Rechtsprechung
   BGH, 13.06.1991 - III ZR 76/90   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Strafvollzug - Auskunftspflicht über Vorstrafen eines Gefangenen - Auskunftspflicht bei Bewerbung Straffälliger - Strafvollzugsbeamter

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 839; GG Art. 34
    Umfang der Auskunftspflicht eines Strafvollzugsbeamten gegenüber dem zukünftigen Arbeitgeber eines Gefangenen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 3027
  • MDR 1992, 237
  • VersR 1991, 1411



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 26.04.2018 - III ZR 367/16  

    Schornsteinfeger gibt "grünes Licht": Wer haftet für falsche Lage des

    c) Auskünfte, die ein Amtsträger erteilt, müssen dem Stand seiner Erkenntnismöglichkeit entsprechend sachgerecht, das heißt vollständig, richtig und unmissverständlich sein, so dass der Empfänger der Auskunft entsprechend disponieren kann (st. Senatsrechtsprechung, z.B. Urteile vom 13. Juni 1991 - III ZR 76/90, NJW 1991, 3027; vom 6. Februar 1997 - III ZR 241/95, NVwZ 1997, 1243; vom 10. Juli 2003 - III ZR 155/02, BGHZ 155, 354, 357 und vom 8. November 2012 - III ZR 151/12, BGHZ 195, 276, 291 Rn. 25 jew. mwN).

    Für die Frage, ob die Auskunft den zu stellenden Anforderungen genügt, kommt es entscheidend darauf an, wie sie vom Empfänger aufgefasst wird und werden kann und welche Vorstellungen zu erwecken sie geeignet ist (Senatsurteil vom 13. Juni 1991 aaO mwN).

  • BGH, 29.11.2001 - IX ZR 278/00  

    Kausalität der Pflichtverletzung im Rahmen der Anwlatshaftung

    Das Unterlassen eines solchen Hinweises war, wie das Berufungsgericht zutreffend begründet hat, unabhängig davon amtspflichtwidrig, ob eine Verpflichtung zur Auskunft bestand; denn Auskünfte müssen in jedem Falle richtig, eindeutig und vollständig erteilt werden (BGHZ 117, 83, 87 f.; BGH, Urteil vom 13. Juni 1991 - III ZR 76/90, NJW 1991, 3027).
  • BGH, 24.06.1993 - III ZR 43/92  

    Rechtskraft der Abweisung einer Schadensersatzklage wegen Amtspflichtverletzung

    a) Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats müssen Auskünfte, die ein Beamter erteilt, dem Stand seiner Erkenntnismöglichkeit entsprechend sachgerecht, d.h. richtig, klar, unmißverständlich und vollständig sein, so daß der Empfänger der Auskunft entsprechend disponieren kann (Senatsurteile vom 10. Juni 1986 - III ZR 39/85 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Auskunft 1 (m.w.N.) und vom 13. Juni 1991 - III ZR 76/90 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Auskunft 5).
  • BGH, 06.02.1997 - III ZR 241/95  

    Amtspflichten des Trägers der gesetzlichen Rentenversicherung

    Dabei hängt der Umfang der Auskunftspflicht auch vom Inhalt der Frage ab, die der Auskunftssuchende an die Behörde richtet (Senatsurteil vom 13. Juni 1991 - III ZR 76/90 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 Auskunft 5 = NJW 1991, 3027 m.w.N.).
  • BVerwG, 20.06.2000 - 10 C 3.99  

    Persönlicher Umzugshinderungsgrund; Beginn des Schuljahres in der 12.

    Soweit unzutreffende Auskünfte von Mitarbeiterinnen oder Mitarbeitern einer Behörde unter dem Gesichtspunkt der Amtspflichtverletzung nach Art. 34 GG in Verbindung mit § 839 BGB bei Vorliegen bestimmter Voraussetzungen zu einem Schadenersatzanspruch führen können (vgl. BGH, Urteil vom 16. Januar 1992 - III ZR 18/90 - BGHZ 117, 83 m.w.N.; Urteil vom 13. Juni 1991 - III ZR 76/90 - NJW 1991, 3027 m.w.N.), wäre ein solcher Anspruch im Zivilrechtsweg zu verfolgen (§ 40 Abs. 2 Satz 1 VwGO).
  • OLG Hamm, 05.05.2010 - 11 U 202/09  

    Amtshaftungsansprüche einer Prozesspartei wegen eines unrichtigen Sendevermerks

    Bei der Beurteilung der Frage, ob die erteilte Auskunft unzutreffend ist, kommt es darauf an, wie die Auskunft vom Empfänger aufgefasst wird und werden kann und welche Vorstellungen zu erwecken sie geeignet ist (vgl. BGH, NJW 1991, 3027; BGH, NJW 1990, 1042).

    Für das beklagte Land gelten die allgemeinen Grundsätze über die Erteilung von Auskünften im hoheitlichen Bereich (vgl. BGH, NJW 1993, 3204; BGH, NJW 1991, 3027; BGH, VersR 1968, 371; BSG, NJW 1972, 1389; Senat, NJOZ 2009, 4341; OLG Hamburg, VersR 1963, 862; Wurm, in: Staudinger, BGB, Neubearbeitung 2007, § 839 Rn. 149).

    Danach müssen Auskünfte, die ein Beamter im haftungsrechtlichen Sinne erteilt, dem Stand seiner Erkenntnismöglichkeiten entsprechend sachgerecht, mithin vollständig, richtig und unmissverständlich sein, so dass der Empfänger der Auskunft entsprechend disponieren kann (BGH, NJW 1993, 3204; BGH, NJW 1991, 3027; Senat, NJOZ 2009, 4341).

  • OLG Hamm, 24.03.2010 - 11 U 65/09  

    Amtshaftung wegen Erteilung einer unrichtigen Auskunft über die Identität eines

    Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (vgl. nur BGH NJW 1980, 2574; NJW 1985, 492; NJW 1991, 3027; VersR 2004, 604; weiter OLG Koblenz, MDR 2008, 746; OLG Saarbrücken, OLGR Saarbrücken 2008, 793 f; OLG Zweibrücken, VersR 2000, 1507; Palandt-Sprau, BGB, aa0. § 839 Rn. 41; Wurm in: Staudinger, BGB, § 839 Rn. 784 ), der der Senat folgt, müssen Auskünfte, die ein Beamter (im haftungsrechtlichen Sinn) erteilt, dem Stand seiner Erkenntnismöglichkeiten entsprechend sachgerecht, d.h. vollständig, richtig und unmissverständlich sein, so dass der Empfänger der Auskunft entsprechend disponieren kann, und zwar selbst dann, wenn keine Pflicht zur Erteilung der Auskunft besteht ( BGH NJW 1980, 2574 ) oder der Beamte nicht die zur Erteilung der Auskunft erforderliche fachliche Qualifikation ( OLG Zweibrücken, VersR 2000, 1507 ) oder Befugnis ( BGH VersR 1985, 492 ) hat.

    Allerdings besteht die Amtspflicht zur richtigen, klaren, unmissverständlichen und vollständigen Auskunftserteilung bei Erteilung behördlicher Auskünfte gegenüber jedem Dritten, in dessen Interesse oder auf dessen Antrag hin die Auskunft erteilt wird ( BGH NVwZ 2002, 373 ff, 374 unter Hinweis auf BGH NJW 1980, 2573, 2574; BGH NJW 1991, 3027 f; NJW 1985, 1338; VersR 2004, 604; Palandt-Sprau aa0. ).

  • OLG Zweibrücken, 23.06.2016 - 6 U 3/16  

    Amtshaftung; gesetzliche Rentenversicherung

    Diese Anforderungen gelten nach der Rechtsprechung generell für jede amtliche Auskunftserteilung (so BGH NJW 1991, 3027; BGH WM 1990, 865, 868).

    Die Reichweite der Auskunftspflicht hängt vom Inhalt der Frage ab, die der Auskunftssuchende an die Behörde richtet (so BGH NJW 1991, 3027 und Beschluss vom 25.6.1987 - III ZR 228/86 - BGHR BGB § 839 Abs. 1 Satz 1 - Auskunft 2).

  • OLG Zweibrücken, 24.06.1999 - 6 U 24/98  

    Amtspflichten der Verwaltungsbehörden bei einer außerhalb ihrer

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  • OLG Hamm, 08.07.2009 - 11 U 9/09  

    Amtshaftung wegen unrichtiger Auskünfte aus dem Melderegister

    Die der Klägerin erteilte Melderegisterauskunft hatte inhaltlich den Anforderungen zu genügen, die nach gefestigter Auffassung in Rechtsprechung und Schrifttum (vgl. nur BGH VersR 1994, 450 f unter Hinweis auf BGH VersR 1991, 1411; BGH VersR 1968, 371; BSG, NJW 1972, 1389; OLG I, VersR 1963, 862; Wurm in: Staudinger, BGB, § 839 Rn. 784; Palandt-Sprau, aa0. § 839 Rn. 41 m.w.N) allgemein an behördliche Auskünfte zu stellen sind.
  • OLG Brandenburg, 18.10.2011 - 2 U 35/09  

    Amtshaftung: Haftung einer Gemeinde gegenüber Dritten für Falschauskunft über die

  • OLG Düsseldorf, 27.08.2014 - 18 U 156/13  

    Amtspflichten des Jugendamts zur Mitteilung über die Ausgestaltung von

  • OLG Saarbrücken, 09.12.1997 - 4 U 105/97  

    Amtshaftung wegen "Falschauskunft" bei nachträglich festgestellter Nichtigkeit

  • OLG Stuttgart, 31.03.2004 - 4 U 216/03  

    Staatshaftung: Haftung des Landes für falsche Auskunft über Versorgungsbezüge

  • OLG Brandenburg, 25.03.2003 - 11 U 126/02  

    Eigentumserwerb an einem Villengrundstück im Wege der Zwangsversteigerung - Zur

  • OLG Frankfurt, 20.02.1997 - 1 U 125/95  

    Schadensersatz wegen Verletzung einer Amtspflicht; Auskuft über

  • VGH Bayern, 17.02.2009 - 14 ZB 08.2919  

    Keine ernstlichen Zweifel; kein Folgenbeseitigungsanspruch, wenn der erstrebte

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