29.04.2013 - VII ZB 14/12

    Zwangsvollstreckung: Pfändbarkeit der Informationsrechte des GmbH-Gesellschafters

    Sie sind Ausfluss der Gesellschafterstellung (vgl. BGH, Urteil vom 11. Juli 1988 - II ZR 346/87, NJW 1989, 225, 226; BayObLGZ 1988, 349, 355; Henssler/Strohn, Gesellschaftsrecht, § 51a GmbHG Rn. 5) und können von dieser nicht getrennt werden, so dass die Pfändung des Geschäftsanteils diese Ansprüche nicht erfassen kann (vgl. MünchKommGmbHG/Hillmann, § 51a Rn. 20; Ulmer/Hüffer, GmbHG, § 51a Rn. 14).
  • OLG München, 31.01.2018 - 7 U 2600/17

    Vertraglicher Ausschluss des Einsichtsrechts nach § 166 Abs. 1 HGB

    Nach zutreffender überwiegender Meinung ist § 166 Abs. 1 HGB nämlich grundsätzlich dispositiv (Haas/Mock in Röhricht/Graf von Westphalen/Haas, HGB, 4. Auflage, Köln 2014, Rdnr. 39 zu § 166 HGB, Roth in Baumbach/Hopt, HGB, 37. Auflage, München 2016, Rdnr. 18 zu § 166 HGB, Casper in Großkommentar HGB, 5. Auflage 2015, Rdnr. 57, 60, f., offen gelassen in BGH, Urteil vom 11.07.1988, II ZR 346/87, Rdnr. 5, aA: Grunewald in Münchener Kommentar zum HGB, 3. Auflage, München 2012, Rdnr. 48 zu § 166 HGB).

    Der BGH hat in seiner Entscheidung vom 11.07.1988 (Az. II ZR 346/87, Rdnr. 5) zwar die Frage aufgeworfen, ob es sich bei dem vom Gesetzgeber durch § 51a Abs. 3 GmbHG geschützten Informationsrecht nicht um ein "unverzichtbares Instrument des Minderheitenschutzes" handle, sodass die Norm des § 51a Abs. 3 GmbHG auch Auswirkungen auf die Abdingbarkeit des § 166 Abs. 1 HGB haben könne, diese Frage jedoch als im konkreten Fall nicht entscheidungserheblich offen lassen können.

  • BGH, 17.04.1989 - II ZR 258/88

    Rechtsstellung des ausgeschiedenen Kommanditisten

    Dem ausgeschiedenen Kommanditisten stehen zwar die Kontrollrechte nach § 166 HGB nicht mehr zu; er hat jedoch auf der Grundlage der §§ 810, 242 BGB bei Vorliegen eines rechtlichen Interesses Anspruch darauf, die Bücher und Papiere aus der Zeit seiner Zugehörigkeit zur Gesellschaft einzusehen, insbesondere diejenigen, die für die Berechnung seines Abfindungsguthabens von Bedeutung sind (Sen. Urt. v. 10. Juni 1963 - II ZR 88/61, WM 1963, 989, 990; vgl. auch Senatsurteile v. 16. Februar 1959 - II ZR 194/57, WM 1959, 595, 598 und v. 23. Oktober 1961 - II ZR 102/60 [offene Handelsgesellschaft]; Senatsurteile v. 11. Juli 1968 - II ZR 92/67, WM 1968, 1245 und v. 8. April 1976 - II ZR 203/74, WM 1976, 1027, 1030 [stille Gesellschaft]; Sen. Urt. v. 28. April 1977 - II ZR 208/75, WM 1977, 781, 782 und vom 11. Juli 1988 - II ZR 346/87, BGHR BGB § 810 Gesellschafter 1 = WM 1988, 1447, 1448 [GmbH]).
  • BGH, 23.03.1992 - II ZR 128/91

    Informationsrechte des Verwaltungsrats gegenüber der Geschäftsführung; actio pro

    Es wird allerdings zunehmend die Frage gestellt, ob angesichts des weitgehenden Informationsrechts des GmbH-Gesellschafters nach § 51 a GmbHG ein über § 166 Abs. 1 HGB hinausgehendes allgemeines Auskunfts- und Einsichtsrecht des Kommanditisten anzuerkennen ist (Wiedemann, Gesellschaftsrecht Bd. I, 1980, S. 376 f.; Schlegelberger/Martens, HGB 5. Aufl. § 166 Rdn. 18 f.; Staub/Schilling, HGB 4. Aufl. § 166 Rdn. 1 f.; Goerdeler, FS Kellermann, 1991, S. 77 ff.; vgl. auch zur Frage der Abdingbarkeit des Informationsrechts des Kommanditisten Sen. Urt. v. 11. Juli 1988 - II ZR 346/87, WM 1988, 1447 f. = ZIP 1988, 1175 = GmbHR 1988, 434).
  • OLG Frankfurt, 21.08.1995 - 20 W 124/95

    Ausscheidung eines Gesellschafters aus einer GmbH; Geltendmachung von

    Der vor dem FGG - Gericht geltend zu machende Informationsanspruch aus § 51 a Abs. 1 GmbHG steht, wie in der höchst- und obergerichtlichen Rechtsprechung allgemein anerkannt ist, nur dem Gesellschafter der GmbH, nicht aber dem ausgeschiedenen Gesellschafter zu (vgl. BGH NJW 1989, 225 = ZIP 1988, 1175 = GmbHR 1988, 434 [BGH 11.07.1988 - II ZR 346/87]; OLG Karlsruhe GmbHR 1985, 362/363; OLG Köln GmbHR 1989, 207 = WM 1989, 218; …

    Danach ist hier im Beschwerdeverfahren davon auszugehen, daß das Einsichtsverlangen des Antragstellers verfahrensrechtlich als echtes Streitverfahren der freiwilligen Gerichtsbarkeit zu behandeln ist und daß sich die Prüfungskompetenz des Gerichts der freiwilligen Gerichts barkeit auf den sachlich zu bescheidenden Anspruch aus § 810 BGB (vgl. dazu BGH WM 1977, 781 = BB 1977, 1168 = GmbHR 1977, 151 [BGH 28.04.1977 - II ZR 208/75]; BGH NJW 1989, 225 [BGH 11.07.1988 - II ZR 346/87] = a.a.O.; OLG Frankfurt - 10. ZS - BB 1982, 143) erweitert.

