Rechtsprechung
   BGH, 29.06.1993 - X ZR 6/93   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Voraussetzungen für eine alsbaldige Zustellung - Zustellung eines Mahnbescheids - Verpflichtung des Klägers zum Prozeßkostenvorschuß - Einzahlung des Gebühren- und Auslagenvorschusses ohne gerichtliche Aufforderung - Zahlungsaufforderung des Gerichts - Abhängigkeit des Mahnbescheids von der vorausgegangenen Kostenzahlung - Bezeichnung des Zustellungsadressaten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GKG § 65 Abs. 3 Satz 1; ZPO § 693 Abs. 2
    Keine Vorschußpflicht ohne Anforderung durch Mahngericht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 2811
  • MDR 1993, 1009
  • WM 1993, 1818
  • BB 1993, 1836
  • Rpfleger 1993, 499



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Wird zitiert von ... (84)  

  • BGH, 14.03.2017 - XI ZR 442/16  

    Widerruf einer Verbraucherdarlehensvertrages: Ordnungsgemäße Klagerhebung bei

    Entsprechend hat die Geschäftsstelle des Landgerichts, die die Zustellung der Klageschrift nach § 166 Abs. 2, §§ 168, 170 ZPO zu bewirken hatte, die Bezeichnung des gesetzlichen Vertreters ausgelegt und die Zustellung an den (nicht notwendig namentlich zu benennenden, vgl. BGH, Urteil vom 29. Juni 1993 - X ZR 6/93, WM 1993, 1818, 1821) Vorstand der Beklagten als deren gesetzlichen Vertreter bewirkt, so dass das Prozessrechtsverhältnis zur Beklagten wirksam zustande gekommen ist.
  • BGH, 22.01.2004 - IX ZR 39/03  

    Anfechtung der Pfändung der Ansprüche des Schuldners gegen ein Kreditinstitut aus

    Dem Kläger sind nur solche Verzögerungen zuzurechnen, die er oder sein Prozeßbevollmächtigter bei sachgerechter Prozeßführung hätten vermeiden können (BGHZ 145, 358, 362; BGH, Urt. v. 29. Juni 1993 - X ZR 6/93, NJW 1993, 2811, 2812; v. 9. November 1994 - VIII ZR 327/93, NJW-RR 1995, 254, 255).
  • BGH, 12.07.2006 - IV ZR 23/05  

    Begriff der Klagezustellung demnächst

    Zwar sind beide nicht gehalten, von sich aus den Vorschuss zu berechnen und mit der Klage einzuzahlen (BGHZ 69, 361, 363 f. m.w.N.; BGH, Urteil vom 29. Juni 1993 - X ZR 6/93 - NJW 1993, 2811 unter II 2 c), doch dürfen sie nicht unbegrenzt lange untätig bleiben, sondern müssen bei ausbleibender Vorschussanforderung beim Gericht nachfragen und so auf eine größtmögliche Beschleunigung der Zustellung hinwirken (BGHZ 69, aaO; BGH, Urteile vom 5. Februar 2003 aaO; vom 11. Juli 2003 aaO und vom 15. Januar 1992 - IV ZR 13/91 - VersR 1992, 433 unter I 3).

    Sie ergibt sich nicht aus dem Prozessrechtsverhältnis, weil der Kläger seinerseits bereits alles getan hat, was die Zivilprozessordnung für die Klagzustellung von ihm fordert (vgl. dazu BGH, Urteil vom 29. Juni 1993 aaO).

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