Weitere Entscheidung unten: BGH, 12.07.1995

Rechtsprechung
   OLG Schleswig, 27.03.1995 - 4 RE-Miet 1/93   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)

    Wirksame AGB-Einbeziehung bei bloßem Gesetzesverweis

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Verlängerungsfiktion; Formular-Wohnungsmietvertrag; Formularklausel; Verlängerung des Mietverhältnisses

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    AGBG § 2 Abs. 1 Nr. 2; BGB § 568
    Mietrecht: Formularmäßiger Ausschluß des § 568 BGB; Einbeziehung von AGB

  • rechtsportal.de

    AGBG § 2 Abs. 1 Nr. 2; BGB § 568
    Mietrecht: Formularmäßiger Ausschluß des § 568 BGB; Einbeziehung von AGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • anwaltonline.com (Kurzinformation)

    Mietrecht - Stillschweigende Mietvertragsverlängerung - Juristendeutsch ist unwirksam

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig) (Kurzinformation)

    Mietrecht; Ausschluß der Verlängerungsfiktion des § 568 BGB in Formularmietvertrag

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 2858
  • ZMR 1996, 254
  • ZMR 1996, 431



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (16)  

  • BGH, 21.07.2010 - XII ZR 189/08

    Geschäftsraummietvertrag: Vorliegen eines anfänglichen Mangels der Mietsache,

    Ob eine Formularklausel der gebotenen Transparenz nur dann stand hält, wenn sie aus sich heraus verständlich ist (OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859; OLG Köln 6 U 72/97 veröffentlicht bei juris; OLG Düsseldorf NJW-RR 1997, 1150, 1152; Schmidt-Futterer/Blank aaO § 545 Rdn. 31; vgl. auch Fuchs in Ulmer/Brandner/Hensen AGB-Recht aaO § 307 BGB Rdn. 338) und lediglich ergänzend die gesetzliche Vorschrift hinzufügt (vgl. insoweit BGH Urteil vom 15. Mai 1981 - VIII ZR 38/90 - NJW 1991, 1750, 1751) oder der bloße Ausschluss von "Ersatzansprüchen" unter Bezug auf eine gesetzliche Vorschrift dem Transparenzgebot genügt, kann hier dahinstehen.
  • BGH, 14.01.2014 - XI ZR 355/12

    Zur Wirksamkeit einer klauselmäßigen Behaltensvereinbarung für

    Intransparent ist eine Klausel insoweit vielmehr erst dann, wenn sich ihr Regelungsgehalt überhaupt erst aus der in Bezug genommenen Vorschrift erschließt (OLG Düsseldorf, NJW-RR 1997, 1150, 1152; OLG Schleswig, NJW 1995, 2858, 2859; MünchKommBGB/Wurmnest, 6. Aufl., § 307 Rn. 61) oder die Verweisung auf andere Vorschriften dazu führt, dass die kundenbelastende Wirkung der Klausel unter Berücksichtigung alternativer Gestaltungsmöglichkeiten mehr verschleiert als offengelegt und der Kunde deshalb an der Wahrnehmung seiner Rechte gehindert wird (vgl. BGH, Beschluss vom 9. Mai 2001 - IV ZR 121/00, BGHZ 147, 354, 364 und Urteil vom 23. November 1994 - IV ZR 124/93, BGHZ 128, 54, 60 f.).
  • OLG Rostock, 29.05.2006 - 3 U 167/05

    Formularmäßige Abbedingung der Verlängerung eines Mietvertrages

    Eine nur bezugnehmende Klausel verstoße gegen das AGB-rechtliche Transparenzgebot (OLG Schleswig Beschl. v. 27.3.1995 - 4 RE-Miet 1/93 - ZMR 1996, 254).
  • BGH, 02.05.2012 - XII ZR 88/10

    Wohnraummiete: Umlegung der Betriebskosten auf Grund Vereinbarung der Zahlung

    Ob § 568 BGB aF, auf den im Mietvertrag lediglich verwiesen wird, rechtswirksam abbedungen wurde (bejahend für den Fall, dass ein Formularvertrag nur die Verweisung auf die nicht abgedruckte Norm enthält: OLG Rostock NJW 2006, 3217; LG Erfurt WuM 2008, 283; Lammel WuM 2008, 659; verneinend OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859; für den Fall, dass die infolge der Nichtgeltung der Bestimmung eintretende Rechtsfolge in einem Formularvertrag genannt wird, bejahend: BGH Urteil vom 15. Mai 1991 - VIII ZR 38/90 - NJW 1991, 1750, 1752), kann jedoch dahinstehen.
  • LG Frankfurt/Main, 08.11.1999 - 20 REMiet 1/97
    Eine Divergenzvorlage an den Bundesgerichtshof ergeht nicht, denn der Rechtsentscheid des OLG Schleswig v. 27.03.1995, Az.: 4 RE-Miet 1/93 (BAnz 1996, 1133 = Grundeigentum 1995, 1409 ff = NJW 1995, 2858 ff = RES X, BGB § 568 Nr. 6 = SchlHA 1995, 156 ff = WuM 1996, 85 ff = ZMR 1996, 254 ff = ZMR 1996, 431) enthält keine Abweichung im Sinne von § 541 ZPO zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15.05.1991, Az.: VIII ZR 38/90 (BB 1991, 1218 ff = DWW 1991, 212 ff Grundeigentum 1991, 615 ff = NJW 1991, 1750 ff = MDR 1991, 628 ff = RES VIII, Anhang II Nr. 6 = WM 1991, 1306 ff = WuM 1991, 381 ff = ZMR 1991, 290 ff).*).

    Eine Divergenzvorlage an den Bundesgerichtshof ergeht nicht, denn der Rechtsentscheid des OLG Schleswig v. 27.03.1995, Az.: 4 RE-Miet 1/93 (BAnz 1996, 1133 = Grundeigentum 1995, 1409 ff = NJW 1995, 2858 ff = RES X, BGB § 568 Nr. 6 = SchlHA 1995, 156 ff = WuM 1996, 85 ff = ZMR 1996, 254 ff = ZMR 1996, 431) enthält keine Abweichung im Sinne von § 541 ZPO zur Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 15.05.1991, Az.: VIII ZR 38/90 (BB 1991, 1218 ff = DWW 1991, 212 ff Grundeigentum 1991, 615 ff = NJW 1991, 1750 ff = MDR 1991, 628 ff = RES VIII, Anhang II Nr. 6 = WM 1991, 1306 ff = WuM 1991, 381 ff = ZMR 1991, 290 ff).*).

    Die entsprechende Klausel im Formularmietvertrag der Parteien (§ 2 Nr. 7) lautet: "Eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses gem. § 568 BGB tritt nicht ein." Das Landgericht sieht sich an einer Entscheidung gehindert, weil der Bundesgerichtshof (WuM 1991, 381 ff) die Wirksamkeit des Ausschlusses von § 568 BGB bejaht, das OLG Schleswig (WuM 1996, 85) aber die gegenteilige Auffassung vertreten habe.

    Das OLG Schleswig hatte in dem zitierten Rechtsentscheid (BAnz 1996, 1133 = Grundeigentum 1995, 1409 ff = NJW 1995, 2858 ff = RES X, BGB § 568 Nr. 6 = SchlHA 1995, 156 ff = WuM 1996, 85 ff = ZMR 1996, 254 ff = ZMR 1996, 431) folgendes entschieden: Die Verlängerungsfiktion des § 568 BGB wird in einem Formular-Wohnungsmietvertrag, da es an einer wirksamen Einbeziehung gemäß § 2 Abs. 1 Nr. 2 AGBG fehlt, nicht wirksam durch folgende Klausel abbedungen: "Wird nach Ablauf der Mietzeit der Gebrauch der Sache vom Mieter fortgesetzt, so findet § 568 BGB keine Anwendung." Dabei ist das OLG Schleswig davon ausgegangen, daß eine Vorlage an den Bundesgerichtshof nicht zu erfolgen habe, weil weder der Bundesgerichtshof noch das OLG Hamm in den zitierten Entscheidungen auf diese Frage eingegangen sei, nicht einmal als Vorfrage.

    Dies ist keine "ungeheuerliche Unterstellung gegenüber beiden Gerichten" (so Voelskow, Anmerkung zum Beschluß des OLG Schleswig, ZMR 1996, 431 ff), sondern die Folge des eingeschränkten gesetzlichen Prüfungsrahmens in den jeweiligen Verfahren.

  • OLG Oldenburg, 14.12.2010 - 12 U 49/07

    Erdgasversorgung von Sondervertragskunden: Aussetzung des Verfahrens wegen einer

    Die Vorschrift enthält damit ein Transparenzgebot (OLG Schleswig NJW 1995, 2858).

    Die Einbeziehung einer Klausel, die in ihrem Kernbereich unklar oder für den Durchschnittskunden unverständlich ist, scheitert bereits an § 305 Absatz 2 Nr. 2 BGB (KG NJW-RR 1999, 1659. OLG Hamburg NJW-RR 1986, 1440. OLG Stuttgart NJW-RR 1988, 786, 787. OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859).

  • OLG Frankfurt, 08.11.1999 - 20 REMiet 1/97

    Voraussetzungen für die Divergenz von der Entscheidung des Bundesgerichtshofes

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
  • OLG Frankfurt, 10.05.2000 - 20 REMiet 2/97

    Bezugnahme auf die II. Berechnungs-VO im Mietvertrag

    Dieser Fall ist auch nicht vergleichbar mit dem vom Landgericht zitierten Rechtsentscheid des OLG Schleswig vom 27.3.1995 (RE-Miet 1/93, WuM 1996, 85 ).
  • OLG Düsseldorf, 16.04.2002 - 24 U 199/01

    Abgrenzung zwischen Wohn- und Gewerberaummiete beim Mischmietverhältnis

    Dabei kann offen bleiben, ob durch den bloßen Verweis auf die Nichtanwendbarkeit des § 568 BGB a.F. (§ 545 BGB n.F.) ohne dessen inhaltliche Wiedergabe in § 2 Nr. 7 MV eine stillschweigende Fortsetzung des Mietverhältnisses infolge Gebrauchsfortsetzung wirksam abgedungen ist (verneint für Wohnraummietverhältnisse vom OLG Schleswig NJW 1995, 2858, 2859).
  • OLG Frankfurt, 07.08.2000 - 20 REMiet 1/98

    Negativer Rechtsentscheid: Teilnichtigkeit eines Wohnraummietvertrages bei

    Vorliegend steht dem Eingreifen des § 568 BGB auch nicht die im Formularmietvertrag enthaltene Ausschlussklausel ("Eine stillschweigende Verlängerung des Mietverhältnisses gemäß § 568 BGB tritt nicht ein") nicht ohne weiteres entgegen, da diese als regeImäßig unwirksam angesehen wird (OLG Schleswig, WuM 96, 85 ff; AG und LG Frankfurt am Main, WuM 1996, 621).
  • OLG Hamm, 22.08.1997 - 30 REMiet 3/97

    Mietrecht - Klausel zur Umlage der Nebenkosten

  • LG Wuppertal, 14.02.1997 - 10 S 151/96
  • KG, 20.01.2014 - 8 U 168/13

    Stillschweigende Verlängerung kann bei Gewerberaummietverhältnis durch AGB

  • OLG Koblenz, 14.02.2002 - 5 U 990/01

    Voraussetzungen eines eigenständigen Mietvertrags mit dem Insolvenzverwalter;

  • AG Berlin-Charlottenburg, 18.04.2007 - 204 C 8/07

    Formularmäßiger Wohnraummietvertrag: Inhaltskontrolle für eine Abbedingung

  • LG Frankfurt/Main, 10.05.2000 - 20 REMiet 2/97
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Rechtsprechung
   BGH, 12.07.1995 - XII ZB 65/95   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Jurion

    Räumungsklage - Grundstück - Feriensache kraft Gesetzes

  • rechtsportal.de

    GVG § 200 Abs. 2; ZPO § 519 Abs. 2
    Ablauf der Berufungsbegründungsfrist in den Gerichtsferien; Begriff der Feriensache

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 2858
  • MDR 1995, 1259



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)  

  • OLG Düsseldorf, 24.06.2008 - 24 U 74/08

    Keine Anwendung von § 708 Nr.7 ZPO in Pachtsachen

    bb) Die hier vertretene enge Auslegung des § 708 Nr. 7 ZPO entspricht im Übrigen der höchstrichterlichen Auslegung der insoweit gleichlautenden Bestimmung des § 200 Abs. 2 Nr. 4 GVG, die mit Ablauf des 31. Dezember 1996 (vgl. BGBl I S. 1546) außer Kraft getretenen ist und nach der bis dahin die auch in § 708 Nr. 7 ZPO genannten Mietstreitigkeiten wegen ihrer vom Gesetz vorausgesetzten Beschleunigungsbedürftigkeit Feriensachen kraft Gesetzes gewesen sind, während Pachtsachen nicht darunter fielen (vgl. BGH ZMR 1981, 306; NJW 1995, 2858 sub II.4).
  • BGH, 17.01.1996 - XII ZB 161/95

    Anforderungen an die fristlose Kündigung eines Mietverhältnisses wegen

    Damit aber ist der Rechtsstreit insgesamt keine Feriensache (im Anschluß an Senat, NJW 1995, 2858).

    Das hat zur Folge, daß für den gesamten Rechtsstreit die Eigenschaft als Feriensache ausgeschlossen ist (vgl. BGH Urteil vom 4. Juli 1984 - VIII ZR 8/83 = NJW 1985, 141;Senatsbeschluß vom 12. Juli 1995 - XII ZB 65/95 = NJW 1995, 2858, jeweils m.w.N.).

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?

Ablegen in

Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen

 


Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht