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   BGH, 21.04.1994 - IX ZR 150/93   

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https://dejure.org/1994,1566
BGH, 21.04.1994 - IX ZR 150/93 (https://dejure.org/1994,1566)
BGH, Entscheidung vom 21.04.1994 - IX ZR 150/93 (https://dejure.org/1994,1566)
BGH, Entscheidung vom 21. April 1994 - IX ZR 150/93 (https://dejure.org/1994,1566)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Papierfundstellen

  • NJW 1994, 2293
  • MDR 1994, 837
  • VersR 1994, 1344
  • WM 1994, 1805
  • AnwBl 1995, 43
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 14.02.2019 - IX ZR 181/17

    Verpflichtung eines Anwalts zur Überprüfung der Angaben seines Mandanten über den

    Auf die Richtigkeit tatsächlicher Angaben seines Mandanten darf der Rechtsanwalt dabei so lange vertrauen und braucht insoweit keine eigenen Nachforschungen anzustellen, als er die Unrichtigkeit der Angaben weder kennt noch erkennen muss (etwa BGH, Urteil vom 21. April 1994 - IX ZR 150/93, NJW 1994, 2293; vom 2. April 1998, aaO).

    Teilt der Mandant insbesondere sogenannte Rechtstatsachen mit, hat der Anwalt sie durch Rückfragen in die zugrundeliegenden tatsächlichen Umstände und Vorgänge aufzulösen oder, sofern dies keine zuverlässige Klärung erwarten lässt, weitere Ermittlungen anzustellen (BGH, Urteil vom 21. April 1994, aaO; Beschluss vom 7. März 1995 - VI ZB 3/95, NJW-RR 1995, 825, 826; Urteil vom 20. Juni 1996 - IX ZR 106/95, NJW 1996, 2929, 2931; vom 18. November 1999 - IX ZR 420/97, NJW 2000, 730, 731; Weinland in Henssler/Gehrlein/Holzinger, Handbuch der Beraterhaftung, Kap. 3 Rn. 128; Vill in G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, Handbuch der Anwaltshaftung, 4. Aufl., § 2 Rn. 42; Heinemann in Vollkommer/Greger/Heinemann, Anwaltshaftungsrecht, 4. Aufl., § 10 Rn. 17; Fahrendorf/Mennemeyer, Die Haftung des Rechtsanwalts, 9. Aufl., Rn. 495 ff).

    aa) Angaben des Mandanten über den Zugang einer Kündigung betreffen - nicht anders als Angaben über die Zustellung eines Urteils (vgl. dazu BGH, Urteil vom 21. April 1994, aaO; Beschluss vom 7. März 1995, aaO) - eine sogenannte Rechtstatsache (vgl. BGH, Beschluss vom 17. Juli 2002 - IX ZR 418/98, juris Rn. 4; dazu Jungk, BRAK-Mitt. 2002, 267).

  • BGH, 20.06.1996 - IX ZR 106/95

    Entstehung des Schadens bei Haftung des Rechtsanwalts; Mitverschulden des

    Insoweit muß der Anwalt die zugrunde liegenden, für die rechtliche Prüfung bedeutsamen Umstände und Vorgänge klären, indem er seinen Mandanten befragt und von diesem einschlägige Unterlagen erbittet; läßt dies keine verläßliche Klärung erwarten, können weitere zumutbare Ermittlungen erforderlich sein (BGH, Urt. v. 21. November 1960 - III ZR 160/59, NJW 1961, 601, 602; v. 8. Oktober 1981 - III ZR 190/79, NJW 1982, 437; v. 28. September 1982 - VI ZR 221/80, VersR 1983, 34; v. 29. März 1983 - VI ZR 172/81, ZIP 1983, 996, 997 f; v. 15. Januar 1985 - VI ZR 65/83, NJW 1985, 1154, 1155; v. 21. April 1994 - IX ZR 150/93, WM 1994, 1805).
  • BGH, 02.04.1998 - IX ZR 107/97

    Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts bei Beauftragung mit einer Klage zur

    Erscheint nach den Umständen für eine zutreffende rechtliche Einordnung die Kenntnis weiterer Tatsachen erforderlich und ist deren rechtliche Bedeutsamkeit für den Mandanten nicht ohne weiteres ersichtlich, darf sich der Anwalt nicht mit dem begnügen, was sein Auftraggeber berichtet, sondern hat sich durch zusätzliche Fragen um eine ergänzende Aufklärung zu bemühen (BGH, Urt. v. 15. Januar 1985 - VI ZR 65/83, NJW 1985, 1154, 1155; v. 10. Februar 1994 - IX ZR 109/93, NJW 1994, 1472, 1474; v. 21. April 1994 - IX ZR 150/93, NJW 1994, 2293).
  • OLG Hamm, 26.11.2009 - 28 U 27/08

