Weitere Entscheidung unten: BVerwG, 12.06.1992

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   BVerwG, 17.03.1992 - 4 B 230.91   

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BVerwG, 17.03.1992 - 4 B 230.91 (https://dejure.org/1992,1865)
BVerwG, Entscheidung vom 17.03.1992 - 4 B 230.91 (https://dejure.org/1992,1865)
BVerwG, Entscheidung vom 17. März 1992 - 4 B 230.91 (https://dejure.org/1992,1865)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Stufung von Immissionsgrenzwerten in vier Schutzkategorien - Schutz der Nachbarschaft durch Festlegung bestimmter Immissionsgrenzwerte - Anwendung der Immissionsgrenzwerte bei baulichen Anlagen im Außenbereich - Beachtung der Immissionsgrenzwerte in Kleingartenanlagen - ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 2907
  • NJW 1992, 2908 (Ls.)
  • NVwZ 1992, 885
  • DVBl 1992, 1103
  • DÖV 1993, 251
 
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Wird zitiert von ... (28)

  • OVG Niedersachsen, 13.09.1993 - 12 L 68/90

    Abwehr von Lichtimmissionen einer Straßenlaterne; Abschirmeinrichtung;

    Wird ein Balkon wie andere Flächen eines Grundstücks tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt, so ist seine Nutzung damit dem Grunde nach schutzwürdig; denn auch die Erholung im Freien gehört nach heutigem Verständnis zu den Grundbedürfnissen des Menschen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 17.3.1992 - BVerwG 4 B 230.91 -, Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3, S. 5).
  • VGH Baden-Württemberg, 22.07.1997 - 5 S 3391/94

    Inhalt eines planfeststellungsersetzenden Bebauungsplans; Befangenheit bei

    Hierbei dürfte das Kleingartengebiet "K.", in dem der Antragsteller eine Parzelle gepachtet hat, als "sonstiges" Gebiet i.S.d. § 2 Abs. 2 der 16. BImSchV gelten, das entsprechend dem Tagesimmissionsgrenzwert für ein Dorfgebiet von 64 dB(A) schutzwürdig ist (vgl hierzu BVerwG, Beschl. v. 27.03.1992 - 4 B 230.91 -, UPR 1992, 271).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.02.2021 - 11 D 13/18

    Klage gegen Neubau der B 508n in Kreuztal teilweise erfolgreich

    vgl. etwa zur Anwendung der 16. BImSchV auf Kleingartenanlagen: BVerwG, Beschluss vom 17. März 1992 - 4 B 230.91 -, Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3 = juris, Rn. 6.
  • BVerwG, 06.09.2018 - 3 A 11.15

    VDE 8.1 Nürnberg - Ebensfeld: Klagen gegen den Ausbau der Bahnstrecke im

    Gemeinden können ebenso wie private Grundstückseigentümer zur Sicherung der Benutzung ihres Grundeigentums geltend machen, dass es unzumutbaren Lärmeinwirkungen ausgesetzt sein werde (BVerwG, Beschluss vom 17. März 1992 - 4 B 230.91 - Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3 m.w.N.).

    Bei dem Bau oder der wesentlichen Änderung eines Schienenweges kann eine Gemeinde als Eigentümerin von Grundstücken ebenso wie ein privater Grundstückseigentümer Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Verkehrsgeräusche nach Maßgabe der §§ 41, 43 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BImSchG und der 16. BImSchV verlangen (BVerwG, Beschluss vom 17. März 1992 - 4 B 230.91 - Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3, Urteil vom 12. April 2018 - 3 A 10.15 - juris Rn. 27).

  • BVerwG, 08.01.1997 - 11 VR 30.95

    Recht des Schienenverkehrs - Einwendungen einer Gemeinde im

    Ob ein Gebiet oder eine Anlage unter Lärmschutzgesichtspunkten schutzbedürftig ist, beurteilt sich danach, ob die Art der Nutzung Lärmschutz verlangt oder ob Verkehrslärm die Art der Nutzung beeinträchtigen kann (BVerwG, Beschluß vom 17. März 1992 - BVerwG 4 B 230.91 - (DVBl 1992, S. 1103 [BVerwG 17.03.1992 - 4 B 230/91])).

    Der Außenbereich als solcher ist kein schutzbedürftiges Gebiet im Sinne der 16. Bundesimmissionsschutzverordnung (BVerwG, Beschluß vom 17. März 1992 a.a.O.).

  • BVerwG, 26.05.2011 - 7 A 10.10

    Planfeststellungsbeschluss für den dreigleisigen Ausbau der Eisenbahnstrecke im

    Diese Vorschrift dient dazu, die individuelle Schutzwürdigkeit vor Verkehrsgeräuschen noch differenzierter handhaben zu können (vgl. Beschluss vom 17. März 1992 - BVerwG 4 B 230.91 - Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3 Rn. 4).
  • BVerwG, 06.09.2018 - 3 A 14.15

    VDE 8.1 Nürnberg - Ebensfeld: Klagen gegen den Ausbau der Bahnstrecke im

    Damit hat der Verordnungsgeber die Wertung zum Ausdruck gebracht, dass bauliche Anlagen im Außenbereich grundsätzlich weniger schutzbedürftig sind (vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 17. März 1992 - 4 B 230.91 - Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3 S. 3 f. und vom 30. Oktober 2013 - 9 B 17.13 - BRS 81 Nr. 128 S. 728).
  • BVerwG, 04.02.2010 - 4 BN 68.09

    Private Belange unter Drittschutz

    Sie benennt zwar die Entscheidungen des Senats vom 20. November 1995 - BVerwG 4 NB 23.94 - (BRS 57 Nr. 3), 17. September 2003 - BVerwG 4 C 14.01 - (BVerwGE 119, 25) und vom 17. März 1992 - BVerwG 4 B 230.91 - (BRS 54 Nr. 8), arbeitet aber keine Rechtsätze aus dem Normenkontrollurteil heraus, die von Rechtssätzen aus den zitierten Senatsentscheidungen abweichen.
  • BVerwG, 19.08.2015 - 4 BN 24.15

    Orientierungswert für Lärmbelastung in Kleingartenanlage

    Die Lärmbelastung durch Verkehrswege spielt auch hier eine Rolle, weil Kleingärten eine Erholungsfunktion haben, die, wie das Oberverwaltungsgericht zutreffend erkannt hat, schutzwürdig ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 17. März 1992 - 4 B 230.91 - Buchholz 406.25 § 43 BImSchG Nr. 3 = juris Rn. 6).
  • OVG Schleswig-Holstein, 13.06.1995 - 1 K 5/94
    Unter Zugrundelegung der Innenbereichslage der Wohngrundstücke wären aufgrund der Tatsache, daß in unmittelbarer Nachbarschaft sich der F.-Markt befindet, dessen Versorgungsfunktion über das betreffende Gebiet hinausgeht und der daher in einem allgemeinen Wohngebiet nicht zulässig wäre (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 BauNVO), die Immissionswerte für ein Mischgebiet gemäß § 2 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 2 Abs. 1 Nr. 3 der 16. BImSchV entsprechend der Schutzwürdigkeit des Gebiets heranzuziehen (unmittelbar ist § 2 Abs. 1 Nr. 3 der 16. BImSchV nur bei entsprechenden B-Plan-Festsetzungen anwendbar; vgl. § 2 Abs. 2 Satz 1; vgl. BVerwG, B. v. 17.03.1992 4 B 230/91 -, NVw7.1992, 885).

    Schon aus diesem Grunde bestand keine Veranlassung dazu, die Schutzwürdigkeit des Kleingartengeländes deswegen geringer einzustufen, weil einem Fiskaleigentum der Grundrechtsschutz des Art. 14 GG nicht zusteht (vgl. dazu, daß auch ein in gemeindlichem Eigentum stehendes Kleingartengebiet schutzwürdig ist und die Einhaltung der Immissionsgrenzwerte des § 2 der 16. BImSchV für Dorfgebiete beanspruchen kann: BVerwG, Beschl. v. 17.03.1992 - 4 B 230/91 -, NVwZ 1992, 885).

  • BVerwG, 20.10.1993 - 4 B 170.93

    Fernstraßen - Planfeststellungsbehörde - Materielrechtswidrige Grundstücksnutzung

  • BVerwG, 30.10.2013 - 9 B 17.13

    Mitwirkung ehrenamtlicher Richter bis zur Entscheidung

  • VGH Baden-Württemberg, 09.10.2000 - 5 S 1883/99

    Erhalt von Einwendungen im Planfeststellungsverfahren; Lärmschutz

  • BVerwG, 13.12.2018 - 3 A 17.15

    Ausbau der Bahnstrecke Oberhausen - Emmerich: Bundesverwaltungsgericht weist

  • VG Bayreuth, 03.02.2017 - B 1 K 14.567

    Entscheidung in Sachen Ortsumgehungen Oberkotzau und Fattigau

  • OVG Berlin-Brandenburg, 19.03.2015 - 2 A 4.15

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Sicherung einer Kleingartenanlage; Grünfläche;

  • OVG Bremen, 10.12.2001 - 1 D 203/01

    Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme "Osterholzer Feldmark" - Städtebauliche

  • VGH Baden-Württemberg, 09.10.2000 - 5 S 1885/99

    Planfeststellungsverfahren: Präklusion von Einwendungen

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.03.2008 - 3 K 8/07

    Normenkontrollverfahren gegen Bebauungsplan - Schaffung der planungsrechtlichen

  • VGH Hessen, 08.06.1993 - 2 A 198/89

    Fernstraßenrechtliche Planfeststellung - Anordnung von Schutzauflagen; aktiver

  • VGH Bayern, 18.03.2020 - 22 A 18.40036

    Bauvorhaben - Bahnstreckenneubau zwecks Anbindung an den Flughafen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.12.1994 - 20 A 1775/92

    Planergänzungsanspruch; Abwägungserheblicher Belang; Verkehrsgeräusche; Schutz

  • VGH Bayern, 18.01.1993 - 2 B 91.15
  • VGH Bayern, 16.11.2004 - 22 ZB 04.2269
  • OVG Rheinland-Pfalz, 22.11.2001 - 1 C 10395/01

    Voraussetzungen für den Angriff eines Planfeststellungsbeschlusses für einen

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 08.03.1994 - 11a NE 35/90

    Abwägungsgebot; Öffentlicher Parkplatz; Blockinnenbereich; Bebauungsplan;

  • VGH Hessen, 08.04.2013 - 2 C 595/12
  • OVG Rheinland-Pfalz, 08.11.2001 - 1 C 10395/01
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Rechtsprechung
   BVerwG, 12.06.1992 - 7 C 3.91   

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https://dejure.org/1992,2379
BVerwG, 12.06.1992 - 7 C 3.91 (https://dejure.org/1992,2379)
BVerwG, Entscheidung vom 12.06.1992 - 7 C 3.91 (https://dejure.org/1992,2379)
BVerwG, Entscheidung vom 12. Juni 1992 - 7 C 3.91 (https://dejure.org/1992,2379)
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Volltextveröffentlichungen (3)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 2908
  • NVwZ 1992, 1186 (Ls.)
  • DVBl 1992, 1295
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • OVG Schleswig-Holstein, 14.04.2016 - 2 LB 25/15

    Bestattungsrecht, Grabnutzungsrecht, Rechtsnachfolge

    Damit kann auch das Ziel verfolgt werden, dass gewährleistet bleibt, dass das Nutzungsrecht nicht ohne seine Mitwirkung übertragen werden kann, so dass er an dem Übertragungsvorgang jeweils rechtzeitig zu beteiligen ist und er die Gelegenheit erhält, das Entstehen unklarer Rechtsverhältnisse zu verhindern (OVG Lüneburg, Urteil vom 24.11.1995 - 8 L 216/94 -, a.a.O.) Der Friedhofsträger darf deshalb in seiner Friedhofssatzung die Rechtsnachfolge an einem Nutzungsrecht beim Tode des Nutzungsberechtigten abweichend vom Erbrecht regeln (BVerwG Urt. v. 12.06.1992 - 7 C 3.91 -, Buchholz 316 § 57 VwVfG Nr. 2 = DVBl 1992, 1295 NJW 1992, 2908 = BayVBl 1993, 88 = ZevKR 39, 9).

