Rechtsprechung
   EGMR, 15.06.1992 - 12433/86   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    LÜDI v. SWITZERLAND

    Art. 8, Art. 8 Abs. 2, Art. 8 Abs. 1, Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 6 Abs. 3 Buchst. d, Art. 6 Abs. 3, Art. 25, Art. 25 Abs. 1, Art. 41, Art. 34, Art. 6 Abs. 1+6 Abs. 3 Buchst. d
    Preliminary objection rejected (victim) Questions of procedure rejected No violation of Art. 8 Violation of Art. 6-1+6-3-d Costs and expenses award - domestic proceedings Costs and expenses award - Convention proceedings (englisch)

  • Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

    LÜDI c. SUISSE

    Art. 8, Art. 8 Abs. 2, Art. 8 Abs. 1, Art. 6, Art. 6 Abs. 1, Art. 6 Abs. 3 Buchst. d, Art. 6 Abs. 3, Art. 25, Art. 25 Abs. 1, Art. 41, Art. 34, Art. 6 Abs. 1+6 Abs. 3 Buchst. d
    Exception préliminaire rejetée (victime) Questions de procédure rejetées Non-violation de l'Art. 8 Violation de l'Art. 6-1+6-3-d Remboursement frais et dépens - procédure nationale Remboursement frais et dépens - procédure de la Convention (französisch)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    MRK Art. 6 Abs. 1, Art. 8, Art. 6 Abs. 3 lit d

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1992, 3088
  • StV 1992, 499



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Wird zitiert von ... (276)  

  • EGMR, 01.06.2010 - 22978/05  

    Recht auf ein faires Strafverfahren (Fortwirkung von Verstößen gegen die

    Da die Erfordernisse nach Artikel 6 Absatz 3 in Bezug auf die Rechte der Verteidigung und den Grundsatz der Selbstbelastungsfreiheit als Teilaspekte des Rechts auf ein faires Verfahren nach Artikel 6 Absatz 1 der Konvention anzusehen sind, wird der Gerichtshof die Rügen nach diesen beiden Bestimmungen im Zusammenhang prüfen (vgl. u.a. Windisch ./. Österreich, 27. September 1990, Rdnr. 23, Serie A Bd. 186; Lüdi ./. Schweiz, 15. Juni 1992, Rdnr. 43, Serie A Bd. 238; Funke ./. Frankreich, 25. Februar 1993, Rdnr. 44, Serie A Bd. 256-A; und Saunders, a.a.O., Rdnr. 68).
  • BGH, 18.11.1999 - 1 StR 221/99  

    Tatprovokation durch Vertrauensperson

    Die Aufgabe des Gerichtshofs bestehe darin festzustellen, ob das Verfahren in seiner Gesamtheit einschließlich der Darstellung der Beweismittel fair gewesen sei (Nr. 34 der Urteilsgründe - auch EGMR StV 1992, 499, 500 Nr. 43 - Lüdi gegen Schweiz).

    Dem entspricht auch das Urteil des EGMR vom 25. Juni 1992 in der Sache Lüdi gegen die Schweiz (StV 1992, 499), bei dem der EGMR ausreichen ließ, daß die Angaben der VP "bei der Feststellung der Tatsachen, die zu der Verurteilung führten, eine Rolle spielten" - das Geständnis habe der dortige Angeklagte jedenfalls erst nach Vorhalt der von der VP vorgenommenen Telefonüberwachung abgelegt.

    Der EGMR hat mehrfach betont, daß sich die konkrete Ausgestaltung der Grundprinzipien der MRK nach nationalem Recht richtet (EGMR StV 1990, 481, 482; StV 1992, 499, 500 Nr. 43; ÖJZ 1996, 715, 716; StV 1997, 617, 619 Nr. 50; StV 1999, 127, 128 Nr. 34 = NStZ 1999, 47, 48).

    Feststellungen dürfen auf ein solches Beweismittel regelmäßig nur dann gestützt werden, wenn der Beweisgehalt dieses Beweismittels durch andere wichtige Beweisanzeichen bestätigt worden ist (BGHSt 17, 382, 385 f.; 33, 83, 88; BGH StV 1994, 637 und 638, jeweils m.w.Nachw.; G. Schäfer StV 1995, 147, 152, vgl. zur Verletzung des Art. 6 MRK im Zusammenhang mit "anonymen Zeugen" EGMR StV 1990, 481; 1991, 193; 1992, 499; 1997, 617).

  • BGH, 13.05.1996 - GSSt 1/96  

    Hörfalle

    Nach ständiger Rechtsprechung dürfen vielmehr Privatpersonen zur Strafverfolgung eingesetzt werden (BGHSt 32, 115, 121 f.; 32, 345, 346; 41, 42, 43; BVerfGE 57, 250, 284; BVerfG NStZ 1987, 276; 1991, 445; 1995, 95, 96; EGMR NJW 1992, 3088).
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