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   OLG Frankfurt, 25.06.1992 - 20 RE-Miet 7/91   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1992,1725
OLG Frankfurt, 25.06.1992 - 20 RE-Miet 7/91 (https://dejure.org/1992,1725)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 25.06.1992 - 20 RE-Miet 7/91 (https://dejure.org/1992,1725)
OLG Frankfurt, Entscheidung vom 25. Juni 1992 - 20 RE-Miet 7/91 (https://dejure.org/1992,1725)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Wolters Kluwer (Leitsatz und Volltext)

    Mietvertrag über Wohnung; Kündigung wegen Eigenbedarfs; Erfordernis der Vorlage der Baugenhemigung für Kündigung bei Umbauwunsch; Berichtigung, Ergänzung oder Neufassung einer Vorlagefrage bei Zweckmäßigkeit; Überlassung an Kinder; Bedeutung des Erfordernisses einer ...

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Eigenbedarfskündigung; Realisierbarkeit des Eigennutzungswunsch; Kündigung; Umbau; Baugenehmigung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 564b Abs. 2 Nr. 2
    Kündigung wegen Eigenbedarfs, wenn der Selbstnutzungswunsch Umbaumaßnahmen voraussetzt

  • rechtsportal.de

    BGB § 564b Abs. 2 Nr. 2
    Kündigung wegen Eigenbedarfs, wenn der Selbstnutzungswunsch Umbaumaßnahmen voraussetzt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

Besprechungen u.ä. (2)

Verfahrensgang

  • AG Frankfurt/Main-Höchst - Hö 3 C 4448/90
  • LG Frankfurt/Main - 11 S 211/91
  • OLG Frankfurt, 25.06.1992 - 20 RE-Miet 7/91

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 2300
  • MDR 1992, 964
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 18.05.2005 - VIII ZR 368/03

    Zur Darlegungs- und Beweislast im Schadenersatzprozeß des Mieters wegen

    Der Umstand, daß der Beklagte die Wohnung nach dem Auszug der Kläger zunächst saniert hat, um sie nach seinen Vorstellungen herzurichten, steht einem Eigenbedarf nicht entgegen (vgl. BVerfG, Beschluß vom 26. September 2001, aaO m.w.Nachw.; OLG Frankfurt/Main, NJW 1992, 2300; Grapentin, aaO, Rdnr. 71).
  • BVerfG, 26.09.2001 - 1 BvR 1185/01

    Keine Verletzung der Eigentumsgarantie durch Verurteilung zum Schadensersatz

    Es ist aber von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, wenn die Zivilgerichte die Ernsthaftigkeit des Selbstnutzungswillens an seine Verwirklichung innerhalb eines angemessenen Zeitraums nach der Räumung und damit auch eine beschleunigte Realisierung der gegebenenfalls erforderlichen Umbau- und Renovierungsarbeiten knüpfen (vgl. zur Konkretisierung von Umbauplänen als Kriterium für die Ernsthaftigkeit des Eigennutzungswunsches OLG Frankfurt, NJW 1992, S. 2300 ff.; LG Kiel, WuM 1990, S. 22 ff.).
  • OLG Frankfurt, 06.09.1994 - 20 REMiet 1/93

    Schadensersatzanspruch des Mieters nach unberechtigter Eigenbedarfskündigung

    Bei dieser Beurteilung ist der Senat an die Rechtsauffassung, welche das Landgericht in dem Vorlagebeschluß vertritt, gebunden, sofern sich diese nicht als eindeutig unhaltbar erweist (Senat Rechtsentscheid vom 25.06.1992 - 20 REMiet 7/91 - NJW 1992, 2300 = MDR 1992, 964 = WuM 1992, 421 = DWW 1992, 335).

    Die Frage, ob und wann dies der Fall ist, liegt auf tatsächlichem Gebiet und ist daher einem Rechtsentscheid nicht zugänglich (Senat Rechtsentscheid vom 25.06.1992 - 20 REMiet 7/91 - NJW 1992, 2300 = aaO).

