Weitere Entscheidung unten: BGH, 02.07.1999

Rechtsprechung
   BGH, 07.06.1999 - II ZR 278/98   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    BGB § 242 Cc; HGB §§ 161, 119; ZPO § 256 Abs. 1

  • Judicialis
  • Jurion

    Gesellschafterbeschluß - Wirksamkeit - Personengesellschaft - Gesellschafter - Feststellungsklage - Klagefrist - Gesellschaftervertrag - Publikums-KG

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Keine Klagefrist für Geltendmachung der Unwirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen einer Publikums-KG bei fehlender gesellschaftsvertraglicher Regelung

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB § 242 Cc; HGB §§ 161, 119; ZPO § 256 Abs. 1
    Klagefrist gegen Gesellschafterbeschlüsse einer KG

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 242; HGB §§ 161, 119; ZPO § 256 Abs. 1
    Frist für die gerichtliche Geltendmachung der Unwirksamkeit von Gesellschafterbeschlüssen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz)

    Anfechtungsklage, Beschlussmängel, Feststellungsklage, Gesellschafterbeschluss, Klagefrist, Nichtigkeitsgründe, Personengesellschaft, Publikumsgesellschaft, Verwirkung

Besprechungen u.ä.

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 3113
  • ZIP 1999, 1391
  • MDR 1999, 1206
  • WM 1999, 1619
  • BB 1999, 1835
  • DB 1999, 1800
  • NZG 1999, 935



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Wird zitiert von ... (37)  

  • BGH, 19.10.2009 - II ZR 240/08  

    "Sanieren oder Ausscheiden"

    Hierfür jedoch enthält der Gesellschaftsvertrag in § 23 zweifelsfreie und wirksame Regeln - was der Senat nach seiner ständigen Rechtsprechung als Revisionsgericht bei Publikumsgesellschaften selbst durch Auslegung ermitteln kann (vgl. dazu nur Sen. Urt. v. 19. März 2007 - II ZR 73/06, ZIP 2007, 812 Tz. 18; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393 jew. m.w.Nachw.) -, die eben auch dazu führen können, dass keine Abfindung zu zahlen, sondern im Gegenteil der ausscheidende Gesellschafter ausgleichspflichtig ist.
  • BGH, 11.01.2011 - II ZR 187/09  

    Anspruch der Kapitalanleger auf Auskunft über Namen und Anschrift der

    aa) Da der Vertrag einer Publikumsgesellschaft nach seinem objektiven Befund auszulegen ist, kann das Revisionsgericht diese Auslegung selbständig vornehmen (BGH, Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393; Urteil vom 4. Juli 2005 - II ZR 354/03, ZIP 2005, 1455, 1456).
  • BGH, 07.02.2012 - II ZR 230/09  

    Gesellschafterbeschlüsse einer Immobilien-GbR mit Beteiligung einer

    Nach gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat der Gesellschafter einer Personengesellschaft grundsätzlich ein Feststellungsinteresse im Sinn von § 256 Abs. 1 ZPO an der Feststellung der Unwirksamkeit eines Gesellschafterbeschlusses (BGH, Urteil vom 21. Oktober 1991 - II ZR 211/90, NJW-RR 1992, 227; Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1392; Urteil vom 5. März 2007 - II ZR 282/05, NJW-RR 2007, 757, 758; vgl. auch BGH, Urteil vom 25. November 2002 - II ZR 69/01, ZIP 2003, 116, 118 zur GmbH).
  • BGH, 27.04.2009 - II ZR 167/07  

    Zulässigkeit der Anfechtungsklage gegen einen Vorrratsbeschluss

    Der Informationsanspruch richtet sich gegen die Gesellschaft, vertreten durch ihre geschäftsführende Komplementärin (vgl. Sen. Urt. v. 28. Mai 1962 - II ZR 156/61, WM 1962, 883), und gegebenenfalls die Komplementärin selbst (Sen. Urt. v. 20. Juni 1983 - II ZR 85/82, ZIP 1983, 935), während die Wirksamkeit eines Beschlusses in der Personengesellschaft grundsätzlich mit den Gesellschaftern zu klären ist (Sen. Urt. v. 24. März 2003 - II ZR 4/01, ZIP 2003, 843; Urt. v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391; Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460).

