Rechtsprechung
   BGH, 24.04.1997 - I ZR 233/94   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Berechtigung zum Führen der Kennzeichnung "FTOS" - Herstellung und Vertrieb von Computerprogrammen - Voraussetzungen des Werktitelschutzes

  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    FTOS

    §§ 5 Abs. 1, Abs. 3, 15, 152, 153 Abs. 1 MarkenG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    MarkenG § 5 Abs. 1, 3, § 15
    Titelschutz an einem Computerprogramm

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Papierfundstellen

  • NJW 1997, 3315
  • NJW-RR 1998, 45 (Ls.)
  • MDR 1998, 56
  • GRUR 1997, 902
  • WM 1997, 2228
  • MMR 1998, 52 (Ls.)
  • BB 1998, 2
  • ZUM 1998, 258
  • afp 1997, 899



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 28.01.2016 - I ZR 202/14  

    Zum Werktitelschutz von Smartphone-Apps

    Als solche bezeichnungsfähigen immateriellen Arbeitsergebnisse kommen auch Computerprogramme in Betracht (vgl. BGHZ 135, 278, 280 f. - PowerPoint; BGH, Urteil vom 24. April 1997 - I ZR 233/94, WRP 1997, 1181, 1182 - FTOS; Urteil vom 15. Januar 1998 - I ZR 282/95, GRUR 1998, 1010, 1011 f. = WRP 1998, 877 - WINCAD; Urteil vom 27. April 2006 - I ZR 109/03, GRUR 2006, 594 Rn. 16 - SmartKey).
  • BGH, 27.04.2006 - I ZR 109/03  

    SmartKey

    Bezeichnungen, unter denen Computerprogramme in den Handel kommen, sind grundsätzlich dem Werktitelschutz zugänglich (BGHZ 135, 278, 280 - PowerPoint; BGH, Urt. v. 24.4.1997 - I ZR 233/94, GRUR 1997, 902, 903 = WRP 1997, 1181 - FTOS; Urt. v. 15.1.1998 - I ZR 282/95, GRUR 1998, 1010, 1011 f. = WRP 1998, 877 - WINCAD).
  • BGH, 15.01.1998 - I ZR 282/95  

    "WINCAD"; Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen nach Aufhebung der

    Denn die vom Berufungsgericht herangezogene Vorschrift des Markengesetzes enthält - was auch die Revision nicht verkennt - gegenüber § 16 UWG keine substantiellen Änderungen, die Vorschriften entsprechen sich vielmehr in ihrem sachlichen Gehalt (Begr. zum Regierungsentwurf, BT-Drucks. 12/6581 S. 67, 76; BGHZ 130, 276, 280 - Torres; BGH, Urt. v. 24.4.1997 - I ZR 233/94, GRUR 1997, 902, 903 - WRP 1997, 1181, 1182 - FTOS; Urt. v. 24.4.1997 - I ZR 44/95, WRP 1997, 1184, 1185 - PowerPoint), so daß allein wegen der unzutreffenden Bezugnahme auf die neue Vorschrift die Beurteilung des Berufungsgerichts nicht als fehlerhaft zu erachten ist.

    Wie der Senat in seinen Entscheidungen vom 24. April 1997 (GRUR 1997, 902 = WRP 1997, 1181 - FTOS; WRP 1997, 1184 - PowerPoint) ausgeführt hat, sind die Bezeichnungen, unter denen ein Computerprogramm in den Handel kommt, dem Werktitelschutz nach § 5 Abs. 1 und 3, § 15 MarkenG zugänglich.

    Dagegen reichen rein intern bleibende Vorbereitungs- und Herstellungsmaßnahmen nicht aus (BGH GRUR 1997, 902, 903 = WRP 1997, 1181, 1183 - FTOS).

    Diese Gegebenheiten entsprechen der Auslieferung eines neu entwickelten Programms zunächst nur in einer Pilotversion zur Erprobung im Echtbetrieb, in der eine Ingebrauchnahme des Werktitels nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes nicht gesehen werden kann (BGH GRUR 1997, 902, 903 = WRP 1997, 1181, 1183 - FTOS).

  • OLG Hamburg, 05.11.1998 - 3 U 130/98  

    Priorität der Internet-Adresse

    Für Computerprogramme hat das BGH dies in den beiden Entscheidungen "PowerPoint" und "FTOS" bejaht (BGH, CR 1998, 5 - PowerPoint; CR 1998, 6 - "FTOS".).

    In den genannten Entscheidungen stellte der Bundesgerichtshof auf das Computerprogramm als eine immaterielle geistige Leistung und ein daraus resultierendes Arbeitsergebnis ab, das einen - gegenüber dem gegenständlichen Datenträger - eigenen Bezeichnungsschutz benötige (BGH, CR 1998, 6, 7 - "FTOS" und BGH, ZUM 1998, 255, 256 - "PowerPoint" mit Verweis auf BGHZ 121, 157 158f. - "Zappel-Fisch".).

    Für Software entsteht der Titelschutz, wenn das Programm im Anschluß an die öffentliche Ankündigung in branchenüblicher Weise in angemessener Frist unter dem Titel auf den Markt gebracht wird (BGH, CR 1998, 6, 7 - "FTOS"; vg. Lehmann, CR 1998, 2, 3f.).

    Sonstige intern bleibende Vorbereitungs- und Herstellungsmaßnahmen reichen ebenfalls nicht aus (BGH, CR 1998, 6, 8 - "FTOS".).

    Es individualisiert den Inhalt des Werkes und unterscheidet es von anderen geistigen Werken (vgl. BGH, ZUM 1998, 255, 256 - "PowerPoint"; BGH, CR 1998, 6, 7 - "FTOS"; Jakobs, GRUR 1996, 601, 604; Wiebe, CR 1998, 157, 160.).

  • BGH, 22.09.1999 - I ZR 50/97  

    FACTS; Verwechslungsgefahr bei identischem Titel von Druckschriften

    Unter der Geltung des Markengesetzes besteht ein Nebeneinander des Kennzeichenschutzes der Marke nach § 14 MarkenG und der geschäftlichen Bezeichnung nach §§ 15, 5 MarkenG (BGHZ 135, 278, 282 - PowerPoint; BGH, Urt. v. 24.4.1997 - I ZR 233/94, WRP 1997, 1181, 1183 - FTOS; Fezer, Markenrecht, 2. Aufl., § 3 Rdn. 253).

    Während die Marke in erster Linie auf die betriebliche Herkunft hinweist, ist der Titel eher inhaltsbezogen (BGHZ 135, 278, 282 - PowerPoint; BGH WRP 1997, 1181, 1183 - FTOS) und dient grundsätzlich (nur) der Unterscheidung eines Werkes von einem anderen (BGH GRUR 1999, 581, 582 - Max, m.w.N.).

  • LG Hamburg, 10.06.1998 - 315 O 107/98  

    "Emergency.de"

    Für Computerprogramme hat das BGH dies in den beiden Entscheidungen "PowerPoint" und "FTOS" bejaht (BGH, CR 1998, 5 - PowerPoint; CR 1998, 6 - "FTOS".).

    In den genannten Entscheidungen stellte der Bundesgerichtshof auf das Computerprogramm als eine immaterielle geistige Leistung und ein daraus resultierendes Arbeitsergebnis ab, das einen - gegenüber dem gegenständlichen Datenträger - eigenen Bezeichnungsschutz benötige (BGH, CR 1998, 6, 7 - "FTOS" und BGH, ZUM 1998, 255, 256 - "PowerPoint" mit Verweis auf BGHZ 121, 157 158f. - "Zappel-Fisch".).

    Für Software entsteht der Titelschutz, wenn das Programm im Anschluß an die öffentliche Ankündigung in branchenüblicher Weise in angemessener Frist unter dem Titel auf den Markt gebracht wird (BGH, CR 1998, 6, 7 - "FTOS"; vg. Lehmann, CR 1998, 2, 3f.).

    Sonstige intern bleibende Vorbereitungs- und Herstellungsmaßnahmen reichen ebenfalls nicht aus (BGH, CR 1998, 6, 8 - "FTOS".).

    Es individualisiert den Inhalt des Werkes und unterscheidet es von anderen geistigen Werken (vgl. BGH, ZUM 1998, 255, 256 - "PowerPoint"; BGH, CR 1998, 6, 7 - "FTOS"; Jakobs, GRUR 1996, 601, 604; Wiebe, CR 1998, 157, 160.).

  • BGH, 24.04.1997 - I ZR 44/95  

    Titelschutz für ein Computerprogramm

    Für die Entstehung des Titelschutzes wäre der Vertrieb des fertigen, mit der fraglichen Bezeichnung versehenen Produkts oder zumindest eine der Auslieferung des fertigen Produkts unmittelbar vorausgehende werbende Ankündigung erforderlich gewesen (vgl. BGH, Urt. v. 24.04.1997 - I ZR 233/94, Umdruck S. 10 f. - FTOS, zur Veröffentlichung bestimmt).
  • OLG Dresden, 29.09.1998 - 14 U 433/98  

    Dringlichkeit im gewerblichen Rechtsschutz; Voraussetzungen der Vorverlagerung

    Haben aber die Schutzvoraussetzungen des in § 16 UWG geregelten Werktitelschutzes ohne sachliche Änderung Eingang in die jetzt maßgebenden §§ 5, 15 MarkenG gefunden (vgl. BGHZ 130, 134, 137 - Altenburger Spielkartenfabrik; BGHZ 130, 276, 280 - Torres; BGH, Urteile vom 24. April 1997 - I ZR 44/95, CR 1998, 5 - PowerPoint; I ZR 233/94, CR 1998, 6 - FTOS), kann sich die Verfügungsklägerin, soweit sie Titelschutzrechte behauptet, auch erfolgreich auf die Dringlichkeitsvermutung des § 25 UWG stützen.

    Dieses Informationsprogramm über die Stadt Dresden, besondere örtliche Gegebenheiten, Einrichtungen, Veranstaltungen und das Schulsystem der Stadt Dresden ist grundsätzlich als immaterielles geistiges Arbeitsergebnis als Werk unter einer bestimmten Titelbezeichnung schutzfähig (vgl. Wiebe, CR 1998, 157, 160, 164; Omsels, GRUR 1997, 328, 331 f.; zur Schutzfähigkeit der Bezeichnung eines Computerprogramms als Werktitel BGH, Urteile vom 24.04.1997 - I ZR 44/95, CR 1998, 5, 6 - PowerPoint; - I ZR 233/94, CR 1998, 6, 7 - FTOS).

  • BPatG, 18.06.2018 - 29 W (pat) 17/16  
    Auch Computerprogramme und - mit Einschränkungen - Domainnamen kommen als bezeichnungsfähige immaterielle Arbeitsergebnisse in Betracht und sind daher dem Werktitelschutz nach § 5 Abs. 1 und 3, § 15 MarkenG zugänglich (BGH , a. a. O., wetter.de; GRUR 2006, 594 Rn. 16 - Smart- Key; GRUR 1998, 155, 156 - Powerpoint; NJW 1997, 3315, 3316 - FTOS; Hacker in Ströbele/Hacker/Thiering, a. a. O., § 5 Rn. 101; Ingerl/Rohnke, MarkenG, 3. Auflage, § 5 Rn. 81; Schalk in Büscher/ Dittmer/Schiwy, Gewerblicher Rechtsschutz Urheberrecht Medienrecht,.

    Bei Computerprogrammen erfordert die Benutzungsaufnahme den Vertrieb des fertigen, mit der fraglichen Bezeichnung versehenen Produkts oder zumindest eine der Auslieferung des fertigen Produkts unmittelbar vorhergehende werbende Ankündigung (BGH GRUR 1997, 902 Rn. 21 - FTOS).

  • OLG München, 11.01.2001 - 6 U 5719/99  

    Werktitelschutz für Internet-Zeitschrift - Entstehung mit Erstellung des fertigen

    Der BGH hat, allerdings für Software, eine Vorverlagerung des Werktitelschutzes auf "eine der Auslieferung des fertigen Produkts unmittelbar vorausgehende werbende Ankündigung" für zulässig gehalten, jedoch eine "Pilotversion" nicht ausreichen lassen (BGH WRP 1997, 1181 "FTOS" und WRP 1997, 1184 "Power Point").
  • OLG München, 22.08.2002 - 6 U 3180/00  

    Wettbewerbsrecht und gewerblicher Rechtsschutz

  • LG Köln, 10.12.2013 - 33 O 83/13  

    Rechtmäßigkeit des Betriebs einer App durch einen Wetterinformationsdienst

  • OLG Stuttgart, 04.08.2011 - 2 U 74/10  

    Titelschutzrecht: Werktitelschutz für die regelmäßige Durchführung einer

  • BPatG, 18.06.2018 - 29 W (pat) 16/16  
  • LG Stuttgart, 22.11.2007 - 17 O 560/07  

    Markenrecht: Werktitelschutz für eine Messeveranstaltung - ITeG

  • LG Düsseldorf, 02.02.2005 - 2a O 197/04  
  • LG Düsseldorf, 31.01.2001 - 2a O 230/00  

    Beginn des Werktitelschutzes

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