    Dabei kann er sich entweder an den erbrechtlichen Vorschriften orientieren oder an einer anderen zweckmäßigen Rangfolge (OVG Lüneburg, Urteil vom 24.11.1995 - 8 L 216/94 -, a.a.O., ebenso BVerwG Urt. v. 12.06.1992 - 7 C 3.91 -, a.a.O.).

  • BGH, 27.01.2005 - III ZB 47/04

    Rechtsweg für Ansprüche aus einem Vertrag zwischen einem Schienennetzbetreiber

    Liegt diese Voraussetzung vor, ist es unerheblich, ob die Vertragsbeteiligten in einem hoheitlichen Verhältnis der Über- und Unterordnung stehen oder, wie im hier zu beurteilenden Fall, sich als juristische Personen des Privatrechts gleichberechtigt gegenüber treten (vgl. BGHZ 35, 175, 178; Kissel aaO, Rn. 61; vgl. auch BVerwG NJW 1992, 2908).
  • BVerwG, 18.06.1997 - 4 C 3.95

    Fachplanung - Planfeststellung einer Ortsumgehung - Abwägungskontrolle -

    Die Planfeststellungsbehörde durfte jedoch nach § 38 Abs. 1 Nr. 2 des rheinland-pfälzischen Landespflegegesetzes (LPflG) in der Fassung vom 5. Februar 1979 (GVBl S. 37) von dem Bauverbot der Landschaftsschutzverordnung befreien; der erkennende Senat ist bei seiner Prüfung nach § 144 Abs. 4 VwGO zu einer eigenständigen Auslegung und Anwendung dieser vom Erstgericht nicht angewandten Norm des nichtrevisiblen Rechts befugt (vgl. BVerwG, Urteil vom 12. Juni 1992 - BVerwG 7 C 3.91 - Buchholz 316 § 57 VwVfG Nr. 2 = NJW 1992, 2908 m.w.N.).
  • BGH, 31.10.2002 - III ZB 7/02

    Rechtsweg für Rechtstreitigkeiten zwischen einer Kabel- bzw.

    Das schließt jedoch nicht von vornherein das Vorliegen eines öffentlich-rechtlichen Vertrages aus (vgl. BGHZ 28, 214; BGH, Beschluß vom 7. Dezember 1999 - XI ZB 7/99 - NJW 2000, 1042; BVerwG NJW 1990, 134; NVwZ 1992, 1186).
  • OVG Niedersachsen, 24.11.1995 - 8 L 216/94

    Rechtsnachfolge bei Wahlgräbern;; Friedhofssatzung; Rechtsnachfolge (Wahlgrab);

    Der Friedhofsträger darf deshalb in seiner Friedhofssatzung die Rechtsnachfolge an einem Nutzungsrecht beim Tode des Nutzungsberechtigten abweichend vom Erbrecht regeln (vgl. BVerwG, Buchholz 316, § 57 VwVfG Nr. 2 = NJW 1992, 2908 = NVwZ 1992, 1186 L).
  • BSG, 28.10.1992 - 6 RKa 19/91

    Ermächtigter Krankenhausarzt - Vereinbarung mit dem Krankenhausträger - Abdingung

    Der Anwendung des § 56 SGB X auf den vorliegenden Fall steht die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) vom 16. Juni 1992 - 7 C 3/91 = NJW 1992, 2908 - zu der gleichlautenden Vorschrift des § 57 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) nicht entgegen.
  • VG Gießen, 07.06.1999 - 1 E 1091/97