    Die Nichtigkeit von Beschlüssen von Gesellschafterversammlungen einer Kommanditgesellschaft wird durch Feststellungsklage gegen die Mitgesellschafter geltend gemacht, wenn nicht der Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass der Streit mit der Gesellschaft auszutragen ist (Sen. Urt. v. 24. März 2003 - II ZR 4/01, ZIP 2003, 843; Urt. v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391; Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460).

  • BGH, 23.01.2006 - II ZR 306/04  

    Grenze für Nachschusspflicht muss auch bei Publikumsgesellschaften im voraus

    Das kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der Klägerin als Publikumsgesellschaft objektiv auszulegen ist (Sen.Urt. v. 4. Juli 2005 aaO; v. 6. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393).
  • BGH, 25.01.2011 - II ZR 122/09  

    Wirtschaftliche Schieflage einer Publikumspersonengesellschaft: Pflicht der nicht

    Diese Auslegung des Gesellschaftsvertrages kann der Senat selbst vornehmen, weil der Gesellschaftsvertrag der Beklagten als Publikumsgesellschaft objektiv auszulegen ist (BGH, Urteil vom 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393; Urteil vom 19. März 2007 - II ZR 73/06, ZIP 2007, 812 Rn. 18 jeweils m.w.N.).
  • BGH, 25.11.2002 - II ZR 69/01  

    Entscheidung der Gesellschafterversammlung über die Satzungskonformität von

    b) Ebenso können grundsätzlich auch Gesellschafterbeschlüsse einer Personengesellschaft (wie hier der Beklagten zu 2 als GmbH & Co. KG) wegen Verstoßes gegen den Gesellschaftsvertrag mit einer Klage auf Feststellung ihrer Unwirksamkeit angegriffen werden (vgl. Sen.Urt. v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391).

    Abgesehen davon, daß dies hier im Wege einer Feststellungsklage geschehen muß (vgl. Sen.Urt. v. 7. Juni 1999 aaO), ist eine derartige - von allgemeinen Grundsätzen bei einer Personengesellschaft abweichende - Regelung zulässig (vgl. BGHZ 85, 350, 353; Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 - II ZR 15/94, ZIP 1995, 460), wie auch das Berufungsgericht erkannt hat, ohne indessen hieraus die richtige Konsequenz zu ziehen, daß die Klägerin gemäß dem Gesellschaftsvertrag die angebliche Satzungswidrigkeit bzw. Unwirksamkeit des Gesellschafterbeschlusses nur mit der - fristgerecht eingereichten - Feststellungsklage im vorliegenden Rechtsstreit geltend machen konnte (vgl. Sen.Urt. v. 13. Februar 1995 aaO, S. 462) und ihr deshalb ein Rechtsschutzbedürfnis nicht abgesprochen werden durfte.

  • OLG Jena, 10.08.2016 - 2 U 500/14  

    Feststellung

    Die Beschlussmängel sind mit der allgemeinen Feststellungsklage gemäß § 256 Abs. 1 ZPO geltend zu machen, welche auf die Feststellung der Nichtigkeit einer bestimmten Beschlussfassung und gegen die Mitgesellschafter zu erheben ist, wenn nicht der Gesellschaftsvertrag bestimmt, dass der Streit mit der Gesellschaft auszutragen ist (Baumbach/Hueck-Hopt, HGB , aaO, § 119 HGB , Rn. 31, 32; BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989, II ZR 61/89, zitiert nach juris, Rn. 10; BGH, Urteil vom 7. Juni 1999, II ZR 278/98, zitiert nach juris, Rn. 4, 9; BGH, Urteil vom 1. März 2011, II ZR 83/09, Rn. 19).

    Die Gesellschafter einer Personenhandelsgesellschaft können das kapitalgesellschaftsrechtliche Beschlussmängelsystem gesellschaftsvertraglich übernehmen (BGH, Urteil vom 11. Dezember 1989, II ZR 61/89, zitiert nach juris, Rn. 11; BGH, Urteil vom 7. Juni 1999, II ZR 278/98, zitiert nach juris, Rn. 4, 9; BGH, Urteil vom 1. März 2011, II ZR 83/09, Rn. 19).

