Weitere Entscheidung unten: BGH, 03.05.1995

Rechtsprechung
   BGH, 30.03.1995 - IX ZR 182/94   

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https://dejure.org/1995,762
BGH, 30.03.1995 - IX ZR 182/94 (https://dejure.org/1995,762)
BGH, Entscheidung vom 30.03.1995 - IX ZR 182/94 (https://dejure.org/1995,762)
BGH, Entscheidung vom 30. März 1995 - IX ZR 182/94 (https://dejure.org/1995,762)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • verkehrslexikon.de

    Zum Vergütungsanspruch des Prozessbevollmächtigten nach Mandatsentzug wegen Untersuchungshaft ob des Verdachts der Veruntreuung von Mandantengeldern

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verlust des Vergütungsanspruchs eines wegen des Verdachts der Untreue in Untersuchungshaft genommenen Prozessbevollmächtigten infolge der Kündigung des Auftrags durch den Mandanten

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 628 Abs. 1 S. 2, § 675
    Gebührenanspruch des Prozeßbevollmächtigten nach Notwendigkeit der Mandatierung eines anderen Rechtsanwalts

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1954
  • MDR 1995, 854
  • VersR 1996, 99
  • WM 1995, 1288
  • BB 1995, 1612
 
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Wird zitiert von ... (43)

  • BGH, 07.06.2005 - XI ZR 311/04

    Nachweis des Erbrechts durch notarielles Testament

    Aus der Leistungstreuepflicht folgt die generelle Verpflichtung, den Vertragszweck und den Leistungserfolg weder zu gefährden noch zu beeinträchtigen (vgl. BGHZ 11, 80, 83 ff.; 90, 302, 308; BGH, Urteil vom 8. Juli 1982 - VII ZR 314/81, WM 1983, 125, 126 und vom 30. März 1995 - IX ZR 182/94, WM 1995, 1288, 1289).
  • BGH, 29.03.2011 - VI ZR 133/10

    Zahnärztlicher Behandlungsvertrag: Verlust des Vergütungsanspruchs wegen

    (1) Ein vertragswidriges Verhalten im Sinne dieser Vorschrift setzt, obwohl nach dem Wortlaut ein objektiv vertragswidriges Verhalten genügen würde, schuldhaftes Verhalten im Sinne der §§ 276, 278 BGB voraus (Protokolle II S. 306; BGH, Urteile vom 8. Oktober 1981 - III ZR 190/79, NJW 1982, 437, 438; vom 30. März 1995 - IX ZR 182/94, NJW 1995, 1954, 1955 mwN; Bamberger/Roth/Fuchs, BGB, 2. Aufl., § 628 Rn. 6; MünchKomm-BGB/Henssler, 5. Aufl., § 628 Rn. 16; Prütting/Wegen/Weinreich/Lingemann, BGB, 3. Aufl., § 628 Rn. 3; Staudinger/Preis (2002) § 628 Rn. 25; RGRK/Corts, BGB, 12. Aufl., § 628 Rn. 11; Larenz, Schuldrecht 11, 12. Aufl., § 52 III e; Schellenberg, VersR 2007, 1343, 1346).

    Abzustellen ist dabei auf das Verhalten, auf das die Kündigung gestützt wurde (vgl. BGH, Urteil vom 30. März 1995 - IX ZR 182/94, NJW 1995, 1288, 1289 Rn. 12; Erman/Belling, aaO, § 628, Rn. 9; Prütting/Wegen/Weinreich/Lingemann, aaO, § 628, Rn. 3; Staudinger/Preis, aaO § 628 Rn. 25).

  • BGH, 08.11.2007 - IX ZR 5/06

    Verpflichtung des Rechtsanwalts, auf Mandatsbeziehungen zum Gegner der von ihm

    Der Senat hat bereits entschieden, dass der Rechtsanwalt nach einer durch sein vertragswidriges Verhalten veranlassten Kündigung seinen Vergütungsanspruch für bereits erbrachte Beratungsleistungen verliert, wenn ein neuer Anwalt bestellt werden muss, für den die gleichen Gebühren nochmals entstehen (BGH, Urt. v. 30. März 1995 - IX ZR 182/94, NJW 1995, 1954; v. 17. Oktober 1996 - IX ZR 37/96, NJW 1997, 188, 189).

    b) Ein vertragswidriges Verhalten im Sinne von § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB setzt die schuldhafte Verletzung einer Vertragspflicht voraus (BGH, Urt. v. 30. März 1995, aaO).

    c) Muss der Mandant infolge eines von seinem bisherigen Rechtsanwalt verschuldeten Anwaltswechsel in der gleichen Angelegenheit nochmals Gebühren zahlen, sind die bisherigen Beratungsleistungen für ihn regelmäßig nicht mehr von Interesse (BGH, Urt. v. 30. März 1995, aaO; v. 17. Oktober 1996, aaO).

