Weitere Entscheidung unten: BVerfG, 08.06.1993

Rechtsprechung
   BGH, 05.10.1993 - XI ZR 180/92   

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https://dejure.org/1993,1443
BGH, 05.10.1993 - XI ZR 180/92 (https://dejure.org/1993,1443)
BGH, Entscheidung vom 05.10.1993 - XI ZR 180/92 (https://dejure.org/1993,1443)
BGH, Entscheidung vom 05. Januar 1993 - XI ZR 180/92 (https://dejure.org/1993,1443)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 223, 222, 813
    Verjährungseinrede gegenüber dinglichen Sicherungsrechten

  • Wolters Kluwer

    Verjährung - Zinsen - Sicherungsrecht - Einrede der Verjährung - Zwangsvollstreckung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Wirksame Verjährungseinrede gegenüber Zinsansprüchen auch bei Vollstreckung in dingliche Sicherheiten

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 3318
  • ZIP 1993, 1703
  • MDR 1994, 54
  • WM 1993, 2041
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • BGH, 28.09.1999 - XI ZR 90/98

    Verjährung des Zinsanspruchs aus Sicherungsgrundschulden

    Dieselbe Erwägung liegt auch der Vorschrift des § 218 Abs. 2 BGB, daß titulierte Ansprüche auf künftig fällig werdende Zinsen nach § 197 BGB verjähren, sowie des § 223 Abs. 3 BGB zugrunde, daß sich der Schuldner auf die Verjährung von schuldrechtlichen Ansprüchen auf rückständige Zinsen auch dann berufen kann, wenn dafür eine Hypothek oder eine Grundschuld bestellt ist (BGH, Urteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043).

    Durch den Sicherungsvertrag soll die dinglich nicht beschränkte Rechtsmacht des Grundschuldgläubigers schuldrechtlich im Verhältnis der Parteien auf das Maß begrenzt werden, das sich aus dem Kausalverhältnis ergibt (BGH, Urteil vom 5. Oktober 1993 - X[ ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043).

  • BGH, 15.07.2014 - XI ZR 418/13

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflichtverletzung bei

    Vielmehr gilt für die aus dem Stammrecht fließenden weiteren Ansprüche, bei denen es sich um Ansprüche auf wiederkehrende Leistungen handelt, unmittelbar die vierjährige Verjährungsfrist des § 197 BGB aF (vgl. BGH, Urteile vom 30. Mai 2000 - VI ZR 300/99, NJW-RR 2000, 1412, 1413 und vom 10. Januar 2012 - VI ZR 96/11, VersR 2012, 372 Rn. 15 mwN), und zwar auch dann, wenn sie auf den Gesichtspunkt des Schadensersatzes gestützt werden (BGH, Urteil vom 10. November 2009 - XI ZR 252/08, BGHZ 183, 112 Rn. 45), sei es aus unerlaubter Handlung (BGH, Urteile vom 30. Mai 2000 - VI ZR 300/99, NJW-RR 2000, 1412, 1413 [Rente nach § 843 BGB] und vom 10. Januar 2012 - VI ZR 96/11, VersR 2012, 372 Rn. 15 [Waisenrente und der Mehraufwand für die regelmäßige Pflege]), sei es aus Verschulden bei Vertragsschluss (BGH, Urteil vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85, BGHZ 98, 174, 186 ff.), sei es aus § 286 Abs. 1, § 288 Abs. 2 BGB aF (Senatsurteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043; Senatsbeschluss vom 2. März 1993 - XI ZR 133/92, WM 1993, 752 mwN).

    Er fällt aber - ähnlich wie ein Anspruch auf Verzugszinsen und der über die gesetzlichen Verzugszinsen hinausgehende Zinsanspruch (vgl. dazu Senatsurteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043 und Senatsbeschluss vom 2. März 1993 - XI ZR 133/92, WM 1993, 752) oder wie in regelmäßigen Abständen entstandene Bereicherungsansprüche auf Rückzahlung überzahlter Zinsen (vgl. dazu BGH, Urteile vom 10. Juli 1986 - III ZR 133/85, BGHZ 98, 174, 181, vom 23. Oktober 1990 - XI ZR 313/89, BGHZ 112, 352, 354 und vom 12. Oktober 1993 - XI ZR 11/93, WM 1993, 2003, 2004) oder auf Herausgabe von Zinsnutzungen aus einem Geldbetrag (vgl. dazu Senatsurteil vom 15. Februar 2000 - XI ZR 76/99, WM 2000, 811, 812) - deshalb in den Anwendungsbereich des § 197 BGB aF, weil er auf "regelmäßig wiederkehrende Leistungen" im Sinne dieser Vorschrift gerichtet ist.

  • BGH, 05.07.2013 - V ZR 141/12

    Bereicherungsrechtlicher Rückforderungsanspruch bei Zahlung wegen drohender

    Als unfreiwillig ist es ferner anzusehen, wenn der Schuldner zahlt, um einer drohenden Zwangsvollstreckung zuvorzukommen (vgl. BGH, Urteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318, 3320; MünchKomm-BGB/Grothe, 6. Aufl., § 214 Rn. 9; Staudinger/Peters/Jacoby, BGB [2009], § 214 Rn. 37; Erman/J. Schmidt-Räntsch, BGB, 13. Aufl., § 214 Rn. 7a; Soergel/Niedenführ, BGB, 13. Aufl., § 222 aF Rn. 12).
  • OLG Frankfurt, 13.02.2014 - 3 U 275/12

    Widerspruchsklage gegen einen Teilungsplan bei nicht voll valutierenden

    Insoweit bestimmt § 216 Abs. 2 BGB, dass die Rückübertragung der Sicherungsgrundschuld nicht aufgrund der Verjährung des gesicherten Anspruchs gefordert werden kann (vgl. BGH, Urt. v. 05.10.1993, XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318, zit. nach juris, Rn. 32; Erman/Schmidt-Räntsch, a.a.O., Rn. 4 zu § 216).

    Dies ergebe sich, so der Bundesgerichtshof in den tragenden Gründen der genannten Entscheidung, bei den in § 223 a.F. BGB, der dem § 216 Abs. 1 n.F. BGB entspricht, genannten Rechten aus der Akzessorietät, bei Grundschulden und anderen abstrakten Sicherungsrechten aus der schuldrechtlichen Sicherungsabrede ; durch sie werde die dinglich nicht beschränkte Rechtsmacht des Gläubigers schuldrechtlich im Verhältnis der Sicherungsvertragsparteien auf das Maß begrenzt, das sich aus dem Kausalverhältnis ergebe (BGH, Urt. v. 05.10.1993, XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318, zit. nach juris, Rn. 33).

    Für ihre gegenteilige Ansicht beruft sich die Klägerin zu Unrecht auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 05.10.1993 (XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318, abgedruckt in juris).

    Insoweit steht der Klägerin in Anwendung der vorstehend niedergelegten tragenden Ausführungen des Bundesgerichtshofs zu Punkt III. der Gründe des Urteils vom 05.10.1993 (XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318, zit. nach juris, Rn. 25 ff.) ein Bereicherungsanspruch gegen die Gläubigerin zu.

  • BGH, 28.03.2006 - XI ZR 425/04

    Kein Rückerstattungsanspruch gegen die Bundesrepublik Deutschland nach

    Nach der Rechtsprechung des Senats ist eine unfreiwillige Leistung nur dann gegeben, wenn der Gläubiger die Vollstreckung betrieben oder der Schuldner geleistet hat, um die Durchführung der Zwangsvollstreckung zu vermeiden (Senatsurteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043 f. m.w.Nachw.).
  • LG München I, 26.06.2019 - 1 S 2812/18

    Rückerstattung von Geldern wegen unzulässiger Zwangsvollstreckung

    Nach allgemeiner Ansicht setzten sich vielmehr die rechtlichen Möglichkeiten der Vollstreckungsabwehrklage nach der Beendigung der Zwangsvollstreckung in der materiellrechtlichen Bereicherungsklage fort (vgl. BGH, Urteil vom 17.02.1982, Az: IVb ZR 657/80, juris Rn 8; BGH, Urteil vom 05.10.1993, Az: XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318 (3320); BGH, Urteil vom 07.07.2005, Az: VII ZR 351/03, juris Rn 11).

    Maßgeblich für das Bestehen des sich aus § 788 I ZPO ergebenden Kostenerstattungsanspruchs ist, ob eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme notwendig war, was sich nach dem Standpunkt des Gläubigers zu dem Zeitpunkt bestimmt, in dem die Kosten durch die Vollstreckungsmaßnahme verursacht sind (vgl. Geimer in Zöller, 32. Aufl., Rn 9a zu § 788 ZPO; BGH, Urteil vom 05.10.1993, Az: XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318 (3319)).

