Rechtsprechung
   OLG Köln, 08.03.1996 - Ss 106/96 - 42   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/1996,5268
OLG Köln, 08.03.1996 - Ss 106/96 - 42 (https://dejure.org/1996,5268)
OLG Köln, Entscheidung vom 08.03.1996 - Ss 106/96 - 42 (https://dejure.org/1996,5268)
OLG Köln, Entscheidung vom 08. März 1996 - Ss 106/96 - 42 (https://dejure.org/1996,5268)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    StGB §§ 22, 23, 53, 223, 241, 253

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Nachweis der Erheblichkeit einer körperlichen Beeinträchtigung bei einer durch telefonische Drohanrufe verursachten Durchfallerkrankung; Erforderlichkeit einer erheblichen Beeinträchtigung des körperlichen Wohlbefindens für die tatbestandliche Verwirklichung der Körperverletzung; Änderung des Schuldspruchs aufgrund des Entfallens eines Teils der Straftatbestände; Maßstab der Ertragbarkeit von Symptomen psychosomatischer Vorgänge bei einem durchschnittlichen Menschen; Untauglichkeit geringer psychosomatischer Symptome für die Herbeiführung eines pathologischen Zustandes; Notwendigkeit der Aufhebung eines Strafurteils aufgrund der Möglichkeit der Verhängung einer milderen Strafe

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 2191



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Wird zitiert von ... (4)  

  • BGH, 18.07.2013 - 4 StR 168/13

    Verurteilung und Unterbringungsanordnung gegen Nachstellungstäter aufgehoben

    Angst als solche stellt jedoch - insbesondere wenn die Reaktion "zeitlich begrenzt" bzw. "kurzfristig" auftritt - lediglich eine Beeinträchtigung des seelischen Wohlbefindens und eine normale Reaktion auf Bedrohungen, nicht aber einen pathologischen Zustand dar (Senatsbeschluss vom 5. November 1996 - 4 StR 490/96, NStZ 1997, 123; vgl. BGH, Beschluss vom 11. Juli 2012 - 2 StR 60/12, NStZ-RR 2012, 340 f.; OLG Köln, NJW 1997, 2191, 2192; NK-StGB/Paeffgen, 4. Aufl., § 223 Rn. 11a).

    Die an anderer Stelle in dem Urteil erwähnten Schlafstörungen, temporären Schwindelzustände, Albträume, Nervosität und erhöhte Reizbarkeit reichen - wie oben ausgeführt - mangels näherer Konkretisierung ebenfalls nicht aus, um eine tatbestandsmäßige Beeinträchtigung der körperlichen Unversehrtheit zu begründen (vgl. auch OLG Köln, NJW 1997, 2191, 2192).

    Soweit die Strafkammer an anderer Stelle dargelegt hat, dass die Zeugin sich hilflos und kraftlos sowie psychisch nicht dazu in der Lage fühlte zu arbeiten (UA S. 93 f.), fehlt es an einem objektivierbaren Körperverletzungserfolg (vgl. Senatsbeschluss vom 5. November 1996 - 4 StR 490/96, NStZ 1997, 123; BGH, Urteil vom 9. Oktober 2002 - 5 StR 42/02, BGHSt 48, 34, 36 f.; OLG Düsseldorf, NJW 2002, 2118 mit Anm. Pollähne, StV 2003, 563, 564; OLG Köln, NJW 1997, 2191, 2192).

    Weinkrämpfe und Herzrasen können ebenfalls eine normale körperliche Reaktion auf die mit einer Bedrohungssituation verbundenen Aufregungen unterhalb der Erheblichkeitsschwelle des § 223 StGB darstellen (zur fehlenden Tatbestandsmäßigkeit von "Herzklopfen" bzw. "Herzrasen" vgl. OLG Köln, NJW 1997, 2191, 2192; NK-StGB/Paeffgen, § 223 Rn. 11a; Smischek, Stalking, 2006, S. 215).

  • BGH, 29.04.2010 - 5 StR 18/10

    Tod bei Brechmitteleinsatz: Freispruch aufgehoben

    Solches stellt eine - durch § 81a StPO nicht mehr gerechtfertigte - Körperverletzung dar (vgl. zum Vorliegen einer Körperverletzung OLG Köln NJW 1997, 2191, 2192 m.w.N.; vgl. auch EGMR NJW 2006, 3117, 3124).
  • AG Lübeck, 08.06.2011 - 61 Ds 61/11

    Bespritzen mit Sperma als Körperverletzung

    Die Beurteilung ändert sich aber, wenn infolge von Abscheu oder Ekel körperliche Wirkungen hinzutreten, etwa in Form von Magenschmerzen, Erbrechen und Atemnot (vgl. etwa OLG Köln NJW 1997, 2191, 2192).
  • OLG Hamm, 08.08.2000 - 27 U 18/00

    Fahren ohne Sicherheitsgurt - Hirnblutung nach Kollision mit Windschutzscheibe

    Der Kopfanstoß hat zumindest zu einer nicht unerheblichen Beeinträchtigung des Wohlbefindens des Klägers, somit zu einer Körperverletzung im Sinne der §§ 823 Abs. 1 BGB, 223 StGB (vgl. hierzu OLG Köln in NJW 1997, 2191; Tröndle, StGB-Kommentar, 48. Aufl., Rn. 3 zu § 223) geführt.
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