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Rechtsprechung
   BGH, 03.05.1995 - XI ZR 195/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,1189
BGH, 03.05.1995 - XI ZR 195/94 (https://dejure.org/1995,1189)
BGH, Entscheidung vom 03.05.1995 - XI ZR 195/94 (https://dejure.org/1995,1189)
BGH, Entscheidung vom 03. Mai 1995 - XI ZR 195/94 (https://dejure.org/1995,1189)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Verzugsschaden - Verzugszinsen - Diskontsatz

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Anspruch der Bank auf 5 % Zinsen über dem Diskontsatz als abstrakter Verzugsschaden auch gegen Gewerbetreibende und Genossenschaften

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1954
  • ZIP 1995, 909
  • MDR 1995, 705
  • WM 1995, 1055
  • BB 1995, 1508
  • DB 1995, 1509
 
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Wird zitiert von ... (17)

  • BGH, 12.05.1998 - XI ZR 79/97

    Rückabwicklung von Termingeschäften mit nicht termingeschäftsfähigen Kunden von

    (1) Bei Krediten mit Ausnahme von Realkrediten können Banken ihren Verzugsschaden auch außerhalb des Anwendungsbereichs des § 11 Abs. 1 VerbrKrG nach einem Zinssatz von 5% über dem jeweiligen Diskontsatz abstrakt berechnen (BGHZ 115, 268, 273 f.; Senatsurteil vom 18. Februar 1992 - XI ZR 134/91, WM 1992, 566, 567; Senatsbeschluß vom 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94, WM 1995, 1055).
  • BGH, 28.10.1999 - IX ZR 364/97

    Unwirksamkeit einer formularmäßigen Klausel, durch die die Haftung des Bürgen

    Auf einen Verzug des Bürgen ist die Zinsschadensregelung des § 11 Abs. 1 des Verbraucherkreditgesetzes entsprechend anzuwenden, auch wenn der Bürgschaftsvertrag von diesem Gesetz nicht erfaßt wird (im Anschluß an BGHZ 115, 268, 272 f; BGH, Beschl. v. 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94, ZIP 1995, 909, 910).

    Dennoch ist die abstrakte Verzugsschadensberechnung des § 11 VerbrKrG auf einen Verzug des Bürgen mit der Tilgung seiner Schuld im Rahmen der §§ 252 BGB, 287 ZPO entsprechend anzuwenden, weil sie nach Ansicht des Gesetzgebers in solchen Fällen praktikabel ist und den Schuldner nicht unangemessen benachteiligt (im Anschluß an BGHZ 115, 268, 272 f; BGH, Beschl. v. 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94, ZIP 1995, 909, 910; vgl. Bülow, VerbrKrG 3. Aufl. § 11 Rdnr. 32 f).

  • BGH, 25.04.2001 - IV ZR 305/00

    Bezugsrecht des Versicherungsnehmers

    Die Beklagte kann 5% Zinsen über dem jeweiligen Basiszinssatz als abstrakten Verzugsschaden verlangen (vgl. BGH, Beschluß vom 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94 - NJW 1995, 1954 m.w.N. und Urteil vom 28. Oktober 1999 - IX ZR 364/97 - NJW 2000, 658 unter V).
  • BGH, 04.10.1995 - XI ZR 83/94

    Rückzahlung von Staatsbankkrediten durch ehemaligen

    b) Die nach DDR-Recht begründeten Kreditnehmerverpflichtungen sind mit dem Ende des planwirtschaftlichen Systems nicht untergegangen, sondern nur im Verhältnis 2: 1 umgestellt worden (Senatsurteile BGHZ 124, 1; 127, 212; Senatsbeschluß vom 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94 = WM 1995, 1055).
  • LG Düsseldorf, 16.12.2016 - 10 O 69/15

