Weitere Entscheidung unten: BGH, 06.03.1995

Rechtsprechung
   BGH, 09.02.1995 - IX ZR 207/94   

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1431
  • MDR 1995, 641
  • NZV 1995, 231
  • VersR 1995, 980
  • BB 1995, 796
  • AnwBl 1995, 377
  • Rpfleger 1995, 431



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Wird zitiert von ... (26)  

  • BGH, 17.09.2015 - IX ZR 280/14  

    Verzugsschadensersatz: Ersatzfähige Rechtsanwaltskosten für Mahnschreiben

    Dies wäre der Fall, wenn es sich um zwei Angelegenheiten im gebührenrechtlichen Sinne handelte (vgl. BGH, Urteil vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431; vom 11. Dezember 2003 - IX ZR 109/00, WM 2004, 1792, 1794).
  • BGH, 26.05.2009 - VI ZR 174/08  

    Gebührenrechtliche Situation einer Abmahnungen wegen der Verletzung des

    Es hat aber verkannt, dass sich die Frage, ob von einer oder von mehreren Angelegenheiten auszugehen ist, nicht allgemein, sondern nur im Einzelfall unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensverhältnisse beantworten lässt und dabei insbesondere der Inhalt des erteilten Auftrages maßgebend ist (vgl. Senatsurteile vom 4. Dezember 2007 - VI ZR 277/06 - aaO; vom 4. März 2008 - VI ZR 176/07 - aaO; BGH, Urteile vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94 - NJW 1995, 1431 und vom 11. Dezember 2003 - IX ZR 109/00 - NJW 2004, 1043, 1045).

    Dementsprechend ist anerkannt, dass die Verfolgung der prozessual selbstständigen und an unterschiedliche Voraussetzungen geknüpften Ansprüche auf Ersatz des Sachschadens und auf Zahlung von Schmerzensgeld aus einem Unfallereignis dieselbe Angelegenheit betrifft (vgl. BGH, Urteil vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94 - aaO).

  • BGH, 04.12.2007 - VI ZR 277/06  

    Getrennt erfolgte Abmahnungen wegen Verletzung des Allgemeinen

    Zu der dem Tatrichter obliegenden Feststellung des Auftrags und der Abgrenzung im Einzelfall (vgl. BGH, Urteile vom 5. April 1976 - III ZR 95/74 - JurBüro 1976, 749, 750; vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94 - NJW 1995, 1431; vom 11. Dezember 2003 - IX ZR 109/00 - NJW 2004, 1043, 1045) fehlt es an jeglichen Ausführungen in dem angefochtenen Urteil.
  • BGH, 11.12.2003 - IX ZR 109/00  

    Anwaltsgebühren bei Wahrnehmung mehrerer Verfahren; Höhe des Vorschusses für

    Die Abgrenzung der Angelegenheiten im Sinne von § 13 BRAGO, die mehrere Auftragsgegenstände umfassen können, ist unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensverhältnisse im Einzelfall ebenso wie die Feststellung des Auftragsinhalts grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters (BGH, Urt. v. 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431).
  • BGH, 19.10.2006 - V ZB 91/06  

    Anwaltsgebühren bei Parteiwechsel

    Sie schließt eine Vielzahl anwaltlicher Tätigkeiten zu einer gebührenrechtlichen Einheit zusammen (§ 13 Abs. 1 BRAGO, § 15 Abs. 1 RVG) und grenzt bei mehreren Auftraggebern die Tätigkeiten, für die eine Gesamtvergütung zu berechnen ist, von den Tätigkeiten ab, für die der Rechtsanwalt getrennte Gebühren verlangen kann (BGH, Urt. v. 4. Mai 1972, III ZR 27/70, JurBüro 1972, 684; Urt. v. 29. Juni 1978, III ZR 49/77, JurBüro 1978, 1481, 1482; Urt. v. 17. November 1984, III ZR 193/82, JurBüro 1984, 537; Urt. v. 9. Februar 1995, IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431).
  • BVerwG, 09.05.2000 - 11 C 1.99  

    Kosten des Vorverfahrens; dieselbe Angelegenheit; einheitlicher Auftrag; innerer

    Das Oberverwaltungsgericht hat es deswegen im Einklang mit den Motiven des Gesetzgebers (a.a.O.) und der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. etwa BGH, Urteil vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94 - NJW 1995, 1431) als Aufgabe der Gerichte angesehen, die Abgrenzung im Einzelfall zu finden.

    a) Unter einer "Angelegenheit" ist das gesamte Geschäft zu verstehen, das der Rechtsanwalt für den Auftraggeber besorgen soll (vgl. etwa BGH, Urteil vom 9. Februar 1995 - a.a.O. m.w.N.).