  • LG Berlin, 08.05.2018 - 63 S 139/17

    Wohnraummiete: Wirksamkeit einer Verwertungskündigung bei möglicher

    Die formelle Wirksamkeit der Kündigungen kann dabei unterstellt werden und es kann offen bleiben, ob eine Zweckentfremdungsgenehmigung im Zeitpunkt des Zugangs der Kündigung bereits erteilt worden sein muss (vgl. Krenek in: Spielbauer/Schneider, Mietrecht, 1. Aufl. 2013, § 573 Ordentliche Kündigung des Vermieters, Rn. 74; Hanseatisches Oberlandesgericht Hamburg, Rechtsentscheid in Mietsachen vom 25. März 1981 - 4 U 201/80 -, juris; OLG Frankfurt, NJW 1992, 2300, 2301; LG München II, WuM 1997, 115; AG Hamburg, WuM 2007, 710, 711; AG München, ZMR 2014, 805; AG Schöneberg WuM 2017, 256; Prütting/ Wegen/ Weinreich-Riecke, BGB, Rdnr. 42; Schmidt-Futterer/Blank, § 573, Rdnr. 168; Staudinger-Rolfs, BGB, 2018, § 573, Rn. 155; Bub/Treier-Grapentin, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, Rn. IV 81; Kossmann, Handbuch der Wohnraummiete, § 118 Rn. 10; Kinne, ZMR 2001, 511, 521; Häublein, NZM 2011, 668, 669 f., der ergänzend auch auf die Rechtsprechung zur Anbietpflicht des BGH verweist, die es dem Mieter verwehrt, einen Anspruch auf Wiedereinräumung des Besitzes nach Versagung der Genehmigung durchzusetzen) oder ob die Zweckentfremdungsgenehmigung erst im Prozess zu prüfen ist (vgl. LG Mannheim, Urteil vom 16. Januar 2004 - 4 S 100/03 -, Rn. 24, NZM 2004, 256, juris) bzw. zum Wirksamkeitszeitpunkt der Kündigung vorliegen müssen (vgl. BezG Cottbus WuM 1992, 301; Löwe NJW 1972, 1913; Kinne/Schach/Bieber-Schach, Miet- und Mietprozessrecht, 6. Aufl., 2010, § 573 BGB, Rdnr. 52).

    Des Weiteren kann unterstellt werden, dass die Beifügung der Baugenehmigung und der Abrissgenehmigung zur formellen Wirksamkeit der Kündigung nicht erforderlich ist (vgl. Staudinger/Rolfs (2018) BGB § 573, Rn. 156; LG Bochum WuM 1989, 242; LG München I WuM 1992, 612; AG Hamburg-St Georg 23.12.2014 - 920 C 171/14, ZMR 2015, 385; OLG Frankfurt NJW 1992, 2300; Bamberger/Roth/Hannappel Rn 84; BayObLG, BayObLGZ 1993, 304, 309 ff.; LG Itzehoe Wu 1983, 143; LG Berlin ZMR 2012, 15; Erman-Lützenkirchen, BGB, § 573 Rn. 40; Soergel-Heintzmann, BGB, § 573 Rn. 44; Fischer-Dieskau/Pergande/Schwender-Franke, Wohnungsbaurecht, Band 3, Oktober 2009, § 573 Anm. 27/2, 8 und 10; Bub/Treier-Grapentin, Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete, Rn. IV 80; Kossmann, Handbuch der Wohnraummiete, § 118 Rn. 10; a.A. LG Berlin, Urteil vom 01. Februar 1991 - 64 S 257/90 -, ZMR 1991, 346; Kinne, ZMR 2001, 511, 521, jeweils für das Vorliegen der Abrissgenehmigung; AG Düsseldorf WuM 1991, 168; Kossmann/Meyer-Abich § 118 Rn 11; Prütting ua/Riecke Rn 42; offen lassend BGHZ 179, 289, 293 = NJW 2009, 1200), auch wenn dies teilweise abweichend beurteilt wird, wenn der Wohnraum - wie hier - einem Zweckentfremdungsverbot unterliegt (LG Düsseldorf DWW 1993, 103; LG München II WuM 1997, 115).

    6 Denn auch nach der herrschenden Auffassung ist eine Kündigung unwirksam, wenn die geplante Maßnahme baurechtlich nicht genehmigungsfähig ist (vgl. BGH, Beschluss vom 16. März 2011 - VIII ZR 338/09 - OLG Frankfurt, Beschluss vom 25.6.1992 - 20 REMiet 7/91 -, NJW 1992, 2300; MüKoBGB/Häublein BGB § 573 Rn. 85).