    Widerruf eines Verbraucherdarlehensvertrages; Irreführende Widerrufsbelehrung in

    " Bei Krediten mit Ausnahme von Realkrediten können Banken ihren Verzugsschaden auch außerhalb des Anwendungsbereichs des § 11 Abs. 1 VerbrKrG nach einem Zinssatz von 5% über dem jeweiligen Diskontsatz abstrakt berechnen (BGHZ 115, 268, 273 f.; Senatsurteil vom 18. Februar 1992 - XI ZR 134/91, WM 1992, 566, 567; Senatsbeschluß vom 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94, WM 1995, 1055).
  • LG Verden, 24.07.2015 - 4 O 363/14

    Darlehen widerrufen: Fehlerhafte Widerrufsbelehrung der Kreissparkasse Verden

    Denn auch Banken können ihren Verzugsschaden nach einem Zinssatz von 5%-Punkten über dem jeweiligen Basiszinssatz abstrakt berechnen (BGHZ 115, 268, 273 f.; BGH, Urt. vom 18. Februar 1992 - XI ZR 134/91, WM 1992, 566, 567; BGH, B. vom 3. Mai 1995 - XI ZR 195/94, WM 1995, 1055).
  • OLG Düsseldorf, 10.11.2003 - 6 U 111/01

    Gutgläubiger Erwerb eines abhanden gekommenen Schecks; Nachforschungspflicht des

    Als Verzugsschaden kann die Klägerin als Bank analog § 11 Abs. 1 VerbrKrG Zinsen in Höhe von 5 % über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank bzw. dem Basiszinssatz nach § 1 Abs. 1 DÜG geltend machen (vgl. BGHZ 115, 268, 272 ff.; BGH NJW 1995, 1954; BGH WM 2000, 64, 68).
  • OLG Düsseldorf, 25.04.2002 - 6 U 111/01

    Prüfungspflichten bei Entgegennahme eines disparischen Schecks mit zusätzlichen

    Als Verzugsschaden kann die Klägerin als Bank analog § 11 Abs. 1 VerbrKrG Zinsen in Höhe von 5 % über dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank bzw. dem Basiszinssatz nach § 1 Abs. 1 DÜG geltend machen (vgl. BGHZ 115, 268, 272 ff.; BGH NJW 1995, 1954; BGH WM 2000, 64, 68).
  • OLG Naumburg, 10.05.2002 - 2 U 67/01

    Zur Frage der Wirksamkeit einer Globalbürgschaft eines Gesellschafterbürgen.

    Nach der Rechtssprechung des BGH (vgl. BGH, ZIP 1995, 909) kann eine Bank oder Sparkasse ihren Zinsschaden auch dann abstrakt nach dem Diskontsatz der Deutschen Bundesbank bzw. dem Basiszinssatz der Europäischen Zentralbank berechnen, wenn es sich um einen gewerblichen Kreditnehmer handelt.
  • KG, 28.09.2007 - 9 U 191/06

    Drittschadensliquidation bei Notarhaftung

    Als Geldinstitut kann die Klägerin einen entgangenen Anlagezins in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz als abstrakten Schadensersatz beanspruchen (vgl. BGH NJW 1992, 109; BGH NJW 1995, 1954).
  • OLG Schleswig, 29.06.2000 - 11 U 21/99

    Ermessen des Notars im Rahmen eines Treuhandauftrages

  • BGH, 07.10.1997 - XI ZR 93/96

    Mahnungen und Kündigungen des Zessionars einer Forderung gegenüber dem Schuldner

  • OLG Jena, 12.06.2001 - 5 U 1382/00

    Altforderungen der Staatsbank der ehemaligen DDR

  • OLG Koblenz, 08.11.2000 - 1 U 1150/98

    Globalbürgschaften für GmbH - Einfluß auf Hauptschuldner

  • OLG München, 25.06.1996 - 25 U 2499/96

    Auslegung einer Vollmachtsurkunde

  • OLG Köln, 20.11.1998 - 3 U 67/97
  • OLG Naumburg, 20.07.1995 - 7 U 122/94

    Streitwertfestsetzung bei einem Rechtsstreit um die Kündigung eines

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