    Nicht jede strukturelle Annäherung an eine kapitalgesellschaftsrechtliche Struktur ist schon aussagekräftig; es kommt auf eine Auslegung des Gesellschaftsvertrages im Einzelnen an, ob die Gesellschafter zudem auch die Übernahme des Beschlussmängelsystems der Kapitalgesellschaften vereinbart haben (vergleiche auch Oetker-Weitemeyer, aaO, § 119 HGB , Rn. 53; BGH, Urteil vom 7. Juni 1999, II ZR 278/98, zitiert nach juris, Rn. 4,5).

  • BGH, 04.07.2005 - II ZR 354/03  

    Zulässigkeit von nachträglichen Beitragserhöhungen in einem geschlossenen

    Das kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der Klägerin, bei der es sich um eine Publikumsgesellschaft handelt, objektiv auszulegen ist (Sen.Urt. v. 6. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393).
  • BGH, 23.01.2006 - II ZR 126/04  

    Grenze für Nachschusspflicht muss auch bei Publikumsgesellschaften im voraus

    Das kann der Senat selbst feststellen, weil der Gesellschaftsvertrag der Klägerin, bei der es sich um eine Publikumsgesellschaft handelt, objektiv auszulegen ist (zuletzt Sen.Urt. v. 4. Juli 2005 aaO; Sen.Urt. v. 6. November 1981 - II ZR 213/80, ZIP 1982, 54, 55; v. 7. Juni 1999 - II ZR 278/98, ZIP 1999, 1391, 1393).
  • OLG Nürnberg, 30.01.2013 - 12 U 726/11  

    Kommanditgesellschaft: Folgen der Nichtigkeit eines Gesellschafterbeschlusses für

  • BGH, 19.05.2015 - II ZR 176/14  

    Beschlüsse in der Hauptversammlung einer nicht börsennotierten

  • BGH, 17.07.2006 - II ZR 242/04  

    Anforderungen an gesellschaftsvertragliche Regelungen in einer Publikums-KG;

  • BGH, 24.03.2003 - II ZR 4/01  

    Auslegung des Gesellschaftsvertrages einer Publikums-KG; Ausscheiden eines

  • BGH, 05.07.2011 - II ZR 199/10  

    Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Erlöschen der

  • BGH, 09.04.2013 - II ZR 3/12  

    Partnerschaftsgesellschaft von Rechtsanwälten: Feststellungsinteresse eines

  • KG, 21.03.2011 - 23 U 4/10  

    Publikumsfonds-KG: Wirksamkeitsvoraussetzung zur satzungsgemäßen Abschaffung

  • OLG München, 16.06.2004 - 7 U 5669/03  

    Nachschusspflicht des Kommanditisten aufgrund mehrheitlich gefassten

  • OLG Düsseldorf, 27.07.2005 - 15 U 173/04  

    Beschlussanfechtung; Personengesellschaft

  • BGH, 05.07.2011 - II ZR 208/10  

    Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Erlöschen der

  • BGH, 05.07.2011 - II ZR 209/10  

    Auflösung einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts: Erlöschen der

  • OLG Düsseldorf, 10.07.2015 - 16 U 169/13  
  • OLG Hamm, 28.01.2009 - 8 U 176/06  

    Feststellungsinteresse der Klage eines Gesellschafters auf Fortbestehen seiner

  • OLG Bremen, 07.06.2007 - 2 U 78/06  

    Gerichtliche Überprüfung der Verweigerung der Zustimmung zur Übertragung eines

  • OLG Düsseldorf, 10.07.2015 - 16 U 168/13  
  • OLG Hamm, 03.12.2012 - 8 U 20/12  

