Weitere Entscheidung unten: BGH, 13.01.1993

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   BGH, 19.01.1993 - VI ZR 117/92   

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https://dejure.org/1993,691
BGH, 19.01.1993 - VI ZR 117/92 (https://dejure.org/1993,691)
BGH, Entscheidung vom 19.01.1993 - VI ZR 117/92 (https://dejure.org/1993,691)
BGH, Entscheidung vom 19. Januar 1993 - VI ZR 117/92 (https://dejure.org/1993,691)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 1003
  • MDR 1993, 851
  • FamRZ 1993, 666
  • VersR 1993, 485
 
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Wird zitiert von ... (30)

  • BGH, 19.01.2021 - VI ZR 210/18

    Haftung der Eltern bei nicht ausreichender Aufsicht über ihr Kind

    aa) Der Umfang der gebotenen Aufsicht über Minderjährige bestimmt sich nach deren Alter, Eigenart und Charakter, wobei sich die Grenze der erforderlichen und zumutbaren Maßnahmen danach richtet, was verständige Eltern nach vernünftigen Anforderungen in der konkreten Situation tun müssen, um Schädigungen zu verhindern (vgl. Senat, Urteile vom 20. März 2012 - VI ZR 3/11, NJW 2012, 2425 Rn. 16; vom 24. März 2009 - VI ZR 51/08, NJW 2009, 1952 Rn. 8; vom 19. Januar 1993 - VI ZR 117/92, NJW 1993, 1003, juris Rn. 8; vom 29. Mai 1990 - VI ZR 205/89, BGHZ 111, 282, juris Rn. 19; BGH, Urteil vom 15. November 2012 - I ZR 74/12, NJW 2013, 1441 Rn. 16; jeweils mwN).
  • BGH, 24.03.2009 - VI ZR 51/08

    Schadensersatzpflicht der Eltern eines 5 ½ jährigen Kindes wegen der Beschädigung

    Dabei kommt es für die Haftung nach § 832 BGB stets darauf an, ob der Aufsichtspflicht nach den besonderen Gegebenheiten des konkreten Falles genügt worden ist (vgl. Senatsurteile BGHZ 111, 282, 285 ; vom 11. Juni 1968 - VI ZR 144/67 - VersR 1968, 903; vom 10. Juli 1984 - VI ZR 273/82 - VersR 1984, 968, 969; vom 1. Juli 1986 - VI ZR 214/84 - VersR 1986, 1210, 1211; vom 7. Juli 1987 - VI ZR 176/86 - VersR 1988, 83, 84; vom 19. Januar 1993 - VI ZR 117/92 - VersR 1993, 485, 486).

    Das Risiko, das von Kindern für unbeteiligte Dritte ausgeht, soll nach dem Grundgedanken des § 832 BGB von den Eltern getragen werden, denen es eher zuzurechnen ist als dem unbeteiligten Dritten (vgl. Senatsurteile vom 17. Mai 1983 - VI ZR 263/81 -VersR 1983, 734; vom 10. Juli 1984 - VI ZR 273/82 - aaO; vom 1. Juli 1986 - VI ZR 214/84 - aaO; vom 19. Januar 1993 - VI ZR 117/92 - aaO; vom 10. Oktober 1995 - VI ZR 219/94 - aaO; vom 18. März 1997 - VI ZR 91/96 -VersR 1997, 750).

  • BGH, 20.03.2012 - VI ZR 3/11

    Aufsichtspflichtverletzung: Anrechenbarkeit eines nur gesetzlich vermuteten

    Dies gilt insbesondere in ländlichen Gebieten, in denen durch das Entzünden von Stroh eine besondere Brandgefahr besteht (vgl. Senatsurteile vom 17. Mai 1983 - VI ZR 263/81, VersR 1983, 734; vom 19. Januar 1993 - VI ZR 117/92, VersR 1993, 485, 486 mwN; vom 27. Februar 1996 - VI ZR 86/95, VersR 1996, 586, 587 mwN).

    Hierzu gehört auch, die Kinder davor zu warnen, anderen Kindern bei dem Entfachen und dem Unterhalten eines Feuers in irgendeiner Weise zu helfen oder sie dazu anzustiften (vgl. Senatsurteile vom 29. Mai 1990 - VI ZR 205/89, BGHZ 111, 282, 285; vom 1. Juli 1986 - VI ZR 214/84, VersR 1986, 1210 f.; vom 19. Januar 1993 - VI ZR 117/92, VersR 1993, 485, 486 mwN).

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Rechtsprechung
   BGH, 13.01.1993 - XII ZB 9/90   

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https://dejure.org/1993,2655
BGH, 13.01.1993 - XII ZB 9/90 (https://dejure.org/1993,2655)
BGH, Entscheidung vom 13.01.1993 - XII ZB 9/90 (https://dejure.org/1993,2655)
BGH, Entscheidung vom 13. Januar 1993 - XII ZB 9/90 (https://dejure.org/1993,2655)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Scheidungsantrag - Abschluß des Ehevertrages - Angemessene Frist - Vertrauen in die Redlichkeit

  • rechtsportal.de

    BGB § 1408 Abs. 2 S. 2, § 242
    Rechtzeitigkeit des Scheidungsantrages bei ehevertraglichem Ausschluß des Versorgungsausgleiches

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 1003
  • NJW 1993, 1004
  • MDR 1993, 654
  • FamRZ 1993, 672
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OVG Bremen, 13.03.2019 - 2 LC 332/16

    Entschädigung für rechtswidrig angeordnete Mehrarbeit - Ausgleichsanspruch;

    Wer durch ein bestimmtes unredliches Verhalten bewirkt hat, dass die Gegenpartei die zur Erlangung einer ihr günstigen Rechtsposition innerhalb einer gesetzlichen Frist erforderlichen Schritte unterlassen hat, muss es hinnehmen, dass der Gegenpartei die Rechtsstellung zuerkannt wird, die bestehen würde, wenn das unredliche Verhalten nicht ausgeübt worden wäre (BGH, Beschluss vom 13.01.1993 - XII ZB 9/90 -, Rn. 17, juris).

    Daher muss der Gläubiger nach Fortfall der vertrauensbegründenden Umstände innerhalb einer angemessenen, nach Treu und Glauben zu bestimmenden Frist seinen Anspruch gerichtlich geltend machen, um der Erhebung einer Verjährungseinrede mit dem Einwand unzulässiger Rechtsausübung begegnen zu können (BGH, Beschluss vom 13.01.1993 - XII ZB 9/90 -, Rn. 17, juris).

  • OLG Frankfurt, 14.07.2004 - 17 U 17/04

    Beginn der Verjährung eines Anspruchs aus Verletzung einer anwaltlichen

    Der Einwand der unzulässigen Rechtsausübung steht nämlich nicht zeitlich unbegrenzt der Berufung auf die Verjährung entgegen, denn das hätte zur Folge, dass die in Frage stehende Forderung unverjährbar wäre (vgl. BGH NJW 1991, S. 974 BGH NJW 1993, S. 1004, 1005).
  • OVG Bremen, 24.06.2020 - 2 LB 39/20
    Wer durch ein bestimmtes unredliches Verhalten bewirkt hat, dass die Gegenpartei die zur Erlangung einer ihr günstigen Rechtsposition innerhalb einer gesetzlichen Frist erforderlichen Schritte unterlassen hat, muss es hinnehmen, dass der Gegenpartei die Rechtsstellung zuerkannt wird, die bestehen würde, wenn das unredliche Verhalten nicht ausgeübt worden wäre (BGH, Beschl. v. 13.01.1993 - XII ZB 9/90, juris Rn. 17).
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