    Denn wie bereits dargelegt, setzt sich die rechtliche Möglichkeit der Vollstreckungsabwehrklage nach der Beendigung der Zwangsvollstreckung in der materiellrechtlichen Bereicherungsklage fort (vgl. BGH, Urteil vom 17.02.1982, Az: IVb ZR 657/80, juris Rn 8; BGH, Urteil vom 05.10.1993, Az: XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318 (3320); BGH, Urteil vom 07.07.2005, Az: VII ZR 351/03, juris Rn 11).

  • BGH, 02.04.2001 - II ZR 331/99

    Nach der letzten mündlichen Verhandlung entstehende Vorteile bei der

    Ist die Zwangsvollstreckung bereits abgeschlossen, eröffnet die ganz herrschende Meinung dem Vollstreckungsschuldner die Möglichkeit der "verlängerten Vollstreckungsgegenklage", die materiell eine einfache Bereicherungsklage gemäß § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB auf Rückgewähr des in der Zwangsvollstreckung Erlangten darstellt (BGHZ 83, 278, 290; 100, 211, 212 f.; BGH, Urt. v. 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, NJW 1993, 3318, 3320).
  • BGH, 26.01.1999 - XI ZR 90/98

    Hemmung der Verjährung des Anspruchs auf Zinsen aus einer Sicherungsgrundschuld

    Dieselbe Erwägung liegt der Vorschrift des § 218 Abs. 2 BGB, daß auch titulierte Ansprüche auf künftig fällig werdende Zinsen nach § 197 BGB verjähren, sowie des § 223 Abs. 3 BGB zugrunde, daß sich der Schuldner auf die Verjährung von schuldrechtlichen Ansprüchen auf rückständige Zinsen auch dann berufen kann, wenn dafür eine Hypothek oder eine Grundschuld bestellt ist (BGH, Urteil vom 5. Oktober 1993 -XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043) [BGH 05.10.1993 - XI ZR 180/92].

    Durch den Sicherungsvertrag soll die dinglich nicht beschränkte Rechtsmacht des Grundschuldgläubigers schuldrechtlich im Verhältnis der Parteien auf das Maß begrenzt werden, das sich aus dem Kausalverhältnis ergibt (BGH, Urteil vom 5. Oktober 1993 - XI ZR 180/92, WM 1993, 2041, 2043) [BGH 05.10.1993 - XI ZR 180/92].

  • OLG Frankfurt, 13.07.2011 - 1 U 43/10

    Zur Auslegung eines Testaments

    Soweit es um solche Rückstände geht, kann sich der Schuldner also auch gegenüber dinglichen Sicherungsrechten auf die Verjährung des schuldrechtlichen Anspruchs berufen; dies ergibt sich bei der Grundschuld aus der schuldrechtlichen Sicherungsabrede, durch die die dinglich nicht beschränkte Rechtsmacht des Gläubigers schuldrechtlich im Verhältnis der Sicherungsvertragsparteien auf das Maß begrenzt wird, das sich aus dem Kausalverhältnis ergibt (vgl. BGH, NJW 1993, 3318 [juris Rn. 33] zu § 223 BGB a.F.).
  • OLG Stuttgart, 28.01.2009 - 9 U 19/08

    Finanzierter Erwerb einer Eigentumswohnung: Vollstreckungsgegenklage gegen die

    Der Bundesgerichtshof hat im Urteil vom 5. Oktober 1993 (XI ZR 180/92 - NJW 1993, 3318) unter Bezugnahme auf die Entscheidung vom 24. Januar 1969 (VIII ZR 98/59 - BGHZ 34, 191) ausgeführt, für die nicht akzessorischen Sicherungsrechte (damals: § 223 Abs. 2 BGB a. F.) habe der Gesetzgeber das gleiche aussprechen wollen wie für die akzessorischen Sicherungsrechte (damals: § 223 Abs. 1 BGB a. F.), weshalb die Verjährung des Darlehensrückzahlungsanspruchs die Vollstreckung aus dem abstrakten Schuldversprechen nicht hindert.
  • OLG Schleswig, 29.01.2004 - 5 U 102/03