    Bestellung von Sonderprüfern durch Mehrheitsbeschluss der

  • OLG Stuttgart, 27.08.2008 - 14 U 50/07  

    Nichtigkeit eines Gesellschafterbeschlusses bzgl. der Ergebnisverwendung

  • OLG Stuttgart, 26.11.2007 - 20 W 8/07  

    Freigabeverfahren nach Umwandlung einer Kommanditgesellschaft in eine

  • OLG Bremen, 07.06.2007 - 2 U 1/07  

    Erfordernis der Zustimmung eines Gesellschafters zur Veräußerung eines

  • KG, 23.01.2014 - 19 U 68/12  

    Haftung eines Gesellschafters eines geschlossenen Immobilienfonds für

  • OLG Bremen, 05.01.2011 - 2 W 125/10  

    Streitwert der Klage eines Kommanditisten einer Publikums-KG gegen die

  • LG Frankfurt/Main, 06.07.2009 - 9 O 76/09  

    Publikumsgesellschaft: Abberufung eines Gesellschafters als Geschäftsführer einer

  • OLG München, 22.12.2000 - 23 U 4484/97  

    Gleichbehandlung der Gesellschafter - Entgelt für Beiträge - Anpassung des

  • OLG Stuttgart, 19.04.2000 - 20 U 96/99  

    Anforderungen an die Legitimation eines Mehrheitsbeschlusses in einer KG;

  • OLG München, 29.10.2009 - 23 U 1622/09  

    Publikumsgesellschaft: Nichtigkeit eines Beschlusses wegen verweigerter Auskunft

  • OLG Düsseldorf, 03.09.2008 - 15 W 67/08  
  • LG Mönchengladbach, 27.02.2007 - 7 O 29/04  

    Anfechungsklage bei der GmbH & Co. KG

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Rechtsprechung
   BGH, 02.07.1999 - V ZR 135/98   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • lexetius.com

    BGB § 138 (Ba); § 779 Abs. 1

  • Judicialis
  • Jurion

    Grundstück - Eigentümer - Verpflichtung - Bebauung - Vergleich - Sittenwidrigkeit - Zahlung

  • ZIP-online.de

    Wirksame Vereinbarung über die Rücknahme eines Widerspruchs gegen die Nachbar-Baugenehmigung gegen Zahlung eines die Minderung des Grundstückswertes übersteigenden Betrages

  • Deutsches Notarinstitut

    BGB §§ 138, 779 Abs. 1
    Vergleich über Rücknahme eines Widerspruchs gegen Erteilung einer Baugenehmigung

  • grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)

    Sittenwidrigkeit, keine - bei Vergleich über Wertminderung durch Bebauung; Wertminderung, keine Sittenwidrigkeit bei Vergleich über - durch Nachbarbebauung

  • rechtsportal.de

    BGB § 138, § 779 Abs. 1
    Wirksamkeit einer vertraglichen Vereinbarung über die Bebauung eines angrenzenden Grundstücks

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • nomos.de PDF, S. 47 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 138, 779 Abs. 1 BGB
    Sittenwidrigkeit/Vergleich

Besprechungen u.ä. (3)

  • nomos.de PDF, S. 47 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    §§ 138, 779 Abs. 1 BGB
    Sittenwidrigkeit/Vergleich

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    BGB §§ 138, 779 Abs. 1
    Wirksame Vereinbarung über die Rücknahme eines Widerspruchs gegen die Nachbar-Baugenehmigung gegen Zahlung auch eines die Minderung des Grundstückswertes übersteigenden Betrages

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Abfindung gegen Rücknahme des Nachbarwiderspruchs: Wann ist Absprache sittenwidrig? (IBR 1999, 497)

Papierfundstellen

  • NJW 1999, 3113
  • ZIP 1999, 1849
  • MDR 1999, 1259
  • NJ 2000, 42
  • WM 1999, 2170
  • DB 1999, 2411 (Ls.)
  • BauR 2000, 252



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Wird zitiert von ... (10)  

  • BGH, 31.05.2012 - I ZR 45/11  

    Missbräuchliche Vertragsstrafe

    Das hindert den Abgemahnten nicht, sich zur Streitbeilegung wirksam im Rahmen des Unterwerfungsvertrags zu verpflichten (vgl. zur Wirksamkeit eines Vergleichs BGH, Urteil vom 2. Juli 1999 - V ZR 135/98, NJW 1999, 3113).
  • BAG, 25.04.2013 - 8 AZR 453/12  

