Weitere Entscheidung unten: BGH, 10.04.1997

Rechtsprechung
   BGH, 20.02.1997 - VII ZR 288/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,1176
BGH, 20.02.1997 - VII ZR 288/94 (https://dejure.org/1997,1176)
BGH, Entscheidung vom 20.02.1997 - VII ZR 288/94 (https://dejure.org/1997,1176)
BGH, Entscheidung vom 20. Februar 1997 - VII ZR 288/94 (https://dejure.org/1997,1176)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,1176) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Bauwerkseigenschaft einer technischen Anlage (Hängebahn in einer Werkhalle) im Sinne des § 638 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) - Pflicht zur Erklärung des Vorbehalts einer Vertragsstrafe bei Durchführung einer Ersatzvornahme - Auslegung des Begriffs des "Bauwerks" im Sinne ...

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Entbehrlichkeit des Vorbehalts einer Vertragsstrafe bei Ersatzvornahme ("Hängebahn")

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 341 Abs. 3, § 638 Abs. 1 S. 1
    Vorbehalt der Vertragsstrafe bei Ersatzvornahme; Technische Anlagen als Bauwerke

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Vorbehalt der Vertragsstrafe; Bauwerksleistung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Steuerungsanlage einer Hängebahn als Bauwerk gem. § 638 BGB? (IBR 1997, 278)

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 1982
  • ZIP 1997, 1034
  • MDR 1997, 635
  • WM 1997, 1339
  • DB 1997, 1328
  • BauR 1997, 640
  • ZfBR 1997, 198
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (14)

  • BGH, 02.06.2016 - VII ZR 348/13

    Zur Verjährung von Mängelansprüchen bei Auf-Dach-Photovoltaikanlagen

    Für die Beurteilung dieser Voraussetzungen ist entscheidend darauf abzustellen, ob Vertragszweck die Erstellung einer größeren ortsfesten Anlage mit den spezifischen Bauwerksrisiken ist, die der gesetzlichen Regelung zur langen Verjährungsfrist zugrunde liegen (vgl. BGH, Urteile vom 3. Dezember 1998 - VII ZR 109/97, BauR 1999, 670, 671, juris Rn. 15 ff.; vom 20. Februar 1997 - VII ZR 288/94, BauR 1997, 640, 641, juris Rn. 12).

    Dieser hat entschieden, dass mit einem Gebäude fest verbundene technische Anlagen ein Bauwerk darstellen können (für eine Elektro-Hängebahn in einer Werkhalle: Urteil vom 20. Februar 1997 - VII ZR 288/94, BauR 1997, 640, 641, juris Rn. 12).

  • BGH, 05.11.2015 - VII ZR 43/15

    Bauvertrag über die schlüsselfertige Errichtung einer Doppelhaushälfte:

    Im Werkvertragsrecht stellt die Abnahme des Bestellers gemäß § 640 Abs. 1 Satz 1 BGB die Annahme als Erfüllung dar (vgl. BGH, Urteil vom 20. Februar 1997 - VII ZR 288/94, BauR 1997, 640, 641, juris Rn. 8; Urteil vom 3. November 1960 - VII ZR 150/59, BGHZ 33, 236, 237 m.w.N.).
  • BGH, 20.05.2003 - X ZR 57/02

    Begriff der Arbeiten bei Bauwerken

    Das bedeutet, daß Gewährleistungsansprüche wegen der Herstellung einer Sache, die für sich gesehen eine technische Anlage ist, aus verschiedenen Gründen der fünfjährigen Verjährungsfrist des § 638 Abs. 1 BGB a.F. unterliegen können, nämlich zum einen, wenn diese Anlage selbst (als ganzes) nach ihrer Beschaffenheit als Bauwerk anzusehen ist, wie es etwa bei einer Förderanlage für die Automobilproduktion für möglich gehalten worden ist (BGH, Urt. v. 03.12.1998 - VII ZR 109/97, NJW 1999, 2434), zum anderen, wenn die Anlage Bauteil oder Bauglied einer Sache ist, die ihrerseits die Kriterien eines Bauwerks erfüllt, wie es nach der Rechtsprechung bei einer Steuerungsanlage einer Hängebahn der Fall sein kann (BGH, Urt. v. 20.02.1997 - VII ZR 288/94, NJW 1997, 1982), und schließlich, wenn die Sache, deren Teil oder Glied die Anlage ist, zwar nicht selbst als Bauwerk angesehen werden kann, ihrerseits aber Bauteil oder Bauglied eines Bauwerks ist.
  • OLG Frankfurt, 19.12.2018 - 11 SV 114/18

    Funktionelle Zuständigkeit der Baukammer gem. § 72 a I Nr. 2 GVG

    Es können auch lediglich aufgestellte Container und technische Anlagen Bauwerke sein (BGH, Urteil vom 20.02.1997, VII ZR 288/94 - Hängebahn).

    Technische Anlagen können nach ihrer Beschaffenheit selbst als Bauwerk anzusehen sein oder auch als Bauteil oder Bauglied eines Bauwerks (BGH, Urteil vom 20.02.1997, VII ZR 288/94 - Hängebahn).

    Die Bauwerkseigenschaft einer technischen Anlage hat der Bundesgerichtshof beispielsweise angenommen für eine als Laden genutzte wegnehmbare Containerkombination (BGH, Urteil vom 30.01.1992, VII ZR 86/90), für die Steuerungsanlage einer in eine Werkhalle gebaute Hängebahn (BGH, Urteil vom 20.02.1997, VII ZR 288/94), für eine in einer Mühle aufgestellte Pelletieranlage (BGH, Urteil vom 20.05.2003, X ZR 57/02), für eine Förderanlage für die Automobilproduktion (BGH, Urteil vom 03.12.1998, VII ZR 109/97) und eine auf einer Tennishalle angebrachte Photovoltaikanlage (BGH, Urteil vom 02.06.2016, VII ZR 348/13).

    Dabei genügt es, wenn allein der Einbau der technischen Anlage sich als grundlegende Erneuerung des Gebäudes darstellt (BGH, Urteil vom 20.02.1997, VII ZR 288/94).

  • BGH, 03.12.1998 - VII ZR 109/97

    Formularmäßige Verkürzung der Gewährleistungsfrist in einem Ingenieurvertrag;

    Demgemäß hat der Senat unter anderem einen abbaubaren Stahlturm, eine abbaubare Förderanlage des Bergbaus, eine abbaubare Rohrbrunnenanlage (vgl. zu diesen Beispielen BGHZ 57, 60 (62) = NJW 1971, 2219), Flutlichtmasten (BGH, Urteil vom 16. September 1971 - VII ZR 78/70 = LM Allgemeine Lieferbedingungen der Elektroindustrie Nr. 1) sowie eine Elektrohängebahn (BGH, Urteil vom 20. Februar 1997 - VII ZR 288/94 = NJW-RR 1997, 198 = BauR 1997, 640) als Bauwerk eingeordnet bzw. die Einordnung als Bauwerk zur Erwägung gestellt.
  • BGH, 19.03.2002 - X ZR 49/00

    Begriff des Bauwerks

    Fallweise kann Gegenstand einer Arbeit "bei einem Bauwerk", welche zur Geltung der langen Verjährungfrist führt, darüber hinaus auch eine technische Anlage sein, die für sich genommen kein Bauwerk im Sinne von § 638 BGB ist (z.B. BGH, Urt. v. 15.5.1997 - VII ZR 287/95, MDR 1997, 1118; Urt. v. 20.7.1997 - VII ZR 288/94, NJW 1997, 1982, 1983; Urt. v. 20.7.1991 - VII ZR 305/90, MDR 1992, 54, jew. m.w.N).
  • BGH, 15.05.1997 - VII ZR 287/95

    Verjährungsbeginn bei einer in ein Bauwerk integrierten technischen Anlage

    Bei einer Elektrohängebahn in einer Werkhalle hat der Senat die Bauwerkeigenschaft in Betracht gezogen, ohne insoweit abschließend entscheiden zu können (Senatsurteil vom 20. Februar 1997 - VII ZR 288/94, NJW 1997, 1982 = BauR 1997, 640 = ZfBR 1997, 198).
  • OLG Celle, 28.01.2009 - 3 U 186/08

    Anwaltsvertrag; Allgemeine Geschäftsbedingungen: Schadenersatzanspruch wegen

    Dabei ist die Erklärung des Vorbehalts gerade bei Annahme nach Ansicht des Bundesgerichtshofs streng auszulegen (vgl. NJW 1971, 883, 884. NJW 1997, 1982, 1983).
  • BGH, 13.11.2001 - X ZR 224/99

    Haftung des Unternehmers für Mängel zur Herstellung des Werks hinzugekaufter

    Die Einrichtung einer technischen Anlage, die selbst kein Bauwerk ist, kann allerdings dann als Arbeiten an einem Bauwerk eingeordnet werden, wenn die Anlage in einem Bauwerk integriert ist und zu dessen Herstellung dient (BGH, Urt. v. 15.5.1997 - VII ZR 287/95, BGHR BGB § 638 Abs. 1 - Bauwerk 7, Technische Anlage m.w.N.; vgl. auch BGH, Urt. v. 20.2.1997 - VII ZR 288/94, NJW 1997, 1982).
  • OLG Rostock, 27.01.2009 - 4 U 55/08

    Vertragssstrafe: Bauherr muss bei Abnahme den Vorbehalt erklären!