    Pflichten eines Rechtsanwalts als Prozessbevollmächtigter eines Mandanten in

    Auch kann es unter Umständen geboten sein, Einsicht in die Gerichtsakten zu nehmen, zum Beispiel um Angaben des Mandanten zu überprüfen (BGH, Urteil vom 21. April 1994 - IX ZR 150/93, NJW 1994, 2293; Zugehör, aaO, Rn. 518).
  • OLG Hamm, 25.03.2004 - 28 U 96/03

    Geltendmachung eines Schadensersatzanspruchs wegen anwaltlicher

    Ein Mitverschulden des Klägers kommt in diesem (anwaltlichen) Bereich grundsätzlich nicht in Betracht; vielmehr ist die Annahme eines Mitverschuldens nur dann gerechtfertigt, wenn der Mandant seinerseits die ihm obliegende Informationsverschaffungspflicht verletzt hat (vgl. hierzu BGH, WM 1994, 1805, 1807; NJW 1996, 2929, 2931 = WM 1996, 1832, 1835 = VersR 1997, 187, 189; NJW 1999, 1391, 1392 = WM 1999, 647, 649; OLG Hamm, VersR 1988, 192, 193; vgl. auch Zugehör, Beraterhaftung, RN 538, 975 und 1155), was wie zuvor dargelegt hier nicht der Fall ist.
  • BGH, 07.03.1995 - VI ZB 3/95

    Sorgfaltspflicht eines Rechtsanwalts im Hinblick auf die Richtigkeit

    durch Rückfragen eine eigene Klärung herbeiführen (vgl. BGH, Urteil vom 21. April 1994 - IX ZR 150/93 - MDR 1994, 837).
  • OLG Karlsruhe, 02.02.2007 - 14 U 158/05

    Rechtsanwaltshaftung: Reichweite der Pflicht zur Überprüfung von Mandantenangaben

    Teilt der Mandant eine sogenannte Rechtstatsache mit, hat der Anwalt sie durch Rückfragen in die zugrunde liegenden tatsächlichen Umstände und Vorgänge aufzulösen oder, sofern dies keine zuverlässige Klärung erwarten läßt, weitere Ermittlungen anzustellen (BGH, NJW 1994, 2293; BGH, NJW-RR 1995, 825).
  • OLG München, 02.05.2012 - 15 U 1624/11

    Rechtsanwaltsvertrag: Aufklärungspflicht gegenüber dem Mandanten vor Beendigung

    Teilt der Mandant sogenannte Rechtstatsachen mit, hat der Anwalt sie durch Rückfragen in die zugrundeliegenden tatsächlichen Umstände und Vorgänge aufzulösen oder, sofern dies keine zuverlässige Klärung erwarten lässt, weitere Ermittlungen anzustellen (BGH, NJW 1994, 2293; Gehrlein, S. 23; Zugehör/G. Fischer/Vill/D. Fischer/Rinkler/Chab, Rn. 571).
  • OLG Frankfurt, 17.11.2011 - 11 U 48/11

    Anwaltshaftung: Fehlender Hinweis auf Unwirksamkeit einer Urkunde wegen

    Er darf in der Regel tatsächlichen Angaben seines Mandanten vertrauen, muss aber bei lückenhafter Information auf Vervollständigung drängen und bei Mitteilung von sog. Rechtstatsachen die zugrunde liegenden tatsächlichen Umstände aufklären [BGH NJW 1994, 2293; 1996, 2931].
  • LG Düsseldorf, 12.01.2016 - 6 O 460/14

    Schadensersatzanspruch wegen fehlerhafter Rechtsverfolgung von Geschädigten einer

    Bei lückenhaften Informationen hat er auf Vervollständigung zu drängen (BGH Urteil vom 8. Oktober 1981, III ZR 190/79, NJW 1982, 437) und bei der Ermittlung von so genannten Rechtstatsachen die dem zu Grunde liegenden Umstände zu erfragen (BGH, Urteil vom 21. April 1994, IX ZR 150/93, NJW 1994, 2293; BGH Urteil vom 20. Juni 1996, IX ZR 106/95, NJW 1996, 2931).
  • OLG Köln, 05.07.1999 - 16 U 22/99

    Umfang von Anwaltspflichten bei Mandatsübernahme und bei beabsichtigter

  • OLG Hamm, 24.02.2000 - 28 U 41/99

    Streit um den Anspruch eines Arbeitgebers gegen einen Anwalt aus positiver

  • OLG Düsseldorf, 27.11.1998 - 7 U 207/98
  • LG Mönchengladbach, 03.06.2004 - 10 O 523/03

    Rechtsanwalt; Pflicht zur Sachverhaltsaufklärung

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