    Berufsfußball - vorzeitige Beendigung eines befristeten Vertrags-verhältnisses -

    Entscheidend ist, inwieweit sie zur Streitbereinigung wechselseitig nachgegeben haben (BAG 11. September 1984 - 3 AZR 184/82 - zu IV 1 der Gründe, AP BGB § 138 Nr. 37 = EzA BGB § 138 Nr. 17; 30. Juli 1985 - 3 AZR 401/83 - zu III 3 der Gründe, AP BGB § 138 Nr. 39 = EzA BGB § 138 Nr. 18; BGH 2. Juli 1999 - V ZR 135/98 - zu II der Gründe, NJW 1999, 3113; Palandt/Ellenberger BGB 72. Aufl. § 138 Rn. 66; MüKoBGB/Armbrüster 6. Aufl. § 138 Rn. 113) .
  • BGH, 30.04.2003 - III ZR 318/02  

    Doppeltätigkeit eines Maklers; Kenntnis der Vertragsparteien

    Bei einem Vergleich kommt es indes entscheidend nicht auf den objektiven Wert der beiderseitigen Leistungen an, sondern darauf, wie die Parteien die Sach- und Rechtslage bei Vergleichsschluß eingeschätzt haben (vgl. BGH, Urteil vom 2. Juli 1999 - V ZR 135/99, NJW 1999, 3113).
  • OLG Frankfurt, 06.12.2016 - 11 U 38/15  

    Streit zwischen Fachverlagen um Zurverfügungstellung von Teilnehmerdaten bei

    Zur Beurteilung der Frage, ob ein Vergleich gegen § 138 BGB verstößt, kommt es nicht auf ein etwaiges Missverhältnis der in dem Vergleich vereinbarten Leistungen an, sondern auf ein Missverhältnis des jeweiligen Nachgebens der beiden Parteien (BGH NJW 1999, 3113; NJW 1963, 1197).

    Denn im Allgemeinen verbietet es sich, einen Vergleich, selbst wenn ihn die begünstigte Partei mit nicht zu billigenden Mitteln herbeigeführt hat, als sittenwidrig zu behandeln, wenn er seinem Inhalt nach aus der Sicht beider Vertragsparteien bei Vergleichsabschluss als sachgerechte Bereinigung des Streitfalls erschien (BGH, NJW 1999, 3113).

    Es kommt darauf an, wie die Parteien die Sach- und Rechtslage bei Abschluss des Vergleichs tatsächlich eingeschätzt haben, in welchem Ausmaß sie davon abgewichen sind und zur Bereinigung des Streitfalls gegenseitig nachgegeben haben (BGH, NJW 1999, 3113).

  • OLG Frankfurt, 14.02.2017 - 11 U Kart 44/15  

    Anwendungsbereich von § 47 TKG

    Zur Beurteilung der Frage, ob ein Vergleich gegen § 138 BGB verstößt, kommt es nicht auf ein etwaiges Missverhältnis der in dem Vergleich vereinbarten Leistungen an, sondern auf ein Missverhältnis des jeweiligen Nachgebens der beiden Parteien (BGH NJW 1999, 3113; NJW 1963, 1197).

    Denn im Allgemeinen verbietet es sich, einen Vergleich, selbst wenn ihn die begünstigte Partei mit nicht zu billigenden Mitteln herbeigeführt hat, als sittenwidrig zu behandeln, wenn er seinem Inhalt nach aus der Sicht beider Vertragsparteien bei Vergleichsabschluss als sachgerechte Bereinigung des Streitfalls erschien (BGH, NJW 1999, 3113).

    Es kommt darauf an, wie die Parteien die Sach- und Rechtslage bei Abschluss des Vergleichs tatsächlich eingeschätzt haben, in welchem Ausmaß sie davon abgewichen sind und zur Bereinigung des Streitfalls gegenseitig nachgegeben haben (BGH, NJW 1999, 3113).

  • OLG Düsseldorf, 12.04.2011 - 23 U 67/10  

    Wann ist Vergleich über Mängelbeseitigung sittenwidrig?