    Präklusion von in einem Vollstreckungsabwehrverfahren unterlassenem Vorbringen

  • OLG Düsseldorf, 11.01.2018 - 10 U 88/17

    Ansprüche des Unternehmers bei vorzeitiger Kündigung des Vertrages durch den

  • OLG Karlsruhe, 27.04.2016 - 7 U 92/15

    Verlängerte Vollstreckungsgegenklage: Bereicherungsrechtliche Rückforderung der

  • OLG Hamm, 21.04.1994 - 21 U 215/93

    Bürgschaft auf erstes Anfordern

  • OLG Karlsruhe, 30.03.2016 - 7 U 92/15

    Verlängerte Vollstreckungsgegenklage; Präklusion; Einwendungen; Rücktritt;

  • OLG München, 11.06.2015 - 23 U 4608/14

    Anspruch auf Zahlung des Übererlöses nach Zwangsversteigerung

  • OLG Dresden, 17.09.1998 - 8 U 3864/97

    Verjährung der Erstattungsansprüche der ehemaligen Treuhandanstalt

  • OLG München, 17.10.2018 - 7 U 1271/18

    Unzulässigkeit der Zwangsvollstreckung

  • LG Hanau, 09.11.2012 - 1 O 619/09
  • LG Krefeld, 12.10.2010 - 1 S 46/10

    Hinausschieben der Fälligkeit einer Forderung bei Bestehenbleiben der

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Rechtsprechung
   BVerfG, 08.06.1993 - 2 BvR 288/92   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1993,3923
BVerfG, 08.06.1993 - 2 BvR 288/92 (https://dejure.org/1993,3923)
BVerfG, Entscheidung vom 08.06.1993 - 2 BvR 288/92 (https://dejure.org/1993,3923)
BVerfG, Entscheidung vom 08. Juni 1993 - 2 BvR 288/92 (https://dejure.org/1993,3923)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Sicherung des Familienexistenzminimums - Gewährung eines Unterhaltsfreibetrags - Subsystem der Abzugstatbestände

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1993, 3318
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • BFH, 07.09.1995 - III S 1/95

    Beiordnung eines Notanwalts zur Einlegung einer finanzgerichtlichen

    Die Minderung des Unterhaltsfreibetrages ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (Beschluß des BVerfG vom 8. Juni 1993 2 BvR 288/92, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -- HFR -- 1993, 545).

    Die Regelung des § 32 Abs. 7 EStG, derzufolge der Haushaltsfreibetrag u. a. an den Kinderfreibetrag geknüpft ist, ist verfassungsrechtlich unbedenklich (Senatsurteil vom 8. Juni 1990 III R 107/88, BFHE 161, 103 [BFH 08.06.1990 - III R 107/88], BStBl II 1990, 898; Beschluß des BVerfG in HFR 1993, 545).

    Es ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden, wenn der Gesetzgeber typisierend davon ausgeht, daß nur bei im Inland lebenden Kindern regelmäßiger zusätzlicher Aufwand für Besuche entsteht (Beschluß des BVerfG in HFR 1993, 545).

    Die Regelung des § 32 Abs. 7 EStG, derzufolge der Ansatz des Haushaltsfreibetrages u. a. vom Ansatz des Kinderfreibetrages abhängt, ist verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden (Senatsurteil in BFHE 161, 103 [BFH 08.06.1990 - III R 107/88], BStBl II 1990, 898; Beschluß des BVerfG in HFR 1993, 545).

  • BFH, 23.01.1995 - X B 155/94

    Anforderungen an die Verletzung rechtlichen Gehörs

    Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat die Verfassungsbeschwerde des Klägers gegen die Zurückweisung seiner Nichtzulassungsbeschwerde im Verfahren des Klägers wegen Lohnsteuerermäßigung 1988 (BFH-Beschluß vom 27. November 1991 III B 538/90) nicht zur Entscheidung angenommen mit der Begründung, es begegne keinen verfassungsrechtlichen Bedenken, dem Kläger den Kinderfreibetrag und den Haushaltsfreibetrag nicht zu gewähren (BVerfG- Beschluß vom 8. Juni 1993 2 BvR 288/92, Steuerrechtsprechung in Karteiform, Einkommensteuergesetz 1975, § 33 a, Rechtsspruch 116).
  • FG München, 23.05.1996 - 9 K 1756/95

    Anerkennung einer doppelten Haushaltsführung eines nichtverheirateten

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