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   BGH, 16.05.1991 - VII ZR 296/90   

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https://dejure.org/1991,1069
BGH, 16.05.1991 - VII ZR 296/90 (https://dejure.org/1991,1069)
BGH, Entscheidung vom 16.05.1991 - VII ZR 296/90 (https://dejure.org/1991,1069)
BGH, Entscheidung vom 16. Mai 1991 - VII ZR 296/90 (https://dejure.org/1991,1069)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 638
    Verlegen eines Teppichbodens als Arbeit an einem Bauwerk

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Arbeit bei Bauwerk: nachträgliches Verlegen von Teppichboden

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Universität des Saarlandes (Zusammenfassung)

    Verjährung der Gewährleistungsansprüche bei Handwerkerarbeiten / verlegter Teppichboden

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Welche Gewährleistungsfrist für Teppichböden? (IBR 1991, 358)

Papierfundstellen

  • NJW 1991, 2486
  • NJW-RR 1991, 1369 (Ls.)
  • MDR 1991, 869
  • WM 1991, 1683
  • DB 1991, 2433
  • JR 1992, 64
  • BauR 1991, 603
  • ZfBR 1991, 210
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 16.04.2013 - VIII ZR 375/11

    Vertrag über die Herstellung eines Parkettbodens in einem Bauvorhaben: Rechtliche

    Die fachgerechte Ausführung der Handwerkerleistung (Zuschnitt und Verlegung der Parkettstäbe nach entsprechender Untergrundbehandlung) ist bei der Herstellung eines Bodenbelags mindestens ebenso wichtig wie das zu verlegende Material (vgl. BGH, Urteil vom 16. Mai 1991 - VII ZR 296/90, NJW 1991, 2486 unter II 1, zur Lieferung und Verlegung eines Teppichbodens).
  • BGH, 16.09.1993 - VII ZR 180/92

    Umfangreiche Malerarbeiten als Arbeiten "bei Bauwerken"

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats sind unter Arbeiten "bei Bauwerken" im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB nicht nur Arbeiten zur Herstellung eines neuen Gebäudes zu verstehen, sondern auch Arbeiten, die für die Erneuerung oder den Bestand von wesentlicher Bedeutung sind, sofern eine feste Verbindung mit dem Gebäude vorliegt (vgl. Senat, Urteil vom 15. Februar 1990 - VII ZR 175/89 = NJW-RR 1990, 787 = WM 1990, 996 = BauR 1990, 351 = ZfBR 1990, 182 m.w.Nachw., sowie Senat, Urteil vom 16. Mai 1991 - VII ZR 296/90 = NJW 1991, 2486 = WM 1991, 1683 = BauR 1991, 603 [BGH 16.05.1991 - VII ZR 296/90] = ZfBR 1991, 210).
  • OLG Frankfurt, 13.08.2013 - 16 U 49/13

    Bauhandwerkersicherung nach § 648 a BGB

    Darunter sind nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs nicht nur die Herstellung eines Gebäudes, sondern auch die Arbeiten an einem Bauwerk zu verstehen, die für dessen Erneuerung und Bestand von wesentlicher Bedeutung sind, sofern die eingebauten Teile mit dem Gebäude fest verbunden worden sind (BGH, Urteil vom 6.11.1969, VII ZR 159/67 = BGHZ 53, 54; Urteil vom 16.5.1991, VII ZR 296/90 = NJW 91, 2486).

    Dabei kann die Frage, welche Instandsetzungs- oder Änderungsarbeiten an einem bestehenden Gebäude als "bei Bauwerken" geleistet anzusehen sind, nicht im allgemeinen, sondern nur von Fall zu Fall entschieden werden (BGH, Urteil vom 16.5.1991, a.a.O.).

    Maßgeblich für die Beurteilung der wesentlichen Bedeutung einer Leistung ist die Zweckbestimmung der Leistung (BGH, Urteil vom 16.5.1991, a.a.O.).

  • OLG Naumburg, 25.06.2009 - 1 U 14/06

    Anwendbarkeit der Rügeobliegenheit bei Lieferung und Montage einer vollständigen

    Zwar kann die Lieferung und der dauerhafte Einbau einer Anlage, die in ihrer wirtschaftlichen und technischen Funktion der Bereicherung der Gebäudesubstanz und der bestimmungsgemäßen Nutzbarkeit des Bauwerks dienen soll, trotz eines u.U. hohen Lieferanteils als Werkvertrag zu bewerten sein (vgl. BGH, Urteil v. 30. September 1971, VII ZR 20/70, BB 1971, 1386, 1387 - Heizungsanlage in Kraftfahrzeughalle; dem folgend für Heizungsanlagen von Wohngebäuden u.a. OLG Saarbrücken, NJW-RR 2001, 1632, und OLG Rostock, CuR 2004, 145; OLG Hamm, MDR 2005, 387; weiter BGH, Urteil v. 16. Juni 1977, VII ZR 334/74, BB 1977, 1224 - Hühnerstallmodernisierung; vgl. auch BGH, Urteil v. 16. Mai 1991, VII ZR 296/90, BauR 1991, 603 - Verklebung von Teppichboden; OLG Celle, Urteil v. 15. August 2001, 20 U 15/01, BauR 2002, 97 - Fließestrichlieferung für eine Baustelle; OLG Düsseldorf, Urteil v. 18. Mai 2001, 22 U 206/99, NJW-RR 2001, 1346 - Einbauküche).
  • LG Nürnberg-Fürth, 04.06.2019 - 6 O 7787/18

    Mangelbeseitigungskosten als Schadensersatzanspruch

    Dieses wiederum ist für die Bewohnbarkeit des Hauses von wesentlicher Bedeutung (vgl. auch BGH, Urteil vom 16.05.1991 - VII ZR 296/90, NJW 1991, 2486 f.).

    Diese längere Verjährungsfrist wird damit begründet, dass Mängel an Bauwerken häufig erst spät erkennbar sind (vgl. BGH, Urteil vom 16.05.1991 - VII ZR 296/90, NJW 1991, 2486 f.).

  • BGH, 04.02.1992 - X ZR 105/90

    Rechtsnatur eines Vertrages über die Ausrüstung und Färbung von Stoffen

    Die Auffassung des Berufungsgerichts ließe sich nur dann aufrechterhalten, wenn die von der Klägerin beschafften Farben im Verhältnis zum von der Beklagten zur Verfügung gestellten Stoff und der Arbeitsleistung der Klägerin ein solches Gewicht bezüglich des "Gesamtwerks" hätte, wobei es auf ein reines Zahlenverhältnis nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht ankommt (vgl. etwa BGHR BGB § 651 Abs. 1 Satz 2 - Einbauküche 1; BGH, v. 16.05.1991 - VII ZR 296/90, zur Veröffentlichung bestimmt, Umdruck S. 6; s. zur Abgrenzungsproblematik auch BGHZ 87, 112 = NJW 1983, 1489, 1490 f.; Münch.Komm. Soergel § 651 Rdn. 6), daß Stoff und Arbeitsleistung in den Hintergrund treten.
  • LG Nürnberg-Fürth, 08.07.2019 - 6 O 7787/18
    Dieses wiederum ist für die Bewohnbarkeit des Hauses von wesentlicher Bedeutung (vgl. auch BGH, Urteil vom 16.05.1991 - VII ZR 296/90, NJW 1991, 2486 f.).

    Diese längere Verjährungsfrist wird damit begründet, dass Mängel an Bauwerken häufig erst spät erkennbar sind (vgl. BGH, Urteil vom 16.05.1991 - VII ZR 296/90, NJW 1991, 2486 f.).

  • LG Berlin, 14.02.2008 - 5 O 232/07

    Verjährung der Mängelansprüche beim Werkvertrag: Verjährungsfrist bei

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind unter Arbeiten "bei Bauwerken" im Sinne des § 638 Abs. 1 BGB a. F. nicht nur Arbeiten zur Herstellung eines neuen Gebäudes zu verstehen, sondern auch Arbeiten, die für die Erneuerung oder den Bestand von wesentlicher Bedeutung sind, sofern eine feste Verbindung mit dem Gebäude vorliegt (vgl.: BGH BauR 1990, 351; BGH BauR 1991, 603).
  • LG Berlin, 12.06.2003 - 27 O 32/01

    Anspruch auf Werklohnzahlung; Ausführung von Parkettverlegearbeiten und

    Die Klägerin hat im Auftrag des Beklagten Parkett- und Teppichbodenverlegearbeiten ausgeführt; dabei handelt es sich unabhängig von der Frage der Vergütung um einen Werklieferungsvertrag über nicht vertretbare Sachen gemäß § 651 Abs. 1 BGB (vgl. hierzu BGH NJW 1991, 2486).

    Es gilt die 5jährige Verjährungsfrist des § 638 BGB , da die Bodenbeläge verklebt wurden (vgl. BGH NJW 1991, 2486).

  • OLG Hamm, 20.09.1991 - 12 U 202/90

    Werklohnberechnung außerhalb der Grundlage der VOB

    Bei der vorliegenden Montage und Lieferung des Wintergartens handelt es sich nicht um Arbeiten "an einem Grundstück" im Sinne des § 638 BGB, sondern um Arbeiten "bei Bauwerken" gemäß § 638 I 1 BGB, weil der Wintergarten als "eng und dauerhaft mit dem Gebäude verbunden" und nach der Verkehrsauffassung als dessen Bestandteil anzusehen ist (vgl. hierzu BGH ZfBR 1991, 210; Werner/Pastor Bauprozeß, 6. Auflage 1990, Rdn. 2075, 2076 mit weiteren Rechtsprechungsnachweisen; Ingenstau-Korbion VOB, 11. Auflage A § 1 Rdn. 17).
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