    Das Informationsbedürfnis kann sich daraus ergeben, daß dem ausgeschiedenen Gesellschafter Forderungen gegen die Gesellschaft aus der Zeit vor seinem Ausscheiden zustehen (vgl. BGH NJW 1989, 225 [BGH 11.07.1988 - II ZR 346/87] = a.a.O.), daß ihm eine sachgerechte Verteidigung gegenüber einer Zahlungsklage der Gesellschaft ermöglicht werden muß (vgl. OLG Frankfurt BB 1982, 143) oder daß er die Einsicht - wie hier - zur Berechnung des Einziehungsentgelts benötigt (vgl. BGH WM 1977, 781 = a.a.O.).

  • LG München I, 13.11.2008 - 30 S 10664/08

    Gesellschaftsvertrag der BGB-Gesellschaft: Wirksamkeit des Ausschlusses des

    Dies entspricht auch den Anforderungen der Rechtssprechung des Bundesgerichtshofs (BGH WM 1988, 1447).
  • OLG Karlsruhe, 30.12.1999 - 15 W 13/98

    Rechte des ausgeschiedenen Gesellschafters

    Dies entspricht anerkannter und vom Senat geteilter Rechtsansicht (BGH GmbHR 1988, 434, 435; OLG Karlsruhe GmbHR 1985, 362, 363; BayObLGZ 1991, 127, 136; Baumbach/Hueck/Zöllner, GmbHG, 16. Aufl., § 51 a Rdn. 7; Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 14. Aufl., § 51 Rdn. 16).
  • BayObLG, 01.07.1993 - 3Z BR 96/93

    Wirkungen eines Ausschlussbeschlusses im Informationserzwingungsverfahren

    a. Der Informationsanspruch aus § 51a Abs. 1 GmbHG steht nur dem Gesellschafter der GmbH, aber nicht mehr dem ausgeschiedenen Gesellschafter zu (BGH GmbHR 1988, 434/436; BayObLGZ 1991, 127/136 m.w.Nachw.; Tietze, Die Informationsrechte des GmbH-Gesellschafters S. 134; Wohlleben, Informationsrechte des Gesellschafters, § 5 S. 63 f. m.zahlr.Nachw.).
  • LG München I, 05.07.2017 - 8 HKO 14233/16

    Einsichtsrecht in Geschäftsunterlagen durch Gesellschaftsvertrag abbedungen

    Zwar hat der Bundesgerichtshof in BGH NJW 89, 225 die Frage aufgeworfen, ob sich aufrechterhalten lässt, dass § 166 HGB nachgiebiges Recht ist, nachdem § 51 a GmbHG dem GmbH-Gesellschafter ein nicht abdingbares Informationsrecht zubilligt.
  • LG Köln, 20.12.2004 - 82 O 98/04

    Zulässigkeit des Austritts eines Gesellschafters aus einer GmbH; Wirksamkeit

    Dem ausgeschiedenen Gesellschafter steht das Informationsrecht nach § 51 a GmbHG nicht mehr zu (BGH, BB 1988, 1927, 1928; OLG Frankfurt/Main, GmbH-Recht 1995, 901, 901; OLG Karlsruhe, NZG 2000, 435, 435; BayObLG, BB 1993, 1547, 1547; BayObLG, NJW-RR 1991, 1252, 1255, Lutter/Hommelhoff, GmbHG, 15. Auflage, § 51 a Rdn. 3).
  • OLG Düsseldorf, 02.03.1990 - 17 W 40/89
  • LG Hagen, 30.08.2005 - 21 O 54/05

    Handelsrecht Gesellschaftsrechtliche Streitigkeiten

  • BayObLG, 23.10.2002 - 3Z BR 157/02

    Absoluter Beschwerdegrund bei fehlender Hinzuziehung eines materiell Beteiligten

  • OLG Hamm, 18.01.1993 - 8 U 132/92

    Gesellschaftsrecht; Einsichtsrecht des ausgeschiedenen Kommanditisten in

  • OLG Hamburg, 22.02.1989 - 11 W 14/89

    Geltung der Grundsätze der fehlerhaften Gesellschaft für die Übertragung von

  • OLG München, 10.07.1996 - 7 U 4729/95

    Auslegung eines Gesellschaftsvertrages hinsichtlich der Bestimmung, daß

  • BayObLG, 04.07.1991 - BReg. 3 Z 151/90

    Recht eines Kommanditist zum Verlangen der Mitteilung einer Bilanz und eines

  • OLG Karlsruhe, 08.05.1998 - 4 W 46/98
  • BayObLG, 18.03.1991 - BReg. 3 Z 69/90

    Zulässigkeit der treuhänderischen Abtretung eines Gesellschaftsanteils; Wesen der

  • FG Hamburg, 18.10.2001 - II 281/00

    Mitunternehmerschaft bei Familien-KG

  • BayObLG, 07.11.1994 - 3Z AR 64/94
  • FG Hamburg, 24.07.2001 - II 281/00

    Vorliegen einer Mitunternehmerschaft bei starker Einschränkung der Kontrollrechte

  • OLG Hamm, 22.11.1993 - 8 U 33/93
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