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   BGH, 16.01.2001 - X ZR 69/99   

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https://dejure.org/2001,2750
BGH, 16.01.2001 - X ZR 69/99 (https://dejure.org/2001,2750)
BGH, Entscheidung vom 16.01.2001 - X ZR 69/99 (https://dejure.org/2001,2750)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 2001 - X ZR 69/99 (https://dejure.org/2001,2750)
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Wasserschäden an Filmen

§ 830 Abs. 1 Satz 2 BGB analog für Ansprüche aus pVV (vgl. nunmehr § 280 Abs. 1 BGB <Fassung seit 1.1.02>), Anwendung des Rechtsgedankens des § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB auf den Fall einer nicht aufklärbaren Alternativursache;

§ 254 BGB, Mitverschulden bei Lagerung von wertvollen Gegenständen im Kellerbereich unterhalb eines Naßbereichs

Volltextveröffentlichungen (11)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Widerklage - Ersatzansprüche - Wiederherstellung einer Mauer - Klempner - Arbeiten an Wasserleitungen - Beschädigung von Filmen - Entgangener Gewinn - Erstattung von Aufwendungen - Mängelbeseitigung - Pflichtwidriges Verhalten - Mitverschulden

  • Judicialis

    BGB § 633 Abs. 3; ; BGB § 278; ; BGB § 830 Abs. 1 Satz 2; ; BGB § 254

  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB §§ 633 Abs. 3, 830 Abs. 2 S. 1
    Kausalitätsnachweis bei Haftung für Mangelfolgeschäden

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig, Leitsatz frei)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Folgeschäden bei fehlerhaften Installationsarbeiten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Deliktsrecht, Kausalitätsvermutung bei möglicher Ursache eines Handwerkerfehlers

Papierfundstellen

  • NJW 2001, 2538
  • BauR 2001, 1628 (Ls.)
  • ZfBR 2001, 263
 
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Wird zitiert von ... (16)

  • BGH, 23.05.2006 - VI ZR 259/04

    Verjährung von Ansprüchen des Vermieters aus unerlaubter Handlung wegen

    Voraussetzung hierfür ist, dass bei jedem Beteiligten - vom Nachweis der Ursächlichkeit abgesehen - ein den klägerischen Anspruch begründendes Verhalten gegeben war, eine der unter dem Begriff "Beteiligung" zusammengefassten Personen den Schaden verursacht haben muss und nicht feststellbar ist, welcher von ihnen den Schaden - ganz (Urheberzweifel) oder teilweise (Anteilszweifel) - verursacht hat (Senatsurteil BGHZ 67, 14, 18 ff.; 72, 355, 358; BGH BGHZ 101, 106, 108; Urteile vom 12. Juli 1996 - V ZR 280/94 - NJW 1996, 3205, 3207 und vom 16. Januar 2001 - X ZR 69/99 - NJW 2001, 2538, 2539; MünchKommBGB/Wagner, 4. Aufl., § 830 Rn. 35).
  • OLG Düsseldorf, 23.10.2015 - 22 U 57/15

    EnEV-Anforderungen sind immer Sollbeschaffenheit!

    Dies folgt - im Rahmen der Gesamtschuld - auch aus dem auch im (Werk-Vertragsrecht entsprechend anwendbaren § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 16.01.2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538; BGH, Urteil vom 20.06.1989, VI ZR 320/88, NJW 1989, 2943; OLG Hamm, Urteil vom 23.10.2008, 21 U 62/08, NZBau 2009, 315; Vygen/Joussen, a.a.O., Rn 1310 mwN; Palandt-Sprau, a.a.O., § 830, Rn 13 mwN) bzw. den allgemeinen Grundsätzen zur sog. Doppelkausalität (vgl. BGH, Urteil vom 07.05.2004, V ZR 77/03, NJW 2004, 2526 mwN in Rn 12; Palandt-Grüneberg, a.a.O., Vor § 249, Rn 33/34 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 16.06.2017 - 22 U 14/17

    Mängel einer Fußbodenheizung in einer Garage bei Einbau einer ungeeigneten

    Ungeachtet der Frage, ob § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB bei einer Vertragspflichtverletzung des Schuldners (vgl. BGH, Urteil vom 16.01.2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538; Palandt-Sprau, a.a.O., § 830, Rn 13 mwN) und damit auch im Werkvertragsrecht entsprechend anwendbar ist, würde auch eine entsprechende Anwendung von § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB die gewährleistungsrechtliche Inanspruchnahme der Klägerin durch die Beklagte rechtfertigen bzw. ihr nicht entgegenstehen, da eine (entsprechende) Anwendung von § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB zwar ein anspruchsbegründendes Verhalten der Klägerin voraussetzt, (zumindest) eine "Beteiligung" der Klägerin an dem Mangel des Fußbodenaufbaus in der Garage hier indes in der notwendigen Weise (vgl. BGH, Urteil vom 20.06.1989, VI ZR 320/88, NJW 1989, 2943; OLG Hamm, Urteil vom 20.11.1998, 34 U 68/98, VersR 2000, 56; Palandt-Sprau, a.a.O., § 830, Rn 6 ff. mwN) feststeht.
  • BGH, 30.10.2007 - VI ZR 132/06

    Schadensersatz bei einer tätlichen Auseinandersetzung auf einem Straßenfest

    Nach dieser Vorschrift bedarf es des Nachweises einer Kausalität des jeweiligen Verursachungsbeitrags nicht, wenn sich nicht ermitteln lässt, wer von mehreren Beteiligten den Schaden durch seine Handlung verursacht hat (vgl. Senatsurteil vom 23. Mai 2006 - VI ZR 259/04 - NJW 2006, 2399 m.w.N.; BGH, Urteil vom 16. Januar 2001 - X ZR 69/99 - NJW 2001, 2538, 2539).
  • OLG Düsseldorf, 15.01.2016 - 22 U 92/15

    Haftung von Architekt und Sonderfachmann aufgrund mangelhafter Planungsleistungen

    Dies folgt - im Rahmen der Gesamtschuld - auch aus dem auch im (Werk-)Vertragsrecht entsprechend anwendbaren § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB (vgl. BGH, Urteil vom 16.01.2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538; BGH, Urteil vom 20.06.1989, VI ZR 320/88, NJW 1989, 2943; OLG Hamm, Urteil vom 23.10.2008, 21 U 62/08, NZBau 2009, 315; Vygen/Joussen, a.a.O., Rn 1310 mwN; Palandt-Sprau, a.a.O., § 830, Rn 13 mwN) bzw. den allgemeinen Grundsätzen zur sog. Doppelkausalität (vgl. BGH, Urteil vom 07.05.2004, V ZR 77/03, NJW 2004, 2526 mwN in Rn 12; vgl. auch BGH Urteil vom 10.05.1990, IX ZR 113/89, NJW 1990, 2882; Palandt-Grüneberg, a.a.O., Vor § 249, Rn 33/34 mwN).
  • OLG Düsseldorf, 08.04.2016 - 22 U 165/15

    Abnahme eines Bauwerks durch Bezug durch den Auftraggeber

    Ungeachtet der Frage, ob § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB im Werkvertragsrecht entsprechend anwendbar ist (vgl. BGH, Urteil vom 16.01.2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538; Palandt-Sprau, a.a.O., § 830, Rn 13 mwN), würde auch eine entsprechende Anwendung von § 830 Abs. 1 Satz 2 BGB an den nach den Ausführungen des Sachverständigen B verbliebenen Ursachenzweifeln nichts ändern.
  • OLG Hamm, 23.10.2008 - 21 U 62/08

    Keine Vermutung eines Mangels zum Abnahmezeitpunkt bei einmaligem Ausfall eines

    In dieser Situation aber ist die deliktsrechtliche Vorschrift des § 830 Abs. 1 S. 2 BGB, die bei mehreren jeweils möglicherweise ursächlichen Schädigungsbeteiligten eine Haftung eines jeden von ihnen begründet, auch im Vertragsrecht anzuwenden (vgl. BGH NJW 2001, 2538; Palandt/Sprau Rn. 13 zu § 830).
  • OLG Celle, 10.05.2012 - 8 U 213/11

    Wohngebäudeversicherung: Anforderungen an den Kausalitätsnachweis bei unklarer

    Zwar hat der BGH (NJW 2001, 2538, 2539; s. a. NJW 1987, 2810, 2812) in der Vorschrift auch einen allgemeinen Rechtsgedanken gesehen.
  • OLG Naumburg, 07.12.2018 - 7 U 40/18

    Muss der Auftraggeber zur Schadensminderung Klage erheben?

    Auch wenn diese Vorschrift wegen der Möglichkeit der Begründung einer Haftung allein durch den Anschein einer Beteiligung eng auszulegen ist, insbesondere Zweifel an der Urheberschaft in Fällen alternativer Kausalität nicht betrifft (vgl. BGHZ 72, 355, 358), enthält sie in ihrem Geltungsbereich doch einen allgemeinen Rechtsgedanken, der grundsätzlich auch bei einer vertraglichen Haftung heranzuziehen ist (vgl. BGH, Urteil vom 16.01.2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538; Eberl-Borges in Staudinger, Bearbeitung 2018, Rdn. 79 zu § 830 BGB; Sprau in Palandt, BGB, 77. Aufl., Rdn. 13 zu § 830 BGB).

    Dies rechtfertigt ihre entsprechende Anwendung auch in Fällen dieser Art (vgl. BGH, Urteil vom 16.01.2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538; OLG Düsseldorf, Urteil vom 23. Oktober 2015, 22 U 57/15, NZBau 2015, 769; Eberl-Borges in Staudinger, Bearbeitung 2018, Rn. 79 zu § 830 BGB; Sprau in Palandt, BGB, 77. Aufl., Rn. 13 zu § 830 BGB).

    Voraussetzung der Einbeziehung in die Haftung nach § 830 Abs. 1 S. 2 BGB ist, dass zum einen bei dem in Anspruch genommenen, hier der Beklagten, wie auch bei den potentiellen übrigen Beteiligten ein anspruchsbegründendes Verhalten vorliegt, wenn man von dem Nachweis der Ursächlichkeit dieser haftungsbegründenden Tatsachen für den eingetretenen Schaden absieht, zum anderen einer der unter dem Begriff der Beteiligung zusammengefassten Personen den Schaden verursacht haben muss und schließlich nicht festzustellen ist, welcher von ihnen zu dem Schadensumfang tatsächlich beigetragen hat bzw. diesen ganz oder teilweise verursachte (vgl. BGHZ 75, 355, 358; BGH, Urteil vom 16. Januar 2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538).

    Dementsprechend liegt bei der Klägerin aber eine der Lage des § 830 Abs. 1 S.2 BGB vergleichbare Beweisnot vor, zu deren Vermeidung von ihr keine Maßnahmen zu erwarten waren (vgl. ähnlich: BGH, Urteil vom 16. Januar 2001, X ZR 69/99, NJW 2001, 2538).

  • LAG Rheinland-Pfalz, 26.02.2016 - 1 Sa 164/15

    Schadensersatz wegen Verstoßes gegen das arbeitsvertragliche Wettbewerbsverbot

    aa) § 830 BGB gilt auch für unerlaubte Handlungen nach dem UWG (PWW/Schaub, BGB, 6.Aufl., § 830 Rz. 3) und auch im Rahmen vertraglicher Schadensersatzansprüche (BGH 16.1.2001 -X ZR 69/99, juris).
  • LG Rostock, 16.06.2005 - 9 O 328/04
  • OLG Hamm, 16.12.2010 - 21 U 38/10

    Einstandspflicht des Werkunternehmers für Mangelfolgeschäden nach dem bis zum

  • OLG Oldenburg, 26.03.2015 - 8 U 32/14

    Keine Beweiserleichterung, wenn die Haftung eines Beteiligten feststeht!

  • OLG Jena, 08.01.2015 - 1 U 268/13

    Architekt muss über keine Spezialkenntnisse im Schwimmbadbau verfügen!

  • OLG Düsseldorf, 29.07.2016 - 22 U 24/16

    Mehrere Mangelursachen möglich: Unternehmer muss für alle Ursachen verantwortlich

  • LG Osnabrück, 06.10.2005 - 5 O 1248/04

    Schadensersatzanspruch eines Dachdeckereibetriebs wegen der Beschädigung eines

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