    Soweit es in Vergleich oder vergleichsähnlichen Vereinbarungen auf ein auffälliges Missverhältnis i.S.v. § 138 Abs. 2 BGB ankommt, ist nicht auf die beiderseits übernommenen Leistungspflichten, sondern auf das Maß des beiderseitigen Nachgebens abzustellen (vgl. BGH, Urteil vom 02.07.1999, V ZR 135/98, NJW 1999, 3113; BGH, Urteil vom 25.05.1964, II ZR 87/62, LM Nr. 23 zu § 799 BGB; Palandt-Sprau, a.a.O., § 779, Rn 22 mwN).

    Im Allgemeinen verbietet es sich, einen Vergleich oder eine vergleichsähnliche Vereinbarung, selbst wenn ihn die begünstigte Partei mit nicht zu billigenden Mitteln herbeigeführt haben sollte, als sittenwidrig zu behandeln, wenn er seinem Inhalt nach aus der Sicht beider Parteien im Abschlusszeitpunkt als sachgerechte Bereinigung des Streitfalls erschienen ist (vgl. BGH, Urteil vom 02.07.1999, V ZR 135/98, NJW 1999, 3113; jurisPK-Nassall, a.a.O., § 138, Rn 40 mwN).

  • OLG Dresden, 23.05.2017 - 4 U 1524/16  
    Maßgeblich ist, wie die Parteien die Sach- und Rechtslage bei Vergleichsabschluss eingeschätzt haben und in welchem Ausmaß sie davon abgewichen sind und zur Bereinigung des Streitfalles gegenseitig nachgegeben haben (vgl. dazu BGH, U.v.02.07.1999, V ZR 135/98 juris Rn. 8; OLG Brandenburg vom 18.07.2007 - 4 U 88/01, juris, Rn. 48 ff.; OLG Hamm, U.v.22.10.2008, 20 U 70/07, juris Rz. 29 ; OLG Düsseldorf, U.v.12.04.2011, 23 U 67/10, juris Rn. 76).

    Dies ergibt sich vor allem aus Folgendem: Nach der Rechtsprechung kommt es für die Bewertung eines etwaigen Missverhältnisses darauf an, wie bei ex ante-Betrachtung der Umfang des gegenseitigen Nachgebens war, d.h. es kommt darauf an, welche Forderungen in welcher Höhe die Klägerin geltend gemacht hatte bzw. mit welchen Forderungen die Beklagte zumindest auf der Grundlage der ihr vorliegenden Unterlagen rechnen musste (OLG Hamm, Urteil vom 28.06.2016, 1-9 U 38/15, juris, Rz. 36.; vgl. BGH, Urteil vom 02.07.1999, V ZR 135/98, juris Rz.. 8).

  • OLG Hamm, 22.10.2008 - 20 U 70/07  

    Rechtsfolgen der vorübergehenden Geschäftsunfähigkeit hinsichtlich eines in einem

    Im allgemeinen verbietet es sich, einen Vergleich, selbst wenn ihn die begünstigte Partei mit nicht zu billigenden Mitteln herbeigeführt hat, als sittenwidrig zu behandeln, wenn er seinem Inhalt nach aus der Sicht beider Vertragsparteien bei Vergleichsabschluss als sachgerechte Bereinigung des Streitfalls erschien (BGH NJW 1999, 3113) Demzufolge ist das Prozessrisiko entscheidend zu berücksichtigen.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.05.2003 - 10 B 145/03  

    Post-Tower in Bonn darf weiter leuchten

    dazu: BGH, Urteil vom 2.7.1999 - V ZR 135/98 -, BRS 62 Nr. 195 = BauR 2000, 252 f.
  • OLG Hamm, 28.06.2016 - 9 U 38/15  

    Abfindungsvergleich, Nichtigkeit

    Maßgeblich ist, wie die Parteien die Sach- und Rechtslage bei Vergleichsabschluss eingeschätzt haben und in welchem Ausmaß sie davon abgewichen sind und zur Bereinigung des Streitfalles gegenseitig nachgegeben haben (vgl. dazu BGH, NJW 1999, 3113, dort Rn. 8; OLG Brandenburg v. 18.07.2007 - 4 U 88/01, zitiert nach juris, dort Rn. 48 ff.; OLG Hamm, MDR 2009, 193, Rn. 29 bei juris; OLG Düsseldorf, BauR 2012, 106, Rn. 76).
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