    Allerdings kann die Vertragsstrafe nur verlangt werden, wenn der Bauherr sich diese bei der Abnahme der Bauleistung vorbehalten hat (§ 11 Nr. 4 VOB/B; Werner/Pastor, a.a.O, Rdn. 2060, BGH NJW 1997, 1982).

    Anderenfalls entfällt der Anspruch auf Vertragsstrafe (BGH, BauR 1997, 640; Werner/Pastor, a.a.O.).

  • BGH, 03.05.2000 - X ZR 179/97

    Werkvertrag - Mangel - Mangelhaft - Kostenerstattungsanspruch - Nachbesserung -

  • OLG Celle, 01.03.2019 - 8 U 188/18

    Lüftung muss lüften!

  • OLG Hamm, 28.11.2002 - 23 U 18/02

    Mangelhaftigkeit von Härtekammern

  • OLG Köln, 20.11.1997 - 18 U 54/93

    ABNAHME VERTRAGSSTRAFE

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.

Rechtsprechung
   BGH, 10.04.1997 - VII ZR 211/95   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1997,1425
BGH, 10.04.1997 - VII ZR 211/95 (https://dejure.org/1997,1425)
BGH, Entscheidung vom 10.04.1997 - VII ZR 211/95 (https://dejure.org/1997,1425)
BGH, Entscheidung vom 10. April 1997 - VII ZR 211/95 (https://dejure.org/1997,1425)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1997,1425) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Gestaltung von Freiflächen

§ 305 BGB <Fassung bis 31.12.01> (nunmehr § 311 Abs. 1 BGB <Fassung seit 1.1.02>), das bloße "Wollen" einer Leistung und deren schlichte Entgegennahme führen nicht ohne weiteres zum Vertragsschluß, hier: Streit, ob nach Erfüllung eines Werkvertrages Zusatzleistungen vereinbart wurden;

Zulässigkeit von Eventualvortrag im Zivilprozeß

Volltextveröffentlichungen (6)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Entgegennahme und "Wollen" von Leistungen als stillschweigender Vertragsschluss - Bewertung von Parteibehauptungen als wahr ohne Beweisaufnahme durch den Tatrichter

  • ZIP-online.de

    Kein Vertragsabschluss durch bloßes "Wollen" und schlichte Entgegennahme der Leistung

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Auch Zusatzaufträge erfordern eine Einigung! (IBR 1997, 320)

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 1982
  • ZIP 1997, 1111
  • MDR 1997, 731
  • NJ 1997, 390
  • WM 1997, 1623
  • BB 1997, 1438
  • DB 1997, 1329
  • BauR 1997, 644
  • ZfBR 1997, 243
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (5)

  • BGH, 08.01.2002 - X ZR 6/00

    Vergütung von Zusatzleistungen beim Pauschalpreisvertrag

    Denn das bloße Wollen einer Leistung und deren Entgegennahme führen nicht ohne weiteres zu einem Vertragsschluß (BGH, Urt. v. 10.4.1997 - VII ZR 211/95, NJW 1997, 1982).
  • BGH, 30.10.1997 - VII ZR 321/95

    Abrechnung eines durch Kündigung beendeten Pauschalpreisvertrages; Erstattung der

    Das Wollen der Leistung und deren schlichte Entgegennahme führen nicht ohne weiteres zur Änderung des Vertragsinhalts (Senatsurteil vom 10. April 1997 - VII ZR 211/95 = BauR 1997, 644 = ZfBR 1997, 243).
  • OLG Braunschweig, 22.04.2004 - 8 U 227/02

    VOB-Vertrag: Baustopp für Tiefbauarbeiten wegen archäologisch bedeutsamen Fundes;

    Die im landgerichtlichen Urteil zitierte Entscheidung des BGH (BauR 1997, 644) sei deshalb nicht einschlägig.
  • OLG Celle, 30.05.2007 - 3 U 260/06

    Steuerberatungsvertrag: Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich des

    Selbst wenn der Kläger gemeint haben sollte, dass damit gerade ihm gegenüber (d. h. nicht in seiner Funktion als Geschäftsführer) die Beklagte eine Leistung erbracht hätte, ergäbe sich aus der Entgegennahme dieser Leistung durch den Kläger noch kein Vertrag (vgl. BGH, NJW 1997, 1982).
  • OLG Brandenburg, 25.06.2008 - 3 U 195/07

    Zustandekommen eines Gewerberaummietvertrages durch schlüssiges Verhalten

    Zwar kann die einvernehmliche Überlassung oder Nutzung der Mietsache und Zahlung eines Entgelts nicht zwangsläufig einen Vertragsschluss bedeuten (BGH NJW 1997, 1982; Wolf/Eckert/Ball Rn. 53), auch wenn dem Austausch von Leistungen und Gegenleistungen, also den Vertragsvollzug der übereinstimmende Parteiwille entnommen werden kann, eine vertragliche Bindung einzugehen (BGH NJW 1983, 1728).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht