Weitere Entscheidung unten: BGH, 06.05.1993

Rechtsprechung
   BGH, 23.06.1993 - IV ZR 135/92   

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https://dejure.org/1993,14
BGH, 23.06.1993 - IV ZR 135/92 (https://dejure.org/1993,14)
BGH, Entscheidung vom 23.06.1993 - IV ZR 135/92 (https://dejure.org/1993,14)
BGH, Entscheidung vom 23. Juni 1993 - IV ZR 135/92 (https://dejure.org/1993,14)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 9; MBKK § 5 Abs. 1f
    Kein formularmäßiger Leistungsausschluß für wissenschaftlich nicht allgemein anerkannte Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden und Arzneimittel

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • REHADAT Informationssystem (Leitsatz)

    PKV muß Alternativmedizin zahlen

  • Zahnärztekammer Nordrhein PDF, S. 400 (Leitsatz / Kurzmitteilung)

    Wissenschaftlichkeitsklausel

    Teil einer Urteilssammlung im PDF-Format

  • Evers OK-Vertriebsrecht(Abodienst) (Leitsatz)

    Leistungsbeschreibungen, Auslegung von AGB, kundenfeindlichste Auslegung, kundenfreundlichste Auslegung, Auslegungsgrundsätze

  • datenbank.nwb.de (Kurzinformation)

    Private Krankenversicherung; Unwirksamkeit der Wissenschaftlichkeitsklausel

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • BGHZ 123, 83
  • NJW 1993, 2369
  • MDR 1993, 841
  • VersR 1993, 957
 
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Wird zitiert von ... (580)

  • BGH, 19.11.2008 - IV ZR 305/07

    Eintrittspflicht des Rechtsschutzversicherers bei vom Versicherungsnehmer

    Aus der maßgeblichen Sicht eines durchschnittlichen, um Verständnis bemühten Versicherungsnehmers ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse (BGHZ 123, 83, 85 und ständig) ist ein Rechtsschutzfall i.S. von § 14 (3) Satz 1 ARB anzunehmen, wenn das Vorbringen des Versicherungsnehmers (erstens) einen objektiven Tatsachenkern - im Gegensatz zu einem bloßen Werturteil - enthält, mit dem er (zweitens) den Vorwurf eines Rechtsverstoßes verbindet und worauf er dann (drittens) seine Interessenverfolgung stützt (vgl. zuletzt Senatsbeschluss vom 17. Oktober 2007 - IV ZR 37/07 - VersR 2008, 113; Senatsurteile vom 28. September 2005 - IV ZR 106/04 - VersR 2005, 1684 und 19. März 2003 - IV ZR 139/01 - VersR 2003, 638; Wendt, MDR 2008, 717, 718, 721 und r+s 2008, 221, 222, 226 f.).
  • BGH, 29.03.2017 - IV ZR 533/15

    Zur Erstattungsfähigkeit der Kosten einer Lasik-Operation an den Augen in der

    Dabei kommt es auf die Verständnismöglichkeiten eines Versicherungsnehmers ohne versicherungsrechtliche Spezialkenntnisse an (Senatsurteile vom 16. November 2016 - IV ZR 356/15, VersR 2017, 85 Rn. 12; vom 23. Juni 1993 - IV ZR 135/92, BGHZ 123, 83 unter III 1 b; st. Rspr.).
  • BGH, 06.07.2016 - IV ZR 44/15

    Krankentagegeldversicherung: Wirksamkeit einer Regelung über die Herabsetzung des

    Der mit dem Bedingungswerk verfolgte Zweck und der Sinnzusammenhang der Klauseln sind zusätzlich zu berücksichtigen, soweit sie für den Versicherungsnehmer erkennbar sind (Senatsurteile vom 22. April 2015 - IV ZR 419/13, VersR 2015, 706 Rn. 12; vom 11. März 2015 - IV ZR 54/14, VersR 2015, 570 Rn. 12; vom 10. Dezember 2014 - IV ZR 281/14, VersR 2015, 182 Rn. 12 f.; vom 23. Juni 1993 - IV ZR 135/92, BGHZ 123, 83 unter III 1 c; st. Rspr.).

    Eine solche, auf die Einzelfallumstände abstellende Bewertung des konkreten Verhalten des Klauselverwenders anhand von § 242 BGB, welcher neben den §§ 307-309 BGB die Funktion der sogenannten Ausübungskontrolle zukommt (vgl. Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen, AGB-Recht 11. Aufl. Vorbemerkungen zur Inhaltskontrolle Rn. 63 m.w.N.; Reiff in Wolf/Lindacher/Pfeiffer, AGB-Recht 6. Aufl. Klauseln V 199), hat allerdings bei der Inhaltskontrolle gemäß § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB außer Betracht zu bleiben (Senatsurteile vom 21. Februar 2001 - IV ZR 11/00, VersR 2001, 576 unter 3 b cc; vom 23. Juni 1993 - IV ZR 135/92, BGHZ 123, 83, 90 unter III 2 d) und begründet mithin im Rahmen der dort gebotenen generalisierenden Betrachtung keine unangemessene Benachteiligung des Versicherungsnehmers.

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Rechtsprechung
   BGH, 06.05.1993 - I ZR 123/91   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,1342
BGH, 06.05.1993 - I ZR 123/91 (https://dejure.org/1993,1342)
BGH, Entscheidung vom 06.05.1993 - I ZR 123/91 (https://dejure.org/1993,1342)
BGH, Entscheidung vom 06. Mai 1993 - I ZR 123/91 (https://dejure.org/1993,1342)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Wolters Kluwer

    Geschäftsbezeichnung - Überörtlicher Schutz - Gaststättenbetrieb - Kollisionsbezeichnung - Warenzeichen

  • rechtsportal.de

    UWG § 16 Abs. 1
    Überörtlicher Schutz eines Gaststättenbetriebs - Pic Nic

  • ibr-online
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 2369
  • NJW 1993, 3269 (Ls.)
  • NJW-RR 1993, 1065
  • MDR 1993, 855
  • GRUR 1993, 923
  • GRUR 1993, 925
  • WM 1993, 1607
  • DB 1993, 1414
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • BGH, 29.06.1995 - I ZR 24/93

    "Altenburger Spielkartenfabrik"; Firmenrechtlicher Schutz von

    (2) Lediglich wenn der räumliche Schutzbereich eines Unternehmenskennzeichens seiner Natur nach beschränkt ist, sei es, daß der Geschäftsbetrieb seiner Natur nach orts- oder regiongebunden ist (BGHZ 24, 238, 241, 243 - tabu I; BGH, Urt. v. 11.10.1990 - I ZR 8/89, GRUR 1991, 155, 156 = WRP 1991, 162 - Rialto; Urt. v. 6.5.1993 - I ZR 123/91, GRUR 1993, 923, 924 - Pic Nic), sei es, daß die Kennzeichnung des Unternehmens nur auf einer auf einen bestimmten Wirtschaftsraum beschränkten Verkehrsgeltung beruht (BGHZ 74, 1, 7 - RBB/RBT; BGH, Urt. v. 2.7.1992 - I ZR 250/90, GRUR 1992, 865 - Volksbank), ist es ausgeschlossen, eine mit der Herstellung der Einheit Deutschlands automatisch eintretende Erstreckung des bisher beschränkten räumlichen Schutzes auf das gesamte Hoheitsgebiet anzunehmen.

    Ein unterscheidungskräftiger Firmennamen kann auch durch Zusammenstellung von an sich schutzunfähigen Beschaffenheitsangaben gebildet werden, wenn er hinreichende individuelle Eigenart aufweist, die den Verkehr den gewählten Namen als einen Hinweis auf das Unternehmen verstehen lassen (BGHZ 24, 238, 241 - tabu I; BGH, Urt. v. 6.5.1993 - I ZR 123/91, GRUR 1993, 923 - Pic Nic).

  • BGH, 30.03.1995 - I ZR 60/93

    "City-Hotel"; Verwechslungsgefahr bei Verwendung des Wortes "City" in einer

    Der Verbindung von Gattungsbegriffen zu einer Geschäftsbezeichnung für ein Hotel kommt in der Regel schon deshalb hinreichende Unterscheidungskraft zu, weil dem Verkehr aufgrund allgemeiner Übung bekannt ist, daß es in dem betreffenden Geschäftszweig innerhalb eines umgrenzten örtlichen Bereichs regelmäßig nur ein Unternehmen mit dieser Bezeichnung gibt (BGH, Urt. v. 17.11.1961 - I ZR 57/60 für die Bezeichnungen "Bahnhofsapotheke" und "Bahnhofshotel" und vom 12.6.1970 - I ZR 98/68 für die Bezeichnung "Bayerischer Hof"; Urt. v. 7.7.1976 - I ZR 113/75, GRUR 1977, 165, 166 - Parkhotel; vgl. auch Urt. v. 6.5.1993 - I ZR 123/91, GRUR 1993, 923 = WRP 1993, 705 - Pic Nic).
  • BGH, 03.11.1994 - I ZR 71/92

    "NEUTREX"; Leerübertragung eines Warenzeichens

    Dabei wird davon ausgegangen, daß die Gewährung firmenrechtlichen Kennzeichenschutzes die Benutzung der bestehenden Firma im anderen Teil des vereinigten Deutschlands nicht voraussetzt, wenn nach der Anlage des Unternehmens auf eine geschäftliche Tätigkeit im gesamten (vereinigten) Bundesgebiet geschlossen werden kann (vgl. BGHZ 24, 238, 243 - tabu; BGH, Urt. v. 6.5.1993 - I ZR 123/91, GRUR 1993, 923, 924 = WRP 1993, 705 - Pic Nic).
  • OLG München, 11.03.2004 - 29 U 4513/03

    Regionale Beschränung des Schutzbereichs des Unternehmenskennzeichens einer

    *3 Vgl. OLG Hamburg MMR 2002, 822 (823) - hotel.maritim.dk; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 2. Aufl. 2003, Einleitung Rz. 54. *4 Vgl. BGH GRUR 1993, 923 (924) - Pic Nic.
  • OLG Koblenz, 19.12.2000 - 4 U 1140/00

    Schutzfähigkeit der Wortkombination "Haus der Fliesen"

    Unterscheidungskraft einer geschäftlichen Bezeichnung liegt deshalb vor, wenn sie ausreichende individuelle Eigenart besitzt, um den Verkehr die Kennzeichnung als einen Hinweis auf ein bestimmtes Unternehmen verstehen zu lassen, es also von anderen zu unterscheiden (BGH GRUR 1993, 923 - PicNic; GRUR 1996, 68/69 - Cotton Line; Althammer/Ströbele/Klacker, a.a.O., § 5 Rn. 8).
  • BPatG, 08.07.2011 - 29 W (pat) 30/10

    Markenbeschwerdeverfahren - Löschungsverfahren - "Kaupmann" - räumlich

    Ein überörtlicher Schutz (für das gesamte Bundesgebiet) ist nur dann zuzubilligen, wenn das Unternehmen zum maßgeblichen Zeitpunkt darauf angelegt ist, beispielsweise nach Art eines Filialbetriebs weitere Betriebsstätten an verschiedenen, verstreut liegenden Plätzen zu betreiben und den Umständen nach mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, dass das Unternehmen diese Absicht verwirklichen kann und wird (BGH GRUR 1993, 923, 924 - Pic Nic; 1985, 72 - Consilia).
  • OLG Jena, 23.06.2010 - 2 U 148/10
    Dies ist insbesondere bei Etablissementsbezeichnungen von Gaststätten und Hotels ("City Hotel": BGH GRUR 1995, 507 [BGH 30.03.1995 - I ZR 60/93] ; "Parkhotel": GRUR 1977, 165; BGH GRUR 1993, 923 [BGH 06.05.1993 - I ZR 123/91] - PicNic), Apotheken oder bei (Werk-)Titeln von Zeitungen und Zeitschriften der Fall.
  • OLG München, 22.09.1994 - 6 U 6371/93

    Beurteilung von Branchennähe zwischen Dienstleistungen im Schnell-Imbiss-Bereich

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  • OLG Hamburg, 12.11.1998 - 3 U 173/97

    Verletzungsgefahr eines Zeitschriftentitels mit einem bundesweiten Fernsehmagazin

    Auf die Besonderheiten, die für Gaststättenbetriebsunternehmen gelten (BGH, GRUR 1993, 923 f. - Pic Nic), kommt es vollends nicht an, weil der Firmenschutz bei Gaststätten naturgemäß, jedenfalls aber traditionell (vgl. die Anmerkung von Fammler zu der genannten Entscheidung, aaO., S. 925) i.d.R. als ortsgebunden angesehen wird.
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