    Das Oberverwaltungsgericht hat - wie es die Aufgabe der Tatsacheninstanz ist (vgl. BGH, Urteil vom 9. Februar 1995 - a.a.O. m.w.N.) - zum Auftragsinhalt festgestellt, daß die Klägerin ihren Prozeßbevollmächtigten zu einem gleichgerichteten Vorgehen gegen alle an sie gerichteten Bescheide beauftragt hat.

  • BGH, 19.10.2010 - VI ZR 237/09  

    Ersatzfähigkeit anwaltlicher Abmahnkosten nach Verletzung des

    (1) Das Berufungsgericht hat verkannt, dass sich die Frage, ob von einer oder von mehreren Angelegenheiten auszugehen ist, nicht allgemein, sondern nur im Einzelfall unter Berücksichtigung der jeweiligen Umstände beantworten lässt und dabei insbesondere der Inhalt des erteilten Auftrags maßgebend ist (vgl. Senat, Urteile vom 4. Dezember 2007 - VI ZR 277/06, VersR 2008, 413, Rn. 14; vom 4. März 2008 - VI ZR 176/07, VersR 2008, 985, Rn. 5 ff. und vom 26. Mai 2009 - VI ZR 174/08, VersR 2009, 1269, Rn. 24; BGH, Urteile vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431 und vom 11. Dezember 2003 - IX ZR 109/00, NJW 2004, 1043, 1045).
  • BGH, 21.11.1996 - IX ZR 159/95  

    Verjährung des Vergütungsanspruchs des Steuerberaters

    Unter einer solchen Angelegenheit ist der durch einen einheitlichen Lebenssachverhalt abgesteckte Rahmen zu verstehen, in dem der Berater für seinen Auftraggeber tätig werden soll; grundsätzlich hat der Tatrichter festzustellen, ob aufgrund der Umstände des Einzelfalles insbesondere nach dem Auftragsinhalt - eine Angelegenheit oder mehrere Angelegenheiten vorliegen (BGH, Urt. v. 24. November 1994 - IX ZR 222/93, aaO.; v. 9. Februar 1995 IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431).
  • BGH, 19.12.2012 - IV ZR 186/11  

    Freistellungsanspruch gegen die Rechtsschutzversicherung von Rechtsanwaltskosten

    Die Frage, ob von einer oder von mehreren Angelegenheiten auszugehen ist, lässt sich nicht allgemein, sondern nur im Einzelfall unter Berücksichtigung der jeweiligen Lebensverhältnisse beantworten, wobei insbesondere der Inhalt des erteilten Auftrags maßgebend ist (BGH, Urteile vom 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431 unter II 1; vom 26. Mai 2009 aaO Rn. 24).

    Sowohl die Feststellung des Auftrags als auch die Abgrenzung im Einzelfall ist grundsätzlich Aufgabe des Tatrichters (BGH, Urteile vom 17. November 1983 aaO; vom 9. Februar 1995 aaO; vom 3. Mai 2005 aaO).

  • BGH, 03.05.2005 - IX ZR 401/00  

    Anwaltsgebühren bei Sanierungsverhandlungen mit Gläubigern; Nichtberücksichtigung

    Denn hierbei ist insbesondere der Inhalt des erteilten Auftrages maßgebend (BGH, Urt. v. 29. Juni 1978 - III ZR 49/77, LM BRAGebO § 6 Nr. 1; v. 9. Februar 1995 - IX ZR 207/94, NJW 1995, 1431; v. 11. Dezember 2003 - IX ZR 109/00, WM 2004, 1792, 1793 f).
  • BGH, 06.07.1995 - IX ZR 132/94  