  • LG Oldenburg, 22.09.1995 - 2 S 514/95

    Notwendigkeit einer Unterscheidung zwischen einem formellen

    Außerdem wäre es selbst in dem Fall, daß für den angegebenen Selbstnutzungswunsch Umbaumaßnahmen, die einer Baugenehmigung bedürfen, erforderlich sein sollten, jedenfalls im Regelfall das Vorliegen einer Baugenehmigung für die Wirksamkeit der Eigenbedarfskündigung keine Voraussetzung (OLG Frankfurt NJW 1992, 2300, 2301).
  • OLG Hamburg, 28.04.1995 - 4 U 82/94 RE-Miet

    Zulässigkeit einer Vorlage nach Beantwortung der aufgeworfenen Rechtsfrage durch

    Die Vorlage ist unzulässig geworden, da die vorgelegte Rechtsfrage zu 1) zwischenzeitlich schon durch einen anderen Rechtsentscheid beantwortet worden ist (vgl. BGH NJW 1994, 1074, 1075; BayObLG NJW-RR 1992, 524 ; OLG Frankfurt/M. WuM 1992, 421 ; OLG Karlsruhe WuM 1982, 10 ; Zöller 19. Aufl., Rn. 68 zu § 541 ZPO ; Baumbach/Lauterbach 53. Aufl., Rn. 7 zu § 541 ZPO ; MünchKomm Rn. 21 zu § 541 ZPO ; Bub-Treier Handbuch der Geschäfts- und Wohnraummiete 2. Aufl., VIII Rn. 173).
  • OLG Frankfurt, 18.05.2016 - 26 Sch 1/16

    Vorgeschriebene Form für Schiedsklausel in Art. II UNÜ

    Wie die ordentlichen Gerichte sind jedoch auch die Schiedsgerichte nicht gehalten, jedes Vorbringen der Beteiligten in den Gründen der Entscheidung ausdrücklich zu bescheiden; ein Verstoß gegen die Pflicht, Vorbringen der Beteiligten in Erwägung zu ziehen, lässt sich deshalb nur feststellen, wenn er sich aus den besonderen Umständen des Falles ergibt (st. Rspr., BGH, NJW 1992, 2300 [OLG Frankfurt am Main 25.06.1992 - 20 REMiet 7/91] ; OLG Köln, Beschluss vom 19.11.201, Az.: 19 Sch 7/10, zitiert nach BeckRS).
  • AG Köln, 27.02.2018 - 201 C 202/17

    Ohne Zweckentfremdungsgenehmigung keine Verwertungskündigung!

    Die Gegenansicht (LG Mannheim v. 16.01.2004,aaO) überzeug nicht, denn anders als eine Baugenehmigung oder eine Abrissgenehmigung, welche lediglich feststellen ob das Bauvorhaben den öffentlich-rechtlichen Normen entspricht und somit nach herrschender Meinung nicht im Zeitpunkt der Kündigung vorliegen müssen (vgl. LG Bonn v. 17.10.2013 - 6 S 33/13, ZMR 2014, 284, 285; OLG Frankfurt v. 25.06.1992 - 20 REMiet 7/91, WuM 1992, 421; BayObLG v. 31.08.1993 - RE-Miet 2/93, WuM 1993, 660), hat die Zweckentfremdungsgenehmigung nach ihrer Zielsetzung mieterschützenden Charakter (so auch Schmidt-Futterer/Blank § 573 Rz. 153).
  • AG Düsseldorf, 03.12.2003 - 25 C 10350/03

    Räumungsanspruch bei Beendigung eines Mietverhältnisses; Anforderungen an eine

    Es entspricht der wohl herrschenden Meinung, dass im Fall einer Verwertungskündigung eine öffentlich-rechtlich erforderliche Zweckentfremdungsgenehmigung bereits bei Zugang der Kündigung vorliegen und im Kündigungsschreiben erwähnt worden sein muss (seit OLG Hamburg RE v. 25.03.1981 ZMR 1982, 90 ff.; LG Düsseldorf DWW 1993, 103; LG Berlin ZMR 1991, 346 f.; LG München WuM 1997, 115; BVerwG NJW 1985, 542 m.N.; Emmerich/Sonnenschein Miete 7. Aufl. § 564b Rn 78; Lammel WohnRMietR 2. Aufl. § 573 Rn 108; Schmitt-Futterer/Blank Mietrecht 7. Aufl. § 564b Rn 273; Blank/Börstinghaus Miete § 564b Rn 182; a.A. BezG Cottbus a.a.O.; Bub/Treier Grapentin Hdb. d. Wohn- u. GeschRMiete 3. Aufl. IV Rn 80; anders für Baugenehmigung BayObLG RE v. 31.08.1993 ZMR 1993, 560; für Baugenehmigung bei Eigenbedarfskündigung OLG Frankfurt RE v. 25.06.1992 WuM 1992, 421).
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