    Verwaltungsrechtsweg für Klage auf Zahlung von Sanierungsfördermitteln -

    Eine Modernisierungsvereinbarung zwischen der Klägerin und der solchermaßen im eigenen Namen handelnden Beigeladenen ist kein öffentlich-rechtlicher Vertrag i. S. v. § 54 HVwVfG, da das Hessische Verwaltungsverfahrensgesetz gemäß § 1 Abs. 1 S. 1 HVwVfG nur für die öffentlich-rechtliche Verwaltungstätigkeit der Behörden in einem Verwaltungsverfahren (§ 9 HVwVfG) und nicht auch für das Handeln von Privatpersonen gilt (vgl. BVerwG, Urteil vom 12.06.1992 - 7 C 3.91 -, NJW 1992, 2908 = DVBl. 1992, 1295; Beschluß vom 07.02.1992 - 3 B 5.92 -, RdL 1992, 167; VG Gießen, Beschluß vom 11.05.1999 - 1 E 363/99; Stelkens/Bonk/Sachs, VwVfG, 5. Aufl. § 54 Rn. 65; wohl auch Kopp, VwVfG, 6. Aufl. § 54 Rn. 10).

    Etwas anderes kann nur gelten, wenn die Rechtsordnung dies vorsieht, d.h. ein Spezialgesetz dies regelt (vgl. BVerwG, Urteil vom 12.06.1992, a.a.O.; Beschluß vom 07.02.1992, a.a.O.; Stelkens/Bonk/Sachs, a.a.O.; Maurer, Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Aufl., § 14 Rn. 10; Erichsen, Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Aufl., § 24 Rn. 9), so.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.10.2016 - 19 A 2345/15

    Vereinbarkeit der Regelung einer Friedhofssatzung über den Übergang eines

    vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 12. Juni 1992 - 7 C 3.91 -, NJW 1992, 2908, juris, Rdn. 12; OVG NRW, Beschluss vom 6. Juni 2016, a. a. O., Rdn. 13; Urteil vom 29. Mai 2009 - 19 A 1347/06 -, NWVBl.
  • VG Würzburg, 23.01.2019 - W 2 K 18.1268

    Friedhofsgebührenbescheid, fehlendes Fortsetzungsfeststellungsinteresse

    Aus Gründen der Rechtsicherheit und Rechtsklarheit ist verfassungsrechtlich ebenfalls nicht zu beanstanden ist, dass die Übernahme eines bestehenden Grabnutzungsrechts sowohl bei einer rechtsgeschäftlichen Übertragung gemäß § 15 Abs. 8 FBS als auch gemäß § 15 Abs. 9 FBS bei einem Übergang ohne rechtsgeschäftliche Nachfolgeregelung die Beteiligung des Beklagten als Friedhofsträger voraussetzt (dazu: BVerwG, U.v. 12.6.1992 - 7 C 3/91 - juris Rn. 10).
  • VG Leipzig, 15.12.2017 - 6 K 1485/15
    Nach heute herrschender Auffassung handelt es sich dabei um einen hoheitlichen Verleihungsakt (vgl. nur OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 3.1.2017 - 19 A 1970/14 -, juris, Rn. 15, 21; Barthel, in: Gaedke, Handbuch des Friedhofs- und Bestattungsrechts, 11. Auflage, 2016, S. 250, 268, 273, 278 f.; BVerwG, Urt. v. 12.6.1992 - 7 C 3/91 -, juris, Rn. 10, wonach es sich um einen förmlichen Verleihungsakt eines Hoheitsträgers handeln soll).
  • VG München, 27.06.2013 - M 12 K 13.1535

    Feststellungsklage (unzulässig); Grabnutzungsberechtigung; Übertragung

  • OVG Niedersachsen, 22.05.2002 - 8 LA 64/02

    Übertragung des Grabnutzungsrechts auf einen Angehörigen

  • VG Augsburg, 28.10.2019 - Au 7 K 18.1158

    Grabnutzungsrecht, Beigeladene, Friedhofssatzung, Gebührenbescheid

  • VG München, 20.03.2008 - M 12 K 07.5955

    Öffentlich-rechtliches Grabnutzungsrecht; Nachfolger eines

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