    Weiterbetreiben des Prozesses

  • OLG Saarbrücken, 29.01.2014 - 5 U 37/13  

    Kostenerstattung durch die Rechtsschutzversicherung bei fehlender Kostenregelung

  • BGH, 28.09.2006 - VII ZB 32/06  

    Höhe der Anwaltsgebühren bei Einlegung der Berufung gegen ein amtsgerichtliches

  • BVerwG, 09.05.2000 - 1 C 1.99  

    Bundesrechtsanwaltsgebührenordnung - Kosten des Vorverfahrens; dieselbe

  • LG Nürnberg-Fürth, 11.06.2010 - 13 O 7902/09  

    Rechtsanwaltskosten in Arzthaftungssachen: Geltendmachung von

  • OLG Frankfurt, 01.07.2004 - 1 U 54/03  

    Rechtsanwaltsvertrag: Begriff der Angelegenheit im gebührenrechtlichen Sinne;

  • BGH, 15.11.2007 - IX ZR 27/05  

    Zulässigkeit eines Erfolgshonorars

  • BGH, 11.03.1999 - III ZR 156/98  

    Gegenstandswert für Tätigkeit des Rechtsanwalts im Rahmen der Übertragung von

  • OLG Frankfurt, 07.05.2003 - 1 U 119/00  

    Amtshaftung für Finanzamtsbedienstete: Pflichtwidrige Ankündigungen der

  • KG, 01.07.2009 - 11 U 59/08  

    Rechtsanwaltsvergütung: freihändige Erwerbsverhandlungen und nachfolgendes

  • OLG Köln, 19.12.2008 - 2 Ws 626/08  

    Vorschuss - Anrechnung - Pflichtverteidigervergütung - vorbereitendes Verfahren -

  • LG München I, 22.06.2009 - 13 S 1529/09  

    Rechtsanwaltsgebühren: Dieselbe Angelegenheit bei Inanspruchnahme mehrerer Ärzte

  • OLG Hamm, 16.12.1999 - 28 U 94/99  
  • BGH, 25.06.1998 - IX ZR 122/97  

    BRAGO §§ 37, 118 Abs. 1 Nr. 1, 2

  • LG Krefeld, 20.12.2007 - 3 S 29/07  

    Kosten eines Sachverständigengutachtens stellen mit dem Schaden unmittelbar

  • LG Leipzig, 09.01.2009 - 7 O 1019/08  
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Rechtsprechung
   BGH, 06.03.1995 - II ZB 1/95   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Jurion

    Sorgfalt des auswärtigen Anwalts - Fristwahrendes Telefax - Störungdes gerichtlichen Faxgerätes

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Pflicht des Rechtsanwalts zur Einschaltung ortsansässiger Kollegen zwecks Berufungseinlegung bei Störung des Gerichts-Telefax-Gerätes

  • rechtsportal.de

    ZPO §§ 233, 518 Abs. 1
    Pflichten des Prozeßbevollmächtigten im Hinblick auf die Übermittlung einer Rechtsmittelschrift bei Störung des Telefax-Empfangs

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • BRAK-Mitteilungen (Leitsatz)

    Berufung durch Telefax

    Direkte Verlinkung nicht möglich.
    Eingabe in der Suchmaske auf der nächsten Seite: Jahrgang 1996, Seite 48

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1431
  • ZIP 1995, 781
  • MDR 1995, 527
  • VersR 1995, 1373
  • BB 1995, 899
  • AnwBl 1995, 554



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Wird zitiert von ... (21)  

  • BGH, 14.09.2017 - IX ZB 81/16  
    bb) Dies befreit den Prozessbevollmächtigten indessen nicht davon, alle noch möglichen und zumutbaren Maßnahmen zur Fristwahrung zu ergreifen, wenn sich herausstellt, dass aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen wegen einer technischen Störung eine Telefaxverbindung nicht zustande kommt (vgl. BGH, Beschluss vom 6. März 1995 - II ZB 1/95, NJW 1995, 1431, 1432; vom 21. Juli 2011, aaO).
  • BGH, 20.02.2003 - V ZB 60/02  

    Verschulden des Prozeßbevollmächtigten bei fehlgeschlagener Übermittlung eines

    Anders wäre nur zu entscheiden, wenn der Verlängerungsantrag einer anderen Stelle des Oberlandesgerichts fristwahrend per Fax hätte übermittelt werden können (vgl. BGH, Beschl. v. 6. März 1995, II ZB 1/95, NJW 1995, 1431).
  • BGH, 21.07.2011 - IX ZB 218/10  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Fristversäumnis wegen technischer Störung

    In diesem Fall liegt die entscheidende Ursache für die Fristsäumnis in der Sphäre des Gerichts (BVerfG, NJW 2001, 3473 f; BGH, Beschluss vom 6. März 1995 - II ZB 1/95, NJW 1995, 1431, 1432 f; vom 30. September 2003 - X ZB 48/02, NJW-RR 2004, 283, 284).

    Dies befreit den Bevollmächtigten eines Verfahrensbeteiligten indessen nicht davon, alle noch möglichen und zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, wenn sich herausstellt, dass aus von ihm nicht zu vertretenen Gründen wegen einer technischen Störung eine Telefaxverbindung nicht zustande kommt (BGH, Beschluss vom 6. März 1995 aaO).

  • VG Berlin, 04.12.2014 - 19 K 288.14  

    Fortsetzung eines vom Gericht eingestellten Klageverfahrens nach Einstellung

    Zwar entspricht es der ständigen höchstrichterlichen Rechtsprechung, dass bestimmende Schriftsätze auch im Telefaxverkehr dem zuständigen Gericht übermittelt werden können (vgl. dazu sowie zum Folgenden nur BGH, Beschluss vom 6. März 1995 - BGH II ZB 1/95 -, NJW 1995, 1431 ).

    Selbst im Rahmen der allgemeinen Wiedereinsetzungsgründe ist anerkannt, dass eine von dem Bevollmächtigten nicht zu vertretende technische Störung des Fax-Empfangsgeräts des Gerichts am Abend des letzten Tages eines Fristablaufs den Bevollmächtigten nicht davon befreit, alle noch möglichen und zumutbaren anderweitigen Maßnahmen zu ergreifen, um den fristwahrenden Schriftsatz rechtzeitig an das Gericht zu übermitteln (vgl. BGH, Beschlüsse vom 21. Juli 2011, a.a.O., und vom 6. März 1995, a.a.O.).

    Für die Bevollmächtigten hätte die Möglichkeit bestanden, die Frist für das Betreiben des Verfahrens durch einen persönlichen Einwurf des Betreibensschriftsatzes in den Nachtbriefkasten des Verwaltungsgerichts zu wahren (vgl. für diese Möglichkeit im Rahmen der allgemeinen Wiedereinsetzungsgründe etwa auch schon BGH, Beschluss vom 6. März 1995, a.a.O., in einem Fall, in dem sich die Kanzlei in Konstanz befand, das Gericht in Freiburg; der Bundesgerichtshof hat ein Verschulden in diesem Fall letztlich wegen anderer zumutbarer Möglichkeiten bejaht).

  • BGH, 03.11.1998 - VI ZB 29/98  

    Anfechtung eines streitigen, als Versäumnisurteil bezeichneten Urteils

    Zum anderen hätte im Streitfall auch der Umstand, daß es Rechtsanwältin H. am 22. Juli 1998 trotz zahlreicher Versuche nicht gelang, eine Telefaxverbindung zum Oberlandesgericht herzustellen, bei ihr den Schluß nahelegen müssen, daß es dafür auch einen anderen Grund geben konnte als die etwaige Störung des Telefaxgerätes des Gerichts (zu den Anwaltspflichten im letztgenannten Fall siehe BAG, Urteil vom 14. September 1994 - 2 AZR 95/94 - NJW 1995, 743 f. und BGH, Beschluß vom 6. März 1995 - II ZB 1/95 - VersR 1995, 1373, 1374).
  • BGH, 04.11.2014 - II ZB 25/13  

    Rechtsanwaltsverschulden bei Versäumung der Berufungsbegründungsfrist:

    In diesem Fall liegt die entscheidende Ursache für die Fristversäumnis in der Sphäre des Gerichts (BVerfG, NJW 1996, 2857 f.; NJW 2001, 3473 f.; BGH, Beschluss vom 6. März 1995 - II ZB 1/95, NJW 1995, 1431, 1432 f.; Beschluss vom 30. September 2003 - X ZB 48/02, NJW-RR 2004, 283, 284; Beschluss vom 21. Juli 2011 - IX ZB 218/10, juris Rn. 2 mwN).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 27.08.2007 - 2 A 10492/07  

    Anforderungen an die Übermittlung von Schriftsätzen im elektronischen

    Kommt die Verbindung wegen einer technischen Störung nicht zustande oder treten während des Übertragungsvorgangs andere erkennbare Unregelmäßigkeiten auf, hat ein Beteiligter alle ihm möglichen und zumutbaren Maßnahmen zu ergreifen, um die kurz vor dem Ablauf einer Frist unmittelbar drohende Unzulässigkeit des Rechtsmittels zu vermeiden (vgl. BGH, NJW 1995, 1431).
  • BGH, 30.10.1996 - XII ZB 140/96  

    Sorgfaltspflichten des Rechtsanwalts bei Defekt des Telefax-Empfangsgeräts

    Wird der Zugang zu einem Gericht über eine Telefaxanlage eröffnet, ist es Sache der Justizbehörden, diese auch nach Dienstschluß funktionsfähig zu erhalten (vgl. BGH, Urteil vom 2. Oktober 1991 - IV ZR 68/91 - NJW 1992, 244 und Beschluß vom 6. März 1995 - II ZB 1/95 - NJW 1995, 1431, 1432).
  • OLG Saarbrücken, 16.08.2011 - 5 W 189/11  

    Besorgnis der Befangenheit eines Sachverständigen wegen Durchführung eines

    Ebensowenig kommt es darauf an, ob für den Fall, dass man den zeitlichen Rahmen für eine zulässige Ablehnung (erst) mit dem 18.3.2011 - dem Ablauf der vom Gericht gesetzten Stellungnahmefrist - enden lassen wollte, das Vorbringen des Klägers zu technischen Problemen mit dem Telefax als Entschuldigung im Sinne des § 406 Abs. 2 S. 2 ZPO gelten kann (zu den anwaltlichen Sorgfaltsanforderungen bei der Verwendung eines Telefax vgl. BGH, Beschl. v. 20.12.2007 - III ZB 73/07 - JurBüro 2009, 168; Urt. v. 26.6.1996 - IV ZB 5/96 - VersR 1997, 84; Beschl. v. 6.3.1995 - II ZB 1/95 - NJW 1995, 1431).
  • OLG Celle, 25.08.2006 - 10 UF 159/06  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Anwaltsverschulden durch unzureichende

    So hat der BGH insbesondere die Versagung der Wiedereinsetzung bestätigt, wenn bei Störung eines gerichtlichen Telefaxgerätes die Übermittlung per Telefax nicht an eine andere Stelle des nämlichen Gerichtes (dort sogar statt bei den zuständigen auswärtigen Senaten bei dem in einem anderen Ort befindlichen Stammgericht) erfolgt (vgl. BGH, Beschluß v. 6. März 1995 - II ZB 1/95 - MDR 1995, 527; BGH, Beschluß vom 20. Februar 2003 - V ZB 60/02 - MDR 2003, 766).
  • OVG Niedersachsen, 28.04.2004 - 2 NB 729/04  

    Stellenverlagerung von einem numerus-clausus-Fach zu einem

  • BGH, 26.06.1996 - IV ZB 5/96  

    Pflichten des Rechtsanwalts bei Fehlschlagen der Übermittlung eines

  • OLG Frankfurt, 12.07.2006 - 9 U 56/06  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Verschulden des Prozessbevollmächtigten an

  • OVG Hamburg, 05.11.1999 - 4 Bs 351/99  

    Fristversäumung wegen Störung des Telefaxempfangsgerätes

  • KG, 09.06.2006 - 12 U 91/06  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand: Versäumung der Berufungsfrist wegen eines

  • OVG Sachsen, 26.04.2012 - 5 A 211/12  

    Geltendmachung und Glaubhaftmachung der Tatsachen zur Begründung des Antrags auf

  • VGH Hessen, 07.11.1995 - 10 UZ 3468/95  

    Sorgfaltspflicht des Rechtsanwaltes bei der Übermittlung einer

  • FG Niedersachsen, 10.02.2000 - 11 K 27/98  

    Keine Wiedereinsetzung in den vorigen Stand trotz technischer Störung des

  • OVG Niedersachsen, 05.10.1998 - 11 L 3550/98  

    Fristgerechte Übermittlung von Schriftsätzen per

  • VG Berlin, 15.06.2010 - 19 K 198.09  

    Wiedereinsetzung bei Versäumnis der Frist zum Beitreiben des Verfahrens;

  • VG Lüneburg, 22.06.2005 - 1 A 286/03  

    Beihilfe, Versäumung der Jahresfrist des § 17 Abs. 9 BhV und Wiedereinsetzung

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